Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität

Beratung für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen

Diskriminierung, Benachteiligung und Belästigung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) aufgrund der sexuellen Orientierung und/oder der Geschlechtsidentität kommen in der Öffentlichkeit, im Berufsleben und der Freizeit auf vielfältige Art und Weise häufig vor.

Zum Beispiel haben lesbische und schwule Paare, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, nicht dieselben Rechte wie heterosexuelle Eheleute. Transgeschlechtliche Menschen werden wegen ihrer sexuellen Identität im Berufsleben – besonders am Arbeitsplatz selbst und bei der Stellensuche – benachteiligt.

Schwule Männer und lesbische Frauen erleben wegen ihrer sexuellen Orientierung Belästigungen in Form von Mobbing am Arbeitsplatz und Belästigungen, z.B. auf der Straße. Vor allem während der Zeit des „Coming-Outs“ kann das Erleben von Diskriminierung, Benachteiligung und Belästigung von LSBTI-Menschen besonders ausgeprägt sein.

Beratung

Im Vorfeld einer Beratung kann es sehr hilfreich sein, zu dem diskriminierenden Vorkommnis oder dem Sachverhalt ein kurzes Gedächtnisprotokoll mit den wichtigsten Informationen zu erstellen. Für den Bedarfsfall bietet sich als inhaltliche Gliederung die leicht zu merkende Faustregel „Fünf W“ an:

  • Wann und wo hat die Benachteiligung stattgefunden?
  • Was ist passiert?
  • Wie kam es dazu?
  • Warum fühlten Sie sich benachteiligt?
  • Wer war an dem Vorfall beteiligt? / Wer kann den Vorfall bezeugen?

Die Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) hilft, geeignete Beratungsstellen zu finden. Einzelfallberatungen führt die LADS nicht durch.

Einen Überblick über einschlägige, kostenlose Beratungsangebote bietet der Beratungswegweiser der LADS.

(Text: Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS))