IGA laut Staatssekretär trotz verregnetem Sommer erfolgreich

IGA laut Staatssekretär trotz verregnetem Sommer erfolgreich

Die Internationale Gartenausstellung (IGA) in Berlin-Marzahn ist aus Sicht von Innen-Staatssekretär Christian Gaebler trotz schlechten Wetters ein Erfolg.

Eine Besucherin auf der IGA mit Regenschirm

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Eine Besucherin der IGA spaziert mit Regenschirm.

Mit dem rund 100 Hektar großen Anlage am östlichen Stadtrand sei ein bleibender Wert, «ein neues Kleinod» für die Hauptstadt entstanden, sagte Gaebler am Donnerstag (05. Oktober 2017) in einer vorläufigen Bilanz. Allein 125 Millionen Euro seien in eine dauerhafte Infrastruktur durch die IGA in dem Bezirk investiert worden. Gaebler ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der IGA.

400 000 Besucher weniger als erwartet

Die Besucherzahlen bleiben laut IGA-Geschäftsführung unter der Prognose von ursprünglich zwei Millionen Gästen. Bis zum Ende der Schau werde nun mit 1,6 Millionen Besuchern gerechnet. An jedem zweiten Tag habe es geregnet. Am Donnerstag blieb sie erstmals komplett geschlossen - wegen einer Unwetterwarnung und starken Regens.

Wolkenhain und Seilbahn werden Teil eines neuen Parks

Geschäftsführerin Katharina Lohmann sagte, die IGA werde lediglich 20 Millionen Euro Einnahmen in die Landeskasse einzahlen können - 10 Millionen Euro weniger als geplant.
Das Garten-Festival wird auf einer Fläche von rund 100 Hektar am östlichen Stadtrand noch bis zum 15. Oktober präsentiert. Highlights waren für viele Besucher eine Fahrt mit der Kabinen-Seilbahn, der Blick von der Aussichtsplattform «Wolkenhain» oder ein Gang durch die Wassergärten.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 5. Oktober 2017