IGA und Zoo wegen Unwetterwarnung geschlossen

IGA und Zoo wegen Unwetterwarnung geschlossen

Sturmböen und Dauerregen - die Meteorologen warnen vor Unwettern. Einrichtungen in Berlin wollen kein Risiko eingehen.

Besucherin mit Regenschirm auf IGA-Gelände

© dpa

Eine Besucherin geht mit Regenschirm über das Gelände der IGA.

Der Sturm, der am Donnerstag (05. Oktober 2017) über Berlin und Brandenburg hinwegziehen soll, hat sich am Morgen mit Dauerregen angekündigt. «Das Regentief ist der Vorbote», sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdiensts (DWD) in Potsdam. Im Lauf des Vormittags soll der Wind deutlich stärker werden.

Baum in Charlottenburg umgestürzt

Erwartet werden Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten um 85 Stundenkilometer sowie schwere Sturmböen zwischen 90 und 100 Stundenkilometern. Nur vereinzelt können auch orkanartige Böen mit noch höheren Geschwindigkeiten auftreten. Die Feuerwehr hatte am Vormittag noch wenige Einsätze, sagte ein Sprecher. Am Landwehrkanal in Charlottenburg mussten 20 Feuerwehrmänner allerdings einen umgestürzten Baum aus dem Wasser ziehen. Der Schiffverkehr wurde auf der Höhe Salzufer gesperrt.

Gefahr für Besucher und Zootiere

Wegen des Unwetters blieb die Internationale Gartenausstellung (IGA) in Marzahn geschlossen. «Die Schließung des IGA-Geländes dient der Sicherheit unserer Besucherinnen und Besucher», teilten die Veranstalter mit. «Wir informieren wieder!», hieß es bei Twitter zum weiteren Vorgehen. Auch Zoo und Tiergarten sollten um 14 Uhr ihre Pforten schließen. «Elefanten, Zebras und Giraffen (...) ziehen sich sicherheitshalber in ihre Stallungen zurück», hieß es.

Feuerwehr rät, im Haus zu bleiben

Die Feuerwehr rät allgemein bei Unwettern: «Bleiben Sie bei Sturm und Gewitter im Haus - das ist der sicherste Ort. Ziehen Sie Netzstecker und Antennenkabel von Fernsehgeräten und PCs. Bekämpfen Sie kleinere Wasserschäden selbst. Sie halten damit Feuerwehrkräfte für wichtige Einsätze frei.»

Notrufnummer nur bei echten Notfällen wählen

Der Feuerwehrchef Wilfried Gräfling appellierte auf der Internetseite aber auch, nur bei echten Notfällen die Notrufnummer 112 anzurufen. Die Feuerwehr müsse ihre Kräfte effizient einsetzen. «Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Regen- und Sturmschäden nach Priorität beseitigt werden. Belasten Sie die Leitstelle nicht durch Nachfragen, außer in wirklich dringenden Fällen.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 5. Oktober 2017