Senat: IGA-Seilbahn wird kein öffentliches Verkehrsmittel

Senat: IGA-Seilbahn wird kein öffentliches Verkehrsmittel

Die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt sieht die Seilbahn der Internationalen Gartenausstellung (IGA) künftig nicht als öffentliches Verkehrsmittel.

IGA-Seilbahn

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Besucher fahren mit der Seilbahn.

Seilbahnen hätten dafür kein Potenzial, heißt es in der Antwort der Verwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Kristian Ronneburg.

Seilbahn ein Highlight der IGA 2017

Nach Befragungen von Besuchern ist die Kabinen-Seilbahn, die über den 100 Hektar großen Landschaftspark schwebt, die größte Attraktion. Im Tagesticket für 20 Euro sind beliebig viele Fahrten mit der Schwebebahn einbegriffen. Nach dem Ende der IGA am 15. Oktober 2017 bleibe die Seilbahn stehen, hieß es. Zwischen der landeseigenen Grün Berlin GmbH und dem Betreiber Leitner AG sei der weitere Betrieb für die nächsten drei Jahre geregelt.

Seilbahn bleibt Teil der Gärten der Welt

Die Seilbahn wird laut Antwort nach dem IGA-Ende außerhalb des eintrittspflichtigen Bereichs der Gärten der Welt sein. Ein Teil der Einzäunung des heutigen Gartenschau-Areals werde abgebaut und dann wieder öffentlich zugänglich. Für die Nutzung der Seilbahn werden laut Senat derzeit unterschiedliche Ticketlösungen geprüft. «Eine Einbindung in das Preisgefüge der Gärten der Welt (Kombiticket) ist beabsichtigt», hieß es.
IGA 2017
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 17. August 2017