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My Struggle (Sterben Lieben Kämpfen)

Aus dem autobiographischen, schonungslosen Sechsteiler "Min Kamp" des norwegischen Schriftstellers Karl Ove Knausgård wählt die Regisseurin Yana Ross für ihre Theateradaption Fragmente aus den ersten Teilen "Sterben" und "Lieben" sowie aus dem letzten Teil "Kämpfen".

  • Sterben Lieben Kämpfen

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For her stage adaptation of the relentlessly autobiographical six-part work "Min Kamp" by Norwegian author Karl Ove Knausgård, director Yana Ross has selected fragments from the first two parts "Sterben" (A Death in the Family. My Struggle 1) and "Lieben" (A Man in Love. My Struggle 2) as well as from the final part "Kämpfen" (The End. My Struggle 6). This last part is the most radical: The internal struggles of the author, son, husband and father end in an analysis of Hitler’s "Mein Kampf", which he finds in his father’s estate. His domineering father’s profoundly distressing and yet liberating death was the impulse for Knausgård’s to write "Sterben" (The End). ). In "Lieben" (A Man in Love), Knausgård himself is the father of three small children and is drawn into the equally dramatic and banal contradictions inherent in modern fatherhood and a loving relationship with equal rights – challenging the concept of patriarchal artistry.

Artists/Collaborators: von Karl Ove Knausgård (Autor/in), Maximilian Diehle (sein Bruder, Yngve / sein Freund, Geir), Paul Herwig (sein Vater, Kai-Åge / sein Onkel, Gunnar), Cynthia Micas (The Master of Ceremony), Kathleen Morgeneyer (seine Ehefrau, Linda / seine Mutter, Sissel), Amelie Willberg (Großmutter / Babyrhythmikpädagogin / Psychiaterin), Gabriel Schneider (Karl Ove), Yana Ross, Bettina Meyer, Justyna Elminowska, Magda Drozd, Leslie Unger, Rainer Casper, Amely Joana Haag, Samuel Petit, Kristiina Tuomi

Runtime: Tue, 26/03/2024 to Wed, 27/03/2024

Die litauisch-amerikanische Regisseurin Yana Ross wählt für ihre Theateradaption von Karl Ove Knausgårds autofiktionalen, schonungslosen Romanzyklus "Min Kamp 1-6" Fragmente aus dem ersten, zweiten und sechsten Band. In der deutschen Übersetzung sind die Bände aus naheliegenden Gründen nicht mit dem Titel "Mein Kampf" übersetzt, sondern tragen sechs verschiedene: "Sterben", "Lieben", "Spielen", "Leben", "Träumen" und "Kämpfen". Der den Autor zutiefst erschütternde, aber auch befreiende Tod seines ihn gewaltsam dominierenden Vaters war der Schreibanlass für "Sterben". In "Lieben" ist Knausgård selbst Vater von drei Kleinkindern und gerät in so dramatische wie komische Widersprüche, die einer modernen Vaterschaft und gleichberechtigten Ehe innewohnen – und die das Konzept patriarchaler Künstlerschaft grundlegend in Frage stellen. Der letzte Band "Kämpfen" ist der provokanteste: Die inneren Kämpfe des Autors, Sohns, Ehemanns und Vaters münden in eine persönliche Auseinandersetzung mit Hitlers autobiographischer Propagandaschrift "Mein Kampf", die er im väterlichen Nachlass findet.Yana Ross bezeichnet sich als kosmopolitische Nomadin und setzt sich in ihren Inszenierungen spielerisch mit Geschlechterrollen, patriarchaler Gewalt und der Persistenz von Antisemitismus auseinander. Zuletzt brachte sie Romanadaptionen der zeitgenössischen Autor:innen David Foster Wallace und Virginie Despentes auf die Bühne.von Amely Joana Haag

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