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#ARMUTSBETROFFEN

Über fünf Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut - und bleiben im öffentlichen Diskurs dennoch weitgehend unsichtbar. In einer Gesellschaft, in der sich viele wirtschaftlich bedroht fühlen geht unter, was tatsächliche Armut bedeutet: strukturell, existenziell, zwischenmenschlich.

Diese Inszenierung spricht nicht über Armut– sondern aus ihr heraus. Sie zeichnet ein vielstimmiges und widerständiges Bild einer ausgegrenzten Gruppe, die nicht länger schweigen will: Aktivist*innen der Bewegung #IchBinArmutsbetroffen haben in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen Erfahrungsberichte verfasst, die von Alltag und Isolation aber auch von Selbstbehauptung und politischem Bewusstsein erzählen.

Der für seine investigativen Theaterarbeiten ausgezeichnete Regisseur Helge Schmidt inszeniert das zum dramatischen Text gewobene Panoptikum aus Stimmen, Geschichten, Tweets und Emotionen. #ARMUTSBETROFFEN bietet eine Bühne für Solidarität und Auseinandersetzung mit einem Phänomen, das in einer reichen Gesellschaft eine zynische Funktion erfüllt: Prekäre Armut legitimiert und begründet den übergroßen Reichtum.

„Eine Bühne für Menschen ohne Lobby“ – Barbara Behrendt in der tagesschau

„Es sind unisono existentielle Texte, die berühren und im Kopf bleiben. Und die die Frage aufwerfen, warum es so sein muss, wie es ist – im Großen wie im Kleinen.“
– Katja Kollmann in der taz

IM ANSCHLUSS AN ALLE AUFFÜHRUNGEN (AUßER SONNTAG) FINDEN NACHGESPRÄCHE STATT.

MIT Agnes Decker / Ruth Marie Kröger / Laura Uhlig AUTOR*INNEN Monja Ben Messaoud, Janne Groß, Hansen! Watt, Else?, Stefan Hübner, Karen, Janina Lütt, Malina, Mera O., Jenny Pricken sowie zahlreiche #IchBinArmutsbetroffen-Twitter-User REGIE Helge Schmidt BÜHNE Lea Kissing KOSTÜME Sina Brüggemann MUSIK Frieder Hepting LICHTDESIGN Sönke C. Herm OUTSIDE EYE Verena Brakonier / David Heiligers PRODUKTIONSLEITUNG Kaja Jakstat (Zwei Eulen) PRODUKTION Helge Schmidt und Team KOPRODUKTION TD Berlin / LICHTHOF Theater Hamburg FÖRDERUNG Hauptstadtkulturfonds / Freie und Hansestadt Hamburg. Behörde für Kultur und Medien / ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius / Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung / Rudolf Augstein Stiftung KOOPERATION MIT Projekt Alltägliche Armutserfahrungen – „Erzählen als politisches Sprechen“ der Arbeitsgruppe Theorie und Methoden der Sozialen Arbeit an der Universität Duisburg-Essen. Das Projekt wird von Helen Dambach / Lena-Maria Nägle und Prof. Dr. Holger Schoneville geleitet und von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert WIEDERAUFNAHMEFÖRDERUNG BERLIN Hauptstadtkulturfonds

HELGE SCHMIDT UND TEAM arbeiten bereits seit 2013 an der Frage der politischen und gesellschaftlichen Funktion des Theaters. Dabei zeichnet ihre gemeinsamen Produktionen nicht nur der immer präzise recherchierte Faktenreichtum aus, sondern auch die Lust, die theatralen Mittel für dessen Erzählung zu erweitern. Die gemeinsamen Arbeiten wurden zu verschiedenen Festivals eingeladen und ausgezeichnet. Vom TD wurden u.a. die Cum-Ex Papers aufgeführt und zuletzt Wem gehört das Land koproduziert.

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#ARMUTSBETROFFEN

Über fünf Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut - und bleiben im öffentlichen Diskurs dennoch weitgehend unsichtbar. In einer Gesellschaft, in der sich viele wirtschaftlich bedroht fühlen geht unter, was tatsächliche Armut bedeutet: strukturell, existenziell, zwischenmenschlich.

Diese Inszenierung spricht nicht über Armut– sondern aus ihr heraus. Sie zeichnet ein vielstimmiges und widerständiges Bild einer ausgegrenzten Gruppe, die nicht länger schweigen will: Aktivist*innen der Bewegung #IchBinArmutsbetroffen haben in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen Erfahrungsberichte verfasst, die von Alltag und Isolation aber auch von Selbstbehauptung und politischem Bewusstsein erzählen.

Der für seine investigativen Theaterarbeiten ausgezeichnete Regisseur Helge Schmidt inszeniert das zum dramatischen Text gewobene Panoptikum aus Stimmen, Geschichten, Tweets und Emotionen. #ARMUTSBETROFFEN bietet eine Bühne für Solidarität und Auseinandersetzung mit einem Phänomen, das in einer reichen Gesellschaft eine zynische Funktion erfüllt: Prekäre Armut legitimiert und begründet den übergroßen Reichtum.

Artists/Collaborators: Helge Schmidt

Mit Agnes Decker / Ruth Marie Kröger / Laura Uhlig Autor*innen Monja Ben Messaoud, Janne Groß, Hansen! Watt, Else?, Stefan Hübner, Karen, Janina Lütt, Malina, Mera O., Jenny Pricken sowie zahlreiche #IchBinArmutsbetroffen-Twitter-User Regie Helge Schmidt Bühne Lea Kissing Kostüme Sina Brüggemann Musik Frieder Hepting Lichtdesign Sönke C. Herm Outside Eye Verena Brakonier / David Heiligers Produktionsleitung Kaja Jakstat (Zwei Eulen) Produktion Helge Schmidt und Team Koproduktion TD Berlin / LICHTHOF Theater Hamburg Förderung Hauptstadtkulturfonds / Freie und Hansestadt Hamburg. Behörde für Kultur und Medien / ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius / Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung / Rudolf Augstein Stiftung Kooperation mit Projekt Alltägliche Armutserfahrungen – „Erzählen als politisches Sprechen“ der Arbeitsgruppe Theorie und Methoden der Sozialen Arbeit an der Universität Duisburg-Essen. Das Projekt wird von Helen Dambach / Lena-Maria Nägle und Prof. Dr. Holger Schoneville geleitet und von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert Wiederaufnahmeförderung Berlin Hauptstadtkulturfonds

Helge Schmidt und Team arbeiten bereits seit 2013 an der Frage der politischen und gesellschaftlichen Funktion des Theaters. Dabei zeichnet ihre gemeinsamen Produktionen nicht nur der immer präzise recherchierte Faktenreichtum aus, sondern auch die Lust, die theatralen Mittel für dessen Erzählung zu erweitern. Die gemeinsamen Arbeiten wurden zu verschiedenen Festivals eingeladen und ausgezeichnet. Vom TD wurden u.a. die Cum-Ex Papers aufgeführt und zuletzt Wem gehört das Land koproduziert.

Im Anschluss an alle Aufführungen (außer Sonntag) finden Nachgespräche statt.

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