CORONA-VIRUS IN BERLIN

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FAQ zum Brexit und dem Online-Registrierungs-Formular des Landesamts für Einwanderung

(zuletzt aktualisiert: 16.08.2021)

Informationen der Britischen Botschaft in Berlin

  • Die Britische Botschaft bietet auf ihrer Website britischen Bürgern umfangreiche Informationen zum Brexit und die Möglichkeit, online Fragen zu stellen.
  • Auf der offiziellen Informationsseite Living in Germany finden Sie weitere nützliche Antworten auf Fragen zu Themen wie Aufenthaltsrecht, Krankenversicherung, Führerschein und rund um das Austrittsabkommen zwischen Großbritannien und der EU.
  • Im Handout der Britischen Botschaft sind die wichtigsten Informationen in kompakter Form übersichtlich zusammengestellt.

"Information about your rights to live in or move to Germany" (Handout der Britischen Botschaft)

PDF-Dokument

Informationen der IOM - UK Nationals Support Fund Germany

"How to confirm your rights step by step" (Guide)

PDF-Dokument (402.0 kB)

Allgemeines zum Austrittsabkommen und zur Anwendung in Berlin

  • Nach dem Austrittsabkommen können britische Staatsangehörige und ihre mit ihnen lebenden Angehörigen, die im Einklang mit dem Unionsrecht am 31.12.2020 in Berlin gewohnt haben, weiterhin hier leben. Ab dem 01.01.2021 können Rechte nach dem Austrittsabkommen nicht mehr entstehen. Etwas anderes gilt nur für ab dem 01.01.2021 geborene oder adoptierte Kinder.
  • Wer in Deutschland freizügigkeitsberechtigt war, darf weiter hier leben. Dieses Recht gilt nur für Deutschland, nicht in anderen Mitgliedstaaten.
  • Die folgenden Ausführungen erklären das Verfahren in Berlin. Wohnen Sie in einem anderen Bundesland, wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige Ausländerbehörde.
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  • Sie müssen als britischer Staatsangehöriger oder Angehöriger eines britischen Staatsangehörigen in Deutschland gelebt haben und auch nach dem 31.12.2020 weiter in Deutschland wohnen.
  • Begünstigt sind insbesondere Arbeitnehmer (einschließlich Berufsausbildung), Selbständige, Studierende und Arbeitssuchende. Auch nichterwerbstätige Personen sind begünstigt, wenn eigene Mittel für den Lebensunterhalt und eine Krankenversicherung vorhanden sind.
  • Auch eine Tätigkeit als Diplomat, Mitglied des konsularischen Corps, Bediensteter internationaler Organisationen und als sonstiger Inhaber eines Sonderausweises des Auswärtigen Amtes (Personen, die unter § 1 Abs. 2 Nr. 2 und 3 AufenthG oder unter § 27 AufenthV fallen) wird im Zusammenhang mit dem Austrittsabkommen wie eine gewöhnliche, erlaubte Beschäftigung behandelt.
  • Deutsche Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich.
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  • Informationen dazu, ob Sie noch ein Recht auf Daueraufenthalt oder ein sonstiges Aufenthaltsrecht nach dem Austrittsabkommen haben, finden Sie auf der Internetseite des BMI unter folgendem Link (siehe Anwendungshinweise des BMI unter 7).
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  • Als Unionsbürger sind Sie unabhängig vom Brexit weiterhin freizügigkeitsberechtigt und können sich im gesamten Gebiet der Europäischen Union frei bewegen und aufhalten. Sie benötigen kein gesondertes Aufenthaltsdokument für Ihren Aufenthalt.
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Sie benötigen für Ihren weiteren Aufenthalt ein Aufenthaltsdokument. Wenn Sie sich nicht online registriert haben, wenden Sie sich bitte zur Beantragung eines Aufenthaltsdokuments an das Referat E 5 und fügen Sie Ihrer E-Mail das ausgefüllte Formular “Angaben zur Ausstellung eines Aufenthaltsdokument-GB” bei.

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Als deutscher Staatsangehöriger benötigen Sie vom Landesamt für Einwanderung kein Aufenthaltsdokument.

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  • Ja, Diplomaten, Mitglieder des konsularischen Corps, Bedienstete internationaler Organisationen und deren jeweilige Familienangehörige und andere Inhaber von Sonderausweisen des Auswärtigen Amtes (Personen, die unter § 1 Abs. 2 Nr. 2 und 3 AufenthG oder unter § 27 AufenthV fallen) sind durch das Austrittsabkommen begünstigt, wenn Sie Ihren Wohnsitz vor dem 31.12.2020 nach Deutschland verlegt haben und auch nach dem 01.01.2021 weiter in Deutschland wohnen. Die ausgeübte Tätigkeit wird im Zusammenhang mit dem Austrittsabkommen wie eine gewöhnliche, erlaubte Beschäftigung behandelt.
  • Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin über die im Einladungsschreiben hinaus genannten Unterlagen den Sonderausweis des Auswärtigen Amtes, eine aktuelle Bescheinigung des Arbeitgebers über Art und Dauer der Tätigkeit sowie einen aktuellen Beleg über die Höhe der Entlohnung mit.
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Familiennachzug

  • Nachziehen können Angehörige von hier lebenden britischen Staatsangehörigen und ihren Ehe- und Lebenspartnern, egal welcher Staatsangehörigkeit. Sie können auf Grund ihrer familiären Bindung zu dem britischen Staatsangehörigen, der vom Austrittsabkommen begünstigt ist, in den Anwendungsbereich des Abkommens fallen.
  • Begünstigte Familienangehörige sind
    • Ehegatten,
    • Lebenspartner,
    • Verwandte in gerader absteigender Linie (Kinder, Enkelkinder, usw.) des britischen Staatsangehörigen oder des Ehegatten oder des Lebenspartners, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder denen von diesem Unterhalt gewährt wird, und
    • Verwandte in gerader aufsteigender Linie (Eltern, Großeltern, usw.) des britischen Staatsangehörigen oder des Ehegatten oder des Lebenspartners, denen von diesem Unterhalt gewährt wird.
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In den Fällen des Familiennachzugs, in denen die zeitlichen Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des Austrittsabkommens nicht erfüllt sind, weil die erforderliche Bindung als Familienangehöriger nicht bereits am 31.12.2020 bestanden hatte, richtet sich der Familiennachzug nach den allgemeinen Regelungen des Aufenthaltsrechts.

Ansonsten können sich Vergünstigungen aus dem Austrittsabkommen ergeben. Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des BMI unter folgendem Link (siehe Anwendungshinweise des BMI unter 7).

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Ein Kind, das nach dem 31.12.2020 innerhalb oder außerhalb Deutschlands als Kind eines britischen Staatsangehörigen, der Rechte nach dem Austrittsabkommen besitzt, geboren oder von diesem rechtmäßig adoptiert wird, hat unter bestimmten Voraussetzungen Rechte nach dem Austrittsabkommen. Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des BMI unter folgendem Link (siehe Anwendungshinweise des BMI unter 7).

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Aufenthaltsanzeige

  • Alle britischen Staatsangehörigen und deren Familienangehörige, die Ihren Wohnsitz bis zum 31.12.2020 nach Berlin verlegt haben und auch nach dem 01.01.2021 weiter in Berlin wohnen, mussten sich bei uns bis zum 30.06.2021 online registrieren (Aufenthaltsanzeige). Das Landesamt für Einwanderung hat die Möglichkeit zur Online-Registrierung einmalig bis zum 15.08.2021, 24 Uhr verlängert. Seit dem 16.08.2021 ist die Online-Registrierung abgeschaltet.
  • Eine Anmeldung bei der Meldebehörde genügt nicht als Anzeige des Aufenthalts!
  • Die Aufenthaltsanzeige dient dem Nachweis Ihrer Aufenthaltsrechte und dokumentiert Ihr Recht einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.
  • Wir werden allen registrierten Personen einen Termin zur Vorsprache im Laufe des Jahres 2021 zusenden.
  • Eine Verletzung der Anzeigepflicht stellt weder eine Straftat noch eine Ordnungswidrigkeit dar, führt aber dazu, dass Nachteile wie z.B. Probleme beim Nachweis eines rechtmäßigen Aufenthalts, zu Ihren Lasten gehen. Britische Staatsangehörige, die die Frist zur Aufenthaltsanzeige und zur Online-Registrierung versäumt haben, müssen damit rechnen, erst nach dem 01.01.2022 ein Aufenthaltsdokument-GB zu erhalten.
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  • Bitte kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Posteingang sowie Ihren Spam-Ordner. Wir werden alle Personen, die sich bei uns online registriert haben, zu einem persönlichen Termin vorrangig per E-Mail einladen. Termine werden für das gesamte Jahr 2021 vergeben. Die Kundenbedienung wird an allen Standorten des LEA erfolgen.
  • Bitte drucken Sie sich die Einladung aus und bringen Sie sie zu Ihrem Termin im LEA mit.
  • In dieser Einladung werden die zur Vorsprache notwendigen Dokumente aufgelistet werden. Bitte bringen Sie die notwendigen Dokumente vollständig mit.
  • In Ihrem eigenen Interesse möchten wir Sie bitten, diesen Termin unbedingt wahrzunehmen. Aus organisatorischen und kapazitären Gründen werden wir Ihnen in den kommenden Monaten leider zeitnah keinen alternativen Termin anbieten können.
  • Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir nicht alle Personen, die sich registriert haben, zeitnah einladen können. Wir arbeiten daran, allen Registrierten schnellstmöglich einen Termin zur Vorsprache anbieten zu können.
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  • Britischen Staatsangehörigen, die vor dem 01.01.2021 in Deutschland gelebt haben und auch nach dem 01.01.2021 weiter in Berlin wohnen oder Ihren Wohnsitz aus dem Bundesgebiet nach Berlin verlegen, werden wir ein Aufenthaltsdokument-GB zum Nachweis ihres Aufenthaltsrechts ausstellen. Dies gilt auch für Familienangehörige, die nicht die britische Staatsangehörigkeit besitzen.
  • Wenn Sie sich nicht online registriert haben, wenden Sie sich bitte zur Beantragung eines Aufenthaltsdokuments an das Referat E 5 und fügen Sie Ihrer E-Mail das ausgefüllte Formular “Angaben zur Ausstellung eines Aufenthaltsdokument-GB” bei.
  • Britische Staatsangehörige und Ihre Familienangehörigen, die die Frist zur Aufenthaltsanzeige und die Onlineregistrierung versäumt haben müssen aber damit rechnen, erst nach dem 01.01.2022 ein Aufenthaltsdokument-GB zu erhalten.
  • Wenn Sie nicht in Berlin wohnen, informieren Sie sich bitte bei
    der für Sie zuständigen Ausländerbehörde Ihres Wohnortes.
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  • Sollten Sie neben Ihrer britischen Staatsangehörigkeit die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedsstaats bzw. die isländische, liechtensteinische oder norwegische Staatsangehörigkeit besitzen, müssen Sie sich nicht auf unserer Internetseite registrieren. Sie behalten Sie wie gewohnt Ihr Freizügigkeitsrecht.
  • Sollten Sie die britische Staatsangehörigkeit besitzen und gleichzeitig noch die Staatsangehörigkeit eines Drittstaates 1, empfehlen wir Ihnen jedoch, sich zur Beantragung eines Aufenthaltsdokuments-GB an das Referat E 5 zu wenden und Ihrer E-Mail das ausgefüllte Formular “Angaben zur Ausstellung eines Aufenthaltsdokument-GB” beizufügen, wenn Sie sich nicht online registriert haben.
  • Gleiches gilt für Ihre Angehörigen die nur im Besitz einer Staatsangehörigkeit eines Drittstaates 1 sind.
1 Kein Mitgliedsstaat der Europäischen Union und auch nicht Island, Liechtenstein oder Norwegen
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  • Sollten Sie mehrere Wohnsitze in Deutschland haben, richtet sich die Zuständigkeit der Ausländerbehörde nach Ihrem Hauptwohnsitz.
  • Wenn Sie nur mit Nebenwohnsitz in Berlin gemeldet sind, melden sich bei der Ausländerbehörde an Ihrem Hauptwohnsitz.
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  • Sollten Sie nicht in Deutschland gemeldet sein, sondern lediglich aus beruflichen Gründen aus einem anderen EU-Staat oder Drittstaat nach Berlin pendeln, wenden Sie sich zur Beantragung eines Aufenthaltsdokuments für Grenzgänger-GB an das Referat E 5.
  • Sollten Sie nicht in Berlin arbeiten, wenden Sie sich bitte an die zuständige Ausländerbehörde an Ihrem Arbeitsort.
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  • Ja. Mit Ihrer Anmeldung beim Bürgeramt sind Sie lediglich als Einwohner Berlins erfasst. Dies hat aber keine Auswirkungen auf Ihren aufenthaltsrechtlichen Status im Bundesgebiet.
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  • Ja. Mit der Online-Registrierung sind Sie Ihrer Pflicht der Aufenthaltsanzeige nachgekommen. Ihre Aufenthaltsanzeige hat keine Wirkung auf Ihre Meldepflicht, das bedeutet die Anmeldung Ihres Wohnsitzes beim Bürgeramt muss separat erfolgen.
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  • Nein. Durch die frühere Registrierung und Ausstellung der Niederlassungserlaubnis ist dem Landesamt für Einwanderung Ihr Aufenthalt in Berlin bekannt. Sie sind damit Ihrer Anzeigepflicht bereits nachgekommen.
  • Mit dem Ihnen erteilten Aufenthaltstitel halten Sie sich rechtmäßig in Deutschland auf, können Ihren Status nachweisen und innerhalb des Schengenraums visafrei reisen.
  • Eine Ausstellung des Aufenthaltsdokument-GB erfolgt grundsätzlich, wenn ein Übertrag des Aufenthaltstitels wegen Passablaufs oder die Verlängerung eines befristeten Aufenthaltstitels erforderlich ist. Dadurch erwachsen Ihnen keine Nachteile. Ihre Rechte aus dem Austrittsabkommen bleiben unberührt, auch wenn Ihnen noch kein Aufenthaltsdokument-GB ausgestellt wird.
  • Wenden Sie sich bitte nach dem Erhalt eines neuen Passes oder dem Ablauf der Aufenthaltserlaubnis an das Referat E5, wo Ihnen ein Aufenthaltsdokument-GB ausgestellt wird. Wir bitten bis dahin um Ihre Geduld.
  • Sollten Sie eine Bestätigung über die erfolgte frühere Registrierung benötigen, können Sie unser Kontaktformular nutzen. Wir werden Ihnen im Anschluss eine Bestätigung zusenden.
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Änderungen nach der Online-Registrierung

  • Sollten Sie innerhalb Berlins umziehen, teilen Sie uns Ihre neue Wohnanschrift bitte unter Nutzung des Kontaktformulars mit. Wir werden Ihre Daten anschließend anpassen.
  • Wenn Sie außerhalb Berlins verziehen oder sogar das Bundesgebiet verlassen, bitten wir ebenfalls um eine entsprechende Mitteilung über das Kontaktformular. Bitte melden Sie sich dann bei der für Sie künftig zuständigen Ausländerbehörde an Ihrem neuen Wohnort.
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  • Die mit unserem Online-Formular abgefragten Daten werden im Einklang mit der Datenschutzgrundverordnung verarbeitet.
  • Bei diesbezüglichen Nachfragen können Sie sich gern an unseren Datenschutzbeauftragten wenden.
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Bescheinigung über die Online-Registrierung/Aufenthaltsanzeige

  • Bei der Online-Registrierung gab es keine separate Bestätigung (z.B. in Form einer E-Mail) über die Registrierung vom Landesamt für Einwanderung. * Nach Absenden des vollständig ausgefüllten Formulars wurde Ihnen eine Zusammenfassung Ihrer eingetragenen Daten sowie eine Bestätigung über die erfolgte Registrierung (Aufenthaltsanzeige) angezeigt. Diese konnten Sie ausdrucken und abspeichern.
  • Die Registrierung entspricht den Vorgaben des Art. 18 Abs. 4 des Austrittsabkommens i.V.m. Art. 8 Abs. 2 RL 2004/38/EG.
  • Sollten Sie die Bestätigung nicht ausgedruckt/ gespeichert haben, können Sie unser Kontaktformular nutzen. Wir werden Ihnen im Anschluss eine erneute Bestätigung zusenden.
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  • Sollten Sie die Bescheinigung nicht mehr haben, können Sie unser Kontaktformular nutzen.
    Wir werden Ihnen im Anschluss eine erneute Bescheinigung zusenden.
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  • Die Bescheinigung gilt als Nachweis Ihrer Aufenthaltsanzeige und als Bestätigung, dass Sie sich bis zum 31.12.2020 im Einklang mit dem Unionsrecht rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten haben. Ihr Recht auf Aufenthalt im Bundesgebiet besteht ab dem 01.01.2021 fort.
  • In der Bescheinigung wird darauf hingewiesen, dass Sie (und gegebenenfalls Ihre Familienangehörige) berechtigt sind, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.
  • Sollten Sie Probleme mit Ihrem Arbeitgeber/ Vermieter/ anderen öffentlichen Behörden etc. haben, verweisen Sie bitte auf die Informationen unserer Internetseite.
  • Weiterführende Informationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer finden Sie auf der Internetseite des BMI.
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  • Die Bescheinigung ist bis zur Entscheidung über die Ausstellung des Dokuments zum Nachweis ihres Aufenthaltsrechts gültig. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass Sie zum Termin vorsprechen, den Ihnen das Landesamt für Einwanderung zusendet.
  • Aufgrund der Vielzahl der in Berlin lebenden Briten und der durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen bei der Kundenbedienung ist es nicht möglich, alle Personen zu Beginn des Jahres 2021 mit einem Aufenthaltsdokument-GB auszustatten. Termine werden über das gesamte Jahr 2021 vergeben, also auch für den Zeitraum nach Ablauf der Anzeigefrist am 30.06.2021 hinaus.
  • Britische Staatsangehörige und Ihre Familienangehörigen, die die Frist zur Aufenthaltsanzeige und die Online-Registrierung versäumt haben, müssen damit rechnen, erst nach dem 01.01.2022 ein Aufenthaltsdokument-GB zu erhalten.
  • Bitte haben Sie bis dahin Geduld und sehen Sie von Nachfragen ab.
  • Sollten Sie verhindert sein und dies rechtzeitig vor dem Termin ankündigen, beeinträchtigt dies nicht die Gültigkeit der Bescheinigung. Melden Sie sich, wir verschieben den Termin.
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  • Die Bescheinigung, die Sie erhalten haben, wurde vom Landesamt für Einwanderung Berlin unter Einhaltung der Vorgaben des Austrittsabkommens in Verbindung mit der Richtlinie 2004/38/EG erstellt. Da jede Ausländerbehörde den Prozess für britische Staatsangehörige anders gestalten kann, wird es zu unterschiedlichen Verfahren und Bescheinigungen innerhalb des Bundesgebietes kommen.
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Aufenthaltsdokumente

  • Das Aufenthaltsdokument-GB und das Aufenthaltsdokument für Grenzgänger-GB können seit dem 01.01.2021 durch das LEA bestellt werden. Das Aufenthaltsdokument wird als elektronischer Aufenthaltstitel (eAT) durch die Bundesdruckerei hergestellt.
  • Der Zeitraum von der Bestellung bis zur Aushändigung des Aufenthaltsdokuments beträgt ca. sechs Wochen.
  • Wir haben trotz der Corona-Pandemie begonnen die registrierten Personen zur Vorsprache im Landesamt für Einwanderung einzuladen. Aufgrund der Vielzahl der zu bedienenden Kunden bitten wir um Verständnis, dass sich die Bedienung über das ganze Jahr 2021 erstrecken kann.
  • Britische Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen, die sich nicht bis zum 15.08.2021 registriert haben, müssen damit rechnen, erst nach dem 01.01.2022 ein Aufenthaltsdokument-GB zu erhalten.
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  • Wir werden Personen, die sich bei uns online registriert haben, zu einem persönlichen Termin vorrangig per E-Mail einladen.
  • Bitte kontrollieren Sie daher regelmäßig Ihren Posteingang sowie Ihren Spam-Ordner.
  • In dieser Einladung werden die zur Vorsprache notwendigen Dokumente aufgelistet werden. Die Kundenbedienung wird an allen Standorten des LEA erfolgen. Bitte drucken Sie sich die Einldung aus und bringen Sie sie zu Ihrem Termin im LEA mit.
  • In Ihrem eigenen Interesse möchten wir Sie bitten, diesen Termin unbedingt wahrzunehmen. Aus organisatorischen und kapazitären Gründen werden wir Ihnen in den kommenden Monaten leider zeitnah keinen alternativen Termin anbieten können.
  • Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir nicht alle Personen, die sich registriert haben, zeitnah einladen können. Wir arbeiten daran, allen Registrierten schnellstmöglich einen Termin zur Vorsprache anbieten zu können.
  • Termine werden für das gesamte Jahr 2021 vergeben. Bei der Terminvergabe wird berücksichtigt, ob die zeitlichen Voraussetzungen für einen Daueraufenthalt (fünf Jahre Aufenthalt in Deutschland) bis zum Stichtag 31.12.2021 erreicht werden. Sollte die Aufenthaltsdauer von fünf Jahren z.B. im September 2021 erreicht werden, wird auch erst ab dem September 2021 ein Termin vergeben, um bei der Vorsprache das Daueraufenthaltsrecht prüfen zu können, da dies für Sie günstiger ist.
  • Wir bitten Sie um Geduld.
  • Britische Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen, die sich nicht bis zum 15.08.2021 registriert haben, müssen damit rechnen, erst nach dem 01.01.2022 ein Aufenthaltsdokument-GB zu erhalten.
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  • In der Einladung werden die zur Vorsprache notwendigen Dokumente für das Aufenthaltsdokument-GB aufgelistet.
  • Können Sie einzelne geforderte Unterlagen nicht vorlegen (z.B. Gewerbeanmeldung, Steuerbescheid) bringen Sie bitte andere aussagekräftige Unterlagen über Ihre Tätigkeit mit (z.B. Aufträge, Verträge, Kontoauszüge, Rechnungen). Können Sie eine Tätigkeit nicht belegen, so bringen Sie bitte Nachweise für die Bestreitung Ihres Lebensunterhalts aus eigenen Mitteln und Ihre Krankenversicherung mit.
  • Sind Sie nur in Großbritannien erwerbstätig, während sie in Deutschland wohnen, müssen sie die gleichen Unterlagen vorlegen, wie nicht Erwerbstätige. D.h. Nachweise über Einkommen und eine aktuelle Bescheinigung des Versicherers über ausreichenden Krankenversicherungsschutz. Als Belege für Ihr Einkommen eignen sich die entsprechenden Unterlagen für Beschäftigte oder Selbständige, nur dass diese Unterlagen dann aus Großbritannien stammen und nicht aus Deutschland.
  • Sind Sie länger als 6 Monate arbeitssuchend, so bringen Sie bitte Bewerbungsschreiben und Qualifikationsnachweise mit.
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  • Nein, eine erneute Vorsprache ist nicht erforderlich.
  • Wir werden Ihnen das Aufenthaltsdokument-GB bzw. das Aufenthaltsdokument für Grenzgänger-GB schnellstmöglich per Post übersenden. Die Zeit zwischen der Bestellung des elektronischen Aufenthaltstitels und der Übersendung an Sie nimmt ca. sechs Wochen in Anspruch.
  • Bei Empfang des elektronischen Aufenthaltstitels per Post beachten Sie bitte unbedingt unsere Hinweise im Begleitschreiben.
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  • Für die Ausstellung eines Aufenthaltsdokument-GB ist eine Gebühr von 37,00 Euro zu erheben.
  • Für Personen, die noch nicht 24 Jahr alt sind, beträgt die Gebühr 22,80 Euro.
  • Ein Aufenthaltsdokument-GB wird an bisherige Inhaber einer Daueraufenthaltskarte gebührenfrei ausgestellt.
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  • Wir haben trotz der Corona-Pandemie begonnen, Personen, die sich bei uns online registriert hatten, zu einem persönlichen Termin vorrangig per E-Mail einzuladen.
  • Bitte kontrollieren Sie daher regelmäßig Ihren Posteingang sowie Ihren Spam-Ordner.
  • Bitte drucken Sie sich die Einladung aus und bringen Sie sie zu Ihrem Termin mit.
  • Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir nicht alle Personen, die die Möglichkeit des Online-Formulars genutzt haben, zeitnah einladen können. Wir arbeiten daran, allen Registrierten schnellstmöglich einen Termin zur Vorsprache anbieten zu können.
  • Wir bitten Sie um Geduld.
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  • Drittstaatsangehörige können nach dem 31.12.2020 weiterhin ihre Aufenthaltskarten und Daueraufenthaltskarten verwenden, um ihren früheren Status als Drittstaatsangehöriger, der Freizügigkeitsrechte ausgeübt hatte, nachzuweisen.
  • Bis zum 31.12.2021 können drittstaatsangehörige Familienangehörige, die ein Aufenthaltsrecht nach dem Austrittsabkommen aus ihrer Beziehung zu einem britischen Staatsangehörigen ableiten, Aufenthaltskarten und Daueraufenthaltskarten verwenden, die nach dem FreizügG/EU ausgestellt worden sind.
  • In den Fällen, in denen ein Aufenthaltsrecht nur noch aus dem Austrittsabkommen abgeleitet werden kann, verlieren diese Karten am 31.12.2021 ihre Gültigkeit. Ab dem 01.01.2022 benötigen Sie ein Aufenthaltsdokument-GB.
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  • Der Ablauf der Kartengültigkeit oder die Ausstellung eines neuen Passes hat keine Auswirkung auf Ihr Aufenthaltsrecht. Dies besteht auch bei abgelaufener Karte oder vom Karteneintrag abweichender Passnummer bis zu dem auf der Kartenrückseite eingetragenen Gültigkeitsdatum fort.
  • Eine Abweichung von Pass- und Kartengültigkeit könnte aber zu Problemen z.B. bei der Identitätsüberprüfung bei der Ein- und Ausreise führen. Wir empfehlen daher, die Geltungsdauer des bestehenden Aufenthaltsrechts auf eine neue Karte übertragen zu lassen.
  • Derzeit sind die Bürgerämter technisch noch nicht dazu in der Lage, das Aufenthaltsdokument-GB zu übertragen. Bitte wenden Sie sich zur Übertragung eines Aufenthaltsdokuments-GB an das Referat E 5.
  • Für die Übertragung eines Aufenthaltsdokument-GB ist eine Gebühr von 37,00 Euro zu erheben. Für Personen, die noch nicht 24 Jahr alt sind, beträgt die Gebühr 22,80 Euro.
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Erwerbstätigkeit, Lebensunterhalt, Bezug von öffentlichen Mitteln, Sprachkenntnisse

  • Ja. Jedes Aufenthaltsrecht nach dem Austrittsabkommen berechtigt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit. Die Berechtigung zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit ist nicht vom Besitz von Dokumenten, insbesondere eines Aufenthaltsdokument-GB oder eines Aufenthaltsdokuments für Grenzgänger-GB, abhängig, wird allerdings mit Ihrer Registrierung durch uns bescheinigt.
  • Sie können als durch das Austrittsabkommen berechtigte Person auch eine neue Erwerbstätigkeit jederzeit aufnehmen. Weiterführende Informationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer finden Sie auf der Internetseite des BMI.
  • Die Berechtigung zur Ausübung von Erwerbstätigkeiten richtet sich ab dem Ende des Übergangszeitraumes bei britischen Staatsangehörigen, die kein Aufenthaltsrecht nach dem Austrittsabkommen innehaben, nach den jeweiligen nationalen Gesetzen (Aufenthaltsgesetz, Aufenthaltsverordnung und Beschäftigungsverordnung).
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  • Nein. Das Austrittsabkommen ist sowohl von dem Vereinigten Königreich als auch der Europäischen Union ratifiziert worden. Somit ist es am 31.01.2020 zu einem geregelten Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union gekommen.
  • Durch den nun geregelten Austritt werden britische Staatsangehörige und deren Familienangehörige bis zum 31.12.2020 aufenthaltsrechtlich weiterhin so behandelt, als wäre das Vereinigte Königreich nach wie vor ein Mitgliedstaat der Europäischen Union.
  • Zusätzlich gilt die Bescheinigung, die Ihnen nach Absenden des Onlineformulars angezeigt wurde, als Nachweis Ihrer Online-Registrierung (Aufenthaltsanzeige) beim Landesamt für Einwanderung.
  • Sofern Sie sich freizügigkeitsberechtigt in Berlin aufhalten, gilt Ihr Recht auf Aufenthalt im Bundesgebiet bis zur Entscheidung des Landesamtes für Einwanderung über die Ausstellung des Aufenthaltsdokument-GB fort. Bis dahin sind Sie weiterhin berechtigt z.B. zur Ausübung einer uneingeschränkten Erwerbstätigkeit, zum Bezug von Kindergeld, zur Beantragung eines Wohnberechtigungsscheines (WBS) etc.
  • Ihr Arbeitgeber benötigt keine weitergehende Erlaubnis, um Sie zu beschäftigen.
  • Weiterführende Informationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer finden Sie auf der Internetseite des BMI.
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  • Ja. Sie haben Anspruch den Aufenthaltstitel zu erhalten, der Ihnen die günstigere Rechtsstellung vermittelt. Zwar können Sie nach dem Austrittsabkommen unbefristet einer Erwerbstätigkeit nachgehen, während die Blaue Karte-EU auf vier Jahre befristet sein kann. Allerdings dürfen Sie mit der Blauen Karte-EU Ihre Mobilitätsrechte im weiteren Umfang nutzen als Ihnen dies mit dem Aufenthaltsdokument-GB möglich wäre, nämlich auch innerhalb der EU und des EWR.
  • Wenn Sie nach dem 01.01.2021 nach Deutschland gekommen sind und arbeiten wollen, können Sie wie alle Drittstaatsangehörigen auch eine Blaue Karte-EU oder andere Aufenthaltstitel nach den allgemeinen Regelungen des Aufenthaltsrecht beantragen.
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  • Nein. Da Sie nach dem Austrittsabkommen begünstigt sind, dürfen Sie weiterhin studieren und unbegrenzt arbeiten bzw. einer selbständigen Tätigkeit nachgehen. Jedes Aufenthaltsrecht nach dem Austrittsabkommen berechtigt zur uneingeschränkten Ausübung einer Erwerbstätigkeit.
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  • Wenn Sie noch nicht zum Daueraufenthalt berechtigt sind, dürfen Sie sich in der Regel höchstens 6 Monate im Jahr außerhalb Deutschlands aufhalten. Eine einmalige Abwesenheit bis zu 12 Monaten ist aus wichtigen Gründen (z.B. Schwangerschaft, schwere Krankheit, Studium) möglich.
  • Wenn Sie ein Daueraufenthaltsrecht besitzen, verlieren Sie dieses, wenn Sie sich fünf aufeinanderfolgende Jahre außerhalb Deutschlands befinden.
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  • Ja. Sie behalten weiterhin alle Ihre bisherigen Rechte, z.B. Ausübung einer uneingeschränkten Erwerbstätigkeit, Bezug von Kindergeld, Beantragung eines Wohnberechtigungsscheines (WBS) etc.
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  • Ja. Für Sie hat der Bezug von ergänzenden Sozialleistungen keine negativen Auswirkungen auf die Erteilung Ihres Aufenthaltsdokumentes. Bitte beachten Sie jedoch, dass dies nur gilt, wenn Sie bereits in Deutschland leben bzw. Ihren Wohnsitz bis zum 31.12.2020 nach Deutschland verlegen.
  • Der ergänzende Bezug von Sozialleistungen ist unschädlich. Sollten Sie arbeitslos geworden sein, so steht Ihr Aufenthalt in der Regel für sechs Monate weiterhin im Einklang mit Unionsrecht, wenn eine neue Arbeit gesucht wird.
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Reisen

  • Das Recht auf Ein- und Ausreise besteht für die nach dem Austrittsabkommen begünstigten Personen unmittelbar auf Grund des Austrittsabkommens unter der Voraussetzung, dass ein gültiger Reisepass mitgeführt wird, auch wenn noch kein Aufenthaltsdokument-GB ausgestellt wurde.
  • Zu den genauen Einreise- und Aufenthaltsmodalitäten informieren Sie sich bitte bei den Auslandsvertretungen des Ziellandes oder den zuständigen Grenzbehörden. Beachten Sie unbedingt die pandemiebedingten Einreise- und Quarantänebestimmungen!
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  • Nein. Ihre Rechte nach dem Austrittsabkommen bleiben unberührt, da sie kraft Unionsrechts bestehen.
  • Wir empfehlen zum Nachweis des festen Wohnsitzes in Deutschland bei Ein- und Ausreise zusätzlich folgende Dokumente mit sich zu führen: Bescheinigung über Registrierung (Aufenthaltsanzeige), Meldebescheinigung, ggfs. aber auch andere Dokumente wie Mietvertrag, Arbeitgeberbescheinigung und sonstige Dokumente mit Namen und der deutschen Adresse.
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  • Bitte sprechen Sie nicht unaufgefordert vor.
  • Ob Sie sich zunächst in Quarantäne begeben müssen, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
  • Personen, die aus dem Ausland nach Berlin einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 10 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind dazu verpflichtet, sich unmittelbar nach ihrer Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder Unterkunft zu begeben. Sie müssen 10 Tage nach ihrer Rückkehr in häuslicher Quarantäne bleiben. Das gilt auch für diejenigen, die zuerst in ein anderes Bundesland der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind.
  • Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für welche zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht. Bitte informieren Sie sich auf der Website des Robert Koch-Institut.
  • Die Einreisenden, für die die Quarantäne-Regelung gilt, müssen sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden. Ihnen ist auch nicht gestattet, Besuch von Menschen zu empfangen, die nicht selbst auch in der Wohnung leben. Ausgenommen von der Quarantäne-Regelung sind weiterhin Personen, die berufsbedingt notwendigerweise ein- und ausreisen müssen, wie zum Beispiel Flugpersonal. Für wen die Ausnahmen noch gelten, lesen Sie in der Verordnung im Teil 3 – Quarantänemaßnahmen – unter §§ 22, 23. Ein Termin vor Ablauf von 10 Tagen nach Einreise wird nur dann angeboten, wenn das Gesundheitsamt die frühere Entlassung aus der Quarantäne schriftlich bestätigt. Sprechen Sie dennoch vor, werden wir Sie nicht bedienen.
  • Sollten Sie gegen Ihre Quarantänepflicht verstoßen, stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar. Dies kann mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.
  • Weiterführende Informationen zur Pandemielage im Vereinigten Königreich und Hinweise für Reisende finden Sie hier).
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Daueraufenthalt

  • Es ist ausreichend, wenn Sie Ihren Aufenthalt dem LEA angezeigt haben (Online-Registrierung oder spätere Aufenthaltsanzeige). Die Aufenthaltsanzeige setzt das Verfahren zum Erhalt eines Aufenthaltsdokuments-GB in Gang. Auf diesem Dokument wird Ihr Daueraufenthaltsrecht in einem dafür vorgesehenen Feld vermerkt.
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  • Sie erfüllen diesen Zeitraum, wenn Sie aktuell seit mindestens fünf Jahren Ihren Haupt-Wohnsitz in Deutschland haben.
  • Vorübergehende Unterbrechungen von weniger als sechs Monaten in einem Jahr oder eine längerfristige Abwesenheit bis zu 12 Monaten aus wichtigen Gründen (z.B. Schwangerschaft, schwere Krankheit, Studium) sind irrelevant.
  • Bei der Terminvergabe wird berücksichtigt, ob die zeitlichen Voraussetzungen für einen Daueraufenthalt (fünf Jahre Aufenthalt in Deutschland) bis zum Stichtag 31.12.2021 erreicht werden. Sollte die Aufenthaltsdauer von fünf Jahren z.B. im September 2021 erreicht werden, wird auch erst ab dem September 2021 ein Termin vergeben. Eine individuelle Überprüfung der Angaben erfolgt bei Ihrer persönlichen Vorsprache.
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  • Britische Soldaten, die in Deutschland stationiert sind, gelten als Arbeitnehmer im Sinne des Unionsrechts. Sie haben sich bis zum Ende des Übergangszeitraums im Rahmen ihres Freizügigkeitsrechts in Deutschland aufgehalten. Bei der Berechnung der notwendigen fünf Jahre für den Daueraufenthalt werden damit auch Aufenthaltszeiten berücksichtigt, die Sie als Angehöriger beim Britischen Militär leisten bzw. abgeleistet haben.
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Britische Reisepässe

  • Für die Vorsprache im LEA zur Erteilung eines Aufenthaltsdokuments-GB ist ein mindestens sechs Monate gültiger Reisepass erforderlich. Bitte beantragen Sie daher rechtzeitig bei den zuständigen britischen Behörden die Ausstellung eines neuen Reisepasses.
  • Für die Aufenthaltsanzeige ist unerheblich, wie lange Ihr Reisepass gültig ist.
  • Auf der Bescheinigung des Landesamts für Einwanderung über Ihre erfolgreiche Online-Registrierung ist lediglich die Notwendigkeit eines gültigen Reisepasses genannt. Die Nummer des Reisepasses wurde im Rahmen der Online-Registrierung nicht erfragt. Dementsprechend findet sich die Nummer auch nicht auf der Bescheinigung wieder. Solange Sie im Besitz eines gültigen Reisepasses sind, bestehen für Sie keine Probleme.
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  • Nein. Bitte beachten Sie, dass bei einer Vorsprache im Landesamt für Einwanderung immer zwingend ein mindestens sechs Monate gültiger Reisepass vorzulegen ist. Beantragen Sie daher bitte rechtzeitig bei den zuständigen britischen Behörden die Ausstellung eines neuen Reisepasses, wenn ihr britischer Reisepass in Kürze abläuft.
  • Die Ausstellung eines Aufenthaltstitels kann nur in Verbindung mit der Vorlage eines mindestens sechs Monate gültigen Reisepasses erfolgen
  • Melden Sie sich bitte rechtzeitig, damit wir Ihnen einen neuen Termin geben können.
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  • Wenn auf Ihrem Reisepass nicht „British Citizen“, sondern British National (Overseas) / British Overseas Citizen / British Overseas Territories Citizen / British Subject / British Protected Person steht oder Sie „Manxmen“ (von der Insel Man) bzw. „Channel Islander“ (von den britischen Kanalinseln) sind kommen für Sie keine Aufenthaltsrechte nach dem Austrittsabkommen in Betracht kommen.
    Die Informationen zum Austrittsabkommen auf unserer Internetseite richtet sich nur an britische Staatsangehörige, die im Besitz eines Reisepasses mit der Bezeichnung „British Citizen“ und freizügigkeitsberechtigt sind.
  • Sollte auf Ihrem Reisepass eine der oben genannten Bezeichnungen stehen und Sie wollen die Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels in Berlin beantragen, buchen Sie sich bitte online einen Termin in dem für Sie zuständigen Referat.
  • Sollten Sie neu einreisen, beachten Sie bitte die Voraussetzungen zur Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis im Bundesgebiet, insbesondere die Einreise- und Visabestimmungen.
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Einbürgerung

  • Ja. Solange Sie nicht im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit sind, müssen Sie Ihren Aufenthalt bitte unabhängig von deren Beantragung anzeigen. Nur so ist sichergestellt, dass Ihr bisheriger Aufenthalt im Bundesgebiet weiterhin als erlaubt gilt.
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  • Das Landesamt für Einwanderung ist nicht für die Bearbeitung von Einbürgerungsanträgen zuständig und besitzt auf die Bearbeitung der Selbigen auch keinen Einfluss.
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Nichtbegünstigte nach dem Austrittsabkommen

  • Seit dem 01.01.2021 können britische Staatsangehörige mit Ihrem britischen Reisepass auch für einen Aufenthalt, der kein Kurzaufenthalt ist, visumsfrei ins Bundesgebiet einreisen und einen erforderlichen Aufenthaltstitel im Bundesgebiet einholen. Beachten Sie unbedingt die pandemiebedingten Einreise- und Quarantänebestimmungen!
  • Britische Staatsangehörige erhalten unabhängig von ihrer formalen Berufsqualifikation und vom Sitz des Arbeitgebers den gleichen Arbeitsmarktzugang zur Ausübung jeder Beschäftigung, wie es ihn bereits für Staatsangehörige der Vereinigten Staaten von Amerika, Japans, Australiens oder Kanadas gibt. Die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit ist erforderlich.
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Weitere Fragen

  • Nein, unsere Online-Terminbuchung wird bis auf weiteres für britische Staatsangehörige sowie deren Familienangehörige nicht zur Verfügung stehen.
  • Nach dem Austrittsabkommen begünstigte britische Staatsangehörige sowie deren Familienangehörigen, die sich bis zum 15.08.2021 online registriert haben, erhalten einen Vorsprachetermin im Jahr 2021 Personen, die Ihren Aufenthalt erst nach dem 15.08.2021 anzeigen, werden ebenfalls einen Termin erhalten. Dieser kann jedoch auch nach dem 01.01.2022 liegen.
  • Nichtbegünstigte nach dem Austrittsabkommen: Zur Beantragung eines Aufenthaltstitels nach den allgemein Regeln des Aufenthaltsrechts, wenden Sie sich bitte an das zuständige Referat.
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  • Für Fragen rund um das Aufenthaltsrecht die nicht bereits in unseren FAQ beantwortet werden, haben wir eine telefonische Hotline geschaltet. Diese ist unter den Telefonnummern 90269-4407 und 90269-4408 wie folgt erreichbar:
    • Montag, Dienstag und Donnerstag zwischen 09:00 bis 15:00 Uhr und
    • Mittwoch und Freitag zwischen 9:00 bis 12:00 Uhr.
  • Zusätzliche Informationen auf Englisch finden Sie auf der Internetseite von IOM”.
  • Gern können Sie sich auch per E-Mail an den Beratungsservice des Landesamtes für Einwanderung unter beratung@lea.berlin.de wenden.
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