Clubs suchen weiter Grünflächen für erlaubte Open-Air-Partys

Clubs suchen weiter Grünflächen für erlaubte Open-Air-Partys

Die Berliner Clubs sind weiter auf der Suche nach Grünflächen für legale Open-Air-Partys.

Clubs suchen Grünflächen für Open-Air-Partys

© dpa

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop hat Berlins Bezirksbürgermeister bereits in der ersten Julihälfte um Hilfe dabei gebeten. Die Clubcommission Berlin, das Netzwerk der Clubbetreiber, hat gleichzeitig Vorschläge für geeignete Flächen in fast allen Bezirken von Spandau bis Treptow-Köpenick gemacht. «Bisher gibt es noch keinen offiziellen Rücklauf», hieß es dazu am Montag (27. Juli 2020) aus der Wirtschaftsverwaltung.
Pop will die Berliner Clubs, die wegen der geltenden Corona-Verordnung weiterhin geschlossen sind, durch Möglichkeiten für erlaubte Veranstaltungen unter freiem Himmel unterstützen. Mit professionell organisierten Partys ließen sich außerdem ausufernde, illegale Feiern austrocknen, argumentiert die Senatorin. Erst am Wochenende hatte es im Volkspark Hasenheide in Neukölln eine illegale Party mit nach Polizeiangaben rund 3000 Menschen gegeben. Die Polizei beschlagnahmte fünf Musikanlagen und notierte fünf Ordnungswidrigkeiten wegen unzulässigen Lärms.
Die Clubcommission Berlin will stattdessen legale Techno-Partys im Freien organisieren. Die wilden Partys seien Ausdruck davon, dass es zurzeit keine Möglichkeit für Menschen gebe, sich zu treffen und zu tanzen, sagte Clubcommission-Sprecher Lutz Leichsenring der Tageszeitung «taz» (27. Juli 2020).

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 27. Juli 2020