Solarpanels im Bezirk befestigen

https%3A%2F%2Fwww.berlin.de%2Fbuergerhaushalt-marzahn-hellersdorf%2Fvorschlaege%2Fmitmischen%2Fnode%2F5482
Vorschlags-Nr: 
2022-0066
Haushaltsjahr: 
2022-2023
Kategorie: 
Stadtteil: 
Themen: 

Das ist mein Vorschlag:

Freiflächen von Wohngebäuden sollen mit Solarpanels bestückt werden, sodass wir unsere Energie möglichst aus erneuerbaren Technologien beziehen.
Zudem sollen auch staatliche Gebäude und Bürogebäude (auch eben nicht neue) mit Solaranlagen und -panels ausgestattet werden für eine erfolgreiche Energiewende.

Abstimmung im Internet:
55 Bürger haben zugestimmt. (Platz 14)

Basis-Daten

Meine Begründung für diesen Vorschlag: 

Der Planet schlittert immer weiter in eine weltweite Klimakatastrophe (und ich beschreibe das bewusst so drastisch, weil es einfach mal so ist).
Es scheint wichtiger zu sein für (große) Unternehmen Geld zu scheffeln, was irgendwo verrottet anstatt dass es allen Menschen unter bestimmten Voraussetzungen möglichst gleich gut geht.
Begrenzte Rohstoffe wie Öl oder Kohle sind noch immer hoch im Kurs, weil aktuell die Technologien darauf ausgerichtet sind und es einfacher scheint, diese beizubehalten. Das ist eine Milchmädchen-Rechnung!
Wir müssen so schnell wie nur irgend möglich 100% (und das meine ich auch so) erneuerbare Energien schaffen, ansonsten haben wir es verkackt.
Wir gewinnen oder wir verlieren GEMEINSAM... Das ist Fakt ...
Die dadurch erzeugte Energie soll in erster Linie den anliegenden Konsumenten zugute kommen, damit der Strom möglichst dort verbraucht wird, wo er eben auch erzeugt wurde. Damit sind Transportverluste ausgeschlossen bzw. so gering wie möglich.
Eine intelligente zentrale und dezentrale Versorgung ist nötig.
Erst wenn der Strom nicht mehr verbraucht werden kann, soll er eingespeist werden ins öffentliche Netz.
Umgekehrt soll erst dann Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen werden, wenn die Anlagen nicht genug produzieren können.
Die daraus generierten Vorteile (Gewinne) sollen dafür genutzt werden, die Bau- und Anschaffungskosten der Anlagen zu finanzieren und auch weitere Projekte dieser Art zu fördern. Darüber hinaus sollten die Gewinne genutzt werden, um die Bürger zu entlasten.

Kommentare

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Viel Text und viele Wünsche auf einmal. Mit neuen Solaranlagen kann man zwar einen guten Beitrag für das Klima schaffen, das Weltklima werden neue Anlagen in Marzahn-Hellersdorf von der Menge her nicht retten. Darüber hinaus sind auch für Solaranlagen erst einmal Aufwendungen (vergegenständlichte Energie) notwendig.
Solaranlagen in Marzahn-Hellersdorf gibt es seit mehr als 20 Jahren schon reichlich und das mehr als in vielen anderen Bezirken von Berlin. Deren Eigentümer sind die Hausbesitzer sowie das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin. Wohnungsbaugenossenschaften und Wohnungsbaugesellschaften könnten auch noch einige Anlagen erstellen und betreiben, da gäbe es noch Reserven. Hier entscheiden aber diese selbst und nicht einzelne Bürger oder gar das Bezirksamt.
Im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten kann das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf durchaus bei Neubauten auch Solaranlagen mit vorsehen. Ob dass im Rahmen der Auswirkungen der gegenwärtigen Pandemie aber wirtschaftlich möglich ist, wage ich zu bezweifeln.

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Stellungnahmen

Stellungnahme: 
Abteilung Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management - 14. Dezember 2020 - 15:45

Kostenschätzung: 200.000 Euro – 1.000.000 Euro je Projekt
Folgekosten: offen

Der Ansatz des Vorschlages ist nachvollziehbar und wird begrüßt.
Auf die Nutzung von Flächen auf Wohngebäuden für die Installation von Solaranlagen und -panels kann das Bezirksamt jedoch keinen Einfluss nehmen, da das eine Angelegenheit des jeweiligen Eigentümers ist.
Eine Realisierung auf Dachflächen eigener kommunaler Gebäude wäre möglich, hängt aber von drei nicht unwesentlichen Faktoren ab:

- Finanzierbarkeit der Gesamtanlagen (einschließlich Einspeisung des Solarstroms ins öffentliche Netz, Aufbau von Blitzschutzanlagen usw.
Es handelt sich um investive Maßnahmen mit teilweise sehr hohem Kostenaufwand. Eine Einordnung in die langfristige Investitionsplanung ist erforderlich.

- Eignung ausreichend besonnter Dachflächen zur Aufnahme zusätzlicher Lasten
Im Fall von Schulen wurde dies bereits mehrfach geprüft. Pauschale Aussagen, ob sich die Dachflächen der Bürodienstgebäude eignen, sind nicht möglich. Diesbezügliche Prüfungen müssten veranlasst werden.

- Personelle Ressourcen
Für Erstellung (Planung und Bau), aber auch für den Betrieb und Abrechnung der Einspeisevergütung ist eine adäquate personelle Ausstattung erforderlich. Zurzeit besteht sie nicht. Für eine Realisierung in 2022/2023 fehlt unter Berücksichtigung der genannten Faktoren ein ausreichender Projektvorlauf.