Marzahn-Mitte braucht wieder eine Zweigstelle der Volkshochschule

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Vorschlags-Nr: 
2020-0219
Haushaltsjahr: 
2020-2021
Kategorie: 
Stand der Umsetzung: 
nicht umgesetzt nicht umgesetzt
Stadtteil: 

Das ist mein Vorschlag:

Marzahn-Mitte hatte vor Jahren einen gut besuchten Volkshochschulstandort in der Otto-Rosenberg-Straße. Der wurde aufgegeben und ist über mehrere Zwischenstationen jetzt in der Hellersdorfer Mark-Twain-Straße und damit für Nicht-Hellersdorfer ziemlich abgelegen und verkehrstechnisch schlecht zu erreichen. Als eventuell nutzbare Räumlichkeiten sollten die nördlichen Ringkolonnaden geprüft werden. Kein Abriss und Bauverdichtung, sondern Nutzung für mehr kulturelle und bildungspolitische Angebote in Marzahn-Mitte.

Abstimmung im Internet:
27 Bürger haben zugestimmt. (Platz 69)

Basis-Daten

Meine Begründung für diesen Vorschlag: 

Die sehr guten Kursangebote der Marzahn-Hellersdorfer Volkshochschule (VHS) könnten von einem größerem Interessentenkreis genutzt werden, wenn es in Marzahn-Mitte wieder einen verkehrstechnisch gut erreichbaren Standort geben würde. Das ist eine wichtige bildungspolitische Maßnahme u.a. in der Erwachsenenqualifizierung, aber auch der Erweiterung der kulturellen Teilhabe.

Kommentare

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Stellungnahmen

Stellungnahme: 
Abteilung Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management - 6. Dezember 2018 - 14:49

Kostenschätzung: von Art der Realisierung abhängig,  kann nicht konkret beziffert werden
Folgekosten: offen

Die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) hat die Fläche der nördlichen Ringkolonnaden an die Degewo übertragen. Diese werden nun abgerissen und es entstehen  Wohnungen und Geschäfte. Gespräche zur Nutzung als Standort der Volkshochschule in dem zukünftigen Gebäude gibt es keine.
Auch wenn die Volkshochschule keine Zweigstelle im Bereich Marzahn hat, bietet sie doch eine Vielzahl an Kursen hier an, beispielsweise im Freizeitforum Marzahn oder im Victor-Klemperer-Kolleg. Das Angebot an Kursen in Marzahn wird in den kommenden Jahren weiter ausgebaut. Ziel ist in diesem Zusammenhang eine multiple Nutzung der Einrichtungen des Amts für Weiterbildung und Kultur in Marzahn, beispielsweise der Bezirkszentralbibliothek als Kursort. Damit wäre eine gute Erreichbarkeit durch die Marzahner Anwohner gegeben. Ein separater Standort wird aktuell nicht gesehen.

Umsetzungs-Daten

Stand der Umsetzung: 
nicht umgesetzt nicht umgesetzt
Abschlussvermerk: 

Abteilung Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management
Dem Ersuchen wurde gefolgt.
Die Volkshochschule bietet bereits an 30 Unterrichtsorten im Bezirk Marzahn-Hellersdorf Kurse an. Ziel ist es, die dezentralen Angebote weiter auszubauen. Dazu wird insbesondere eine Mehrfachnutzung kommunaler Infrastruktur geprüft und angestrebt, um effektiv und kos-tensparend die Angebote der VHS wohnortnah in weiteren Stadteilen des Bezirkes, auch in Marzahn, zu realisieren. Die Schaffung einer Zweigstelle der VHS ist in diesem Zusammenhang nicht wirtschaftlich.
Geplant ist ebenfalls ein weiterer inhaltlicher Ausbau der Angebote der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf in den kommenden Jahren. Bezugnehmend auf die Drucksache 1553/VIII „Neuaufstellung der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf zur Sicherung und
Erweiterung der Angebote und zur Verbesserung der Weiterbildungsdichte im Bezirk (BA-Vorlage Nr. 0654/V)“ erhält die Volkshochschule im Jahr 2020 vier zusätzliche unbefristete Stellen und kann mit diesem Personalzuwachs das Kursangebot sowohl inhaltlich als auch kapazitätsseitig weiter ausbauen.
(Bezirksamtsvorlage Nr. 0845/V)

Beschlüsse der BVV: 

Drucksache: 1436/VIII-14
Die BVV hat in seiner Sitzung am 12.09.2019 beschlossen:
Das Bezirksamt wird ersucht Möglichkeiten zu prüfen, die Angebote der Volkshochschule inhaltlich und räumlich auszuweiten und die Erweiterungen entsprechend haushalterisch zu untersetzen. Durch die Schaffung einer neuen Zweigstelle soll die dezentrale Versorgung mit Angeboten der Volkshochschule verbessert werden. Dafür sind Standorte insbesondere in Marzahn (möglicherweise Otto-Rosenberg-Straße) zu prüfen.