Verkehrsberuhigung in der Pariser Straße

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Vorschlags-Nr: 
2022-0069
Haushaltsjahr: 
2022-2023
Stadtteil: 

Das ist mein Vorschlag:

Pariser Straße wird zur "Hauptverkehrsstraße" - Verkehrsberuhigung in der Pariser Straße wegen durchgängiger Missachtung der Höchstgeschwindigkeit und zunehmender LKW-Verkehr. Eine Lösung könnte sein, eine Verkehrsberuhigung durch Pflanzkübel, Bremsschwellen, Bodenschwellen oder Tempo-Stopp-Nägel herzustellen.

Abstimmung:
4 Bürger haben zugestimmt.

Basis-Daten

Meine Begründung für diesen Vorschlag: 

Die Pariser Straße zwischen Wielandstraße und Kressenweg wird als Hauptverkehrsstraße missbraucht. Zwischen Chemnitzer Str. und Hultschiner Damm ist sie die einzige durchgehende Verbindung zwischen dem südlichsten Ende des Bezirks bis hin zur B1. Das wird den Eigentümern hier zum Verhängnis, da natürlich durch den immer weiter zunehmenden Zuzug und den damit zunehmenden Autoverkehr auch die „geeigneten“ Straßen in den Wohngebieten stark befahren werden.
Von Wohngebiet oder Zone 30 halten die Durchreisenden nicht viel. Das ist aber der Grund, warum wir hier leben wollten und nicht in Gegenden mit mehr Trubel.
Werktags geht der Lärm um 6:00 Uhr los, die LKW donnern die Straße entlang, die PKW rasen mit 50 km/h und mehr durch das Wohngebiet.
Schülerinnen und Schüler fahren morgens mit dem Fahrrad zur Schule. Für rasende Autofahrer gilt den Radfahrern gegenüber auch selten die rechts-vor-links-Regelung. An den Kreuzungen wird nicht mehr angehalten, mit überhöhter Geschwindigkeit wird eher noch aufs Gas gedrückt, als für Radfahrer anzuhalten, die von rechts kommen. Es vergeht kein Tag, an dem den Schülern nicht die Vorfahrt genommen wird.
Es wird auch nicht auf Fußgänger Rücksicht genommen, an ihnen wird provokativ ohne Abstand mit überhöhter Geschwindigkeit vorbeigerast. An Fußball oder Tennis spielen auf der Straße ist überhaupt nicht mehr zu denken.
Leider nimmt auch die Zahl der überfahrenden Tiere zu, die bei Tempo 30 allemal ihr Leben hätten retten können.
Dass man sich in einer dreißiger Zone befindet wird an der 3 km langen Strecke einzig und allein zu Beginn und am Ende, also an der Kohlisstr./Wielandstr. und an Alt Mahlsdorf/Kressenweg angezeigt. Aber häufigere Hinweise allein helfen nicht, das ist allgemein bekannt.
Die Bremsschwellen in der Roedernstr. Sind ebenso unzureichend, da die Autofahrer ungebremst darüberrasen.
Eine Lösung könnte sein, eine Verkehrsberuhigung durch Pflanzkübel herzustellen, so wie wir es auch aus der Stadt kennen.
Bremsschwellen, Bodenschwellen oder Tempo-Stopp-Nägel müssten schon gewissen Normen entsprechen, damit sie nicht wirkungslos bleiben.

Kommentare

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Stellungnahmen

Stellungnahme: 
Abteilung Wirtschaft, Straßen und Grünflächen - 22. Dezember 2020 - 14:46

Kostenschätzung: 20.000 Euro
Folgekosten: 5.000 Euro pro Schwelle

Der Vorschlag wird vorbehaltlich einer Prüfung durch die Straßenverkehrsbehörde befürwortet.