Geschwindigkeitsregulierung in der Bergedorfer Straße

https%3A%2F%2Fwww.berlin.de%2Fbuergerhaushalt-marzahn-hellersdorf%2Fvorschlaege%2Fmitmischen%2Fnode%2F5257
Vorschlags-Nr: 
2022-0002
Haushaltsjahr: 
2022-2023
Stand der Umsetzung: 
In Bearbeitung In Bearbeitung
Stadtteil: 

Das ist mein Vorschlag:

Geschwindigkeitsregulierung durch bauliche Einrichtungen gleich deren der Eschenstraße bzw. durch Bremsschwellen gleich deren der Roedernstraße

Abstimmung im Internet:
66 Bürger haben zugestimmt. (Platz 12)

Basis-Daten

Meine Begründung für diesen Vorschlag: 

Die Bergedorfer Straße dient seit jeher als Abkürzung und Umfahrungsstrecke der Chemnitzer Straße und des Hultschiner Damm. Als Ausweichstrecke zur Kohlisstr. (Tempo 50, Vorfahrtstraße) welche an den zuvor genannten Hauptverkehrsstraßen durch Lichtzeichenanlagen gebremst wird, nutzen Kraftfahrzeugführer und zunehmend mehr Lastkraftwagen die Bergedorfer Straße zur Umfahrung.
Die Bergedorfer Straße ist als gleichberechtigte Straße (rechts vor links) als Tempo 30 Zone ausgewiesen. Die entsprechende Beschilderung der 2000m langen Straße ist einzig in den Zufahrten seitens des Hultschiner Damm sowie der Chemnitzer Straße auszumachen. In jüngster Vergangenheit wurde gerademal ein Tempo 30 Piktogramm in Höhe der Hausnummer 145 auf der Fahrbahn aufgebracht. Zum Vergeleich sind in der Lenbachstraße auf 300m gleich 3 dieser Piktogramme aufgetragen.

Da insbesondere Mo. - Fr. die Bergedorfer Straße bereits ab 04:30 Uhr durch Kraftfahrzeugführer unter Missachtung der Geschwindigkeits- und Vorfahrtsregelung als Abkürzung genutzt wird, bietet es sich insbesondere vor dem Hintergrund des Schulwegs Richtung Ulmengrundschule und der dortigen Kita an, auf dem Straßenabschnitt zw. Chemnitzer Straße und Hultschiner Damm, dauerhafte Geschwindigkeitsregulierende Maßnahmen zu treffen.
Ob das alleinige Aufbringen von Piktogrammen zielführend ist, bleibt in Frage zu stellen.

Hinweis des Bezirksamtes: 

Für den Bürgerhaushalt 2022/2023 ist ein jährliches Budget (Bürgerbudget) in Höhe von bis zu 200.000 € für die Finanzierung und Umsetzung kleinerer Vorschläge von jeweils bis zu 20.000 € zur Verfügung gestellt worden. Der Vorschlag wurde in das Bürgerbudget 2022/2023 aufgenommen (Bezirksamtsvorlage Nr. 1309/V).

Kommentare

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Bin gespannt ob dieses Jahr mal was Wirksames passiert oder ganz billig wieder nur 30 auf die Straße gesprüht wird.

Wird Zeit das da mal was gemacht wird. Die Polizei kontrolliert ja nur alle Nase lang mal den Hultschiner Damm. Also JA zu baulichen Maßnahmen um die Straße als unattraktiv für Raser zu machen.

Na ich bin gespannt. Da hier seitens der Polizei auch nie Verkehrskontrollen durchgeführt werden, wird es mal Zeit etwas gegen die Raser zu machen.

Seit Jahren verfolge ich die Eingaben bei den Bürgerhaushalten. Bin gespannt ob dieses Jahr etwas passiert oder ob man wieder mal andere "Prioritäten" findet.
Es kann doch nicht so schwer sein die Bergedorfer Straße durch bauliche Veränderungen unattraktiv für Raser zu machen. So etwas würde es in Prenzlauer Berg im Einzugsgebiet einer Schule nicht geben!!!

Wie wäre es mit Fahrbahnschwellen? Die machen Bodenwellen, die für schnelle Autofahrer äußerst unangenehm sind. Rettungsfahrzeuge kommen aber immer noch ohne Probleme durch. Und man kann sie so anbringen, dass Radfahrer bei freier Straße in der Mitte ohne Bodenwelle durch fahren können. https://de.wikipedia.org/wiki/Bremsschwelle

Bei etwaigen Verengungen bitte an Passagen für (Kinder-)Radfahrer bedenken.

Bitte unbedingt die gesamte Bergedorfer Str. - also auch den Abschnitt Chemnitzer Str. bis zur Straße An der Wuhle - in die Maßnahme einbeziehen. Dieser Abschnitt wird von Autorasern als Abkürzung der Heerstraße genutzt.

Seit Jahren verfassen wir Emails an das Bezirksamt und kreieren Vorschläge bei mischensiemit. Die Antworten sind immer die gleichen. Rettungwagen müssen die Bergedorfer Str. passieren können! Scheinbar ist das in der Rödernstr. oder anderen mit Schikanen verkehrsberuhigten Straßen nicht nötig. Die Bewohner der Bergedorfer Str. sollten an einem Strang ziehen und diesmal so viele Stimmen zusammenbekommen, dass das Bezirksamt das Problem nicht mehr ignorieren kann. Ansonsten bleibt es nur übrig, dass wir ALLE unsere Autos auf der Straße parken - schon haben wir eine perfekte Verkehrsberuhigung!

Es ist eine Dreistigkeit mit welcher Geschwindigkeit die Autofahrer hier durch die Straße fahren ohne Rücksicht auf den Querverkehr, geschweigedenn Radfahrern und Spaziergängern. Ich bin auch für diese Betonverengungen, um die Geschwindigkeiten zu drosseln!

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Stellungnahmen

Stellungnahme: 
Abteilung Wirtschaft, Straßen und Grünflächen - 21. Dezember 2020 - 12:24

Kostenschätzung: 20.000 Euro
Folgekosten: 2.000 Euro pro Jahr

Der Vorschlag wird vorbehaltlich einer Prüfung durch die Straßenverkehrsberhörde und des Fachbereichs Straßen befürwortet.

Umsetzungs-Daten

Stand der Umsetzung: 
In Bearbeitung In Bearbeitung