Neue Praxisräume für Ärzte im Gesundheitszentrum Elsterwerdaer Platz schaffen - neue Fachärzte anwerben!

https%3A%2F%2Fwww.berlin.de%2Fbuergerhaushalt-marzahn-hellersdorf%2Fvorschlaege%2Fmitmischen%2Fnode%2F5434
Vorschlags-Nr: 
2022-0053
Haushaltsjahr: 
2022-2023
Stadtteil: 

Das ist mein Vorschlag:

Ein erster Schritt, um den wohnortnahen Ärztemangel abzubauen, den der Bezirk leisten kann, ist dafür Sorge zu tragen, dass entsprechende Räumlichkeiten bereit gestellt werden können in Ärztezentren, wohnortnah, fußläufig bzw. mit ÖPNV erreichbar. Um den Elsterwerdaer Platz wächst die Bevölkerung, das Angebot an ärztlichen Dienstleistungen aber nicht. Facharztpraxen wie Dermatologen, Augenarzt, Neurologen, HNO u.a. sind an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angelangt. Es besteht akuter Handlungsbedarf in Biesdorf und Marzahn-Hellersdorf insgesamt.

Abstimmung im Internet:
Kategorie-C Vorschläge können nicht abgestimmt werden.

Basis-Daten

Meine Begründung für diesen Vorschlag: 

In Marzahn-Hellersdorf herrscht insgesamt akuter Mangel an Fachärzten. Viele Fachärzte nehmen keine neuen Patienten mehr auf. Eine bedarfsgerechte, wohnortnahe Gesundheitsversorgung existiert nicht mehr. In Zukunft sollten Bebauungspläne nur noch dann beschlossen werden können, wenn die bedarfsgerechte, wohnortnahe Gesundheitsversorgung mit erforderlichen Räumen für Arztpraxen berücksichtigt sind.

Kommentare

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Stellungnahmen

Stellungnahme: 
Archiv Abteilung Stadtentwicklung, Gesundheit, Personal und Finanzen - 15. Dezember 2020 - 8:12

Die Zuständigkeit für die Zulassung und Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten im Land Berlin liegt bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin. Um gesetzlich Krankenversicherte ambulant behandeln zu dürfen, benötigen Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten eine Zulassung. Diese bildet den zentralen Baustein für die Teilnahme an der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung.
Die Bezirksbürgermeisterin und Leiterin der Abteilung für Stadtentwicklung, Gesundheit, Personal und Finanzen weist in Gesprächen mit der KV seit Jahren auf die von der Bevölkerung empfundene Unterversorgung bzw. auf Engpässe in der ambulanten ärztlichen Versorgung im Bezirk Marzahn-Hellersdorf hin und bittet um Überprüfung bzw. Verbesserung der tatsächlichen Versorgungslage.
Anlässlich eines Gespräches der Bezirksbürgermeisterin mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung im November 2020 erklärte dieser, dass dem Planungsbereich 2, der die Bezirke Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg umfasst, ab 01. Oktober 2020 44,5 Hausarztsitze zusätzlich genehmigt werden. Nun kommt es darauf an, ob sich Ärztinnen und Ärzte finden, die ihren Sitz in unserem Bezirk nehmen wollen. Dazu erhält das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf die Möglichkeit, den Bezirk auf den Seiten der Kassenärztlichen Vereinigung zu präsentieren.