Information über jahrtausendalte Besiedlung entlang der Wuhle

https%3A%2F%2Fwww.berlin.de%2Fbuergerhaushalt-marzahn-hellersdorf%2Fvorschlaege%2Fmitmischen%2Fnode%2F3785
Vorschlags-Nr: 
2020-0103
Haushaltsjahr: 
2020-2021
Stadtteil: 
Themen: 

Das ist mein Vorschlag:

Die viele tausend Jahre alte Siedlungsgeschichte in Biesdorf-Süd ist heute vor Ort kaum noch erkennbar. Die Informationstafeln sollten wetterbeständig erneuert werden und das Bodendenkmal angemessen gekennzeichnet werden.

Abstimmung im Internet:
52 Bürger haben zugestimmt. (Platz 44)

Basis-Daten

Meine Begründung für diesen Vorschlag: 

Während der Bebauung des Siedlungsgebiets Biesdorf-Süd wurden vor etwa 20 Jahren archäologische Grabungen durchgeführt, die zutage brachten, dass entlang der Wuhle schon seit Tausenden von Jahren Menschen wohnen. Die Funde stammten aus dem Mesolithikum, der Bronzezeit, der Vorrömischen Eisenzeit und der Römischen Kaiserzeit und reichten bis in die Zeit um etwa 8000 v. Chr. zurück. Doch davon zeugt heute nur noch wenig.
Die einst angebrachten Informationstafeln über die Grabungen sind inzwischen derart verwittert, dass sie selbst mit gutem Willen nicht mehr zu entziffern sind.
Die beeindruckende Geschichte unserer Siedlung sollte aber auch in Zukunft vor Ort für alle Interessierte kenntlich sein. Von daher sollte die Informationstafeln erneuert und witterungsfest ausgestaltet werden.

Kommentare

Zum Abgeben eines Kommentares müssen Sie sich anmelden.

Stellungnahmen

Abteilung Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management - 6. Dezember 2018 - 14:25

Kostenschätzung: 5.000 €
Folgekosten: Reinigung, Kleinreparaturen 300 €/Jahr

Die archäologische Informationsstele in den Schmetterlingswiesen wurde im Rahmen der Entwicklungsmaßnahme Biesdorf-Süd vom Entwicklungsträger in Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt aufgestellt. Zudem wurden mehrere historische Gebäudegrundrisse mit Holzpflöcken im Boden markiert und ein Metallmodell aufgestellt. Die Untere Denkmalschutzbehörde und der Fachbereich Kultur waren an diesem Vorgang nicht beteiligt.
Die Stele ist in einem extrem schlechten Zustand. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kommission Gedenkorte sollte eine Erneuerung der Informationstafeln, ggf. einschließlich inhaltlicher Überarbeitung, angestrebt werden. Inwiefern die Kennzeichnung des Bodendenkmals erneuert werden muss und kann, ist zu prüfen. In beiden Fällen ist eine Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt zwingend erforderlich.