Bolzplatz, Basketball-Spielplatz, Tischtennisplatten, Sitzecken an den Schmetterlingswiesen

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Vorschlags-Nr: 
2020-0260
Haushaltsjahr: 
2020-2021
Stand der Umsetzung: 
In Bearbeitung In Bearbeitung
Stadtteil: 
Themen: 

Das ist mein Vorschlag:

Wir wünschen uns insbesondere für Kinder im Grundschulalter und Jugendliche ein Platz zum Freunde treffen und zum gemeinsamen Spielen an den Schmetterlingswiesen in Biesdorf. Es wäre schön, wenn es hier z. B. einen Bolzplatz, Basketball-Spielplatz, Tischtennisplatten und Sitzecken geben würde.

Abstimmung im Internet:
114 Bürger haben zugestimmt. (Platz 24)

Basis-Daten

Meine Begründung für diesen Vorschlag: 

An den Schmetterlingswiesen in Biesdorf gibt es einen Spielplatz für jüngere Kinder. U. E. ist es dringend vonnöten, dass dort auch einen Ort mit Spiel- und Freizeitmöglichkeiten im Freien für ältere Kinder und Jugendliche geschaffen wird. Platz ist genügend vorhanden.

Hinweis des Bezirksamtes: 

Für den Bürgerhaushalt 2020/2021 ist ein jährliches Budget (Bürgerbudget) in Höhe von bis zu 200.000 € für die Finanzierung und Umsetzung kleinerer Vorschläge von jeweils bis zu 20.000 € zur Verfügung gestellt worden.

Die erforderlichen Mittel für die Umsetzung dieses Vorschlages wurden im Haushaltsplan 2020/2021 kapitel- und titelkonkret zur Verfügung gestellt (Bezirksamtsvorlage Nr. 0698/V).

Kommentare

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Laut Bebauungsplan waren/sind die „Sicherung der Standorte einer Schule, einer Kita, einer Jugendfreizeitstätte, einer Anlage für sportliche Zwecke sowie eines Stadtplatzes (durchgrünter Schulvorplatz)“ vorgesehen. Außerdem „Grünzüge als wohnungs- und siedlungsnahe öffentliche Grünflächen für intensive Freizeit- und Erholungsnutzung“. Die Planungen sind nun fast 3 Jahrzehnte alt. Man darf gespannt sein, wann eine Jugendfreizeitstätte zur Verfügung stehen wird. Bezüglich der Grünflächen/Parkanlagen waren vielfältige Nutzungsmöglichkeiten festgeschrieben. Absolut fragwürdig ist die Streichung des Passus „…mit öffentlicher Sportanlage“ bei dem z. B. die „Errichtung eines Kleinspielfeldes in der öffentlichen Parkanlage mit öffentlichem Spielplatz und öffentlicher Sportanlage“ ursprünglich vorgesehen war. Hier ist endlich eine Korrektur zugunsten der „Belange von Sport, Freizeit und Erholung“ dringend erforderlich.

Es gab bereits damals Bürger, die die Verlegung des geplanten Schulstandortes gefordert haben…

Übrigens: Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Bolzplatzkultur im April 2018 in sein Landesinventar des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Bolzplatzkultur wird darin als „eine jugendkulturelle Form der gesellschaftlichen Selbstorganisation, die ihren Ursprung in den städtischen Milieus der 1920iger Jahre hat“, gewürdigt.

Ich möchte mich den Äußerungen von elegiator und Siegfried anschließen. Neben dem neuen Schulstandort war sowieso mal auf einem Teil eine Sportanlage geplant. Deshalb kann der Bereich doch ausgeweitet und für diese und hier vorgetragene Vorschläge sinnvoll genutzt werden. Ich stimme zu, dass den älteren Kindern derzeit wenig Möglichkeiten geboten werden. Aber bitte nicht die Schmetterlingswiesen dafür opfern, die mal als eine der wenigen großflächigen Grünanlagen Platz zum Atmen und Weitblick bieten! Das muss doch nicht auch noch verbaut werden! Es ist schön zu sehen, wie diese freie Fläche unterschiedlich genutzt wird, z. B. ungestört Drachen steigen zu lassen, Wiesenfeste etc.

Und zum Thema lärmende Jugendliche, die dann auch diese neuen Plätze zu ihrem Rückzugsraum nutzen werden, wenn die Kinder weg sind, also auch zu nächtlichen Ruhezeiten, können nur die nachvollziehen, die direkt betroffen sind - BühaMaHe gehört offensichtlich nicht dazu bzw. musste weder die Polizei in den Nachtstunden wegen der lautstarken Belästigung rufen noch die Glasscherben und andere Hinterlassenschaften aus dem Buddelkasten einsammeln!

Es gibt in der Nähe noch weitere ungenutzte Flächen. Diese sinnvoll umzugestalten, halte ich für den richtigen Ansatz - nicht, Bestehendes umzubauen.

Bloß nicht vor meinem Haus?! Spielende Kinder werden als störende Lärmverursacher, scheinbar von direkten Anwohnern der Schmetterlingswiesen, abqualifiziert. Der Bau bzw. Betrieb von Spiel- und Sportplätzen in unmittelbarer Wohnbebauung verstoßen jedoch nicht gegen das Gebot zur Rücksichtnahme. Weiter gilt laut Rechtsprechung bei Kinderlärm außerdem eine „erweiterte Toleranzgrenze“, bzw.: Toleranzpflicht der Nachbarschaft/Gesellschaft. „Die von einem Bolzplatz ausgehenden Lärmstörungen sind als ortsüblich zu dulden“. Spiel- und Sportplätze werden eigens dafür geschaffen, dass sich Kinder und Jugendliche ungestört austoben können.

Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen Ball- und Sportplätze der unterschiedlichsten Art mit verschiedenen Angeboten für sinnvolle Aufenthalte und Bewegung im Freien. Wenn wir Erwachsenen nicht wollen, dass sie die Nachmittage, Wochenenden und Ferien im Haus, mutmaßlich vor dem Fernseher, dem PC, bzw. am Tablet verbringen, dann sollten wir die notwendigen Bedingungen schaffen. JETZT! Als Ausgleich zur schulischen Tätigkeit der Kinder und im Hinblick auf ihre Entwicklung sind diese Orte bedeutsam und notwendig. Auch wenn Kinder in dem einem oder anderem Verein sind, ist die freie, ungezwungene Gestaltung ihrer Freizeit im Wohnumfeld sehr bedeutungsvoll. Weiter kann oder will auch nicht jeder einem (Fußball-)verein beitreten - mit damit verbundenen längeren Wegen und Kosten - oder ausschließlich im Verein seinem Hobby frönen; es muss einfach möglich sein wohnortnah ungezwungen z. B. Fußball zu spielen. Bolzplätze gehören zur Kindheit! Gegebenenfalls könnte man die Nutzungszeit der Sportanlagen einschränken, indem man auf eine Nachtruhezeit von 22 bis 7 Uhr verweist, sowie missbräuchliche Nutzung untersagt. Vor allem kann man jedoch davon ausgehen, dass auf Spiel- und Sportplätzen spielende Kinder und Jugendliche nicht die Absicht haben die Anwohner bewusst durch Lärm zu terrorisieren. Das „Problem“ sind nicht die Kinder!

Die Schmetterlingswiesen sind ein öffentlich zugängliches Areal von einigen Tausend Quadratmetern. Die Gerichte bekräftigen regelmäßig ihre Rechtsprechung zur Lärmbeeinträchtigung von Spiel- und Sportplätzen. Die in der Stellungnahme angegebene Anmerkung vom Bezirksamt zur hohen Beschwerdelage dürfte irrelevant sein und dient welchem Zweck?! Das Bezirksamt dürfte davon Kenntnis haben, dass Lärmbeeinträchtigungen durch die Nutzung von Spiel- und Sportplätzen (Kinderlärm), zu deren Errichtung es in den Wohngebieten verpflichtet ist, nicht als schädliche Umwelteinwirkung gilt und als sozialadäquat hinzunehmen sind.

Der Park Biesdorf, der Wuhlewanderweg, der Kienbergpark, der Stadtgarten Biesdorf oder auch die Gärten der Welt, um einige Beispiele zu nennen, bieten hinreichend als Grün- und Erholungsanlagen Flächen für Spaziergänger und Ruhesuchende. Andererseits werden die Schmetterlingswiesen als Hundeauslaufgebiet benutzt, dies sollte mittels regelmäßiger Kontrollen durch das Ordnungsamt unterbunden werden.

Dienlich ist die Veröffentlichung von Angaben zu Bestand und Planung von Spiel- und Sportplätzen auf den Webseiten der Bezirke. Leider gibt es große Unterschiede, von umfangreich und detailliert bis eben weniger anspruchsvoll, mit wenigen, aussagekräftigen Daten.

ein paar Boulderblöcke würden sich auf den Schmetterlingswiesen oder beim Trim-dich an der Wuhle auch gut machen. Da haben gleich mehrere Generation was davon.

Ich würde gern mit nein stimmen, geht aber nicht, seltsame Abstimmung.

Hier zählen abgegebene Stimmen. Stimmen Sie nicht ab zählt es eben auch nicht mit. Wenn Sie mit Nein stimmen wollen - was nicht geht - haben Sie doch aber hier die Kommentarfunktion um Ihre Meinung zu präsentieren und andere davon zu überzeugen nicht mit einem Ja zu stimmen. Aber nur ein "ich würde mit nein stimmen" reicht nicht aus. Warum ein Nein wäre jetzt die Frage

Tischtennisplatten sollten 2008 auf dem Spielplatz aufgestellt werden. Nach Anwohnerklagen (Sic!) wurden statt dessen die Trampoline eingebaut...
Es wäre aber gut, die 25 Jahre alte Planung endlich umzusetzen, soll heißen, auch im nördlichen Bereich, zwischen Apollofalterallee und Distelfalterstr, endlich ähnliche Wege, Beete und Sitzgruppen anzulegen wie im südlichen Abschnitt, der schon ein paar Jahre älter ist.

Bitte nicht! Es gibt in nächster Nähe - am Wuhlewanderweg entsprechende Anlagen. Mir erscheint es nicht sinnvoll, unsere Grünanlagen weiter zuzubauen. Vielmehr könnte es ein Anliegen sein, die bestehenden Anlagen attraktiver zu gestalten.

Das wäre auch dringend notwendig. Der bestehende Basketballplatz steht regelmässig unter Wasser, das nicht abläuft, was ein Bespielen unmöglich macht. Die angrenzend gepflanzten Büsche werfen zudem kleine Beeren oder Kerne in Massen ab, auf denen man sehr leicht ausrutscht. Zudem ist der Belag hin.

Sollte dieser Vorschlag umgesetzt werden, werden wir Schadenersatz geltend machen, da wir direkt an den Schmetterlingswiesen wohnen. Ich kenne die Situation am Elsterwerdaer Platz, bis in die Nacht herumbrüllende, betrunkene, Flaschen umherwerfende Heranwachsende. Ich kann es nicht verstehen, wie man bereit sein kann für ortsfremde Jugendliche die Gegend um die Schmetterlingswiesen attraktiv zu machen, denn die eigenen Kinder werden sich wohl kaum abends unter den Augen der eigenen Eltern treffen.

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Stellungnahmen

Abteilung Wirtschaft, Straßen und Grünflächen - 21. Dezember 2018 - 12:30

Kostenschätzung: 18.000 €
Folgekosten: offen

Es gibt hier bereits eine hohe Beschwerdelage aufgrund des bestehenden Spielplatzes. Zusätzlich können einzelne Spielgeräte aufgestellt werden.

Umsetzungs-Daten

Stand der Umsetzung: 
In Bearbeitung In Bearbeitung
Stand der Bearbeitung: 

Der Vorschlag wurde in das Bürgerbudget aufgenommen, im Haushaltsplan 2020/2021 veranschlagt und soll in den Haushaltsjahren 2020/2021 umgesetzt werden (Bezirksamtsvorlage Nr. 0677/V).