Bauliche Verkehrsberuhigung in der Rapsweißlingstraße

https%3A%2F%2Fwww.berlin.de%2Fbuergerhaushalt-marzahn-hellersdorf%2Fvorschlaege%2Fmitmischen%2Fnode%2F3719
Vorschlags-Nr: 
2020-0084
Haushaltsjahr: 
2020-2021
Stadtteil: 
Themen: 

Das ist mein Vorschlag:

Bauliche Verkehrsberuhigung in der Rapsweißlingstraße erstellen

Abstimmung im Internet:
38 Bürger haben zugestimmt. (Platz 61)

Basis-Daten

Meine Begründung für diesen Vorschlag: 

Die Rapsweißlingstraße in Biesdorf hat trotz der Beschilderung "Anlieger frei" aus Richtung Köpenicker Straße das Problem, dass sie als Abkürzung genutzt wird. Gerne wird hier von vielen (durchaus auch von Anliegern) die 30km/h Beschränkung missachtet. Seit letztem Jahr gibt es jetzt zusätzlich eine Kita in der Rapsweißlingstraße und die neue Grundschule liegt im direkten Umfeld. Zur Sicherung des Schulwegs für radfahrende und gehende Kinder sowie der Eltern und Kitakindern sollte baulich etwas getan werden um die durchfahrenden Kraftfahrzeuge abzubremsen und damit nicht nur für mehr Sicherheit zu sorgen sondern auch die Attraktivität als Abkürzung zu minimieren.
Was hier baulich infrage kommen könnte überlasse ich den Fachleuten.

Kommentare

Sie müssen sich anmelden oder registrieren um Kommentare zu schreiben.

Es bisher ein Wunder, dass noch kein Kita- bzw. Schulkind verunglückt ist. Täglich nutzen Autofahrer diese Strecke, um den morgendlichen oder nachmittäglichen Stau auf der Köpenicker zu umgehen. Die leere Strecke entlang der Kita wird gerne mit extrem erhöhter Geschwindigkeit genutzt um schnell voranzukommen. Auf spielende Kitakinder oder Schulkinder auf dem Rad wird leider überhaupt keine Rücksicht genommen. Einzig die kurzfristig in zweiter Spur parkenden Autos bieten eine Behinderung, die das schnelle durchqueren des Kitagebietes verlangsamt. Bitte agieren und präventiv handeln und nicht aufgrund eines verunglückten Kindes reagieren.

Bin dafür

Unbedingt notwendig!

90 Prozent der Fußgänger dieser Straße sind kleine Kinder der Kita oder der Grundschule, die teils mit dem Roller, teils mit dem Fahrrad unterwegs sind, teils einem Ball hinterherlaufend die Straße überqueren. Zur Rush-Hour am Morgen und am Nachmittag, eben zu den Schulwegs- und Kitastart- und Endzeiten wird die Rapsweißlingstraße als Abkürzung von Autofahrern der Köpenicker Straße genutzt. Es ist ein großes Glück, dass bislang kein Kind unter die Räder gekommen ist.

Gegenüber der Rushhour vor der alten Grundschule im Dankratweg haben wir doch heute fast paradiesische Zustände. Es gibt richtige Fußwege. Und für Radfahrer bleibt auf der Straße auch noch Platz (mit Grausen denke ich an Radtouren zur Schule mit meinen Kinder über die "Fahrradstraße" Alberichstraße).

Als Mama von zwei Kitakindern in dieser Straße stimme ich der Begründung in allen Punkten zu. Die Geschwindigkeitsüberschreitung in dieser Straße ist enorm. Eine Bauliche Veränderung der Staßenbeschaffenheit würde für ein abbremsen und mehr Sicherheit sorgen.

Die Verkehrssicherheit vor der neuen Kita hängt von der Einsicht der Kita-Eltern ab, dass man nicht auf beiden Straßenrändern, neben den Parkbuchten, direkt vor dem Kita-Eingang parken muss, um das Kind zur Kita zu bringen. Täglich wenden die Kita-Eltern ihre Autos dann in den Kreuzungen zum Heidefalter- und Aurorafalterweg, fahren also rückwärts wieder in die Kreuzung hinein. Mittendrin die Schulkinder.
Da helfen keine weiteren baulichen Maßnahmen.

Ich stimme zu, dass das Wenden im Kreuzungsbereich eine Gefahr mit sich bringt. Jedoch sind aktuell die Parker in zweiter Spur die einzige Behinderung für die Raser und damit auch eine Verkehrsberuhigung des Gefahrbereichs. Ein zügiges durchfahren ist dadurch nicht gegeben. Eine bauliche Maßnahme, z.b. Versätze welche die parkenden Autos ersetzen, würde die Straße beruhigen und ein Parken in zweiter Spur verhindern. Also würden beide Probleme damit beseitigt werden.

a) Parker in der zweiten Reihe machen es für die Schulkinder auf dem Fahrrad doch noch gefährlicher. Erst recht, wenn die Eltern ihre Kinder zur Straße statt zum Fußweg aussteigen lassen und die Autotüren weit aufstehen, kommt man schnell in den Gegenverkehr.
b) um wirklich alle Probleme zu lösen, müsste man die Einfahrt von der Köpenicker in die Mohrenfalterstraße von 7:15 bis 9:00 Uhr an Schultagen mit Schranke / Poller etc. unterbinden. Halte ich aber für anmaßend gegenüber den direkten Anwohnern.
c) für die Schul-Eltern wurden eigens Haltebuchten an der Köpenicker Straße gebaut. Würde schon mal Autoverkehr aus der Rapsweißlingstr. raushalten, wenn diese auch genutzt würden...

Zu A) Da parkt keiner in zweiter Reihe. Entweder stehen die Kfz in den Buchten oder aber eben am Bordstein zwischen den Zufahrten. Zweite Reihe bedeutet neben eingeparkten Fahrzeugen zu stehen und das hab ich hier noch nicht gesehen.
Zu B) Geht so oder so nicht, da sonst der Weg auch für Rettungsfahrzeuge blockiert wäre. Ansonsten stimme ich Ihnen hier zu.
Zu C) macht nur Sinn wenn man aus Richtung Wuhlheide kommt. Alle anderen aus Richtung Elsterwerdaer Platz müssten auf der Köpenicker erst wenden, sich wieder im Stau anstellen um dann halt in der Gegenrichtung die Buchten nutzen zu können. Das macht glaub ich keiner.

Und zu guter Letzt nochmal zurück zum Ursprungsgedanken. Es ging doch nicht um "wer wendet wo" und "wer behindert andere" sondern um die Tatsache, dass dort einfach zu schnell durchgefahren wird. Das muss unterbunden werden. Wenn dort baulich keiner mehr schneller als 30 fahren KANN, dann spielen auch eigenwillige Wendemanöver oder aufgerissene Türen eine untergeordnete Rolle, da es insgesamt langsamer zugeht und damit sicherer wäre. Einfach nur auf § 1 StVO hinzuweisende bringt trotz aller Gutgläubigkeit nichts.

Kommentare sortieren

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Stellungnahmen

Abteilung Wirtschaft, Straßen und Grünflächen - 11. Dezember 2018 - 16:19

Kostenschätzung: 40.000 €
Folgekosten: offen

Der Vorschlag wird vorbehaltlich der straßenverkehrsbehördlichen Prüfung befürwortet.