Engagement-Barometer

ZiviZ Engagement-Barometer
Bild: ZiviZ

Das ZiviZ* im Stifterverband hat im Auftrag von mehreren Bundesländern, u.a. Berlin, das “Engagement-Barometer zur Corona-Pandemie” vorgelegt. Die zentrale Frage war dabei, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Zivilgesellschaft hat. ZiviZ befragte dafür Führungskräfte von Verbänden und Infrastruktureinrichtungen der organisierten Zivilgesellschaft zur Situation von Vereinen und anderen Organisationen im Laufe der Corona-Pandemie.

Zentrale Erkenntnisse

Die Corona-Pandemie hat die Zivilgesellschaft in eine “neue Normalität” gedrängt. Bisherige Veranstaltungsformen, Arbeitsprozesse, Finanzierungswege etc. sind beeinträchtigt. Daher ist es erforderlich, neue Wege zu erarbeiten, zu testen und zu etablieren. Die Zivilgesellschaft ist dabei besonders auf die Unterstützung von Bund und Ländern angewiesen. Soforthilfen wurden als Abfederung von Einnahmeausfällen angenommen und wertgeschätzt. Jedoch ist bereits jetzt deutlich, dass eine weitere Begleitung mittels anderer Förderkonzepte notwendig sein wird.

Ergebnisse in Zahlen:

  • 90% meldeten Einnahmerückgänge bei Kursgebühren, Eintrittsgeldern und Verkaufserlösen,
  • 51% bestätigten einen Rückgang von Spenden,
  • 25% beobachteten Rückgänge im Bereich Mitgliedschaften,
  • 66% notierten teils erhebliche Mehrkosten für den Infektionsschutz,
  • für 38% waren die bisherigen Soforthilfen nicht ausreichend und
  • 75% stuften nahezu sämtliche digitale Herausforderungen als relevant ein.

*Zivilgesellschaft in Zahlen (ZiviZ) im Stifterverband ist ein unabhängiges Forschungs- und Beratungshaus zu den Themen Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement.

Weitere Informationen finden Sie auf der ZiviZ-Webseite.

Dokumente zum Download

Engagement-Barometer Grafikenband

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Engagement-Barometer One-Pager Politik

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Engagement-Barometer One-Pager Praxis

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