Neuigkeiten aus der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf

Pressekonferenz

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen zum August-Newsletter der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf. Diesen Monat hat sich eine Vielzahl an Neuigkeiten angesammelt – ein Zeichen, dass vieles in Bewegung ist bei uns und wir Augen und Ohren offen halten für Sie. Wir hoffen, dass wir mit der Auswahl Ihr Interesse wecken und vor allem halten können.
Viel Vergnügen beim Lesen!

Mittelpunktbibliothek Ehm Welk

Ehm-Welk-Bibliothek geschlossen

Die Mittelpunktbibliothek „Ehm Welk“ muss aufgrund umfangreicher Baumaßnahmen in der Zeit vom 25. Juli – voraussichtlich 30. September 2022 schließen. Teile der Bibliothek bekommen einen neuen Bodenbelag, die Wände einen frischen Anstrich. Darüber hinaus wird der Eingangsbereich der Bibliothek umgestaltet.
Bitte weichen Sie in diesem Zeitraum auf andere Bibliotheken im Bezirk aus. Die Rückgabe von Medien aus der Mittelpunktbibliothek in anderen Bibliotheken ist für den oben genannten Zeitraum kostenfrei.
Ab voraussichtlich 4. Oktober heißen wir Sie wieder zu den bekannten Öffnungszeiten willkommen und freuen uns auf Ihren Besuch!

DIE GUTE NACHRICHT:
Dank der tatkräftigen Unterstützung des Familienzentrums mIGELito muss das Vorlesen während unserer Schließzeit nicht ausfallen! Unsere beiden Vorleserinnen werden für den gesamten Zeitraum im Familienzentrum Quartier beziehen. Kinder, die an der Lesestunde teilnehmen möchten, müssen sich dann nach den Schulferien am Familienzentrum mIGELito, Alte Hellersdorfer Straße 134, einfinden. Das Vorlesen findet jeden Dienstag von 16-17 Uhr statt (außer in den Ferien).
Auch der literarische Kaffeeplausch am 03.08.2022 um 15:00 Uhr findet statt.

Mehr zu den Umbauarbeiten erfahren Sie HIER in unserem Podcast.

Die Eingangstür der Bibliothek ist mit einem Sonnenschirm, einen Aufsteller und einem Rollup mit dem Slogan "Bibliothek ist anders" umrahmt. Über die Fensterfront hinweg stehen die Worte "Bibliothek" und das Logo weithin sichtbar.

Zweiter Bauabschnitt in der Erich-Weinert-Bibliothek

Auch die Stadtteilbibliothek Erich Weinert muss ab 29.08.2022 bis voraussichtlich Ende des Jahres wieder schließen. Das Erdgeschoss wird umfänglich saniert und muss deswegen vollständig ausgeräumt werden. Der Fußboden wird erneuert, die alten Regale gegen neue ausgetauscht und der Thekenbereich modernisiert. Den Kolleginnen und Kollegen stehen arbeitsreiche Wochen und Monate bevor, aber am Ende wartet eine helle, freundliche Bibliothek in einladender Atmosphäre auf Mitarbeiter und Besucher.

Blick auf die Eingangstür der Bibliothek

Einbau einer Besuchertoilette

Schon lange gibt es Bemühungen, in der Stadtteilbibliothek Heinrich von Kleist eine Besuchertoilette einzubauen. Nun rückt das Vorhaben in greifbare Nähe, was allerdings auch eine Schließung dieser Bibliothek nach sich zieht. Unsere Leser müssen ab 12.09.2022 bis voraussichtlich Ende des Jahres auch auf diese Bibliothek verzichten. Somit verbleiben dann noch die Bezirkszentralbibliothek Mark Twain und die Stadtteilbibliotheken Kaulsdorf und Mahlsdorf als Ausweichmöglichkeiten. Wir geben dort unser Bestes, um Sie auch weiterhin zu Ihrer Zufriedenheit mit Medien zu versorgen. Nach dieser Durststrecke können wir dann aber stolz sein auf sechs moderne Standorte!

Motiv des Kultursommer Berlin 2022

Kultursommer der Bibliotheken

Streichen Sie Samstag, den 03.09.2022 ganz dick in Ihrem Kalender an! An diesem Tag wird der VÖBB berlinweit mit Aktionen an vielen Orten Teil des Kultursommerfestivals. Auch die Mark Twain Bibliothek ist als Veranstaltungsort auf dem Victor-Klemperer-Platz Teil des großen Ganzen. Es gibt ein Konzert mit den Bands
NUNO AND THE END und HUMMANA.

Im Hof des Freizeitforums webt Antonia Isabelle Weisz mit Besucherinnen und Besuchern und Jugendlichen der Schreibwerkstatt Marzahn ein Text-Gebinde über den neuen Werbespruch der Berliner Bibliotheken: „Das hat mir gerade noch gefehlt!“. Sie nehmen dabei Bezug auf die vielfältigen Themen des Buchbestands der Bibliothek. Es entstehen kurze Texte auf Papier. Die Blätter werden mit Fäden verknüpft. Anschließend wird das Text-Gebinde auf den Platz vor dem Freizeitforum getragen. Ausgewählte Texte werden dazu mit Megaphon verlesen. Die poetischen Verflechtungen erzählen, was den Berlinern gerade noch fehlt. Und damit indirekt auch, was sie sich wünschen und was sie haben.
HIER können Sie schonmal reinhören in die mitreißende Musik:
Hummana: Videoclip
Nuno and the End: Videoclip

HIER gibts weitere Informationen

Sabine Rückert und Daniel Müller

ZEIT Verbrechen: Sabine Rückert und Daniel Müller zu Gast

Warum lässt eine Frau ihren Mann erschießen? Wie kommt ein Kommissar an ein Geständnis? Warum lügen Zeugen manchmal? Und was, wenn Unschuldige in die Mühlen der Strafjustiz geraten – und niemand ihnen glaubt?
Sabine Rückert ist stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT, Herausgeberin des Magazins ZEIT Verbrechen und eine der erfolgreichsten Podcasterinnen Deutschlands. Gemeinsam mit Andreas Sentker moderiert sie den Podcast ZEIT Verbrechen, der ein Millionenpublikum hat. Sie kennt die Welt der Verbrechensbekämpfung von der Polizeiwache bis zum Bundesgerichtshof, saß in großen Strafprozessen, schrieb preisgekrönte Gerichtsreportagen und ging unvorstellbaren Kriminalfällen nach. Durch ihre Berichterstattung deckte sie außerdem zwei Justizirrtümer auf. Sie beschäftigt sich mit Rechtsmedizin und Kriminalpsychiatrie ebenso wie mit Glaubwürdigkeitsbegutachtung und Profiling.
Daniel Müller kam 2012 ins Investigativ-Ressort der ZEIT. Zuvor war er Reporter bei der Berliner Morgenpost und der Welt am Sonntag. Er schreibt vor allem über Kriminalität, Polizei und Strafjustiz. Für seine Recherchen wurde er mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Nannen Preis, dem Deutschen Reporterpreis und dem Wächterpreis. Seit 2021 ist er Chefredakteur von ZEIT Verbrechen.
Blicken Sie mit den beiden Gerichts- und Kriminalreportern hinter die Kulissen des Journalismus, des berühmten Podcasts und des Magazins ZEIT Verbrechen.

WANN: 18.08.2022 um 20 Uhr in der Mark-Twain-Bibliothek
Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an unter (030) 5704142 oder per Mail.

Marcel Möring

Internationales Literaturfestival Berlin

Vom 07. – 17.09.2022 findet das Internationale Literaturfestival Berlin statt. Nicht zum ersten Mal sind auch wir wieder einer der vielen Lesungsorte in der Stadt. Am Samstag, den 17. September wird um 20 Uhr der niederländische Autor Marcel Möring in der Mark-Twain-Bibliothek zu Gast sein mit seinem demnächst erscheinenden Roman “Eden”. Mendel Adenauer, Möring-Lesern bereits aus seinem Debütroman »Mendel« bekannt, steht als Psychiater vor dem rätselhaften Fall eines umherirrend aufgefundenen Mannes. Einen Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart schlagend, greift Marcel Möring – »einer der bedeutendsten europäischen Erzähler seiner Generation« [Die Welt] – das Motiv vom Wandernden Juden ebenso auf wie die Legende vom Buch Raziel, das Adam nach der Vertreibung aus dem Paradies erhalten haben soll.
Die Lesung wird moderiert von Astrid Kaminski.
Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an unter (030) 5704142 oder per Mail.

Regal mit einem Schild "Bücher in ukrainischer Sprache" 2

Bücher in ukrainischer Sprache

In der Heinrich-von-Kleist-Bibliothek gibt es ab sofort Bücher in ukrainischer Sprache zum Entleihen. Das wurde mit Hilfe des Vereins IWEK e.V. möglich, bei dem wir uns ganz herzlich für die großzügige Bücherspende bedanken.
Unter den Büchern befinden sich viele Kinderbücher, aber auch Werke des neu gekürten Preisträgers des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, Serhij Zhadan, sind dort zu finden.

Schaukasten mit Medien zum Thema Reisen 1

Schaukasten in Mahlsdorf

Der Schaukasten auf dem S-Bahnhof Mahlsdorf wird schon seit vielen Jahren liebevoll von den Mitarbeiterinnen der Bibliothek Mahlsdorf gestaltet. Wir haben schon mehrfach darüber berichtet. Nun gibt es wieder Neues zu bestaunen. Unter dem Motto “In 80 Tagen um die Welt” geht es um das Thema “Reisen”. Oft schafft man es gar nicht, alles genau zu betrachten, bevor die nächste S-Bahn einfährt. Am besten, Sie kommen 5 Minuten früher als gewohnt, um alles in Ruhe anschauen zu können!

Jahresbericht der Berliner Öffentlichen Bibliotheken für 2021

Jahresbericht 2021

Der Jahresbericht der Berliner Öffentlichen Bibliotheken ist veröffentlicht. Aus allen Bezirken und der ZLB gibt es Daten, Zahlen und Berichte. Er ist online abrufbar, liegt aber auch in unserer Bibliothek zum Mitnehmen aus.
Aus dem Vorwort von Klaus Lederer:
“Was macht Öffentliche Bibliotheken eigentlich so nachhaltig? Sicher fällt einem da die gemeinschaftliche Mehrfachnutzung all der Dinge ein, die man in den Bibliotheken ausleihen kann. Aber nachhaltig wirken die Bibliotheken auch für und auf die Menschen, die sie besuchen. Hier eignen sie sich Wissen an, hier lernen sie andere Ansichten kennen, neue Menschen und ihre Lebenswelten. Hier findet ein bereichernder Austausch statt, der Bildungsbiografien, Offenheit und Akzeptanz von Unterschiedlichkeit prägt. Und so manche „grüne Bibliothek“, wie Sie hier im Heft sehen, hilft sogar beim Verständnis für ökologische Themen, für nachhaltigen Klimaschutz.”
HIER gehts zum Download

Bretter vor den Fenstern innen

Fensteraustausch

Dass draußen die Sonne scheint, sehen nur die Handwerker hinter dieser Staubschutzwand. Momentan werden in der 1. Etage der Mark-Twain-Bibliothek die Fenster ausgetauscht. Schon seit vielen Monaten begleiten uns diese Bauarbeiten. Mal wird intensiv gearbeitet, mal ruht das Baugeschehen mehrere Wochen. Jetzt müssen wir nur noch ein Weilchen durchhalten und dann ist es geschafft. Wenn alles fertig ist, müssen wir komplett die ganze Bibliothek putzen, außer die Fußböden. Dafür ist unsere Reinigungsfirma zuständig. Regale, Bücher, Tische und Stühle liegen in unserer Verantwortung. Da der Staub immer Schlupflöcher findet und sich wie eine geschlossene Schneedecke auf alle Flächen niedergesenkt hat, gibt es für uns viel zu tun. Aber erst, wenn das letzte neue Fenster eingebaut ist, vorher hat es keinen Sinn. Wir bitten Sie um Verständnis!

Jugendliche liegen in Schlafsäcken vor Bücherregalen

Schreib- und Spielenacht

Anfang Juli fand von Samstag zu Sonntag die Schreib- und Spielenacht in der Mark-Twain-Bibliothek statt. 25 junge Menschen hatten großen Spaß beim kreativen Schreiben, Mitternachtslesung, Werwolf spielen und zocken. Einige haben die Nacht durchgemacht, manche sind aber irgendwann in komatösen Schlaf gesunken. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen gingen alle müde, aber glücklich nach Hause.

Meinungen der Teilnehmer:
“Mir hat an der Schreibwerkstatt sehr gefallen, dass wir alle so viel zusammen gemacht haben (z.B. der Workshop, Werwolf spielen, etc.) und keiner Angst haben musste, ausgegrenzt zu werden. Außerdem fand ich das gemeinsame Frühstück am nächsten Tag sehr schön.”
“Diese Nacht war nicht nur eine Schreibnacht, sondern hat die Jugendlichen auch spielerisch zusammengebracht. Von den vielen glücklichen Gesichtern, die ich in dieser Nacht gesehen habe, werde ich wahrscheinlich keines so schnell vergessen. Vielen Dank für diese tolle Organisation.”
“Es war ein tolles und schönes Erlebnis, bei dem man mit Menschen, die ähnliche Interessen verfolgen, zusammen sitzen, diskutieren und schreiben kann!”

HIER gibts viele Schnappschüsse von der Schreibnacht.

Instagram-Logo

VÖBB auf Instagram

Seit Anfang Juli präsentiert sich der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins auch auf Instagram (@voebb_de). Viele Bibliotheken sind dort schon länger mit einem eigenen Kanal unterwegs, auch die des Stadtbezirks Marzahn-Hellersdorf (@stadtbibliothek_marzhell). Nun gibt es zusätzlich einen berlinweiten, gemeinsamen Auftritt mit Informationen, die sich auf alle 83 öffentlichen Bibliotheken beziehen und den Verbundgedanken unterstreichen: Wir ziehen an einem Strang!

Mond mit Pfeife in blau-gelb

Lesenacht an der M8

Gerne weisen wir Sie schon mal auf ein Event hin, das sich mittlerweile in der Kulturlandschaft des Stadtbezirkes erfolgreich etabliert hat. An jedem dritten Samstag im Januar gibt es die Lesenacht an der M8 mit Lesungen und anderen künstlerischen Darbietungen an ausgefallenen Orten entlang der Straßenbahnlinie M8. Erleben Sie ein literarisches Feuerwerk und genießen Sie das Flair der unterschiedlichen Lese-Orte! Ausstellungen, Musik und Tanz runden die Veranstaltung ab. Das abwechslungsreiche Lesenacht-Programm bietet neben Kabarettvorstellungen und satirischen Lesungen Kurzweiliges und Spannendes. Die Vorstellungen beginnen zeitgleich um 18:30 Uhr, an jedem Leseort finden drei Veranstaltungen statt mit jeweils 45 Minuten Pause. So haben die Besucher die Möglichkeit, in Ruhe den nächsten Leseort ihrer Wahl aufzusuchen.
Die Mark-Twain-Bibliothek wird am 21. Januar 2023 einer der ca. 10 Veranstaltungsorte ein und bietet jungen Autorinnen der Schreibwerkstatt unter dem Motto “Zukunfts-Nacht” eine Bühne zur Präsentation ihrer Texte.
In unserem Podcast “Mittwochs in der Bibliothek” haben wir mit einer der Organisatoren – Antje Püpke darüber gesprochen.
HIER gehts zur Podcast-Folge.

Grafik zum digitalen Lesen

Gemeinsam digital lesen

Mit Big Library Read können viele Leser gleichzeitig denselben digitalen Titel in englischer Sprache ohne Wartelisten lesen. Die Ausleihe erfolgt über Overdrive. Das Schöne daran ist, dass man mit anderen über sein Leseerlebnis diskutieren kann. Es handelt sich immer um einen ausgewählten Titel in einem bestimmten Zeitraum. Bis 27. Juli war das der Titel “The Girl in His Shadow” von Audrey Blake, die nächste Aktion findet vom 02.-16. November statt.

AMIRA-Startseite

Bücher vorlesen in verschiedenen Sprachen

AMIRA – Leseprogramm für Grundschüler in neun Sprachen

Über 40% aller Grundschulkinder in Deutschland haben eine andere Herkunftssprache. Sie lernen Deutsch als zweite Sprache. Um ihnen den Lesestart zu erleichtern und sie zum Lesen deutscher Kinderliteratur zu befähigen wurde AMIRA entwickelt. Aber auch zur Förderung aller deutschen Kinder ist AMIRA ein ideales Leseprogramm. Die AMIRA-Texte sind sprachlich besonders einfach und anschaulich, sie können in der deutschen und in der Herkunftssprache gelesen und gehört werden und sie sollen in vielen interaktiven Spielen vertieft werden.

Mehrsprachigkeit
Die AMIRA-Geschichten wurden in die häufigsten Migrantensprachen übersetzt:
Türkisch, Russisch, Italienisch, Arabisch, Polnisch, Farsi und als Weltsprachen Englisch und Spanisch.
Man kann mit einem Mausklick zum Beispiel von der deutschen in die türkische Sprache wechseln und kann so vergleichen, wenn in einer Sprache etwas unverständlich sein sollte. Auf dem Handy kann man auch mischen und z.B. den arabischen Text lesen und dazu den deutschen Text hören.
Die Mehrsprachigkeit ist auch ein Angebot an Eltern, mit ihren Kindern mitzulesen und sie zum Lesen in der eigenen Sprache anzuhalten.

Verfügbarkeit
Das volle AMIRA-Programm mit allen Teilen gibt es als interaktives Programm im Internet www.amira-lesen.de. Es ist inzwischen aber auch eine Handyversion der Geschichten verfügbar und eine Download-Version der Geschichten zum offline-Gebrauch. Im Programm werden 32 Geschichten als virtuelle Büchlein zum Umblättern präsentiert. Die Texte sind seitenkompatibel eingelesen. Man kann auch von jeder Seite aus in die anderen Sprachen wechseln.

Über die Autorin:
Elisabeth Simon ist pensionierte Lehrerin. Sie entwickelte das Konzept des AMIRA-Internetprojekts und organisierte die gesamte Produktion. Sie schrieb, sammelte und redigierte die Texte und erzählte volkstümliche Stoffe neu.
Frau Simon studierte Germanistik, Kunst und Psychologie und arbeitete viele Jahre als Real- und Grundschullehrerin. Seit mehr als 40 Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit Kinderliteratur und mit dem Thema Leseförderung, insbesondere mit der Förderung von Migrantenkindern und Kindern, die Deutsch als zweite Sprache lernen.

HIER gehts zu AMIRA

drei Teufelchen mit Büchern

Der Buchfindomat

Sind Sie manchmal auf der Suche nach geeignetem Lesestoff für Ihre Kinder oder Enkel? Buchfindomat.de ist ein tolles, digitales Angebot, das der Inspiration dienen kann.
Auf Buchfindomat.de werden interaktiv die schönsten Bücher präsentiert – für Kleinkinder, Kinder und Jugendliche. Auf der Webseite wird auch immer auf die nächstliegende Bibliothek verwiesen. Es macht Spaß, sich dort umzuschauen. Probieren Sie es aus!

Riffreporter Werbung

Riffreporter - ein neues digitales Angebot

Der VÖBB hat mal wieder ein neues Digitales Angebot für Sie: Die Riffreporter! Ein “Hofladen für Journalismus” – so beschreiben die Gewinner des Grimme Online Award sich selbst. Die Riffreporter sind ein Zusammenschluss freiberuflicher Journalistinnen und Journalisten, die auf einem gemeinsamen Online-Portal tiefgehenden und fundiert recherchierten Journalismus anbieten – unter anderem zu Themen aus Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft. Ab sofort erhalten VÖBB-Nutzende mit ihrem Ausweis direkten Zugriff auf alle Berichte, Reportagen und Hintergrundanalysen der Riffreporter! Über den VÖBB-Ausweis kann man sich unter www.voebb.de/riffreporter anmelden. Manchen von Ihnen dürften die Riffreporter schon bekannt sein, jetzt sind sie mit allen Inhalten im Bibliotheksausweis inklusive.
Probieren Sie es aus!

Auszubildende der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf

Unsere Azubis

Die Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf bildet jedes Jahr drei Azubis zu Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (kurz: FAMI) aus. Um die Auszubildenden des neuen Jahrgangs willkommen zu heißen, gibt es immer im Sommer einen Kennenlerntag. Anfang Juli trafen sich deswegen die “alten” und neuen Azubis inklusive der Ausbilderin Katharina Gatzke in den Gärten der Welt, genossen das schöne Wetter, tauschten sich aus und hatten viel Spaß miteinander. So startet es sich viel entspannter in eine aufregenden neuen Lebensabschnitt.
HIER erfahren Sie mehr über die Ausbildung.

QR-Code zu den Webauftritten der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf

Alles auf einem Lesezeichen

Zur Ausbildung unserer Azubis gehört auch, ein Marketing-Projekt durchzuführen. Dadurch sind wir schon zu vielen interessanten und wertvollen Flyern gekommen, die dauerhaft Verwendung finden, auch über die Zeit der Ausbildung hinaus. In diesem Jahr steht die Aufgabe an, die vielen einzelnen Werbezettelchen für unsere Online-Auftritte auf einem Lesezeichen übersichtlich anzuordnen. Eine Herausforderung! Die Basis ist schon geschaffen: ein CR-Code, der zu einer verlinkten Liste aller Social-Media – und Internetauftritte führt, auf denen wir uns präsentieren. Dazu gehört natürlich unsere Webseite, aber auch die Podcast-Kanäle, Facebook- und Instagram-Accounts, dieser Newsletter, unser YouTube-Kanal usw.
probieren Sie es doch schon mal aus!

Rundes Bücherregal in öffentlicher Bibliothek

Bibliotheken des Jahres 2022

Die Preisträger stehen fest!
  • Die Universitätsbibliotheken der Technischen Universität Berlin und der
    Universität der Künste Berlin werden gemeinsam „Bibliothek des Jahres“ 2022.
  • Die Uwe Johnson-Bibliothek Güstrow erhält den Preis „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen“ 2022.

Der mit 20.000 Euro dotierte nationale Bibliothekspreis wird vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) und der Deutsche Telekom Stiftung verliehen.
Die Universitätsbibliotheken, die sich unter anderem ein Gebäude teilen und sich gemeinsam für den Preis beworben haben, erhalten die Auszeichnung für ihr vorbildliches Engagement in den Bereichen digitale Services und Openness sowie für ihre strukturellen Veränderungen bei der Personal- und Organisationsentwicklung. Die Förderung der digitalen Medien- und Informationskompetenz sowie ihre Publikationsdienstleistungen setzen die Bibliotheken in kreativen Formaten um, die sie über verschiedene Kanäle nutzerorientiert kommunizieren.
Zu ihren digitalen Angeboten gehören die „Teaching Library“ mit verschiedenen Lern-Apps, digitale Infotage und Hausrundgänge, regelmäßige „Coffee Lectures“ sowie eTutorials, die Studierenden und weiteren Zielgruppen die Nutzung der Bibliotheksdienstleistungen von zu Hause aus erleichtern sollen.
Zudem leisten sie in den Bereichen Forschungsdatenmanagement und Open Access in den von ihnen vertretenen Wissenschaften und Künsten Pionierarbeit.
Die Verleihung der Auszeichnung „Bibliothek des Jahres“ findet am 24.
Oktober 2022, dem bundesweiten Tag der Bibliotheken, in Berlin statt.

Zum dritten Mal verleihen der Deutsche Bibliotheksverband und die Deutsche Telekom Stiftung die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen“. Diesen Preis, der mit 7.000 Euro dotiert ist, erhält die Uwe-Johnson-Bibliothek der Barlachstadt Güstrow.
Die Güstrower Bibliothek bekommt den Preis für ihr vorbildliches modulares Bibliothekskonzept, das sowohl die Mediengrundversorgung als auch die innovative Vermittlung von Medienbildung zeitgemäß umsetzt. Den rund 30.000 Einwohner*innen von Güstrow stehen eine „Bibliothek der Dinge“, ein Makerspace mit 3D-Druckern, Smartboard und Lasercutter, Film- und Technikworkshops, Lernroboter sowie Kurse zum Recherchetraining zur Verfügung.
Darüber hinaus gibt es Sitzecken zum Lesen und Spielen sowie mehrere
Internetarbeitsplätze mit freiem WLAN. Mit seinen Angeboten, Services und flexibel nutzbaren Räumen hat sich die Uwe Johnson-Bibliothek in den vergangenen Jahren zu einem attraktiven Dritten Ort für die Region entwickelt.

Zum Hintergrund
Die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres“ ist der einzige nationale Bibliothekspreis in Deutschland. Mit der Auszeichnung soll ein Beitrag zum Image der Bibliotheken in der digitalen Welt geleistet werden. 2022 haben sich insgesamt 30 Bibliotheken für die beiden Preise beworben. Über die Preisträger entschied eine Jury, der Vertreter*innen des Deutschen Bibliotheksverbandes, der Deutsche Telekom Stiftung, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Kultusministerkonferenz, des Deutschen Städtetages sowie von Bibliothek & Information Deutschland.

Venussymbol

Gendern oder nicht?

Diese Frage bewegt natürlich auch uns in der täglichen Praxis. Es gibt viele Argumente für und wider das Sternchen, Gräben brechen auf und sogar Freundschaften auseinander. Unzählige Bücher und Artikel sind zum Thema erschienen und ebenso viele Diskussionen wurden und werden geführt. Nun wurde Ingo Meyer – Redakteur der Berliner Zeitung für seinen Essay “Das Märchen vom Gendersterntaler” mit dem Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie „Meinung“ ausgezeichnet. Der Text erschien vor einem Jahr in der Berliner Zeitung am Wochenende und trägt durch seine fundierte, sachliche Betrachtungsweise vielleicht zum Nachdenken auf beiden Seiten der Meinungslager bei.
HIER gehts zum Artikel.

Damit verabschieden wir uns von Ihnen und verbleiben bis nächsten Monat mit herzlichen Grüßen!

Ihr Team der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf