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Neuigkeiten aus der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf

Aktuelles
Bild: © apops - Fotolia.com

Liebe Leserinnen und Leser,

und schon ist wieder ein ereignisreicher Monat vergangen und spannende Wochen stehen uns in mehrfacher Hinsicht bevor.
Zum einen wird sich nach der Wahl unser Bezirksamt neu zusammensetzen. Wir bekommen auf jeden Fall einen neuen Bürgermeister. Wie zukünftig die Ämter der Stadträte besetzt werden, ist zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht klar.
Der Bibliotheks-Herbst wird ein sehr stürmischer – eine Veranstaltung löst die andere ab, auf unserem Flyerregal ist jeder Zentimeter belegt. Kitagruppen und Schulklassen drücken sich gegenseitig die Klinke in die Hand. Vielerorts finden Bauarbeiten statt, die die Nerven der Besucher und Mitarbeiter strapazieren, aber es geht voran! Besonders freuen wir uns über neue Kooperationen und Projektpartnerschaften, von denen im Folgenden u.a. auch die Rede sein wird. Wie sagt man so schön: Langsam kommt wieder Leben in die Bude! Das freut uns sehr, denn nichts ist trauriger als eine Bibliothek ohne Besucher.
Nun wünschen wir Ihnen gute Unterhaltung!

Tag des älteren Menschen

Tablet in den Händen eines älteren Menschen

Ältere Menschen sind heutzutage nicht mehr das, was sie noch vor 100 Jahren waren. Die medizinische Versorgung hat sich spürbar verbessert und Menschen über 70 sind gesünder und agiler als je zuvor.
Heute ist der Tag des älteren Menschen.
Aus diesem Anlass sind Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes in der Marzahner Promenade 49 von 10 – 18 Uhr zu Gast in der Mark-Twain-Bibliothek und stellen ihre Angebote für ältere Menschen vor.
Um 11 Uhr und um 15 Uhr stehen zusätzlich kurze Vorträge zur Wohnraumanpassung und “Digital im Alter” auf dem Programm.
Weitere Informationen

Poesiefestival in Marzahn

Ein Autor liest vor Publikum

In den vergangenen Monaten hatten wir angekündigt, dass es uns gelungen ist, nach vielen Jahren wieder einer der Gastgeber des Poesiefestivals sein zu können. Am 6. September war es dann soweit. In der Mark-Twain-Bibliothek fand die Auftaktveranstaltung für “Poets Corner” statt in Anwesenheit des Kulturattacheés der brasialianischen Botschaft statt und wir waren glücklich, damit seit langem wieder Gastgeber für das Poesiefestival Berlin sein zu dürfen.
Poets‘ Corner überzieht die Stadt in diesen Tagen mit Gedichten. Mehr als 40 Berliner LyrikerInnen und MusikerInnen lesen und performen dann quer durch die Bezirke – in Bibliotheken, Gärten und Kulturzentren, unterstützt von Bezirken und Kulturinstitutionen. Überall ist Raum für Poesie! Rudi Nuss und Peter Holland leiteten das Projekt im Auftrag des Hauses für Poesie.
Moderiert von Tillmann Severin, beeindruckten die Autorinnen Rosa Engelhardt und Birgit Kreipe sowie Rafael Mantovani aus Brasilien mit außergewöhnlichen Texten. Endlich mal wieder eine Lyriklesung, die natürlich eine ganz andere, für viele ungewohnte Rezeption erfordert als z.B. eine Krimilesung. Gerne sind wir 2022 wieder eine der Berliner “Dichterecken”!

Was wir lesen

Titelbild "Was wir lesen"

Es gibt unzählige Webseiten, Blogs und Kanäle, die sich mit Literatur beschäftigen, den Konsumenten den Überblick über lesenswerte Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt erleichtern wollen und Leseempfehlungen aussprechen. Diese Fülle an Informationen droht allerdings auch langsam unübersichtlich zu werden. Deswegen möchten wir Ihnen wärmstens einen sympathischen Newsletter der ZEIT empfehlen, der mit wenigen, aber gründlich ausgewählten Lesetipps von Journalisten, Schauspielern, Politikern und Künstlern über die Bücher informiert, die diese gerade begeistern. Außerdem werden die spannendsten Neuerscheinungen verlost, es gibt kostenlose Hörbücher und Leseproben und Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen mit Autorinnen und Autoren. Unbedingt abonnieren!
HIER gehts zu Was wir lesen – die Literaturcommunity der ZEIT

Wie informieren sich Jugendliche?

Webseite des Leibnitz-Institutes
Das Leibniz-Institut für Medienforschung Hans-Bredow-Institut ist in einer aktuellen Studie der Frage nachgegangen, wie sich Jugendliche informieren und mit Nachrichten umgehen. Das bewegt auch uns als Bibliotheken, gehört doch die Vermittlung von Medienkompetenz zu unseren Kernaufgaben. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass das Informations- und Mediennutzungsverhalten bei jungen Menschen je nach individuellen Interessen unterschiedlich ausfällt.
  • Journalistisch Informationsorientierte sind gut informiert und interessieren sich für Nachrichten. Sie finden journalistische Quellen für die eigene Meinungsbildung relevant, nicht-journalistische Quellen sind für sie eher unwichtig.
  • Gering Informationsorientierte weisen ein eher niedriges Interesse für Nachrichten auf und sind nicht gut informiert. Sie nutzen journalistische Quellen nicht und auch nicht-journalistische Quellen nur selten.
  • Umfassend Informationsorientierte sind gut informiert und interessieren sich in einem hohen Maße für Nachrichten aller Art. Sie nutzen journalistische und auch nicht-journalistische Quellen und halten beiden Quellentypen für wichtig, auch in Hinblick auf die eigene Meinungsbildung.
  • Nicht-journalistisch Informationsorientierte sind nicht gut informiert und weisen ein eher mittleres Nachrichteninteresse auf. Sie nutzen journalistische Quellen nicht, jedoch schreiben sie nicht-journalistischen Quellen eine hohe Relevanz zu.
    Die Studie konnte zudem zeigen, dass die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen es nicht für wichtig hält, sich regelmäßig über aktuelle Geschehnisse zu informieren. Als Grund wurde häufig ein fehlender Bezug zum eigenen Leben angegeben. Die Verfasser der Studie empfehlen deswegen, journalistische Angebote so zu gestalten, dass sie junge Menschen in ihrem Alltag abholen und die hohe Qualität journalistischer Angebote aufzuzeigen.
    Für die eigene Meinungsbildung spielen außerdem Freunde, Familie und Bekannte eine wichtige Rolle. Die Studienergebnisse zeigen auch, dass nur ein begrenztes Wissen zu journalistischen Arbeitsweisen und der Funktion von Journalismus vorhanden ist. Es ist wichtig, der schulischen Medienbildung mehr Bedeutung zuzuschreiben, damit ein besseres und umfassendes Verständnis für journalistische Funktionen und Arbeitsweisen entstehen kann.

HIER gehts zur kompletten Studie „Nachrichtenkompetenz Jugendlicher und junger Erwachsener in der digitalen Medienwelt“.
Sie enthält Hintergrundinformationen und alle ausführlichen Ergebnisse.

Bibliothek Mahlsdorf

Bauarbeiter schaufelt Sand in den Betonmischer

Die Bauarbeiten gehen voran

19.07.2021
Die Fläche der Bibliothek wird erweitert. Dafür ist ein Wanddurchbruch nötig. Die Mitarbeiterinnen haben zur Vorbereitung die Regale zusammengerückt und Baufreiheit geschaffen.
Anfang August
Anschließend wurde eine Staubschutzwand errichtet und in 2 Etappen die Wand abgerissen. Jetzt hört man immer die Handwerker auf der anderen Seite oder sieht manchmal geheimnisvolle Schatten.
23.08.2021
Nicht geplant: Auch der Fußboden muss erneuert werden und wurde rausgestemmt. Dadurch verzögern sich die Bauarbeiten.
08.09.2021
Die Bauarbeiter sind sehr fleißig und tun, was sie können. Das Gute an der ganzen Sache ist, dass man sich für neuen Fußbodenbelag auf der kompletten Fläche der Bibliothek entschieden hat. Wir hoffen, dass alles ganz schick wird und in neuem Glanz erstrahlt. Es gibt nun auch eine vorsichtige Prognose für die Wiedereröffnung: 2. Novemberwoche.
23.09.2021
Um mögliche weitere Bodenarbeiten vorzubereiten, wurden weitere Regale auseinandergebaut und die Fläche im hinteren Bereich der Bibliothek weiter freigeräumt. Soweit es möglich war, wurden alle Bücher, Filme, Konsolenspiele in Kisten eingelagert oder in Regale auf Rollen geräumt und mit Folie zum Schutz vor dem Staub abgedeckt. Dadurch ist der ehemalige Kinderbereich und der Bereich für die Erwachsenenromane nahezu leer und vieles steht jetzt im Eingangsbereich.
Auf Grund der staubreichen Arbeiten mussten auch die Automaten für die Ausleihe und die Rückgabe abgebaut werden.

Vandalismus

kaputte Fensterscheibe

Leider gibt es nicht immer nur gute Nachrichten. Vom 27. zum 28. September wurden zum wiederholten Mal die Fensterscheiben der Heinrich-von-Kleist-Bibliothek beschädigt. Leider häufen sich in letzter Zeit diese Vorfälle. Seit August vergeht kaum eine Woche, in der Vandalen in der Nacht zu ihrem Vergnügen die Scheiben der Bibliothek zerstören. Die Polizei geht inzwischen in der Bibliothek ein und aus. Besonders beliebt ist diese nächtliche Freizeitbeschäftigung, wenn die Scheiben gerade wieder repariert sind. Es ist sehr traurig und nicht nachzuvollziehen, was in den Köpfen der Zerstörer vorgeht. Nun wird über Maßnahmen nachgedacht, die solche Vorfälle dauerhaft verhindern können.

Arnon Grünberg

Arnon Grünberg

Der fünfzehnte Roman des niederländischen Bestsellerautors Arnon Grünberg “Besetzte Gebiete” wird von Kritik und Publikum als Höhepunkt seines schon vielfach preisgekrönten Werkes gefeiert. Ein schockierender und humorvoller Roman über einen „unmenschlich guten“ Psychiater. Wegen einer fehlgelaufenen Liebesgeschichte und falschen Anschuldigungen verliert Otto Kadoke seine Approbation als Psychiater in Amsterdam. Vor dem Nichts stehend, beschließt er, die Einladung seiner Verwandten Anat, einer fanatischen Zionistin, ins Westjordanland anzunehmen.
Arnon Grünberg, geboren 1971 in Amsterdam, wohnt in New York, Amsterdam und Berlin. Seine Bücher wurden mit allen großen niederländischen Literaturpreisen ausgezeichnet.
Am 08.11.2021 um 20 Uhr wird der Autor zum vierten Mal zu Gast sein in der Mark-Twain-Bibliothek.
Weitere Informationen

Marzahner Spätlese

Menschen sitzen auf Stühlen auf einer Wiese

Am Samstag, den 18. September durften wir als Mitveranstalter das von BENN Blumberger Damm veranstaltete 2. Lesefest Marzahner Spätlese begleiten. Die Akteure trotzten den kühlen Temperaturen und boten ein buntes Programm aus eigenen Texten, Kamishibai und Papiertheater. Auch Petra Pau las Auszüge aus ihrem neuen Buch, das sie am 21. Oktober um 20 Uhr in der Mark-Twain-Bibliothek vorstellen wird. Den Abschluss gestaltete sehr unterhaltsam das Theater ohne Probe, so dass allen wieder warm ums Herz wurde. Auch diese beiden Künstler werden bei uns zu Gast sein und zwar am 17.12.2021 um 20 Uhr. Wir hoffen, dass es auch eine Spätlese Nr. 3 geben wird!
Mehr Fotos vom Fest mit allen Mitwirkenden finden Sie HIER.

TOMMI - Deutscher Kindersoftwarepreis

Foto der TOMMI-Webseite mit Logo und Cover von Spielen

Der Deutsche Kindersoftwarepreis TOMMI zeichnet seit 2002 jährlich hochwertige digitale Spiele und Bildungsangebote für Kinder aus und macht sie einem größeren Publikum bekannt. Zunächst wählt eine Jury aus renommierten Fachjournalist*innen, Pädagog*innen und Wissenschaftler*innen die Nominierungen aus. Dann ist deutschlandweit eine Kinderjury in rund 20 Bibliotheken dran.
Beim TOMMI haben Kinder immer das letzte Wort!

Die TOMMI-Fachjury durfte alles machen, was Kindern und Jugendlichen besonders viel Spaß macht: In sieben Kategorien durch Jump’n‘ Run-Welten springen, Rennen fahren, Mars-Sonden und Roboter programmieren oder ganze Dörfer hochziehen. Auffällig ist 2021 die hohe Qualität der Einreichungen und der starke Trend zum Koop-Spiel. Erstmals wurden auch USK 12 Spiele nominiert.

Jetzt stehen die Nominierungen fest und die Kinderjury legt in 20 Bibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz los, um den Kindersoftwarepreis TOMMI zum 20. Mal zu verleihen.
HIER gehts zur Nominierten-Übersicht.

Die Verleihung wird am Sonntag, 24.10.2021, um 20:00 Uhr in einer Livesendung des KiKA-Medienmagazins „Team Timster“ stattfinden:
http://kika.de/

Podcast-Reihe "WAS MACHT EIGENTLICH... "

zwei junge Frauen vor einem CD-Regal
Unsere Podcast-Reihe “WAS MACHT EIGENTLICH” wird immer beliebter. Seit wir auf diese Art jeden Mittwoch die verschiedensten Bereiche und Tätigkeitsfelder in unseren Bibliotheken näher beleuchten, nimmt der Podcast so richtig Fahrt auf. Die Zugriffszahlen steigen wöchentlich um ca. 500, so dass wir mittlerweile bei fast 35.000 Downloads angelangt sind. In der Reihe sind bisher erschienen:

Am 06.10.2021 geht die 10. Ausgabe dieser Reihe on Air, in der wir die IT-Abteilung vorstellen.

Wir freuen uns über neue Abonnenten. Vielleicht gehören Sie zu ihnen?

U18-Wahl

selbstgebastelte Wahlurne zur U18-Wahl

Am 17. September fand die U18-Wahl statt. U18-Wahlen werden immer neun Tage vor einem offiziellen Wahltermin abgehalten. Zur Bundestagswahl, Europawahl, Landtagswahlen etc. rücken politische Zukunftsdiskussionen ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Das beschäftigt auch Kinder und Jugendliche, sie stellen sich Fragen und äußern politische Wünsche. An diesem Punkt setzt U18 an. Die selbstbestimmte Meinungsbildung, die Auseinandersetzung mit dem politischen System und das Hinterfragen von Parteiprogrammen sind das Herzstück der Initiative U18.
Erstmals stellte sich die Mark-Twain-Bibliothek als Wahllokal zur Verfügung, betreut von unseren Azubis im 1. Ausbildungsjahr. Sie bastelten auch die niedliche Wahlurne, die Sie hier auf dem Bild sehen. Leider zählte sie nicht zu den drei Sieger-Urnen, die am Ende des Tages in der Jugendfreizeiteinrichtung FAIR gekürt wurden, bekam aber trotzdem viel Aufmerksamkeit.
Sehr interessant sind auch die Ergebnisse der Wahl, die Sie HIER abrufen können.

"Zwischen Hass und Liebe" - Storytausch 2021

Coverbild zum Storytausch XI

Unser Storytauschprojekt wird 11 Jahre alt! Zum elften Mal schrieben wir gemeinsam mit einem Autor / einer Autorin eine Geschichte, die zum Ende des Jahres mit einer Buchpräsentation vorgestellt wird. In den vergangenen Jahren haben wir mit Jochen Till, Martina Dierks, Thomas Fuchs, Boris Koch, Jenny-Mai Nuyen, Micha Ebeling, Alf Ator, Dietmar Wischmeyer, Thomas Brussig und Iny Lorentz zusammengearbeitet. Für 2021 konnten wir die Autorin und Fotografin Franziska Hauser gewinnen. Coronabedingt haben sich die Teilnehmer zunächst nur auf Zoom kennenlernen können, doch zur Juli-Schreibwerkstatt gabs das erste Live-Treffen in der Bibliothek.

Mitte Dezember 2020 legten alle in einem Meeting unter Anleitung von Franzi fest, worum es in den Beiträgen gehen sollte: Liebe unter Zwang, verbotene Liebe… (nicht zwingend Partnerliebe, sondern Beziehungen jeder Art)

Es wurde noch ein Schwierigkeitsgrad eingebaut. Jeder sollte in einer Perspektive und Zeitform schreiben, die er normalerweise nicht verwendet. Und damit konnte es dann losgehen mit allen Freiheiten fürs Fabulieren und Fantasieren. Jeder schrieb seine eigene Geschichte. Nun sind alle fertig. Alle Texte wurden von Franziska gründlich unter die Lupe genommen. Die Teilnehmer erhielten ein Feedback und Vorschläge zur Überarbeitung. Nun haben alle Geschichten diesen Prozess durchlaufen. Franziska hat sie durch Sprichwörter und Max-Frisch-ähnlichen Fragen miteinander verwoben. Hier ein paar Kostproben:

Ist die Toleranz größer, oder kleiner, wenn man verwandt ist?
Oder kann die Liebe die Seele heilen?
Und wer hat am Ende vom Anfang gewusst?
Wofür macht die Liebe blind?
Kann man nicht wachsen, wenn der Preis zu niedrig ist?
Oder bleibt eine geheilte Verletzung eine empfindliche Stelle?
Verschwindet die Sehnsucht, wenn sie erfüllt ist?
Auf welche Weise sucht man nach dem, wovon man absolut nicht weiß was es ist?

Die Texte werden damit in den Status von interessanten Antworten auf spannende philosophische Fragen erhoben. Nun wurde Korrektur gelesen, Isabel Dangus – bewährte Illustratorin der vorherigen Bücher fertigte Ölbilder zu den Texten an und die Künstlerin und Grafikerin Antje Püpke arbeitet gerade an Satz und Layout. Sie wird dem Ganzen ein professionelles Outfit verleihen und alles in eine druckfertige Version bringen.

Am 27.11.2021 um 17:00 Uhr stellen alle Beteiligten ihr Gemeinschaftswerk in einer öffentlichen Lesung vor.
Weitere Informationen

Tag der Bibliotheken

Plakat Tag der Bibliotheken

Am 24. Oktober ist Tag der Bibliotheken. Eigens dafür gestaltete Plakate laden dazu ein, diesen Tag mit besonderen Aktionen zu würdigen. Ins Leben gerufen wurde dieser Ehrentag der Bibliotheken im Jahr 1995 unter der Schirmherrschaft des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, dem es hierbei vor allem um den Hinweis auf die große Bedeutung und vielfältigen Leistungen der Bibliotheken als Informationsvermittler, kulturelle Einrichtungen und Wissensspeicher ging.
Die Wahl des Datums 24. Oktober bezieht sich auf einen konkreten historischen Anlass und geht auf den königlich-sächsischen Rentamtmann Karl Benjamin Preusker (1786 – 1871) zurück, der am 24. Oktober 1828 in Großenhain eine Schulbibliothek einrichtete, die dann 1832 zur ersten deutschen Bürger- bzw. Stadtbibliothek ausgebaut wurde.

Dementsprechend wird seit 1996 an diesem Tag auch die Karl-Preusker-Medaille verliehen, mit der Personen oder Institutionen geehert werden, die sich um die Förderung des Bibliothekenwesens oder dem weiten Feld der Literatur bzw. Buchhandels verdient gemacht haben.
Hierzu werden in ganz Deutschland zahlreiche Ausstellungen, Lesungen, Workshops und Events durchgeführt, die vor allem die Serviceangebote der Bibliotheken der Öffentlichkeit vorstellen möchten. So verleiht der Deutsche Bibliotheksverband am Tag der Bibliotheken u.a. den Preis Bibliothek des Jahres.

Und wer nichts mit Büchern bzw. Bibliotheken anzufangen vermag, für den/die bietet der Rahmenkalender der kuriosen Welttage mit dem US-amerikanischen Hol-Dir-Deine-Zeit-zurück-Tag (engl. Take Back Your Time Day), dem Tag der Fleischwurst (engl. National Bologna Day) oder dem ebenfalls aus den USA stammenden Tag der Ernährung (engl. National Food Day) mindestens drei kalendarischen Alternativen.
(Den Text für diesen Artikel haben wir der Webseite Kuriose Feiertage entnommen.)

Deutscher Bibliotheksverband im neuen Gewand

Startseite des Deutschen Bibliotheksverbandes

Die Webseite des Deutschen Bibliotheksverbandes kommt in einem völlig neuen Outfit daher. Man erkennt sie nicht wieder! Vorher ziemlich textlastig, wurde sie nun dem modernen Webdesign angepasst. Größere und weniger Schrift, mehr Farbe, mehr Fotos. Schauen Sie mal rein! Auch für Leute, die nicht vom Fach sind, gibt es hier viel zu entdecken:
HIER gehts zur Webseite.

Lesepaten gesucht!

Logo Schlaufuchs

Möchten Sie gern Kinder beim Lesen üben unterstützen oder Kita-Kindern fantasievolle Geschichten vorlesen?
Toll, dann melden Sie sich einfach bei Schlauchfuchs!
Details:
- ca. 2-3 Std./Woche
- Einsatz an Kitas, Grund- oder Oberschulen

Schlaufuchs Berlin hat es sich zum Ziel gesetzt, etwas an der aktuellen Schul- und Bildungssituation in Berlin zu ändern.

Ansprechpartnerin:
Jennifer Wagner, Netzwerkkoordination Marzahn Mitte
Telefon: 0176 – 2160 8408
E-Mail: j.wagner@schlaufuchs-berlin.de
Webseite: www.bildungslandschaft.berlin
Alternativ können Sie gern auch jemanden vor Ort ansprechen.

Frau Wagner hatten wir hier schon einmal vorgestellt in ihrem Engagement für den Bildungsverbund Marzahn und unterstützen sie gerne bei der Suche nach Lesepaten.

30. Geburtstag

Haus im Rohbau mit Kran

Mit diesem historischen Foto wollen den aktuellen Newsletter abschließen. Erkennen Sie, was da gerade gebaut wird?
Richtig – das Freizeitforum Marzahn. Am 30.09.1991 wurde es der Öffentlichkeit zur Nutzung übergeben und somit auch die darin befindliche Bibliothek. Wir konnten also am 30.09.2021 auf 30 Jahre FFM und Mark-Twain-Bibliothek zurückblicken. Eigentlich hätte das mit einer großen Party gefeiert werden müssen, aber die momentanen Bauarbeiten dämpfen die Feierlaune erheblich und durch Corona hätten wir auch nur eine sehr reduzierte Gästezahl einladen können. Vielleicht wird das ja nachgeholt. Weitere historische Fotos finden Sie auf unserer Webseite.

Auf Wiedersehen!

So, das wars mal wieder, liebe Leserinnen und Leser. Wenn Sie mehr über unsere Veranstaltungen wissen möchten, Öffnungszeiten oder andere Angebote unserer Bibliotheken, dann besuchen Sie uns doch gerne auf unserer Webseite.
Haben Sie Anregungen, Kritik oder Wünsche? Wir sind sehr dankbar für Ihre Rückmeldung!
Bleiben Sie gesund und vor allem neugierig!

Herzliche Grüße

Ihr Bibliotheksteam