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Neuigkeiten aus der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf

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Bild: carmenmsaa/Depositphotos.com

Liebe Freunde der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf!

eigentlich müssten wir schreiben:
“Liebe Freundinnen und Freunde…” oder Freund*innen / Freund_innen / FreundInnen / Freund:innen / Freund•innen. Geschlechtergerechte Sprache wird immer öfter thematisiert und endet häufig in der Sackgasse hitziger Diskussionen. Noch gibt es keine Regeln für eine Rechtschreibung, durch die sich weder Frauen noch das dritte Geschlecht ausgeschlossen fühlen, aber die Experimentierfreudigkeit ist groß. Es sieht so aus, als würde sich der Asterisk (Sternchen) durchsetzen, er begegnet uns immer öfter. Nicht nur schriftlich, sondern auch gesprochen. Sie haben diese kleine Pause bestimmt auch schon gehört. Oder man wird kreativ und versucht, auf die Verlaufsform auszuweichen: die Studierenden, die Lesenden usw. Dass das alles nicht immer konform geht mit den geltenden Grammatik- und Rechtschreibregeln, dessen sind sich alle bewusst.
Die Gesellschaft für Deutsche Sprache (nicht zu verwechseln mit dem Verein Deutsche Sprache) hat alle Aspekte und jedes Für und Wider sehr sachlich beleuchtet und Leitlinien erstellt. Es lohnt sich, da mal reinzuschauen.
Wir werden, wenn es angebracht ist und den Text nicht zu sehr aufbläht, die Paarform verwenden.

Doch nun wenden wir uns den aktuellen Ereignissen zu, von denen wir Ihnen berichten möchten und wünschen Ihnen gute Unterhaltung!

Endlich wieder geöffnet!

Ein Mann lehnt an einem großen Bücherstapel
Bild: stillkost - Fotolia.com

Ehrlich gesagt hatten wir alle ein bisschen “Bammel” vor dem 22.02. – dem Tag, an dem die Bibliotheken wieder ihre Türen öffneten. Vor unserem geistigen Auge spielten sich Szenen ab, in denen gestresste Menschen, bepackt mit vielfach gelesenen Büchern in langen Schlangen ungeduldig auf Einlass warteten. Aber unsere Befürchtungen erwiesen sich als völlig unnötig, weil offensichtlich viele unserer Bitte gefolgt waren, uns nicht gleich am ersten Öffnungstag zu besuchen. Es war zwar meistens die zulässige Zahl an Besuchern ausgeschöpft, aber nie musste jemand längere Zeit auf einen Korb warten. Im Großen und Ganzen waren alle sehr glücklich, endlich neuen Lesestoff holen zu können. Auch wir freuen uns, wieder für unser Publikum da sein zu dürfen, wenn auch beschränkt auf den reinen Leihbetrieb. Blicken wir gemeinsam optimistisch nach vorne!

Das Buch, das mein Leben veränderte

Innenaufnahme der Bibliothek mit Text "Das Buch, das mein Leben veränderte"
Bild: Renate Zimmermann
Viele bekommen leuchtende Augen und haben sofort einen Titel parat, wenn man sie fragt, welches Buch einen besonderen Einfluss auf ihr Leben hatte.
  • Geht Ihnen das genauso?
  • Möchten Sie andere daran teilhaben lassen?
  • Würden Sie Ihre Erinnerungen veröffentlichen zu lassen?

Der Simon-Verlag für Bibliothekswissen möchte noch in diesem Jahr einen Sammelband herausgeben, in dem Menschen diese sie prägenden Erfahrungen mit anderen teilen können. Der Herausgeber Willi Bredemeier hat dazu einen sehr sympathischen Aufruf verfasst, den Sie HIER abrufen können.

Herr Bredemeier ist auch Ansprechpartner und freut sich über alle, die mitmachen wollen.
TRAUEN SIE SICH!
Das wird ein wunderbares Buch!

Kinder ins Netz - Aber sicher!

Portraitfoto Kerstin Butenhoff
Bild: Sandra Schürmans

So lautet das Motto von Digital-Coach Kerstin Butenhoff.
“Ich bringe Kindern sicheres Surfen bei und gebe Eltern die richtigen Techniken und Tools, ihre Kinder in der digitalisierten Welt souverän und gelassen zu begleiten.”
Frau Butenhoff verfügt über einen großen Wissensschatz auf diesem Gebiet und hat auch schon in der Mark-Twain-Bibliothek Workshops für Eltern angeboten, finanziert von der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf. Geplant ist, diese Fortbildungen wieder in unseren Veranstaltungskalender zu integrieren. Wenn Sie daran interessiert sind, hören Sie doch mal in unseren Podcast vom 03.02.2021 rein. Dort verrät Frau Butenhoff weitere Details über ihre Arbeit und Vorhaben.
Übrigens – wussten Sie, dass unser Podcast jetzt auch auf Youtube zu finden ist?

Digitale Ermüdung

Eine Gruppe Jugendlicher in der Bibliothek
Bild: Renate Zimmermann

Seit November konnten wir Ihnen nun schon keine Veranstaltungen mehr anbieten. Auch die Schreibwerkstatt für Jugendliche ist davon betroffen.
Für viele ist der erste Samstag im Monat ein fester Termin im Kalender und durch nichts zu erschüttern. Weder durch Feiertage, Ferien, schlechtes oder zu gutes Wetter, BVG-Streik, Familienfeiern, bevorstehende Prüfungen noch irgendwelche anderen Hindernisse. Nichts konnte bisher wichtiger sein als das Treffen mit Gleichgesinnten in der Mark-Twain-Bibliothek. Doch Corona hat es geschafft, diese eingeschworene Gemeinschaft in Einzelpersonen zu zerlegen, die sich mehr oder eher weniger gut mit der digitalen Notlösung anfreunden können. Es wäre ja vielleicht sogar eine gute Alternative, wenn da nicht auch das Homeschooling wäre. Alle, die Schule einigermaßen ernst nehmen, sitzen sowieso schon Stunde um Stunde am PC, um dort den Unterricht der anderen Art zu absolvieren. Und dann auch noch virtuelle Schreibwerkstatt? Ohne die räumliche Nähe in der Bibliothek, ohne gelegentliche Umarmungen, ohne die spür- und sichtbare Verbundenheit und ja – auch ohne Eistee und Knabbereien fehlt einfach die Motivation.
Sie vermissen die monatlichen Treffen, die Gemeinschaft, den Austausch, das gemeinsame Schreiben, Ausflüge, Schreibnächte, den persönlichen Kontakt. Hier erzählen fünf aus der Gruppe, wie sehr ihnen die Bibliothek fehlt und warum Zoom kein Ersatz sein kann:
Zur Audiodatei

Poesiefestival

Bücherstapel
Bild: falcn - Fotolia.com

Endlich ist es wieder soweit – wir holen das Poesiefestival Berlin nach Marzahn! Schon vor Jahren gastierten jährlich teilnehmende Lyrikrinnen und Lyriker auch bei uns und wir freuen uns, dass wir 2021 den Faden wieder aufnehmen können. Vorausgesetzt natürlich, dass die Pandemie das zulässt, wird die Mark-Twain-Bibliothek am 07.06.2021 sich in eine “Speakers Corner” verwandeln. Mit viel Optimismus träumen wir heute schon von einer Lesung auf dem Dach, aber warten wir ab, wie sich die Dinge entwickeln.

E-Sport

Gamer vor Computerbildschirmen
Bild: Depositphotos / Gorodenkoff

Spielen und daddeln am Computer? Manche von Ihnen werden sich fragen, was daran Sport sein soll? Wikipedia definiert das so:
E-Sport ist der sportliche Wettkampf mit Computerspielen. In der Regel wird der Wettkampf mit dem Mehrspielermodus eines Computerspieles ausgetragen. Die Regeln des Wettkampfes werden durch die Software (Computerspiel) und externe Wettkampfbestimmungen, wie dem Reglement des Wettkampfveranstalters, vorgegeben. E-Sport wird sowohl auf Computern als auch auf Spielkonsolen betrieben. Die Wettkampfteilnehmer werden E-Sportler genannt; pro Computerspiel kann es mehrere Disziplinen geben. Die meisten Computerspiele werden entweder als Individualsport oder Mannschaftssport betrieben…
Neben der Beherrschung des eigentlichen Computerspiels benötigen die Spieler verschiedene motorische und geistige Fähigkeiten, um im Wettkampf erfolgreich zu sein. Motorisch sind für den Spieler vor allem Hand-Augen-Koordination und Reaktionsgeschwindigkeit von Bedeutung. Räumliches Orientierungsvermögen, Spielübersicht, Spielverständnis, taktische Ausrichtung, Durchhaltevermögen, vorausschauendes und laterales Denken zählen zu den geistigen Anforderungen.”

Einer professionellen Gaming-Karriere gehen dabei mehrere Jahre hartes und ausdauerndes Training voraus – von den Profispielern werden enorme körperliche und psychische Leistungen verlangt.

Warum thematisieren wir das hier in unserem Newsletter?
Seit einiger Zeit nutzt der Berliner eSport-Club Räume im Freizeitforum, was uns auf die Idee brachte, eine Kooperation mit dem Verein anzustreben. Gaming ist schon lange nicht mehr aus Bibliotheken wegzudenken und wir haben da einigen Nachholebedarf. Warum dann nicht die räumliche Nähe nutzen für gemeinsame Veranstaltungen und Workshops? Diese könnten für alle Altersgruppen angeboten werden. Erste Gespräche fanden schon statt und lassen hoffen, dass Corona der Verwirklichung der Pläne nicht ewig einen Riegel vorschiebt.
HIER finden Sie weitere Informationen zum eSport und ein Positionspapier zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit der eSport-Vereine.

Lernen mit dem VÖBB

Alle Logos der digitalen Angebote
Bild: VÖBB

Dass die Bibliotheken vielfältige Lernangebote für für Schülerinnen und Schüler bereithalten, ist nichts Neues. Allerdings mussten die jungen Nutzerinnen und Nutzer sich diese bisher aus der angebotenen Vielfalt auf der VÖBB-Webseite selbst zusammensuchen.
Nun werden auf www.voebb.de die digitalen Angebote prominent mit einem Link auf der Startseite beworben und übersichtlich dargeboten. Der Link führt zu den wichtigsten Angeboten, unterteilt nach Grundschule, sowie Sekundarstufe 1 und 2:

Grundschule
  • Brockhaus
  • Kinderlexikon
  • Phase 6 (Vokabeltraining mit Wörterbüchern: Deutsch + Englisch)
Sekundarstufe 1
  • Brockhaus Schülertraining und Nachschlagewerke
    • Kinderlexikon
    • Enzyklopädie und Jugendlexikon
    • Wörterbücher: Deutsch
    • Schülertraining: Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein
  • Duden (Basiswissen Schule: Physik, Biologie, Chemie, Mathematik, Deutsch, Englisch)
  • Phase 6 (Vokabeltraining mit Wörterbüchern: Deutsch + Englisch, Französisch, Latein, Spanisch, Italienisch)
Sekundarstufe 2
  • Brockhaus Nachschlagewerke
    • Enzyklopädie und Jugendlexikon
    • Wörterbücher: Deutsch
  • Duden (Basiswissen Schule – Abitur: Physik, Biologie, Chemie, Astronomie, Mathematik, Geografie, Deutsch, Englisch, Kunst, Musik, Politikwissenschaft, Geschichte)
  • Phase 6 (Vokabeltraining mit Wörterbüchern: Deutsch + Englisch, Französisch, Latein, Spanisch, Italienisch)
  • Statista (Recherche in Statistiken für Hausarbeiten zu vielen Themen)
  • Zeitungen und Zeitschriften für die Recherche
  • Überblick E-Paper und E-Magazines

Schreibwettbewerb

Webseite Schreibfeder
Bild: Bettina Haubold

“Ruht ein Text in allen Dingen…”

So lautet das Motto eines Schreibwettbewerbes, zu dem die Literaturplattform Schreibfeder aufruft. Im Beschreibungstext heißt es:
“Viele Dinge um uns herum haben ihre Geschichten, die Schreibende zum Erzählen drängen. Wir suchen nach so etwas wie dem Text des Lebens, der ein Leben prägenden Situation oder einem Moment, in denen man innegehalten hat, um zu schauen, zu fühlen, zu handeln oder zu verändern.
Das sind meist Augenblicke, die noch unklar sind und erst durchs Schreiben geklärt werden oder die ihre Zweifel nach außen richten. Ihr könnt von den Vor- und Nachwendezeiten mit ihren Verletzungen erzählen, von Entscheidungen im Beruf oder von privaten Überraschungen und Enttäuschungen. Reales kann mit Fiktivem vermischt werden, wie es die Literatur zumeist tut. Wir wollen bewusst so wenig Vorgaben wie möglich machen, um vielfältige Texte für die Anthologie eingereicht zu bekommen.
Zugelassen sind deutschsprachige Texte in Prosa bis fünf Seiten und Lyrik bis zwei Seiten. Die eingereichten Texte sind in DIN A4 1,5zeilig mit 60 Zeichen á 30 Zeilen pro Seite zu verfassen.
Die Texte für die Anthologie werden von einer fachkundigen Jury ausgewählt. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.
Mit Einreichung von Texten versichern die Autoren, dass die Rechte für die Texte bei ihnen liegen und gewähren Schreibfeder.de die Genehmigung zum einmaligen Abdruck in der Anthologie. Die in der Anthologie aufgeführten Autoren erhalten ein Freiexemplar der Anthologie gegen Erstattung der Versandkosten.
Die Texte sind jeweils einmal per Post an Schreibfeder.de, Landréstraße 14, 12621 Berlin und
per E-Mail an buchprojekt2021@schreibfeder.de einzusenden.”

Einsendeschluss ist der 31.05.2021.

Neues & Verschollenes

Mandelblüten
Bild: Inés Bartel

Ab 03. März bis zum 29. April können Sie an den Wänden der Mark-Twain-Bibliothek wieder neue Bilder betrachten. Alle zwei Monate wechseln die ausgestellten Kunstwerke und erfreuen unsere Besucherinnen und Besucher mit einer großen Vielfalt.
Vor zwanzig Jahren begann Inés Bartel ihre Fotos und Geschichten der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ihr Leben war spannend und vielseitig. Es konnte nicht besser sein. Diese positive Energie wollte sie anderen weitergeben. Seit Jahren lernte sie Fotografie. Sie sah die Welt um sich herum mit neuen Augen. Ihr Auge suchte das Besondere, das Licht und den Schatten, das lachende Kind, Wolken, die Linien einer Architekturfassade, wechselnde Bilder auf dem Wasser und fantastische Momente. Die Schönheit findet sich überall.
Auf ihren Reisen erlebte sie zu den Fotos die Geschichten. Beides zusammen sind ihre Lichtpunkte in den Ausstellungen. China, Taiwan, Schottland, Irland, Italien und andere Länder faszinierten die Besucher ihrer Ausstellungen.
In dieser Jubiläumsausstellung sind alte Raritäten, verschollene Fotos und Neues von Inés Bartel zu sehen. Gerade in dieser turbulenten Zeit, wo das Reisen und Treffen mit Freunden nur begrenzt möglich ist, geben uns Fotos und Geschichten Kraft, durchzuhalten. Das fotografische Auge von Inés Bartel wird auch in den kommenden Jahren das Wunderbare, Besondere und das Licht suchen und finden.

Sagen Sie uns die Meinung!

Infozettel mit Bibliothek im Hintergrund
Bild: Renate Zimmermann

Schon im letzten Newsletter haben wir auf die digitale Bewertungsmöglichkeiten unserer Bibliotheken aufmerksam gemacht, nun gibt es diesen Hinweis auch analog in der Mark-Twain-Bibliothek. Aufsteller und Handzettel werben mit dem Leitspruch “Sagen Sie uns die Meinung!” für die Online-Umfrage, bei der jede einzelne Bibliothek des VöBB über ein Noten-System sowie über Kommentar-Funktionen bewertet werden kann. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme inklusive Lob und Kritik!

Mark-Twain-Bibliothek
Ehm-Welk-Bibliothek
Erich-Weinert-Bibliothek
Stadtteilbibliothek Mahlsdorf
Stadtteilbibliothek Kaulsdorf
Heinrich-von-Kleist-Bibliothek

Bibliotheken in der Presse

Anfang eines Artikels im tip
Bild: tip

Neulich erhielten wir einen Überblick über gerade erschienene Zeitungsartikel, die sich mit dem Thema Bibliotheken befassen. Anlass dazu war bei der überwiegenden Mehrheit die Wiedereröffnung am 22.02.2021. Ein Beitrag – erschienen im Stadtmagazin “tip” – hob sich aber inhaltlich und vom Umfang her deutlich ab. Jacek Slaski geht darin auf Spurensuche, beleuchtet den strukturellen Wandel, den Bibliotheken seit Jahren in einem rasanten Tempo vollziehen und erkennt, dass das nicht nur an der Digitalisierung liegt: “In der Zukunft werden sich die Bibliothekar*innen besser mit Menschen auskennen müssen als mit Büchern.” Auch das Image der streng über den Brillenrand blickenden Bibliothekarin, die als graue Maus mit Dutt durch die Regale huscht und ab und zu “Pssst!!!” zischt, hängt unserem Berufsstand tatsächlich immer noch an.Sehr lesenswert!
HIER gehts zum Artikel.

Spiel - Nachts in der Bibliothek

zwei Augen vor dunklem Hintergrund
Bild: Stadtbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg

Ist es nachts wirklich so still in der Bibliothek? Wie wäre es wohl, eine Nacht in der Bibliothek (digital) eingeschlossen zu sein?

Im neuen Actionbound der Stadtbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg muss man viele kreative Rätsel lösen, um den Schlüssel für den Ausgang zu finden. Der Bound ist für Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse geeignet. Er ist mit der Actionbound-App auf Smartphone und Tablet verfügbar.
Wir haben es ausprobiert und sind begeistert! Das Schöne daran ist, dass man es überall spielen kann und trotzdem das schön-schaurige Gefühl hat, vor Ort in der dunklen Bibliothek zu sein.

Hier geht’s direkt zum Bound „Eingeschlossen – Nachts in der Bibliothek“

Wie verwalte ich mein Bibliothekskonto?

Flyer zur Handhabung des Benutzerkontos
Bild: Isabelle Sahner

Unsere Azubis im 3. Ausbildungsjahr haben einen sehr hilfreichen Flyer in deutscher und englischer Sprache entwickelt, der demnächst zum Mitnehmen in unseren Bibliotheken ausliegt.
Die Beweggründe waren folgende:
“Durch unsere Arbeit in einer öffentlichen Bibliothek bemerken wir täglich, dass auffallend viele Nutzer Probleme damit haben, ihre Medien online zu verlängern. Häufig kommt es dann zu Mahngebühren, die durch eine Online-Verlängerung einfach zu verhindern gewesen wären.
Auf Nachfrage geben viele Nutzer an, keine Zeit für einen regelmäßigen Bibliotheksbesuch zu haben oder außerhalb unserer Öffnungszeiten anzurufen, niemanden erreicht und die Verlängerung der Medien dann vergessen zu haben. Weisen wir auf die Funktionen des Online-Benutzerkontos hin, stoßen wir auf Unwissenheit.
Das Online-Konto überfordert viele, gerade ältere und/oder technisch unerfahrene Nutzer mit seinen vielfältigen Schaltflächen und Funktionen. Ferner ist einigen die Existenz des Online-Kontos bzw. die zahlreichen Möglichkeiten, die es bietet, gar nicht bekannt.
Zur Übermittlung der Werbebotschaft haben wir uns für einen Flyer als Werbemittel entschieden. Wir möchten erreichen, dass unsere Zielgruppe in der Lage ist, zuhause selbstständig, mit Hilfe unseres Produkts als Leitfaden, die von uns erklärten Möglichkeiten durchzuführen. Das Ausdrucksmittel unserer Werbung muss demnach von den Bibliotheksnutzern mit nach Hause genommen werden können. Ein Flyer animiert hier am ehesten zur Mitnahme und Nutzung.
In unserem Produkt stellen wir die Grundfunktionen des Online-Benutzerkontos vor: die Anmeldung, das Auslösen einer Vorbestellung, die Medienverlängerung, die Gebührenzahlung und die Nutzerkontoanpassungen für Benachrichtigungsart und Passwort.”

Neuerscheinungsdienst

Logo DNB
Bild: Deutsche Nationalbibliothek

Bestseller- und Neuerwerbungs-Regale sind gute Möglichkeiten, um sich vor Ort in der Bibliothek über aktuelle Literatur, Filme oder Musik der verschiedensten Richtungen zu informieren. Über einen effizienten Geschäftsgang versuchen wir, Ihnen möglichst zeitnah zur Veröffentlichung Zugang zu diesen Medien zu ermöglichen.
Werbung oder Buchbesprechungen in der Presse machen bereits vor Veröffentlichung aufmerksam auf neue Medien. Einen zentralen Weg, um sich über zukünftig erscheinende Bücher zu informieren, bietet die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) mit ihrem Neuerscheinungsdienst (ND). Dieser basiert auf den Meldungen der Verlage an das Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) und erscheint wöchentlich als pdf-Datei. Die Vorankündigen werden von der DNB nach Sachgruppen geordnet dargestellt. Auch wenn noch keine weiteren Informationen über ein Buch vorliegen, können Titel, Verlag, AutorIn oder auch die Auflagenzahl Aussagen über Qualität treffen und/oder einfach Ihr Interesse wecken. Schauen Sie mal rein!

weitere Informationen zum Neuerscheinungsdienst
Die neueste Ausgabe des ND
Alle Ausgaben des ND (Klick auf Datensatz -> Archivobjekt öffnen)

Nationaler Lesepakt

Webseite Nationaler Lesepakt
Bild: Nationaler Lesepakt

Lesen ist die Grundlage von Bildung, Eigenständigkeit und Miteinander. Damit alle Kinder und Jugendliche in Deutschland gut lesen können, haben die Stiftung Lesen und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels gemeinsam mit derzeit rund 150 Partnern den Nationalen Lesepakt initiiert.
Jeder und jede kann lesen? Weit gefehlt. Nationale und internationale Bildungsstudien zeigen deutlich und wiederkehrend: Vielen Kindern und Jugendlichen fällt das Lesen schwer. Am Ende der vierten Klasse können fast 20 Prozent der Grundschulkinder zwar einzelne Wörter, nicht jedoch längere Sätze oder gar Texte verstehen. Die Folgen bekommen sie als Jugendliche im weiterführenden Unterricht und bei ihrer Berufswahl zu spüren. Sie verlieren den Anschluss und verlassen die Schule häufig ohne oder nur mit einem ungenügenden Abschlusszeugnis. Mehr noch: Die Auswirkungen reichen weit über das eigene Leben dieser jungen Menschen hinaus. Werden sie Eltern, so geben sie ihre Leseschwierigkeiten oft an die nächste Generation weiter.

Mit dem Nationalen Lesepakt wollen wir die Basis für eine noch bessere Leseförderung schaffen. Alle Menschen und Institutionen, die sich engagieren möchten, sind willkommen unsere Partnerallianz zu unterstützen. Kooperationen mit Verbänden, Unternehmen, Stiftungen und der Politik sind ebenso gefragt wie Ideen aus dem Buchhandel und Bibliotheken, Kita- und Schulprojekte und ehrenamtliche Vorleseinitiativen. Denn nur gemeinsam mit Ihnen allen werden wir unser großes Ziel erreichen: Dass alle Kinder und Jugendlichen lesen können.
Wir laden alle Menschen und Institutionen ein, Kinder und Jugendliche beim Lesen zu unterstützen. Klassiker wie Vorlesestunden, Lesewettbewerbe und Geschichtenrätsel sind ebenso gefragt wie ungewöhnliche Ideen – mit allen Medien und auf allen Kanälen!

Den Auftakt zum Nationalen Lesepakt bildet der Nationale Lese-Summit am 3. März 2021 von 13-15 Uhr.. Gemeinsam mit der Bundesbildungsministerin und Schirmherrin der Initiative, Anja Karliczek, tauschen wir uns mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft sowie Schülerinnen und Schülern aus. In digitalen Gesprächsformaten diskutieren wir über die Grundidee des Lesepakts und die nötige Unterstützung aus allen Teilen der Gesellschaft. Unser Ziel ist es, das Engagement für das Lesen zu stärken: mit neuen Ideen, passenden Angeboten und einer bundesweiten Kampagne.
Moderation: Marietta Slomka

(Dieser Text wurde der Webseite des Nationalen Lesepakts entnommen.)

Journalismus für alle

Startseite Reporterfabrik
Bild: Reporterfabrik

Sie werden sich vielleicht fragen, was Journalismus mit Bibliothek zu tun hat und wieso wir diesen Artikel in unseren Newsletter mit aufgenommen haben. Beide haben den gleichen Auftrag – Vermittlung von zuverlässigen Informationen und Hilfestellung beim Recherchieren und Navigieren durch den Mediendschungel. Dabei sind wir auf die sehr interessante Webseite der Reporterfabrik aufmerksam geworden, der Webakademie des Journalismus. Sie richtet sich an interessierte Bürger, an Schüler und an Journalisten. Eine Journalistenschule für alle im Netz.
Die Reporterfabrik will helfen, die Öffentlichkeit zu qualifizieren: Sie vermittelt journalistisches Wissen und Handwerk an interessierte Bürger, sie macht die Arbeit der klassischen und sozialen Medien durchschaubar und Versuche der Desinformation erkennbar. Jeder Mensch muss heutzutage schon als Schüler befähigt werden, sich selbst ein Bild zu machen vom Abbild der Welt in den Medien.

Das Angebot umfasst:
  • mehr als 100 Workshops mit über 1200 Tutorials, die Medienwissen und journalistisches Handwerk vermitteln;
  • mehr als 120 Podcasts, in denen Journalisten aus vielen Print-, Online- und TV-Redaktion über ihre Arbeit berichten;
  • das Schulangebot Reporter4You, mit dem Lehrer und Schüler sich einen Überblick verschaffen können über die Grundlagen des Journalismus;
  • und die Schulbörse, die Lehrerinnen und Lehrern Kontakt vermittelt zu einem oder einer von 350 Journalisten, die gerne in Schulen kommen. Das Ziel: im Unterricht das Medienwissen von Schülerinnen und Schülern zu verbessern.

So können Sie z.B. mit Günther Jauch lernen, wie man Journalist wird, ein Seminar belegen zum Thema: “Drehen mit dem Smartphone oder “Lügen, ohne zu lügen”.
Die meisten Kurse sind kostenlos und können jederzeit absolviert werden, ohne dass Ihnen jemand “auf die Finger schaut”. Sie können pausieren, so oft und so lange Sie wollen. Schauen Sie mal rein! Wir garantieren Ihnen, dass Sie sich mit Ihren Interessen dort wiederfinden.

Vorschulische Sprachförderung

Flyer von Edusation
Bild: Edusation

Gerne empfehlen wir Eltern das Projekt “Zusammen fit für die Schule”. Es stärkt die vorschulische Sprachförderung und das nachbarschaftliche Engagement in Marzahn-Süd.

Auf spielerische Weise Sprache vermitteln: Das ist das Erfolgsrezept guter Sprachförderung. Dass das jeder kann, möchte das Projekt „Zusammen fit für die Schule“ beweisen. Im Mittelpunkt stehen engagierte Bürgerinnen und Bürger.
Pädagogischen Fachkräfte von Edusation, einer gemeinnützigen Gesellschaft für Integration und Sprachförderung mbH bereiten in verschiedenen Formaten die Kinder in der Region Marzahn-Süd auf die Schule vor. Ob als Lesepatinnen oder -paten, in kleinen Mitmach-Theater-Projekten oder in vielseitigen Online-Angeboten. Darüber hinaus unterstützt das Team die Eltern in allen Fragen der Sprachentwicklung.

Für Familien werden Infoveranstaltungen und Material zur Sprachförderung angeboten. Die Eltern können sich über neue spielerische Methoden zur Sprachförderung informieren.

Sowohl Erwachsene als auch Kinder finden neue Freude an Sprache und Worten.

Jeder ist willkommen. Alle Angebote sind kostenlos. In regelmäßig stattfindenden Workshops können sich Eltern und freiwillig Engagierte über alltagsintegrierte Sprachförderung informieren und sprachfördernde Methoden der Theater- und Kunstpädagogik ausprobieren.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

Marzahn im Podcast

Titelbild Podcast Tiefgang durch die Stadt
Bild: kliopolis-kanal

Kurz vor Redaktionsschluss wurden wir noch auf den Podcast “Tiefgang durch die Stadt” aufmerksam gemacht mit der aktuellen Folge “Marzahn – Utopie im Treppenhaus?”. Raiko Hannemann und Thomas Bryant wandern durch den Stadtbezirk und diskutieren dabei die verschiedenen Sichtweisen auf Marzahn, auf die DDR-Geschichte und die Nachwendezeit aus der Perspektive der unterschiedlichen Generationen. Es geht um den industriellen Wohnungsbau, den Alltag zu DDR-Zeiten, die nicht immer positiven Veränderungen nach der Wende. Thematisiert werden die “funktionierenden Nachbarschaften als kleinste Ebene der Demokratie”, die Hausgemeinschaften inklusive HGL und Hausbuch, der Wandel von der begehrten Wohnlage zum schlechten Image. Sehr gut recherchiert, unglaublich unterhaltsam, Erinnerungen weckend und absolut sympathisch präsentiert. Unbedingt anhören!
HIER gehts zum Podcast.

Auf Wiedersehen!

Mit dieser bunten Mischung an Informationen auch über Bibliotheken hinaus möchten wir uns von Ihnen in den März hinein verabschieden. Prognosen, wie es weitergehen könnte, erstellen wir lieber nicht – es wären nur Spekulationen.
Wir üben uns in Hoffnung und Optimismus.

In diesem Sinn – bleiben Sie uns gewogen und vor allem gesund! Wir geben uns auch Mühe, versprochen!

Ihr Team der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf