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02.11.2021 - 03.01.2022 "Sur- und Realistisches" - eine Ausstellung von Elke Krause

ein Orchideentrieb auf einem braunen Tisch liegend, an beiden Enden grüne Blätter; drei großblättrige weiße Blüten ragen senkrecht in die Höhe, die gelb-braune Färbung in der Mitte der Blüten stellt Löwengesichter dar; nach unten wird der Trieb von mehreren Löwenpfoten gestützt
Bild: Elke Krause, rechtefrei

Realismus in der Kunst ist die Abbildung der Wirklichkeit, deren unverzerrte Darstellung. Er propagiert Alltäglichkeit und Sachlichkeit. Surrealismus hingegen bedeutet über dem Realismus, sur-real, eben un-wirklich. Seit den 1920er Jahren ist er die Ausdrucksform einer geistigen Bewegung gegen traditionelle Normen. Traumhaftes, Absurdes und Phantastisches liegen seinen Darstellungen zugrunde. Salvador Dalí zum Beispiel sah Elefanten mit Spinnenbeinen oder die Zeit als zerfließende Uhren.
Elke Krause ist fasziniert von solch absurden Vorstellungen – wie es nicht ist, aber sein könnte? So löst sich bei ihr der aufgemalte Delphin von einer Vase und schwimmt in die Luft davon, ist aus dem grauen Stachelkleid des Igels inmitten von Kastanien eine grüne Kastanienschale geworden, sind aus Rosenstielen Schwanenköpfe gewachsen und haben die Blütenköpfe abgestoßen…
Möglich? Oder eher nicht? Entscheiden sollen die Besucher selbst!

Elke Krause wurde 1952 geboren. Sie ist ausgebildete Diplom-Sprachmittlerin. Neben surrealistischen Bildern zeichnet sie vor allem Porträts.
Seit 1998 besuchte sie an verschiedenen Volkshochschulen Mal- und Zeichenkurse für Acryl-, Aquarell-, Porträt- und Aktmalerei. Sie nahm an einem Kurs für Sumi-e teil, um sich mit einem breiteren Spektrum an Materialien und Techniken vertraut zu machen.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Mark-Twain-Bibliothek zu besichtigen.

Montag 10:00 – 19:30
Dienstag 10:00 – 19:30
Mittwoch 14:00 – 19:30
Donnerstag 10:00 – 19:30
Freitag 10:00 – 19:30
Samstag 10:00 – 14:00