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Veranstaltungen

Bezüglich der aktuellen Lage, kann es zu Veranstaltungsabsagen kommen. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch beim Veranstalter.

Das eat! berlin Festmahl zu 100 Jahre Gross-Berlin

Portrait: Markus Semmler und Franz Berlin
Markus Semmler und Franz Berlin
Bild: Amin Akhtar / JRE

25. Februar 2020

„Du bist verrückt mein Kind, du musst nach Berlin“
Das Groß-Berliner Fünf-Gang-Festmahl mit Weinbegleitung im Roten Rathauses, zubereitet von zwei Spitzenköchen.

Markus Semmler hatte in seinem Restaurant einen Michelin-Stern erkocht und ist nicht nur wegen seiner Körpergröße von zwei Metern ein Großer. Franz Berlin führt sonst die Sterneküche des elterlichen Betriebes Berlins KroneLamm in Zavelstein und reist extra an. Beide bereiten dieses wunderbare Berlin-Menü zu, getrunken wird mindestens ein Berliner Riesling.

Franz Berlin comes from Zavelstein, a town near Stuttgart where he operates the lovely Hotel Berlins KroneLamm and its Michelin starred restaurant. Together with Berlin star chef Markus Semmler, he’ll be preparing a wonderful menu on the occasion of the 100th anniversary of the incorporation of “Groß-Berlin” into a new metropolis… including a genuine Berlin Riesling alongside the other fine wine accompaniment.

Veranstalter: eat! berlin Feinschmeckerfestival
Ort: Rotes Rathaus Festsaal, Rathausstraße 15, 10178 Berlin
Galadinner, Fünf-Gang-Festmahl, 159,- € pro Person
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Veranstaltungsreihe – 1920: Aufbruch aus dem Chaos

Logo Berliner GeschichtsWerkstatt e.V.
Bild: Berliner GeschichtsWerkstatt e.V.

16. März 2020, 19.00 Uhr
Schönebergs Oberbürgermeister Dominicus und das Entstehen Groß-Berlins (verschoben auf 14.9.2020)

27. April 2020, 19.00 Uhr
Reformpädagogik im Groß-Berliner Stadtteil Schöneberg: Einbrüche in die preußische Lehr- und Zuchtanstalt?

11. Mai 2020 um 19.00 Uhr
Ein Dach überm Kopf – unbezahlbarer Luxus? Obdachlose in Berlin

18. Mai 2020, 19.00 Uhr
Wohnst du noch oder lebst du schon? Wohnen in der wachsenden Stadt Berlin – damals wie heute eine Herausforderung

22. Juni 2020, 19.00 Uhr
Gartenarbeitsschule statt ‘Schulstubenbiologie’ und ‘Leichenzoologie’

10. August 2019, 19.00 Uhr
Immer in Bewegung – der öffentliche Personenverkehr in Berlin und Ernst Reuter

14. September 2020, 19.00 Uhr
Schönebergs Oberbürgermeister Dominicus und das Entstehen Groß-Berlins

26. Oktober 2020, 19.00 Uhr
Jedem ein warmes Brausebad einmal die Woche – eine Reise durch die Entwicklung der Berliner Bade- und Schwimmkultur der letzten 100 Jahre

Weitere Veranstaltungen aus der Veranstaltungsreihe finden Sie hier

Veranstalter: Berliner Geschichtswerkstatt e. V.
Ort: Berliner Geschichtswerkstatt, Goltzstraße 49, 10781 Berlin (U-Bahnhof Eisenacher Straße)
Telefon: 030/ 215 44 50
E-Mail
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Buchpremiere - Adolf Wermuth "Der Beamte, der Groß-Berlin schuf"

Adolf Wermuth - Der Beamte der Groß-Berlin schuf
Bild: Edition Progris

19. September 2020 – 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Buchpremiere – Biographie des Gründungsvaters Adolf Wermuth
Der Autor ist von 14 bis 16 Uhr anwesend.

Im Rahmen von #verlagebesuchen lädt die Verlagskooperation lesen lokal ein. Der Autor Dietmar Strauch würdigt anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Groß-Berlin den ersten Oberbürgermeister mit einer ersten kompakten Biographie dieses vergessenen Gründungsvaters und beschreibt, wie Alt-Berlin zu einer Weltstadt wurde.

Ein E-Mail vorab mit einem Zeitfenster Ihres möglichen Besuchs wird begrüßt, um Besucherströme lenken zu können.

Veranstalter: Verlagskooperation lesen lokal
Ort: Bernauer Straße 8a, 10115 Berlin
Eintritt/ Anmeldung: frei
Kontakt: Lisa Vanovitch
Telefon: 030-89567733
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Verein für die Geschichte Berlins e.V. - Film: Zwei Städte Berlin

Bild der Fidicin Medaille
Bild: Verein für die Geschichte Berlins e.V.

23. September 2020 – 19.00 Uhr
Mit dem Groß-Berlin-Gesetz wird der Mythos der Weltstadt Berlin geboren. Ein Filmprogramm zeigt Szenen des Alltagslebens, Stadtansichten vom Werden der Metropole und einer Stadt im Wandel. Zwei Städte, die nebeneinander existieren: Das alte, historische und das moderne, aufstrebende Berlin.

Wir bitten zu beachten, dass das Platzangebot begrenzt ist. Es wird um Anmeldung per Email unter Angabe der Adresse gebeten. Informieren Sie sich bitte auf der Homepage über die Hygienehinweise.

Veranstalter: Verein für die Geschichte Berlins e.V.
Ort: Berlin Saal, Zentral- und Landesbibliothek, Berliner Stadtbibliothek, Breite Straße 30-36, 10178 Berlin
Eintritt/ Anmeldung: frei
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Buchpremiere im live-stream - Fachgespräch

Buchcover Remaking Berlin
Bild: Timothy Moss

01. Oktober 2020 – 15:00 Uhr
100 Jahre Groß-Berlin – eine infrastrukturpolitische Odyssee
Der 1. Oktober 2020 ist für alle Berliner*innen ein historischer Tag. Vor genau einhundert Jahren wurde aus einer Vielzahl von Städten, Landgemeinden und Gutsbezirken die Stadtgemeinde Groß-Berlin gebildet. Wie dieser politische Akt der territorialen Vereinheitlichung, administrativen Modernisierung und sozio-ökonomischen Angleichung seinen Ausdruck in den Energie- und Wasserinfrastrukturen der Stadt fand, ist Gegenstand eines neuen Buches von Timothy Moss. Am Tag des Jubiläums feiert das IRI THESys der Humboldt-Universität die Bildung Groß-Berlins mit einem digitalen Fachgespräch zur Geschichte der Berliner Infrastrukturpolitik seit 1920. Der Autor wird sein Buch „Remaking Berlin. A History of the City through Infrastructure, 1920-2020“ gemeinsam mit drei Expert*innen der Berliner Technik- und Umweltgeschichte diskutieren und daraus Implikationen für die heutige Infrastrukturpolitik der Stadt ableiten.

Moderation: Prof. Dr. Jörg Niewöhner (Direktor des IRI THESys)
Autor: Prof. Dr. Timothy Moss (IRI THESys)
Expert*innen: Prof. Dr. Christoph Bernhardt (IRS/HU Berlin), Prof. Dr. Dorothee Brantz (TU Berlin) und Prof. Dr. Heike Weber (TU Berlin)

Veranstalter: IRI THESys der Humboldt-Universität zu Berlin
Ort: Das Gespräch findet Online in deutscher Sprache statt.
Anmeldung durch Eventbrite
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Metropolengespräche Berlin-Brandenburg

Logo Unvollendete Metropole
Bild: Berlin 2020 gGmbH

01. Oktober 2020 bis 03. Februar 2021
Wettbewerb: „Städtebaulicher Ideenwettbewerb Berlin-Brandenburg 2070“
Ausstellung: „Unvollendete Metropole. 100 Jahre Städtebau für Gross-Berlin“
Veranstaltungsreihe: „Metropolengespräche Berlin-Brandenburg“

Berlin, wie wir es heute kennen, wird 2020 hundert Jahre alt. Den runden Geburtstag hat der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg (AIV) zum Anlass genommen, das Projekt „Unvollendete Metropole“ zu realisieren. Es besteht aus 3 Teilen: Dem städtebaulichen Ideenwettbewerb Berlin-Brandenburg 2070, der Ausstellung im Kronprinzenpalais und den Metropolengesprächen.

Wie können wir die Metropole der Zukunft gestalten? Wie sichern wir unsere Grün- und Wasserräume? Wie kann Wohnraum in hoher Qualität geschaffen werden? Wie kommen wir weg vom Prinzip der autogerechten Stadt? Antworten auf diese drängenden Gegenwarts- und Zukunftsfragen sucht der AIV im Rahmen dieser Gespräche. Für jedes Thema gibt es ein spezifisches Format – etwa ein Vortrag, eine Podiumsdiskussion oder eine Präsentation von spannenden Zukunftsprojekten.

Veranstalter: Berlin 2020 gGmbH eine Gesellschaft des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin-Brandenburg e.V.
Ort der Ausstellung: Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10117 Berlin
Ort der Metropolengespräche: Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10117 Berlin oder
im Live-Stream unter Metropolengespräche
Eintritt: frei (Anmeldung erforderlich)
Telefon: +49 (0)30 – 883 45 98
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Historische Kommission zu Berlin e.V. – wissenschaftliche Nachwuchstagung

Logo Historische Kommission zu Berlin e.V.
Bild: Historische Kommission zu Berlin e.V.

29. Oktober und 30. Oktober 2020
Das 100-jährige Jubiläum des Groß-Berlin-Gesetzes von 1920, das die Grundlage für die Schaffung der modernen Metropole schuf, nimmt das Nachwuchsnetzwerk HiKo_21 bei der Historischen Kommission zum Anlass, auf einer wissenschaftlichen Tagung neue interdisziplinär ausgerichtete Fragen an die Quellen zu richten. Intendiert ist, die Bildung Groß-Berlins aus kultur- und sozialgeschichtlicher Perspektive neu zu betrachten. Die Entwicklung Berlins zur Weltstadt, der Relevanzgrad des Groß-Berlins-Gesetzes von 1920 und dessen Aktualität sollen dabei querschnittsartig anhand einer Auswahl miteinander verwobener Themenfelder untersucht werden. Ziel ist es, in vergleichender Perspektive die historischen Entscheidungsprozesse, Interessensphären und Wirkungsräume herauszuschälen, um unser Verständnis von Berlin als gewachsene (und wachsende) Metropole weiter zu schärfen.

Die Tagung wird aufgrund der Coronapandemie per Live-Stream via Youtube übertragen. Informationen hierzu erhalten Sie beim Veranstalter.

Veranstalter: HiKo_21 bei der Historischen Kommission zu Berlin e.V.
Ort: Hoffmann-Saal, Stiftung Stadtmuseum – Märkisches Museum, Am Köllnischen Park 5, 10178 Berlin
Eintritt: frei (Anmeldung erforderlich)
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Veranstaltungsreihe – 1920: Aufbruch aus dem Chaos

Logo Berliner GeschichtsWerkstatt e.V.
Bild: Berliner GeschichtsWerkstatt e.V.

16. November 2020, 19.00 Uhr

Schnaps ist gut gegen Cholera – Gutes Trinkwasser ist aber auf die Dauer besser
Früh schon wurde in Berlin die Abwasserbehandlung als lebensnotwendig erkannt. Nur so konnte die Versorgung mit sauberem Wasser gesichert werden, was für Hygiene und gesundheitliche Fürsorge wachsender Städte mindestens so wichtig war wie die Entsorgung festen Abfalls.
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Stadt Berlin und dann später Groß-Berlin vor neue Herausforderungen auf diesem Gebiet gestellt, die nur durch die Installation einer Abwassersammlung und –reinigung zu lösen waren. Die Teilung Berlins nach dem 2. Weltkrieg hatte auch Auswirkungen auf die Abwasserbehandlung. Spannend zu erfahren, wie die Stadt diese Probleme meisterte bzw. wie sie bis auf den heutigen Tag damit umgeht.

Moderation: Peter Lassau, Berliner Geschichtswerkstatt e.V.
Gast: Dr. Ludwig E. Gustafsson, Geologe

Veranstalter: Berliner Geschichtswerkstatt e. V.
Ort: Goltzstr. 49, 10781 Berlin-Schöneberg
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Veranstaltungsreihe – 1920: Aufbruch aus dem Chaos

Logo Berliner GeschichtsWerkstatt e.V.
Bild: Berliner GeschichtsWerkstatt e.V.

30. November 2020, 19.00 Uhr

Nicht nur die Stadt, auch der Müllberg wächst – die Entwicklung zur öffentlichen Straßenreinigung und Müllbeseitigung in Berlin
Die erste urkundlich erwähnte Regelung für die Straßenreinigung in Berlin stammt aus dem Jahr 1587. Erst 290 Jahre später, 1875, wurde das Straßenreinigungswesen eigenständiger Zweig der kommunalen Selbstverwaltung. Die Müllentsorgung war nach wie vor in privater Verantwortung der Hausbesitzer. Aber wohin mit dem Müll? Neben der Verfüllung von Kiesgruben und Feuchtgebieten und der Aufschüttung von Bahndämmen und Halden wurden bereits recht modern anmutende Versuche der Müllverbrennung und Müllverwertung in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts vollzogen. Sie erwiesen sich aus verschiedenen Gründen als unzureichend und für private Akteure nicht zu bewältigen. Bald nach der Bildung von Groß-Berlin sah sich die Stadt im öffentlichen Interesse gezwungen, ein einheitliches städtisches Straßenreinigungs- und Müllbeseitigungsunternehmen mit polizeilichem Benutzungszwang einzurichten.

Moderation: Dr. Andreas Bräutigam, Berliner Geschichtswerkstatt e. V.
Gast: Hans-Christoph Rieth, Vorsitzender des Vereins Saubere Zeiten e.V.

Veranstalter: Berliner Geschichtswerkstatt e. V.
Ort: Goltzstr. 49, 10781 Berlin-Schöneberg
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