Ausstellungen

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Käthe Kollwitz und das Elend der Großstadt

Plakatausschnitt Käthe-Kollwitz-Ausstellung
Bild: Käthe-Kollwitz-Museum Berlin

Hier ist ein digitaler Ausstellungsrundgang möglich!
10. Februar bis 5. Juli 2020
Die Missstände durch beengte Wohnverhältnisse, Arbeits- und Perspektivlosigkeit waren seit den 1910er Jahren immer wieder Thema in der Bildenden Kunst. Erzählerische Darstellungen von Hans Baluschek oder Heinrich Zille standen neben den konzentrierten Werken von Käthe Kollwitz, die soziales Elend der Berliner Großstadt mit eindringlicher Bildsprache und Empathie zu schildern verstand. Bereits 1912 unterstützte die Künstlerin mit einem Plakat die Bildung einer Gemeinde Groß-Berlin, um ab 1920 auch in zahlreichen Auftragsarbeiten auf weiterhin bestehende Missstände, vor allem in den wirtschaftlich schweren Jahren nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg, hinzuweisen.
Die Sonderausstellung zeigt Plakate und Buchpublikationen, von Käthe Kollwitz entworfen und bebildert, zusammen mit selten gezeigten Skizzen und zeichnerischen Vorstudien der Künstlerin zum Thema des Großstadtelends.

Veranstalter: Käthe-Kollwitz-Museum Berlin
Ort: Fasanenstraße 24, 10719 Berlin
Eintritt/Anmeldung: regulär 7,00 €; ermäßigt 4,00 €
Montag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr
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Berlin100 - Metropole über Nacht

Plakatcollage UdK
Bild: Universität der Künste Berlin

21. Januar bis 28. Februar 2020
Eine Plakatausstellung zum 100-jährigen Bestehen des Groß-Berlin-Gesetzes – neu erzählt von Studierenden der Universität der Künste Berlin.

Heute, genau ein Jahrhundert nach der Gründung Groß-Berlins, ist es an der Zeit, auf die bewegte Entstehung der Stadt Berlin zurückzuschauen. Die Illustrationsklasse der Universität der Künste, näherte sich diesem ereignisreichen Zeitraum, indem sie Plakate zum Jubiläum gestaltete. Die Initiative zu dem Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Senatskanzlei Berlin.

Veranstalter: Senatskanzlei Berlin, Jüdenstraße 1, 10178 Berlin

NEU, GROSS, GRÜN – 100 Jahre Architekturmoderne im Berliner Südwesten

Foto Titania Palast Berlin
Titania Palast Berlin
Bild: Fb Kultur Steglitz-Zehlendorf/Friedhelm Hoffmann

11. Mai bis 28. Juni 2020
Die Ausstellung des Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf ist Teil des berlinweiten Kooperationsprojektes „Großes B – dreizehnmal Stadt“, mit dem das Stadtmuseum Berlin und die 12 Berliner Bezirke das 100-jährige Jubiläum Groß-Berlins begehen.
Anhand von 12 repräsentativen Beispielen des Neuen Bauens in Steglitz und Zehlendorf und den sechs Schlüsselbegriffen „NEU“, „GROSS“, „GRÜN“, „GEMEINSCHAFT“; „BEWEGT“ und „ARBEIT“ zeigt die Ausstellung, wie sich Berlin ab 1920 zum Experimentierfeld der Moderne entwickelte.
Begleitend zur Ausstellung findet ein umfangreiches Rahmenprogramm statt.

Veranstalter: Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf
Ort: Gutshaus Steglitz, Schloßstraße 48, 12165 Berlin und Schwartzsche Villa, Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin
Eintritt/Anmeldung: frei
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Wege aus der Wohnungsnot - Bauen für Groß-Berlin in Tempelhof und Schöneberg

Lindenhof-Siedlung, Postkarte, um 1920
Bild: Museen Tempelhof-Schöneberg

26. Juni 2020 bis 14. März 2021 und 01. August 2020 bis 14. März 2021

Die Wohnungsnot war eine zentrale Herausforderung der neuen Stadtgemeinde Berlin. Die Ausstellungsreihe beleuchtet, wie die beiden neuen Berliner Bezirke Tempelhof und Schöneberg die Wohnungsnot zur Zeit der Weimarer Republik bekämpften. Während Tempelhof den vorhandenen Platz und neue Möglichkeiten öffentlicher Finanzierung nutzte, um Ende der 1920er Jahre an der Spitze des Berliner Wohnungsbaus zu stehen, beschränkte sich Schöneberg auf wenige, aber Aufsehen erregende Projekte. Die Ausstellungen der Museen Tempelhof-Schöneberg gewähren lebendige Einblicke in Baugeschichte(n), unvollendete Projekte und die Tücken genossenschaftlichen Lebens.

Veranstalter: Museen Tempelhof-Schöneberg, Fachbereich Kunst, Kultur, Museen, Abteilung Bildung, Kultur und Soziales
Orte: Schöneberg Museum, Hauptstraße 40/42, 10827 Berlin (01. August 2020 bis 14. März 2021) und
Tempelhof Museum, Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin (26. Juni 2020 bis 14. März 2021)
Telefon: 030 / 90277 6163
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Kiezgeschichten – 100 Jahre Friedrichshain und Kreuzberg

Oberbaumbrücke 1921
Bild: Landesarchiv Berlin, F Rep. 290 (02) Nr. 0230104 / Fotograf: Alfred Fleischmann

19. Juni bis 04. Oktober 2020
Erst 1920 entstehen die beiden Bezirke. Zwei Kunstprodukte, die aus den Stadtteilen der historischen Stadtmitte geformt und nach Parkanlagen benannt wurden und heute bekannte Symbole der Widerständigkeit und Gentrifizierung sind. Die Ausstellung im FHXB Museum erzählt Geschichten, die Friedrichshain und Kreuzberg in den vergangenen 100 Jahren bestimmten und bis heute prägen. Sie fragt nach sozialen Realitäten, Selbstdarstellungen und Fremdzuschreibungen: Wofür stehen die verschiedenen Stadträume, wer lebte und wirkte hier, was verbinden die Menschen mit ihrem Kiez?

Veranstalter: FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Ort: Adalbertstraße 95A, 10999 Berlin-Kreuzberg
Eintritt/ Anmeldung: frei
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Mitten in Reinickendorf. 100 Jahre (Groß-)Berlin

Blick auf das Rathaus Reinickendorf vom Nutzfeld der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik am Eichborndamm, 1962
Bild: Blick auf das Rathaus Reinickendorf vom Nutzfeld der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik am Eichborndamm, 1962, unbekannter Fotograf © Archiv Museum Reinickendorf

06. Juli bis 18 .Oktober 2020
Vor über hundert Jahren erstreckten sich zwischen den Landgemeinden des späteren Bezirks Reinickendorf noch große freie Felder und Waldflächen. Nach der Eingemeindung Berlins wurden sie Teil des Zukunftsraums Berlin, Grundlagen für bedeutende Sozialreformen und enorme städtebauliche Entwicklung. Ausgehend von sechs ganz unterschiedlichen Zentren wie der Residenzstraße, Frohnau oder des Märkischen Zentrums, werden in der Ausstellung die Entwicklung Reinickendorfs, von den dörflichen Strukturen zu urbanen Lebensräumen, dargestellt. Eine zentrale Mitte hat sich in Reinickendorf nicht entwickelt, der Bezirk ist dezentral gewachsen und spiegelt damit die Situation Berlins.
Anhand von Fotografien, Karten, Gemälden und Interviews mit Bewohnerinnen und Bewohnern der unterschiedlichen Mitten wird in der Ausstellung die unterschiedliche Entwicklung und Vielfalt Reinickendorfs deutlich.

Informationen zum Begleitprogramm erhalten Sie über die Homepage des Museums Reinickendorf.

Veranstalter: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13167 Berlin
Ort: GalerieETAGE im Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13167 Berlin
Eintritt/ Anmeldung: frei
Sonntags-Freitags 9-17 Uhr
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Gezeichnete Stadt - Arbeiten auf Papier 1945 bis heute

Logo der Berlinischen Galerie
Bild: Berlinische Galerie

14. August 2020 bis 4. Januar 2021
Die Faszination von Künstler*innen für die Großstadt ist in der Berliner Kunst seit 1945 stets gegenwärtig. Die Ausstellung zeigt Arbeiten der im doppelten Sinne gezeichneten Stadt Berlin: die Trümmer des Krieges, urbane Biotope der 1970er bis 1990er Jahre diesseits und jenseits der Mauer oder subjektive Topografien in der zeitgenössischen Kunst.

Veranstalter: Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Ort: Alte Jakobstraße 124 – 128, 10696 Berlin
Eintritt/ Anmeldung: 8€, ermäßigt 5€,
Mittwoch – Montag, 10 bis 18 Uhr
Online-Tickets: berlinischegalerie.de/service/online-tickets
Telefon +49 (0)30-789 02-600
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Großstadt Neukölln. 1920 – 2020

Logo zur Ausstellung Großstadt Neukölln
Mercedes-Palast nach Eröffnung, 1927
Bild: Museum Neukölln

15. August 2020 bis 04. April 2021
Wie hat sich Neukölln seit der Eingemeindung zu Groß-Berlin 1920 verändert? Anhand von acht markanten Schauplätzen wird die städtebauliche Entwicklung im Großstadtbezirk Neukölln in der Ausstellung visuell erlebbar. Das gelingt, indem die Besucher*innen Großfotos mit historischen Motiven der acht Orte mit Würfeln selbst zusammenbauen können – wie in einem Puzzle. Wer die Fotografien sorgfältig „liest“, wird angeregt, auf feinste Veränderungen im Stadtbild zu achten und kann so verschiedene Epochen miteinander vergleichen. Informieren Sie sich darüber hinaus über die Entwicklung und Vernetzung von Verkehrswegen, Straßen und Plätzen, die Erschließung von Flächen für Wohnsiedlungen und Industrie, die Entstehung von zentralen Orten des Konsums und des Vergnügens sowie die Nutzung von städtischen Grün- und Erholungsflächen. Das heutige Neukölln wird durch eine Fotoserie von Gundula Friese eindrucksvoll in Szene gesetzt. Leon Kopplow hat Passagier*innen der U8 in Neukölln porträtiert. Sie begegnen Ihnen mitten in der Ausstellung!

Veranstalter: Bezirksmuseum Neukölln
Ort: Alt-Britz 81, 12359 Berlin
Eintritt/ Anmeldung: Eintritt frei,
Montag – Freitag 10 -18 Uhr
Telefon: 030/ 627 277 727
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StadtRandLage. Ein Marzahn-Hellersdorfer ABC

Meilenstein an der Straße Alt-Mahlsdorf
Bild: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Foto: Iris Krömling

16. August 2020 bis 16. April 2021
Auch nachdem die Ortsteile des heutigen Bezirks Marzahn-Hellersdorf Teil von Groß-Berlin geworden waren – ihre Stadtrandlage blieb. Die Ausstellung geht daher der Frage nach: Wie veränderten die „100 Jahre in der großen Stadt“ die ehemals vorstädtischen bzw. ländlichen Orte? Ausgehend vom Verlauf der Eingemeindung der bis dahin zum Kreis Niederbarnim gehörenden Gemeinden wird die wechselvolle Beziehungsgeschichte zwischen Marzahn-Hellersdorf und Berlin an historischen und aktuellen Beispielen umrissen – von A wie Alice Salomon Hochschule bis Z wie Zwangsarbeit.

Veranstalter: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf
Ort: Alt-Marzahn 51, 12685 Berlin
Eintritt/ Anmeldung: Eintritt frei,
Montag – Freitag 10 -18 Uhr
Telefon: 030 / 54 79 09 21
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Chaos & Aufbruch – Berlin 1920|2020

Potsdamer Platz mit Verkehrsturm, Bildpostkarte, Berlin 1930
Bild: Stadtmuseum Berlin | unbekannter Fotograf

26. August 2020 bis 30. Mai 2021
Die zentrale Sonderausstellung im Jubiläumsjahr. Mit Blick auf Berlins Vergangenheit und Gegenwart geht sie der Frage nach: Wie kann Großstadt gelingen? Eine historische und eine aktuelle Zeitebene laden zu einer Entdeckungsreise ein, die von Problemen bis zu Lösungsansätzen und deren Zukunftspotential führt. Die damals wie heute zentralen Themen Wohnen, Verkehr, Erholung, Verwaltung, Umlands-Anbindung und Zugehörigkeit werden dabei nicht nur historisch und wissenschaftlich untersucht, sondern auch künstlerisch, partizipativ und journalistisch, um Impulse zu setzen und Denkanstöße zu geben.

Ab dem 25.4.2020 startet “1000x Berlin”
Sehen Sie hier in 150 Foto­se­rien, wie sich das Bild Ber­lins von der Weima­rer Repu­blik bis in die Gegen­wart ver­än­dert hat.

Veranstalter: Stadtmuseum Berlin
Ort: Märkisches Museum, Am Köllnischen Park 5, 10179 Berlin
Eintritt/Anmeldung: ja
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MODELL BERLIN - EIN PARADIES VON EINER STADT!

Modell Berlin
Bild: J. Michael Birn

20. September bis 02. Oktober 2020
Eine großstädtische Installation von MODELL BERLIN

Eröffnung: 20. September 2020 – 18 Uhr

Die „Stadtgemeinde Groß-Berlin“, am 1. Oktober 1920 gegründet, stemmt sich konstant gegen paradiesische und infernalische Einschreibungen.

Das Medienkunstprojekt MODELL BERLIN setzt Himmel und Hölle und die Kunst in Bewegung, um Volltreffer, Fehltritte und Fantastisches dieser Stadt in wechselnden Formaten von Installation, Konzert, Performance und Lesung auszumachen.

Von und mit: Jakob Michael Birn, Michael Busch, Hannes Langbein, Frank Diersch, Katia Fouquet, Kata Unger, Jule Flierl, Luise Meier, Vera Pulido, Andrej Holm, Andreas Trogisch, Heike Grebin, Hanns Zischler, Marcus Steinweg, Irina Rastorgueva, Pjotr Silaev, Thomas Martin, Just Loomis, Anne Wundrak, Anna Hougaard, Wita Noack, Olga Hohmann, Lea Hopp, Roland Boden, Guillaume Paoli, Annett Gröschner, Susanne Hauser, Angelika Hinterbrandner, Stephan Schütz und vielen anderen.

Für die Veranstaltungen wird um Reservierung per E-Mail gebeten.

Veranstalter: MODELL BERLIN e. V.
Ort: St. Matthäus-Kirche, Matthäikirchplatz 1, 10785 Berlin-Tiergarten
Eintritt/ Anmeldung: frei
Ausstellung/Installation täglich geöffnet von 11 Uhr 22 Uhr
Tickets: Literaturtag – Paradies Berlin – 3 Euro
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Unvollendete Metropole. 100 Jahre Städtebau für (Groß-)Berlin

Logo Unvollendete Metropole
Bild: Berlin 2020 gGmbH

01.Oktober 2020 bis 03. Januar 2021
In der Jubiläumsausstellung zu (Groß-)Berlin werden die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Metropole verknüpft. Es werden die historischen architektonischen und städtebaulichen Leistungen Berlins seit 1880 aufgezeigt und die aktuellen Potenziale der Metropolenregion Berlin-Brandenburg beleuchtet. Gleichzeitig wagt die Ausstellung einen Blick in die Zukunft des Jahres 2070, indem sie die Ergebnisse des „Internationalen Städtebaulichen Wettbewerbs Berlin-Brandenburg 2070“ öffentlich präsentiert. Die Entwicklungen sind mit Blick auf Schlüsselthemen wie Wohnen, Verkehr, Freizeit und Erholung oder die Vielzahl an Zentren innerhalb der Stadt und im Umland dargestellt. Darüber hinaus wird die Betrachtung um eine europäische Perspektive erweitert. Anhand von Zukunftsprojekten stadtregionaler Bedeutung der Städte Moskau, Wien, Paris und London wird thematisiert, wie andere Metropolen mit aktuellen urbanen Herausforderungen umgehen.

Antworten auf die drängenden Gegenwarts­ und Zukunftsfragen suchen wir im Rahmen städtebaulicher Metropolengespräche, die die Ausstellung „Unvollen­dete Metropole“ begleiten. Unter folgendem Link können Sie sich anmelden: Metropolengespräche

Veranstalter: Berlin 2020 gGmbH eine Gesellschaft des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin-Brandenburg e.V.
Ort: Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 14057 Berlin
Eintritt/ Anmeldung: Informationen finden Sie auf der Website
täglich von 10:00 bis 18:00 (Anmeldung erforderlich)
Telefon +49 (0)30-883 45 98
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WOHNVERHÄLTNISSE. Charlottenburg, Wilmersdorf und die Wohnungsfrage

Blick über die Joachimsthaler Straße und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche bis zum Tiergarten, Aero Lloyd Luftbild GmbH (Reproduktion), Charlottenburg 1919
Bild: Stadtmuseum Berlin

02. Oktober 2020 bis 21. März 2021

1920 entstand Berlin in seinen heutigen Grenzen und die selbstständigen Städte Charlottenburg und Wilmersdorf wurden zu Berliner Bezirken. In den Jahrzehnten zuvor hatte sich ein Metropolenraum entwickelt, den soziale Unterschiede prägten. Die „Wohnungsfrage“ war eine der drängendsten Herausforderungen im großstädtischen Zusammenleben. Bereits um 1900 forderten Reformbewegungen und Sozialpolitiker umfassende Veränderungen der Wohnverhältnisse. Die Ausstellung nimmt Reformideen dieser Zeit und die Anfänge kommunaler Wohnungspolitik in Charlottenburg und Wilmersdorf in den Blick. Dabei zeigen die Positionen, Maßnahmen und Bauten in dieser Ausstellung: Ging es um WOHNVERHÄLTNISSE, wurde auch soziale Ungleichheit in der Industriegesellschaft, kommunale Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung und die Stellung von Frauen im öffentlichen Leben verhandelt.

Veranstalter: Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
Ort: Villa Oppenheim, Schloßstraße 55 /Otto-Grüneberg-Weg, 14059 Berlin
Eintritt/ Anmeldung: frei
Telefon +49 30 – 90 29 24 106
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Der Dirigent der Weltstadt. Martin Wagner

Logo des August Bebel Institut Berlin
Bild: August Bebel Institut Berlin

09. Oktober bis 18. Dezember 2020
Berlins Aufbruch in die Moderne in den Zwanziger Jahren ist eng verknüpft mit dem Namen seines Stadtbaurats Martin Wagner. Unter seiner Regie sollte sich der städtebauliche Wildwuchs des Kaiserreichs in einen Zusammenklang „visionärer Harmonien“ wandeln, um der Metropole Berlin ein neues, republikanisches Gesicht zu geben.

Die Ausstellung erinnert an die Planungsvisionen Wagners und ihre praktische Umsetzung, abgebrochene Projekte und politische Widerstände, die seinem Ideal der rationalisierten Städteplanung entgegenwirkten. Die Frage von politischem Erfolg und Scheitern stellt sich dabei ebenso wie die nach dem Fortleben und der Aktualität seines Erbes.

Im Rahmen der Ausstellung finden Stadtrundgänge statt:
22.8., 15.30-17.30 Uhr – Strandbad Wannsee
12.9., 10-12 Uhr – Siemensstadt ausgebucht
19.9., 10-12 Uhr – Hufeisensiedlung ausgebucht
26.9., 11-13 Uhr – Siedlung Schillerpark/ Wedding Link zur Anmeldung
17.10., 11-13.30 Uhr – Lindenhofsiedlung und Attilahöhe Anmeldung per E-Mail
14.11., 11-13 Uhr – Die Reichsforschungssiedlung in Spandau Anmeldung per E-Mail

Veranstalter: August Bebel Institut Berlin
Ort: Rotes Rathaus, Jüdenstraße 1, 10178 Berlin
Eintritt/ Anmeldung: frei (Stadtrundgänge 10,-€)
Montags bis Freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr
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Berlin Sinfonien

Standbild aus "Berlin – Die Sinfonie der Großstadt" (D 1927, Regie: Walter Ruttmann)
Berlin – Die Sinfonie der Großstadt (D 1927, Regie: Walter Ruttmann)
Bild: Filmmuseum Berlin - Stiftung Deutsche Kinemathek

wird verschoben!
voraussichtlich November 2020
Die Deutsche Kinemathek hat in Kooperation mit dem Land Berlin die Medieninstallation “Berlin Sinfonien” konzipiert. Am Beispiel der drei Dokumentarfilme Berlin. Die Sinfonie der Grossstadt (Walther Ruttmann, 1927), Berlin: Sinfonie einer Grossstadt (Thomas Schadt, 2002) und Symphony of Now (Johannes Schaff, 2018) lassen die Filmbilder einen Tag in Berlin in den 1920er Jahren, zur Jahrtausendwende und in der Gegenwart Revue passieren.

Veranstalter: Stiftung Deutsche Kinemathek, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin
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Link zur Stiftung Deutsche Kinemathek