Drucksache - V/1331  

 
 
Betreff: R 1 im Bereich Aßmannstr./Rahnsdorfer Str.
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:B'90GrüneBA, BauStadt
Verfasser:Peter LeißSchmitz, Dieter
Drucksache-Art:Große AnfrageSchriftliche Beantwortung
Beratungsfolge:
BVV Treptow-Köpenick Beantwortung
23.06.2005 
40. (ordentliche) Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung vertagt   
25.08.2005 
41. (ordentliche) Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung schriftlich beantwortet   
Anlagen:
Große Anfrage, 13.06.2005, BüGr
Schriftliche Beantwortung, 15.08.2005, BA

Die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick von Berlin möge beschließen:

Welche Möglichkeiten sind geeignet, den Straßenzug R 1 im Bereich Aßmannstraße/Rahnsdorfer Straße im Ortsteil Friedrichshagen unter Berücksichtigung der Belange der Anwohner zu einem der Bedeutung dieses Radweges gemäßen Teilstück des Radwanderweges R 1 werden zu lassen?

Die Große Anfrage wird wie folgt beantwortet:

Die Große Anfrage wird wie folgt beantwortet:

 

Variante 1: Ausschilderung als Fahrradstraße

 

Variante 2: Ausschilderung mit der entsprechenden Beschilderung Europaradweg

Die Verkehrsverwaltung erarbeitet derzeit ein Konzept für eine einprägsame Beschilderung der einzelnen Routen. Hier werden die Endziele und wichtige örtliche Teilziele "bezeichnet Die Routenschilder sollen der bundesweiten Typenbeschilderung angeglichen und schrittweise mit dem Ausbau der Routen angebracht werden. Mit der kompletten Beschilderung wird der Umfang des Hauptroutennetzes für den Fahrradfahrer sichtbar. (Beschilderungsplan siehe Anlage 2)

 

Variante 3: Einrichtung eines Radfahr-/Angebotsstreifen

Der Angebotsstreifen würde sich aufgrund der besonderen Verkehrssituation in den genannten Straßen und ihrer Fahrbahnbreite in der Fahrbahnmitte befinden. Dieser ist kein Sonderweg nach Zeichen 237StVO (Radfahrer) und wird bei starkem Anwohnerparkverkehr angewendet Es sind hier das Halten und das Befahren des Angebotsstreifens durch den KfZ-Verkehr möglich. Voraussetzung sind jedoch hierbei, dass in jedem Fall mindestens ein verbleibender Fahrstreifen pro Richtung für den Kfz- Verkehr.

Durch die bezirkliche Straßenverkehrsbehörde wird die Variante 2 favorisiert

Die Ausschilderung als Fahrradstraße wird aus den bereits vorgetragenen und vorliegenden

Gründen abgelehnt (siehe Anlage 1). Der Angebotsstreifen kann nicht realisiert werden, da die vorgegebene Fahrbahnbreite diese Variante nicht zulässt und somit je Richtung für den Kfz-Verkehr eine Spur frei bleibt.

Nach Vorlage des zu erarbeitenden Verkehrskonzeptes wird in der Aßmannstraße/ Rahnsdorfer Straße die entsprechende Beschilderung mit den nichtamtlichen Zeichen durch den Straßenbaulastträger (Tiefbauamt) vorgenommen.

 
 

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