Veranstaltungsreihe "Von der Geschichte zur Gegenwart - Historische und politische Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick"

Von der Geschichte zur Gegenwart
Bild: BA Treptow-Köpenick

Die Veranstaltungsreihe soll über die geschichtlichen Dokumente von Diskriminierung, Menschenverachtung und Diktatur aufzeigen, warum Bürgerbeteiligung, Partizipation und gesellschaftliches Engagement so wichtig sind.

Achtung!

Aufgrund der Pandemie-Situation erfolgen Änderungen bei den Veranstaltungen. Bitte schauen Sie daher tagesaktuell auch unter Veranstaltungen!

100 Jahre Kapp-Putsch - Spaziergang durch Adlershof | 100 years of Kapp-Putsch - Walk through Adlershof

  • Samstag, 29. Februar 2020, 14:00 Uhr, ca. 2 h
  • Treffpunkt: S Adlershof – am Aufzug

Gemeinsam die Demokratie verteidigen? 1920 gelang es, mit geeinten Kräften, den Putsch gegen die junge Weimarer Demokratie zurückzuschlagen. Was können wir 100 Jahre danach aus den Ereignissen lernen? Bei einem Spaziergang durch Adlershof werden wir die Geschichten derer kennenlernen, die für die Demokratie ihr Leben aufs Spiel setzten. Wir werden wichtige Original-Schauplätze kennenlernen und das Denkmal auf dem Friedhof Adlershof besuchen.

  • Saturday, 29 February 2020, 2 pm, ca. 2 hours
  • Meeting Point: S Adlershof – at the elevator

Defending democracy together? In 1920, united forces succeeded in repulsing the coup against the young Weimar democracy. What can we learn from the events 100 years later? On a walk through Adlershof, we will learn the stories of those who risked their lives for democracy. We will get to know important original sites and visit the monument at the Adlershof cemetery.

ONLINE! NEU: 18.06.2020! (un)sichtbare Geschichte? NS-Zwangsarbeit in Unternehmensgeschichten - Führung und Workshop | (in)visible history? Nazi Forced Labor in corporate histories

  • DIE VERANSTALTUNG IST AUSGEBUCHT!
  • * Donnerstag, 18.Juni 2020, 17:00 Uhr, ca. 2 h

Im Zweiten Weltkrieg verschleppte Deutschland Millionen von Menschen zur Zwangsarbeit. Am historischen Ort eines ehemaligen Zwangsarbeitslagers beschäftigen wir uns mit der Geschichte der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Welche Unternehmen haben davon profitiert und wie gehen sie heute mit dieser Geschichte um?

Der Workshop findet angesichts der Corona-Pandemie nicht vor Ort statt, sondern online als webinar.

NEU! 21.06.2020 Die Siedlung Elsengrund und die Ereignisse der „Köpenicker Blutwoche“ 1933

  • Sonntag, 21.06.2020, 14:00 Uhr, 2 h
  • Treffpunkt S-Bahnhof Köpenick, Ausgang Richtung Stellingdamm

Einen Höhepunkt des frühen NS-Terrors in Berlin stellte die „Köpenicker Blutwoche“ Ende Juni 1933 dar. SA-Männer verschleppten hunderte Menschen in die Sturmlokale und ins ehemalige Amtsgerichtsgefängnis, wo sie schwer misshandelt wurden. Mindestens 23 Menschen starben. Die Gewalt fand nicht anonym im geschlossenen Raum statt, sondern unter den Augen der Öffentlichkeit. Besonders Siedlungen des Neuen Bauens waren den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge. Hier lebten besonders viele sozialdemokratische, kommunistische Funktionäre und andere Vertreter*innen der Arbeiterbewegung. Damit zerstörten sie nachhaltig die Arbeiterkultur im Südosten der Reichshauptstadt. Nach dem Sieg über Nazideutschland wurden die Köpenicker Ereignisse in die DDR-Erinnerungskultur eingepasst, wovon bis heute Gedenktafeln zeugen.
87 Jahre nach den Ereignissen erzählt der Rundgang die Geschichte(n) der Opfer und ihrer Familien und bringt uns zu ihren ehemaligen Wohnorten im Elsengrund.

Referent: Yves Müller (Historiker, Hamburg)

VERSCHOBEN! NEU: 11.07.2020! Wie politisch ist Sport? Rätseltour durch Treptow-Köpenick

  • Samstag, 11. Juli 2020, 14:00 Uhr, ca. 4 h

Wir laden Sie ein, mit uns am 11. Juli zwischen 14 und 18 Uhr verschiedene Stationen in Treptow-Köpenick zur politischen Bedeutung von Sport zu besuchen.

Die Stationen sind:
  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Niederschöneweide (Britzer Straße 5, 12439 Berlin)
  • Mellowpark in Oberschöneweide (An der Wuhlheide 250, 12459 Berlin)
  • Stadion an der Alten Försterei (1. FC Union Berlin) in Oberschöneweide (An der Wuhlheide 263, 12555 Berlin)
  • Wassersport-Museum in Grünau (Regattastraße 191, 12527 Berlin)
  • Köpenicker Fußball Club im Allende-Viertel (Wendenschloßstraße 50, 12559 Berlin)

Sie können mit dem Fahrrad, zu Fuß oder den öffentlichen Verkehrsmitteln teilnehmen. Anfangen können Sie bei jeder Station und auch eine eigene Route heraussuchen. Für die Rätsel bekommen Sie einen Laufzettel mit einem kleinen Kreuzworträtsel. Unter allen Teilnehmenden, die das Lösungswort erraten können, verlosen wir kleine Preise. Dafür ist keine Teilnahme an allen Stationen notwendig.

In Anbetracht der aktuellen Situation um Covid-19 bitten wir Sie jedoch, nur in kleinen Gruppen mit maximal fünf Personen teilzunehmen. Sie fahren oder gehen von Station zu Station und lösen dort Rätsel. Bitte bringen Sie zudem Mund-Nasen-Masken mit.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung vorab an christine.herm@ba-tk.berlin.de.

Antifaschistischer Sommertag am 8. August 2020

  • Samstag, 8. August 2020, 11:00 Uhr, ca. 5 h
  • Villa offensiv, Hasselwerder Straße 38-40

Das Zentrum für Demokratie lädt am Samstag, den 8. August, ein die antifaschistischen Aktivitäten der vergangenen Jahre in Schöneweide besser kennenzulernen und sich zu vernetzen.

Der Tag beinhaltet in diesem Jahr zwei Aktionen, die unter den Hygienebestimmungen möglich sind: Ab 11:00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen den neu aufgelegten digitalen Stadtspaziergang „Schöneweide – Vom Nazikiez bis zur Gegenwart“ auszutesten. Die interaktive Bildungsroute beschäftigt sich mit der jüngeren Geschichte von Schöneweide als Hotspot der neonazistischen Raumergreifungsstrategie, aber auch mit den antifaschistischen und zivilgesellschaftlichen Abwehrkämpfen und Erfolgen. Ab 14 Uhr sind alle Gäste in den Garten der „Villa offensiv“ eingeladen. Dort gibt es die Möglichkeit sich mit Engagierten aus Treptow-Köpenick auszutauschen und zu vernetzen. Außerdem können menschenfreundliche Transparente gestaltet werden.

Der Antifaschistische Sommertag wurde als Reaktion auf das NPD-Sommerfest vom „Zentrum für Demokratie“ 2018 ins Leben gerufen. Die Organisator*innen wollen mit diesem Tag darauf hinweisen, dass einschlägige Neonazis und deren Strukturen zwar erfolgreich verdrängt wurden, die jahrzehntelange neonazistische Prägung des Stadtteils aber seine Spuren hinterlässt. Daher heißt es auch 2020 jeden Tag die eigenen Augen und Ohren offen zu halten, gegen den zunehmenden Alltagsrassismus und neurechte Bestrebungen.

Deutsch-Polnischer Dialog in Altglienicke | Zaproszenie do polsko-niemieckiego dialogu w Altglienicke

  • Kiezladen WAMA, Ortolfstraße 206b, 12524 Berlin / Friedhof Berlin Altglienicke (Schönefelder Chaussee 100, 12524 Berlin)
  • Samstag, 05.09.2020, 15:00 – 18:00 Uhr

Das Zentrum für Demokratie lädt zusammen mit den Projekten InteraXion und TKVA zu einer Erinnerungs- und Begegnungsveranstaltung in Altglienicke Treptow-Köpenick ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, 05.09.2020, von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt.

Der erste Teil der Veranstaltung ist ein gemeinsames Austauschformat im Altglienicker-Kiezladen „WaMa“. Es wird umdas „Aktive Zuhören“ des Gegenübers gehen. Allen Teilnehmer:innen wird die Möglichkeit eingeräumt von ihren persönlichen Erfahrungen zu berichten. Im zweiten Teil wird gemeinsam der (im Bau befindliche) Erinnerungsort auf dem Friedhof Altglienicke besucht. Klaus Leutner, der das Grabfeld viele Jahre ehrenamtlich erforscht hat, erzählt die Geschichte(n) dahinter. Zudem erfahren die Besucher:innen mehr über den aktuellen Stand des geplanten Erinnerungsortes.

Auf dem Friedhof in Altglienicke liegen über 1.360 Urnen von Angehörigen verschiedener Religionen und Ethnien, die Opfer des Nationalsozialismus wurden, u.a. Katholik:innen (viele ausPolen, darunter auch Priester), jüdische Menschen, Sinti:zze und Rom:nja. Dazu entsteht in Altglienicke 2020/2021 eine Gedenkstätte.

Für den ersten Teil der Veranstaltung ist die Teilnehmer:innenzahl auf 20 begrenzt. Wir bitten um eine Anmeldung zur Veranstaltung bis zum 28. August. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie eine Übersetzung benötigen, da diese Veranstaltung auf Deutsch stattfindet: pfd-tk@offensiv91.de.

Kontakt:
  • Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick: 030/65487293; pfd-tk@offensiv91.de
  • Projekt InteraXion: Willkommensbüro und Wohnraumberatungfür Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung inTreptow-Köpenick: interaxion@offensiv91.de
  • TKVA – Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus:tkva@pad-berlin.de

WIRD VERSCHOBEN! Geführter Spaziergang entlang der ehemaligen Berliner Mauer | Guided tour along the former Berlin Wall | برلینتور راهنمایی در امتداد دیوارجولة على |طول المسار السابق لجدار برلین برفقة مرشد

  • Termin ausstehend
  • Start: S Plänterwald

Mit 17 Kilometern verlief das längste innerstädtische Teilstück der Berliner Mauer entlang der Bezirksgrenze Treptows zu Kreuzberg und Neukölln. Allein in Treptow kamen mindestens 23 Menschen im Zusammenhang mit der Berliner Mauer ums Leben, darunter drei Kinder. Einige Fluchtschicksale werden in diesem geführten Spaziergang erörtert. Bei der Veranstaltung sind Familien herzlich willkommen!

  • Meeting Point: S Plänterwald

The longest inner-city section of the Berlin wall measured 17 kilometers and ran along the borderlines of the districts Treptow, Kreuzberg and Neukölln. In Treptow alone, at least 23 people, including three children, lost their lives in connection with the Berlin Wall. Some of their stories of refugees are discussed in this guided walk. Families are very welcome at the event!

جولة على طول المسار السابق لجدار برلین برفقة مرشد
یوم الأحد الموافق ل ٢٦٫٠٧٫٢٠٢٠

S-Bahnhof Plänterwald
على طول ١٧ كیلومتر كان یمتد أطول قسم داخل المدینة لجدار
برلین بمحاذاة حدود منطقة تریبتو إلى كرویتسبیرغ ونویكولن.
حیث انھ في تریبتو فحسب لاقى ما لا یقل عن ثلاث وعشرون
شخصا حتفھم، من بینھم ثلاث أطفال. خلال ھذه الجولة سوف
تتم مناقشة مصائر وأقدار بعض من الھاربین آنذاك.
العائلات مرحب بھم

در 17 کیلومتری ، طولانی ترین بخش داخلی شهر دیوار برلین در امتداد مرز مناطق Treptow با Kreuzberg و Neukölln امتداد داشت. تنها در منطقه ی ترپتو حداقل 23 نفر در ارتباط با دیوار برلین از جمله سه کودک کشته شدند. برخی از سرنوشت های فرار در این پیاده روی مورد بحث قرار می گیرند.از شرکت کردن خانواده ها در این مراسم بسیار استقبال می کنیم.

همه رویدادها حداقل به زبان آلمانی برگزار می شوند و رایگان هستند. در صورت نیاز به ترجمه ، به آدرس.
interaxion@offensiv91.de
ایمیل بنویسید

Alle Veranstaltungen finden mindestens auf Deutsch statt und sind kostenfrei. Sollte eine Übersetzung benötigt werden, schreiben Sie eine E-Mail an interaxion@offensiv91.de.

ONLINE! Politik geht nur gemeinsam! | Advocacy only works together!

Für ein politisches Anliegen zu brennen, ist toll. Vielleicht kennt Ihr das Gefühl? Wie aber können wir es erreichen, dass politische Bewegungen wirklich alle ansprechen und mitnehmen? Lasst uns zusammen mit Vertreter:innen verschiedener Organisationen aus den Bereichen Umwelt und Jugend diskutieren.

Being very enthusiastic about a political cause is great. Maybe you know the feeling? But how can we ensure that political movements really appeal to everyone and take them with them? Let’s discuss together with representatives of different organisations from the fields of environment and youth.

VERSCHOBEN! NEU: 28.11.2020! Führung durch die Ausstellung „zurückGESCHAUT“ | Guided tour through the exhibition "zurückGESCHAUT"

„zurückGESCHAUT“ beleuchtet am Beispiel der „Ersten Deutschen Kolonialausstellung“ von 1896 die Geschichte von Kolonialismus, Rassismus und Schwarzem Widerstand. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Museen Treptow- Köpenick, der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) sowie Berlin postkolonial. Mit Vertretern der Initiativen soll im Anschluss ein Gespräch zur aktuellen Auseinandersetzung mit der Kolonialzeit stattfinden.

  • Vorraussichtlich Führung im entlang der historischen Örtlichkeiten im Treptower Park | Genauere Informationen folgen!

“zurückGESCHAUT” uses the example of the “First German Colonial Exhibition” of 1896 to shed light on the history of colonialism, racism and Black resistance. The exhibition is a cooperative project of the Treptow-Köpenick Museums, the Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) and Berlin postkolonial. A discussion with representatives of the initiatives on the current debate on the colonial period will take place afterwards.

  • Probably a guided tour along the historical sites in Treptower Park | More detailed information will follow!

Von der Geschichte zur Gegenwart - Flyer

NICHT MEHR AKTUELL!

PDF-Dokument (2.3 MB)

Von der Geschichte zur Gegenwart - Plakat

NICHT MEHR AKTUELL!

PDF-Dokument (2.9 MB)

Alle Veranstaltungen finden mindestens auf Deutsch statt und sind kostenfrei. Sollte eine Übersetzung benötigt werden, schreibe eine E-Mail an interaxion@offensiv91.de.

All events are held at least in German and are free of charge. If You need translation, please send an e-mail to interaxion@offensiv91.de.

Ein Kooperationsprojekt von: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick, InteraXion – Willkommensbüro für geflüchtete Menschen und Migrant*innen, Bezirksamtes Treptow-Köpenick – Integrationsbereich