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Integrationsfonds 2020 und 2021

Der Senat hat in seiner Sitzung vom 24.05.2016 den „Masterplan für Integration und Sicherheit“ beschlossen. Der „Masterplan“ wurde in den Jahren 2018 und 2019 überarbeitet und im „Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter“ berücksichtigt. Den Bezirken werden in den Jahren 2020 und 2021 über den in diesem Zuge eingerichteten „Integrationsfonds“ Mittel für die Umsetzung des Gesamtkonzepts zur Verfügung gestellt.

Büro Bezirkbürgermeister

  • Titel

    Ziele des Projektes

  • Mentoring-Coaching-Projekt zur Förderung
    Arbeitsmarktintegration (Erwachsene)

    Die Andockung an die MBE ist sinnvoll, da dort die Zielgruppe bereits anzutreffen ist und das Angebot ausgebaut und eine intensivere Betreuung mit dem Fokus Arbeitsmarktintegration und Nachbarschaft geleistet werden kann. Des Weiteren könnte ggf. eine Sprechstunde an der VHS für DAF/DAZKursteilnehmerinnen und –teilnehmer (weitere Karriereplanung) angeboten werden.

  • Mentoring-Coaching-Projekt zur Qualifizierung und
    Förderung der Arbeitsmarktintegration (Jugendliche
    und junge Erwachsene von 12 bs 27 Jahren)

    Jugendliche und junge Erwachsene werden individuell an die verschiedenen
    Qualifizierungsangebote und Arbeitsmöglichkeiten herangeführt. Ziel des Projektes ist möglichst viele Personen aus Treptow-Köpenick umfassend beraten zu können um so langfristig die gesellschaftliche Partizipation und Teilhabe der Geflüchteten zu ermöglichen.

  • Aktive Partizipation in Köpenick durch Community
    Oranising und Mehrsprachigkeit

    Stärkung der Arbeit und die Präsenz von MaMis en Movimiento in Treptow-Köpenick als eine der wenigen MSO Aktivierung Netzwerk von Teilnehmenden aus verschiedenen Interessengruppen Ausbau der Vernetzung der MSO und anderen Institutionen im Bezirk Verbesserung der Chancen der Frauen bei der Integration in Arbeit und Förderung der
    Selbstverwirklichung Erweiterung der Palette an Aktivitäten für Kinder
    und Familien mit Migrationshintergrund in spanisch MigrantInnen und Deutschen von Klein auf ein Bewusstsein schaffen über die Bedeutung von
    Toleranz, Akzeptanz und Inklusion innerhalb der Gesellschaft im Allgemeinen
    Teilhabe und Mitarbeit zwischen Migrantinnen und deutscher Gesellschaft.

  • “Unabhängige und aufsuchende Beratung von
    Flüchtlingen mit Behinderung und chronischer
    Erkrankung”

    Nachhaltiger und langfristiger Aufbau eines aufsuchenden Beratungsangebotes für Flüchtlinge mit Behinderung und chronischer Erkrankung in Treptow-Köpenick. Der Zugang zu medizinischer Versorgung und die psychosoziale Situation von Geflüchteten mit Behinderung im Bezirk soll nachhaltig verbessert werden. Das Beratungsangebot baut
    auf bereits bestehenden Regeleinrichtungen (in den Stadt¬bezirken) und Vereinsstrukturen (BZSL e.V.) auf und soll diese nachhaltig fördern.

  • Exkursionen und Kreativwerkstatt für Frauen und Kinder

    Unterstützung für geflüchtete Frauen und Kinder. Hilfsangebote über ein regelmäßiges Angebot mit Kreativarbeit. Bei der gemeinsamen Arbeit mit Ton
    und Naturmaterialien ergeben sich viele persönliche Kontakte. Diese öffnen neue Lebensperspektiven, fördern die sprachliche Kompetenz und unterstützen das Ankommen. Neben der Kreativarbeit finden gemeinsame
    Exkursionen im Bezirk, Theaterbesuche und gemeinsames kochen statt.

  • Erstellung Wegweiser für Zugewanderte Treptow-Köpenick

    Mehrsprachige Übersicht über Beratungs- und Partizipationsmöglichkeiten geben: im Bezirk und darüber hinaus in verschiedenen Themenbereichen wie Ankommen, Arbeit, Sprache, Bildung, Wohnen, Arbeit, Gesundheit und Teilhabe.

  • Unterstützung Veranstaltungen

    Unterstützung von Projekten und Initiativen, die sich im Bezirk um die Inklusion und Partizipation von MigrantInnen engagieren.

Amt für Soziales und Jugend

  • Titel

    Ziele des Projektes

  • Integration von gehörlosen Flüchtlingen – Sozialarbeiterstelle

    Bericht Gehörlosenverbandes: Mehre gehörlose Flüchtlinge, weil sie in den Einrichtungen keine Hilfen empfangen. Gehörlose aus anderen Ländern haben ihre eigene Gebärdensprache und können sich so auch in Deutschland nur schwer verständigen. Der Gehörlosenverein bietet deshalb Hilfen beim Erlernen der deutschen Gebärdensprache an begleitet gehörlose Flüchtlinge und bietet auf ehrenamtlicher Basis Begleitung zu Behörden, Ärzten etc. an. Der Verein arbeitet derzeit an einem Informationsflyer, der in Flüchtlingsheimen verteilt werden soll, damit Gehörlose überhaupt eine Information zu dem Verein erhalten können. Diese Sprachkenntnisse sind sowohl für die Integration in den Arbeitsmarkt als auch bei der Wohnungssuche und bei der Entwicklung sozialer Kontakte unerlässlich. Hier wäre es sinnvoll, das Geld des Senats im Wege der Zuwendung dem Gehörlosenverein (Sozialarbeiterstelle) zur Verfügung zu stellen.

  • Frühe Hilfen: Weiterführung einer Eltern- Kind- Gruppe für geflüchtete Familien im Raum Köpenick

    Eltern sollen Kontakte untereinander knüpfen Eltern lernen kulturelle Unterschiede hinsichtlich Fragen der Kindererziehung und -betreuung kennen Eltern wird Wissen zu lebensrettenden Maßnahmen bei Kindernotfällen vermittelt Eltern können sich zu Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt informieren usw..

  • Jugendschiff Remili

    Das Jugendschiff Remili in Niederschöneweide ist seit Herbst 2015 zu einem zentralen Anlaufpunkt für Geflüchtete geworden. Junge Männer verschiedener Nationen vorrangig im Alter von 16 bis 25 Jahren nutzen hier gemeinsam mindestens 2 x in der Woche den Sportbereich (Krafttraining). Parallel nutzen den offenen Bereich zwei weitere große Jugendgruppen aus Schöneweide, die alteingesessenen Schöneweider und eine gemischte Gruppe aus europäischen Jugendlichen. Im Rahmen der Nutzung der Angebote finden ein gegenseitiges Kennenlernen und das Erleben eines Miteinanders statt. Ziel könnte es sein, aus der Geflüchtetengruppe heraus, ein bis zwei Trainer zu qualifizieren.

  • Fußballprojekt mit Geflüchteten der Flüchtlingseinrichtung Groß- Berliner Damm und Jugendlichen aus Baumschulenweg

    Bedarfsgerechtes Sportangebot bzw. Fußballprojekt gemeinsam mit Jugendlichen aus Baumschulenweg und aus der NUK entwickeln und umsetzen.

  • Angebotslotse in NSW -Kooperationsprojekt Jugend und Schule für Niederschöneweide

    Angebote im Sozialraum für geflüchtete Kinder und Familien durch eine Lotsentätigkeit in Niederschöneweide zugänglich machen, Zusammenarbeit mit dem regionalen sozialen Dienst, den Willkommensklassen, dem Jugendgesundheitsdienst u.a. Fachstellen hinsichtlich aktueller Bedarfe zu o.g. Familien befördern, bedarfsgerechte Angebote gemeinsam mit den Familien und Kooperationspartnern im Niederschöneweide entwickeln und dann umsetzen.

  • Mobil in Altglienicke

    Aufgreifen von Bedarfen junger Geflüchteter im Ortsteil Altglienicke, Unterstützung der jungen Menschen (unabhängig der Herkunft) bei Orientierung, Planung von schulischem / beruflichem Werdegang und allgemeinen Dingen des Alltags, Einbindung der jungen Menschen in das Freizeitangebot im Ortsteil und Unterstützung und Stärkung der bestehenden Jugendhilfestrukturen.

  • Willkommen in Altglienicke

    Unterstützung der verschiedenen Akteure im Ortsteil Altglienicke bei der Entwicklung einer Willkommenskultur für geflüchtete Menschen. Abbau von Vorurteilen und Aktivierung von Ressourcen mit dem Ziel , die Menschen vor Ort zu stärken und ihre Potentiale zu wecken, um ihre Unterstützung für die geflüchteten Menschen zu gewinnen. Stärkung der bereits existierenden Netzwerke und Strukturen im Ortsteil und Integration der geflüchteten Menschen in bestehende gesellschaftliche und soziale Strukturen und Netzwerke. Ermittlung der Bedarfe geflüchteter Kinder und ihrer Familien und Schaffung niedrigschwelliger Angebote.

  • Familienpat*innen

    • junge Familien in der Bewältigung des Alltags zuhelfen,
    • den Kindern Wege zu erleichtern, bei schulischen Problemen zu helfen,
    • Selbständigkeit und Verantwortung zu erlernen
    • zu vermitteln, wie Schwierigkeiten gemeistert werden, wo Hilfen und Helfer vor Ort zu erreichen sind
    • Einsamkeit und Vereinsamung zu vermeiden
    • Bildungsangebote über Generationen hinweg wahrnehmen und ausgestalten
  • Willkommen in Alt Treptow

    Der Kernzielgruppe soll ein niederschwelliger Zugang zu den Angeboten der offenen Kinder und Jugendarbeit in unserer Einrichtung ermöglicht werden. Sie sollen die Angebote kennen lernen und mit ihnen vertraut gemacht werden. Im besten Fall soll der ASP Kuhfuß für sie ein Ort werden, den sie nach Bedarf selbständig aufsuchen, um ihre Freizeit hier sinnvoll zu verbringen. Es wird integrativ wirken, weil Kinder mit und ohne Fluchterfahrung miteinander in Kontakt kommen, Gemeinsamkeiten erkennen und eventuelle Vorbehalte überwunden werden. Wir sehen das als große Chance und Bereicherung für alle Beteiligten. Ein weiteres Ziel ist es, das die Eltern bzw. Familien der Kinder zu den ausgewiesenen Eltern/ Familientagen unsere Einrichtung besuchen, denn laut Heimleitung verbringen die Familien sehr viel Zeit/ zu viel Zeit in der Geflüchtetenunterkunft.

  • Interkulturelles Sport- und Kulturzentrum/ KiezKulturKosmos

    • Angelehnt an das Projekt in Altglienicke“ wird miteinem Kultur- und Nachbarschaftszentrum nochmals die Projektidee untermauert in Kooperation mit beiden Einrichtungen, Begegnungen zu schaffen
    • Begegnungen aller im Sozialraum lebenden Menschen, Familien mit Kindern sichern
    • Veranstaltungspläne in Abstimmung mit dem Bürgerhaus Altglienicke, dem Kinderhof Waslala und Cabuwazi Altglienicke entwickeln
    • Integration durch musikalische, sportliche und zirzensische Angebote, Verständigung durch Musik und Bewegung; Zirkuspädagogik
    • Gezielte Einbeziehung der Nachbarschaft und Aktivierung der Nachbarschaft, um ein gemeinsames Miteinander zu leben
    • Angebote von Spachcafés, Tandems, Lernen in Gruppen für Geflüchtete und Anwohner*innen
    • Gemeinsame handwerkliche Projekte auf den Weg bringen

Amt für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport

  • Titel

    Ziele des Projektes

  • Integration durch Sprach- und Leseförderung

    Ziel ist, dass die Betroffenen durch den Erwerb von
    Kulturtechniken, die die Teilhabe am
    bürgerschaftlichen Leben begründen bzw.
    verstärken, eine zentrale Hilfestellung für die
    Integration erhalten.

  • Interkultureller Bibliotheksu nterricht

  • Musikschule
    Grundschule – MUSIK IST EINE SPRACHE – Sprachförderung durch Musik und Bewegung

    • kultureller Austausch, Begegnung
    • kultureller Austausch, Begegnung
  • Talentcampus

  • Musikschule Kulturelle Bildung – Integration durch Musik

    • Sprachförderung, Integration
  • Poetisches Hexenlabor im Plänterwald – Bilinguale Theaterworkshops mit Laut- und Gebärdensprache als Brücke zwischen Gehörlosen/ Hörbeeinträchtigten und Hörenden unterschiedlicher Kulturen.

    Ziel ist es anhand dieser mystischen Hexengeschichte “DIE KLEINE HEXE” ein Miteinander auf verschiedenen Ebenen zu erkunden, sowohl in der Begegnung von Mensch zu Mensch als auch von Mensch zu Natur. Als integrative Verbindung dient die Gebärdensprache bzw. die Gebärdenpoesie.

  • Das wird man doch wohl noch sagen dürfen! Das Unsagbare – ein Kulturkampf.

    Die Schauspieler*innen der interkulturellen Theatergruppe der „Zerstreuten“ sind sich sehr bewusst darüber, wie sie in dieser Gesellschaft wahrgenommen werden und bemerken, welchen Einfluß Vorurteile und Ressentiments in der Kommunikation mit „alteingesessenen“ Deutschen haben – übrigens ein weltweit verbreitetes Phänomen. Regelmäßig wöchentliche Arbeitstreffen zur Stoffsammlung, Stückentwicklung und Theaterproben zum weiten Thema Rassismus in den Gesellschaften.