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Aktuelles aus der Gleichstellungspolitik, Veranstaltungen und Aktionen 2015

Veranstaltungen, Aktionen und Wettbewerbe 2015

  • Januar

    • Buchvorstellung „Europäisch leben in Treptow-Köpenick“ am 13. Januar 2015 um 18 Uhr in der Mittelpunktbibliothek am Alten Markt
  • Februar

    • Auslobung Wettbewerb Familienfreundliches Unternehmen 2015
  • März

    • Equal Pay Day am 20. März 2015
  • April

    • Girls’ Day am 23. April 2015
  • Juni

    • Preisverleihung Wettbewerb Familienfreundlicher Betrieb zum Visitenkartentreffen
  • August

    • Auslobung Mädchenpreis
  • November

    • Preisverleihung Mädchenpreis
    • Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2015
  • Dezember

    • Beleuchteter Adventskalender in der Mittelpunktbibliothek am Alten Markt
    • Vergabe Zukunftspreis an Sportvereine im Rahmen des Projektes „Frauen im Sport“

Bundesweite Kampagne gegen Frauenarmut – Armut ist weiblich

Bildvergrößerung: Armut ist weiblich
Bild: Bundesarbeitsgemeinschaft der Frauenund Gleichstellungsbeauftragten

Mädchen und Frauen bilden die Hälfte der Menschheit, aber in vielen Teilen der Welt ist es kein Vergnügen, ein Mädchen oder eine Frau zu sein. Sie erbringen den größeren Anteil der Arbeitsleistungen, erhalten jedoch nur ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hundertstel des Eigentums.
Mit einer bundesweiten Kampagne, welche die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten initiiert hat, soll auf die erschreckend hohe Zahl von Armut bei Frauen hingewiesen werden. Betroffen sind Frauen aller Generationen, besonders häufig trifft es Alleinerziehende und Rentnerinnen. Beim Taschengeld fängt es schon an – bei der Rente hört es auf! Typische Frauenberufe, wie Erzieherin, Friseurin, Altenpflegerin, Arzthelferin, etc., sind im Vergleich schlecht bezahlt. Und trotzdem sind sie bei jungen Frauen immer noch sehr beliebt. Der Grundstein für eine geringe Rente ist damit schon gelegt. Aber auch beim Gehalt gibt es große Unterschiede: statistisch gesehen sind es 22 Prozent, die Frauen im Durchschnitt weniger verdienen als Männer.

Während Männer Karriere machen, betreuen viele Frauen die Kinder zu Hause und arbeiten jahrelang in Teilzeit (45 Prozent der erwerbstätigen Frauen arbeitet in Teilzeit, bei den Männern sind es 9,8 Prozent). Die Aussicht auf eine existenzsichernde Rente sinkt für diese Frauen weiter. Wird dann noch ein/e Familienangehörige/r krank und wird zu Hause gepflegt, sind es oftmals wieder Frauen, die (teilweise) aus dem Beruf aussteigen und diese Aufgabe übernehmen.

Statistisch gesehen erhalten Frauen 60 Prozent weniger Rente als Männer. 63 Prozent der Frauen bekommen weniger als 650€ Rente. Unter den Bezieher/innen von Hartz IV ist die Gruppe der alleinerziehenden Mütter besonders groß.

Mit der Kampagne, die gemeinsam mit Studierenden der Design-Akademie Berlin umgesetzt wird auf das Problem Frauenarmut aufmerksam gemacht.

Internationalen Aktionstag „Nein zu Gewalt an Frauen“ am 25. November 2015

Antigewalttag 2015
Bild: Landesarbeitsgemeinschaft der bezirklichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten

Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ist ein am 25. November jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen. Jährlich fliehen In Deutschland ca. 40.000 Frauen vor ihren gewalttätigen Männern ins Frauenhaus. Am häufigsten erleben Frauen Gewalt noch immer in ihrem Zuhause, durch den eigenen Partner oder den Ehemann. Gewalt ist nie privat. Wer im häuslichen Bereich geschlagen, gedemütigt, zwangsverheiratet oder vergewaltigt wird, braucht besonderen Schutz.
Berlinweite Auftaktveranstaltung am 25. November 2015 vor der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und weitere Aktionen
Für vier Wochen werden sechs Busse mit dem Logo gegen Häusliche Gewalt auf unterschiedlichen Strecken durch die Stadt fahren.
Der Auftakt für diese Aktion findet am 25. November 2015 ab 9:00 Uhr presseöffentlich vor der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen in der Oranienstraße 106, 10969 Berlin statt.
Berliner Einkaufszentren senden Hörspots zum Thema der häuslichen Gewalt, die von Studierenden der Design Akademie Berlin entworfen wurden.
Mit dem Slogan „Für ein Zuhause ohne Gewalt“ auf Lippenpflegestiften, Stundenplänen für Schulkinder, kleinen Tüten mit Gummibären engagieren sich unter anderem die Berliner Stadtreinigung (BSR) und die Wohnungsbaugenossenschaft Treptow-Nord eG.
*Aktion des Bezirksamtes Treptow-Köpenick „Gewalt kommt nicht in die Tüte“
am 25. November 2015 im Forum Köpenick – Kaisers Backshop von 15.00 Uhr
bis 17.00 Uhr
Das Bezirksamt Treptow-Köpenick führt eine Brötchenverkaufsaktion in der Kaisers Filiale im Forum Köpenick durch. Dort werden der Bezirksbürgermeister, die Volleyballerinen vom KSC und die Gleichstellungsbeauftragte Brötchen – oder auch Kuchentüten in der Zeit von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr verkaufen*. Die Gleichstellungsbeauftragte steht als Ansprechperson mit Informationsmaterialien zur Verfügung.

Impressionen vom Antigewalttag gegen Frauen 25.11.2015

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One Billion Rising Revolution

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Bild: Centre Talma

Am 14. Februar 2016 findet um 17:30 Uhr vor dem Brandenburger Tor die alljährige Dance Demo gegen Gewalt an Mädchen und Frauen statt. Die weltweite Aktion hat auch in Berlin große Anteilnahme gefunden. In den letzten drei Jahren tanzten und trommelten rund 10.000 Tausend Berlinerinnen und Berliner gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Das Projekt wird von dem Mädchensportprojekt der GSJ Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit gGmbH „Centre Talma“ organisiert. Interessierte Gruppen, Vereine und Schulklassen können die Choreographie vorher einstudieren oder sich mit eigenen Aktionen beteiligen.

Weitere Informationen unter www.centre-talma.de. Weltweiter Aufruf:

Ansprechpartnerin: Bettina Lutze-Luis Fernández
Telefon: 030 / 8937 4055, Email info@centre-talma.de
Im Centre Talma sind zudem Flyer und Plakate erhältlich.

Am 21. Januar 2016 von 9:30 Uhr bis 14:30 Uhr beteiligt sich auch das FEZ mit einem Schulprojekttag an der internationalen Aktion. Zielgruppe sind die 4.-6. Klassen und die 7.-12. Klassen. In 15 Workshops setzen sich Kinder mit dem Thema „Gewalt gegen Frauen“ auseinander. Die Kosten für den Projekttag liegen bei 4€.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt: Michael Raj Kunsmann, T: +49(0) 30-53071 298, E-Mail: m.kunsmann@fez-berlin.de
Das konkrete Angebot zu den einzelnen Workshops wird ca. 2 Monate vor der Veranstaltung veröffentlicht. Voranmeldungen sind ab sofort möglich.

Kickoff-Veranstaltung „ Stark & selbstbewusst durch MINT!“ & Verleihung des Mädchenpreises Treptow-Köpenick 2015

MINT
Lernfabrik NEUE TECHNOLOGIEN in Berlin Adlershof
Bild: Lernfabrik

Am 03. November 2015 findet im Ratssaal des Rathauses Köpenick von 15:00 – 17:30 Uhr die Kickoff-Veranstaltung zu dem Projekt ‘Stark & selbstbewusst durch MINT statt.
Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms „Mehr Mut zum Ich“ vom Deutschen Kinderhilfswerk gefördert und soll dazu beitragen, das Interesse von Mädchen an Technik zu wecken. Ein Jahr lang können Schülerinnen aus dem Bezirk Treptow-Köpenick in monatlich stattfindenden Workshops technische Berufe kennenlernen, sie praktisch ausprobieren und damit ihre Stärken im Umgang mit Technik erleben und ihr Selbstbewusstsein stärken.
Zudem wird mit dem Projekt das Anliegen des bezirklichen Aktionsbündnisses „Mehr Mädchen in MINT“ in Treptow-Köpenick unterstützt, Mädchen und junge Frauen für Berufe in technischen, handwerklichen, naturwissenschaftlichen oder IT-Berufen vorzubereiten und zu interessieren.

Im Rahmen der Veranstaltung findet ab 17:00 Uhr die feierliche Verleihung des 9. Mädchenpreises Treptow-Köpenick 2015 statt.

Preisträgerinnen des Mädchenpreises Treptow-Köpenick 2015

Mädchenpreis 2015 - Verleihung
Bild: BA Treptow-Köpenick

Die Preisverleihung fand am 3. November 2015 im Rahmen der Kick-Off Veranstaltung für das Projekt „Stark & selbstbewusst durch MINT“ im Rathaus Köpenick statt.
Den 1. Preis erhielten Alexandra Pötke und Melanie Schulze, den 2. Lucia Fiala und der 3. Preis ging an Bianca Tober.

Mehr Informationen findet Ihr hier!

Vorbereitung auf familienrechtliche Verfahren - Workshops

In Kooperation mit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin veranstaltet die Mütterlobby (Initiative betroffener Mütter und Familienangehöriger) bereits im 3. Jahr Workshops ausschließlich für Mütter und Familienangehörige, welche sich in familienrechtlichen Auseinandersetzungen befinden.

Der Workshop ist in zwei Teile aufgebaut:
  • Teil 1 – Das Verfahren und die Interessenlagen am 29.05.2015
  • Teil 2 – Kommunikationsgrundlagen und -Werkzeug am 26.06.2015

Juristische Beratung wird nicht durchgeführt.

Weitere Informationen über die Anmeldung, den Ort und Kosten finden Sie auf der Homepage http://www.muetterlobby.de/kalender/

23. April - Girls´ und Boys’ Day 2015

Bildvergrößerung: Girls'Day 2015 - Büro Bezirksbürgermeister
Bild: BA Treptow-Köpenick

Im Bezirksamt Treptow-Köpenick haben am Girls’ Day der Bezirksbürgermeister und sein Büro sowie das Umwelt-und Naturschutzamt ihre Türen geöffnet und Einblicke in die Arbeit gegeben.

Drei Mädchen haben sich am Girls‘ Day beim Bezirksbürgermeister informiert und erfahren, was ein Bezirksbürgermeister macht, wofür er verantwortlich ist und wer seine Arbeit kontrolliert. Die Mädchen konnten darüber hinaus das Büro des Bezirksbürgermeisters mit allen Arbeitsbereichen kennenlernen. Dazu gehörten die Aufgabenbereiche des Integrationsbeauftragten, der Beauftragten für Europaangelegenheiten und Städtepartnerschaften, der Gleichstellungsbeauftragten, des Beauftragten für Arbeits- und Brandschutz, der Pressestelle, der Büroleitung und des Veranstaltungsbereiches. Viele Eindrücke und Informationen mit einem gemeinsamen Mittagessen haben den Girls‘ Day beim Bezirksbürgermeister zu einem hoffentlich zukunftsweisenden Tag gemacht.

Bildvergrößerung: Girls'Day 2015 - Umwelt- und Naturschutzamt
Bild: BA Treptow-Köpenick - Umwelt- und Naturschutzamt

Erstmalig beteiligte sich das Umwelt-und Naturschutzamt am Girls` Day. Dort wurden die Berufsfelder des technischen Umwelt- und Naturschutzes vorgestellt. Erfreulicherweise ergab sich dafür eine große Resonanz, infolge sich insgesamt neun Mädchen angemeldet und teilgenommen haben. Der Programmablauf gestaltete sich dahingehend, dass zwei Arbeitsgruppen praxisorientiert tätig waren. So wurden verschiedenste Geräuschpegel anhand von Messungen ermittelt und auch ausgewertet. Die Geräusche bezogen sich auf das Abspielen von lautstarker Musik innerhalb des Dienstgebäudes und dem Einsatz von lärmverursachenden Gerätschaften im Freien. Bei Letztgenannten handelte es sich um einen Laubbläser sowie Freischneider, welche von zwei fachkundigen Mitarbeitern des Fachbereich Grün im Innenhof zum Dienstgebäude betrieben wurden.
Ein weiteres Betätigungsfeld beinhaltete Baumkontrollen. Dazu sind mehrere Bäume im näheren Umfeld zur Dienststelle im Hinblick auf Schädigungen begutachtet worden. Gleichwohl erfolgte ein Sichtung zum Vorhandensein von Baumbrütern, demnach auch die Belange des Artenschutzes thematisiert wurden. Die teilnehmenden Mädchen haben die Veranstaltung als erfolgreich beurteilt.

20. März - Equal Pay Day 2015

Equal Pay Day 2015
Bild: Equal Pay Day Office

„TRANSPARENZ – Spiel mit offenen Karten“ Was verdienen Frauen und Männer?

Gleiche Erwerbs- und Verdienstchancen für Frauen und Männer einzufordern, war auch in diesem Jahr wieder der Anlass für den Equal Pay Day, den „Gleichbezahltag“ am 20. März 2015. Der Equal Pay Day markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 22 Prozent in Deutschland beträgt.

Treptow-Köpenick machte auch in diesem Jahr mit öffentlichen Aktionen an dem Equal Pay Day auf die Lohnlücke aufmerksam, um deutlich zu machen, dass gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit ein Grundprinzip in unserer Gesellschaft sein muss. Der Bezirksbürgermeister hatte gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten zahlreiche Einkaufszentren im Bezirk darum gebeten, Frauen am 20. März 2015 Rabatte in ihren Geschäften, Cafés und Dienstleistungseinrichtungen zu gewähren.

Die Ursachen des Entgeltunterschiedes liegen beispielsweise in den Unterbrechungszeiten wegen Kindererziehung, der Pflege von Angehörigen sowie in den Beschäftigungsverhältnissen von Frauen in Minijobs und Teilzeitarbeit. Altersarmut ist in Deutschland weiblich! Dieser Unterschied widerspricht nicht nur dem im Grundgesetz verankerten Gleichheitsprinzip der Geschlechter, sondern ist gesamtgesellschaftlich mit weit reichenden Folgen verbunden. Das zeigt sich spätestens im Vergleich der Renten von Frauen und Männern. Bei der Alterssicherung beträgt die Differenz derzeit 59 Prozent.
Deshalb soll der diesjährige Equal Pay Day mit seinen Aktionen erneut auf die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen aufmerksam machen.

Red Dinner am 20. März 2015 im Rathaus Köpenick

Die Gleichstellungsbeauftragte veranstaltete gemeinsam mit den bezirklichen Frauenprojekten ein sogenanntes „Red Dinner“ am 20. März 2015 von 10 – 12 Uhr im Rathaus Köpenick am Bürgeramt I. In Anlehnung an das Diner blanche werden Tische mit roten Tischdecken zu einer Tafel aufgestellt. Dort gab es einen kleinen „roten“ Imbiss, Informationen über die Ursachen des immer noch bestehenden Lohnunterschiedes und Gesprächsmöglichkeiten.

Zudem wird die Equal Pay Day Fahne am Rathaus Köpenick gehisst.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Gleichstellungsbeauftragten Anke Armbrust unter:
anke.armbrust@ba-tk.berlin.de

Folgende Geschäfte beteiligten sich in diesem Jahr an der Rabattaktion:

  • aus dem Zentrum Schöneweide, Schnellerstraße 21, 12439 Berlin:
    • EXPRESS Schuh- und Schlüsseldienst
      Tel: 76 73 04 54
      20 %
    • Spielzeug- und Geschenkartikel
      Tel: 60 26 58 46
      22 %
    • Hussel
      Tel: 63 22 36 25
      10% auf Champagner-Trüffel (nur im Zentrum Schöneweide)
    • TAKKO Fashion
      Tel: 63 22 99 25
      20 %

Eindrücke vom EqualPayDay 2015 und dem Red Dinner im Rathaus Köpenick:

Familienfreundliche Unternehmen 2015

Familienfreundliche Unternehmen 2015
Bild: BA Treptow-Köpenick, Foto: Mopic - Fotolia.com

Familienfreundlichkeit in Unternehmen zahlt sich für alle aus

Treptow-Köpenick hält an den Vorteilen von familienfreundlichen Arbeitsstrukturen in Unternehmen fest. Unternehmen wollen motivierte und gut ausgebildete Beschäftigte, diese wiederum brauchen Rahmenbedingungen und Strukturen für ihr persönliches familiäres Umfeld. Eine Win-Win Situation für beide Seiten. Studien und Erfahrungsberichte belegen, dass die Familienfreundlichkeit ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Rekrutierung und Bindung von Fachkräften ist. Familienfreundliche Angebote sind für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ein gutes Argument, Fachkräfte für ihr Unternehmen zu gewinnen und zu binden. Bei der Wahl einer neuen Arbeitgeberin oder eines neuen Arbeitgebers spielt die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sogar oft eine wichtigere oder ebenso wichtige Rolle wie das Gehalt. Viele Unternehmen haben das Problem der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bereits erkannt und begreifen das eigene familienfreundliche Angebot als wertvollen Bestandteil der Unternehmenskultur.

Der Bezirksbürgermeister Oliver Igel bot deshalb den bezirklichen Unternehmen zum 10. Mal an, sich an dem Wettbewerb „Familienfreundliche Unternehmen 2015 in Treptow-Köpenick“ zu beteiligen.

Buchvorstellung “Europäisch leben in Treptow-Köpenick”

13. Januar 2015, 18:00 Uhr, Mittelpunktbibliothek Köpenick (Alter Markt 2, 12555 Berlin)

Was bedeutet europäisch leben eigentlich genau? Ausgehend von dieser Frage wurden bemerkenswerte Frauen und Männer portraitiert, die den Bezirk Treptow-Köpenick ein wenig europäischer gestalten und mit ihrem eindrucksvollen Schaffen dazu beitragen, diesen Bezirk weltoffener und lebenswerter zu machen. Die Bandbreite der portraitierten Menschen reicht von der in bi-nationaler Ehe lebenden Pfarrerin über die griechische Restaurantbesitzerin bis hin zum ursprünglich aus Salzburg kommenden und nun in Oberschöneweide aktiven Künstler. Entstanden ist ein lesenswertes Buch mit zwölf Portraits, die einen anschaulichen Eindruck von einer Vision eines „Europas der Bürgerinnen und Bürger“ vermitteln, die bereits heute ein kleines Stück gelebt wird. Herausgegeben wird das Buch von der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirkes Treptow-Köpenick, Anke Armbrust und der bezirklichen Europabeauftragten, Sonja Eichmann.
Am 13. Januar 2015 fand die Präsentation des Buches “Europäisch leben in Treptow-Köpenick” statt. Die Portraitierten waren an diesem Abend persönlich dabei, um aus ihrem Leben und von ihren Projekten zu erzählen.

Bitte eintreten! – in Ausbildung und Beruf

Bildvergrößerung: Beratunsangebot - Flyer - Vorderseite
Bild: Jobcenter Treptow-Köpenick

Das Beratungsangebot in Treptow-Köpenick geht 2015 weiter

Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt aus der Agentur für Arbeit Berlin Süd und dem Jobcenter Treptow-Köpenick bieten in Zusammenarbeit mit der bezirklichen Gleichstellungsbeauftragten ihr Beratungsformat 2015 weiter an. Das Beratungsangebot richtet sich an (Allein) Erziehende, Arbeitssuchende, Wiedereinsteiger/innen und Rückkehrer/innen. Das besondere an dem Beratungsangebot ist, dass die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt persönlich im Kiez vor Ort sind. Professionelle Unterstützung also aus 1. Hand. Motiv dieser Beratungsinitiative ist die nach wie vor schwierige Situation insbesondere von Alleinerziehenden und Frauen wieder in das Arbeitsleben einzusteigen, mit ihren Bemühungen Familie und Beruf oder Familie und Ausbildung zu vereinbaren.

Das Beratungsangebot findet an jedem 3. Donnerstag im Monat, jeweils von 9.00 – 11.00 Uhr in folgenden Einrichtungen statt:
  • 16. Juli 2015 in der Villa Offensiv, Hasselwerderstr. 38/40, 12439 Berlin
  • 20. August 2015 auf dem Campus Kiezspindel, Rudower Str.37, 12557 Berlin
  • 17. September 2015 in der Schutzhülle e.V., Hans-Schmidt-Str. 6/8, 12489 Berlin
  • 15. Oktober 2015 im Kietz-Klub Köpenick, Köpenzeile 117, 12557 Berlin
  • 19. November 2015 auf dem Campus Kiezspindel, Rudower Str.37, 12557 Berlin
  • 17. Dezember 2015 in der Villa Offensiv, Hasselwerderstr. 38/40, 12439 Berlin

Vorherige Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Für Nachfragen steht die Gleichstellungsbeauftragte Anke Armbrust zur Verfügung. E-Mail: gleichstellung@ba-tk.berlin.de