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Aktuelles aus der Gleichstellungspolitik, Veranstaltungen und Aktionen 2020

Hilfetelefone für Berlin - Du bist nicht allein!

Hilfetelefone für Berlin - Du bist nicht allein
Bild: SenGPG

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November 2020

Antigewaltfahne
Bild: SenGPG

„Wir brechen das Schweigen“

Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ist ein am 25. November jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen. Seit dem 25. November 1981 wird weltweit durch Aktionen, Veranstaltungen und Tagungen von Frauenprojekten und Initiativen, aber auch von staatlicher Seite zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Kinder aufgerufen.

Körperliche und seelische Verletzung, sexuelle Belästigung, Vergewaltigung, Beschimpfung, Bedrohung, Demütigung, Quälen, Schläge, Mobbing, Cybermobbing, Stalking, Zwangsverheiratung und vieles mehr. Viele Frauen erleben Gewalt. Egal, wo sie leben, woher sie kommen, wie alt sie sind oder welchen Bildungsgrad und sozialen Status sie haben. Im eigenen Heim leben Frauen am gefährlichsten. Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache von Verletzungen bei Frauen. Mehr als Verkehrsunfälle und Krebs zusammengenommen. Dabei ist das Risiko, durch einen Beziehungspartner Gewalt zu erfahren weitaus höher als von einem Fremden angegriffen zu werden. Der Anteil der weiblichen Opfer von partnerschaftlicher/innerfamiliärer Gewalt in Berlin liegt bei ca. 73 %. Tendenz steigend, nicht zuletzt Pandemie bedingt.

Aber auch der Arbeitsplatz, der öffentliche Raum und das Internet können Orte der Gewalt sein. Jede vierte Frau ist in Deutschland bereits Opfer von häuslicher Gewalt geworden. Es gibt 600.000 geschätzte vorwiegend weibliche Stalking Opfer in Deutschland. Jede 5. europäische Frau gibt an, Opfer von Cybermobbing geworden zu sein. 5% der europäischen Frauen sind seit ihrem 15. Lebensjahr vergewaltigt worden. 55% der europäischen Frauen haben Formen der sexuellen Belästigung von Vorgesetzten, Kollegen oder Kunden erlebt.

Leider nimmt die häusliche Gewalt in der Pandemie zu. Der Verein Frauenhauskoordinierung berichtet, dass seit dem Ausbruch von Covid 19, die Zahl der eingeleiteten Strafverfahren im Bereich der häuslichen Gewalt mit den ersten Lockerungen deutlich stieg, allein im April 2020 um rund 50 Prozent auf 1565 Fälle (2019: 1089 Verfahren). Im Juni, als der Lockdown weitestgehend gelockert wurde, vermerkt die Berliner Gewaltschutzambulanz eine Zunahme von betroffenen Personen um 30 Prozent.
In Berlin mussten Notunterkünfte geschaffen werden, weil die ohnehin ständig voll belegten Frauenhäuser nun mit noch höherem Bedarf und den Hygienevorschriften gar nicht mehr genügten. Ähnlich ist die Lage in anderen Bundesländern.
Berlin trägt dem Rechnung und richtet bis zum Jahresende 2020 ein siebtes Frauenhaus mit 55 Schutzplätzen ein. Parallel zur Einrichtung des siebten Frauenhauses wird für 2021 an der Einrichtung eines achten und für 2022 eines neunten Frauenhauses gearbeitet.

Deswegen muss anlässlich des internationalen Antigewalttages am 25.11.2020 angesichts der erschreckenden Faktenlage unverblümt auf die Diskriminierung von Frauen durch Gewalt aufmerksam gemacht werden.

Seit dem 1. Februar 2018 ist in Deutschland die sogenannte Istanbul-Konvention in Kraft und in nationales Recht überführt. Es handelt sich bei der Istanbul-Konvention um ein europäisches Übereinkommen zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, welches die Tatsache anerkennt, dass Gewalt gegen Frauen der Ausdruck historisch gewachsener ungleicher Machtverhältnisse zwischen Frauen und Männern ist, die zur Beherrschung und Diskriminierung der Frau durch den Mann und zur Verhinderung der vollständigen Gleichstellung der Frau geführt haben.
Der Artikel 31 umfasst das Sorgerecht, Besuchsrecht und Sicherheit. Damit sollen gewalttätige Vorfälle bei Entscheidungen über das Besuchs- und Sorgerecht betreffend Kinder berücksichtigt werden. Es soll hiermit sichergestellt werden, dass die Ausübung des Besuchs- oder Sorgerechts nicht die Rechte und die Sicherheit des Opfers oder der Kinder gefährdet.
Dies wird insbesondere von den Jugendämtern und Familiengerichten künftig noch besser zu beobachten sein als es bisher der Fall war.

Schnelle Hilfe erhalten Opfer von häuslicher Gewalt bei der Berliner Beratungsstelle BIG-HOTLINE030-6110300 und bei dem Bundesweiten Hilfetelefon 08000116016. Frauenhäuser und Zufluchtswohnungen in Berlin sind Möglichkeiten, der Gewalt zu entfliehen. Zudem gibt es Beratungsstellen für gewaltbetroffene Frauen. In Treptow-Köpenick ist das die Frauenberatung in der Wilhelminenhofstraße 68, 12459 Berlin von der Stiftung SPI. Dort können sich Frauen telefonisch unter der Nummer 01624916545 oder auch per E-Mail unter der Adresse frauenberatung-tk@stiftung-spi.de hinwenden.
Eine weitere wichtige Adresse für betroffene Frauen ist die Gewaltschutzambulanz an der Charité, Turmstraße 21 / Haus N in 10559 Berlin. Dort können sich die Frauen direkt hinwenden bzw. einen Termin vereinbaren, um selbst aufgesucht zu werden.

Vor dem Rathaus Köpenick wird am 25.11.2020 die landeseigene Anti-Gewalt-Flagge, welche auf Initiative der bezirklichen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten entstanden ist, gehisst.

Wegen der Pandemie bedingten Beschränkungen und Kontaktverbote werden die geplanten bezirklichen Veranstaltungen nicht stattfinden.
Allerdings stehen die Frauenberatung und die Gleichstellungsbeauftragte ganztägig für Nachfragen und Beratungen zur Verfügung.

ABGESAGT: Workshop "Die Hälfte der Macht den Frauen" am 13.11.2020

Bildvergrößerung: Flyer Workshop "Die Hälfte der Macht den Frauen!"
Bild: NBZ Friedrichshagen

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie muss der Workshop am 13.11.2020 abgesagt werden.

  • Zeit: 13. November 2020, 16:00 bis 19:00 Uhr
  • Ort: Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

Wie gestaltet sich Teilhabe von Frauen in der Gesellschaft und in der Politik Berlins? Wie geschlechtergerecht ist unsere Bildung? Welche Vorbilder haben Frauen auf ihren Bildungsweg und welche Hürden begegnen ihnen im Arbeitsleben? Warum werden Frauen in der Wirtschaft gebraucht? Wie können Frauen ihre Kommune aktiv mitgestalten und was braucht es, damit ihre Stimme gehört wird? In einem gemeinsamen Workshop sollen mit Expertinnen aus der Arbeitsmarktpolitik, Wirtschaft und Kommunalpolitik diese und weitere Fragen besprochen werden.

Vertreterinnen von Lette e.V. und compass orange werden mit Impulsbeiträgen in den Nachmittag einführen. In anschließenden Arbeitsgruppen sollen insbesondere Frauen aber auch sonstige Interessierte zu den genannten Bereichen Bedarfe analysieren und Empfehlungen für die lokale Gleichstellungsarbeit erarbeiten. Schließlich soll im Rahmen eines gemütlichen Ausklangs Raum für Vernetzung gegeben werden.

Um eine Anmeldung wird bis zum 30.10.2020 an anke.armbrust@ba-tk.berlin.de gebeten.

Eine Kinderbetreuung ist bei Bedarf möglich.
Während der Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen gemacht. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, vermerken Sie bitte dies im Rahmen der Anmeldung zum Workshop.

Die Hygiene- und Abstandsregeln sind bitte zu beachten.

Der Frauentreff an der Wuhlheide lädt ein!

Bildvergrößerung: Monatsprogramm Frauentreff an der Wuhlheide
Bild: Stiftung SPI

Der Frauentreff an der Wuhlheide bietet im Monat September ein vielfältiges Angebot an unterschiedlichen Veranstaltungen an. Neben diversen Kreativworkshops und Beratungsangeboten, können interessierte Mädchen und Frauen aus dem Bezirk sich im Frauencafé in gemütlicher Atmosphäre über aktuelle Themen austauschen und vernetzen.

Die Projekte stehen für eine Mischung aus zielgruppenspezifischen und offenen Angeboten, wobei ein breites Spektrum an Bereichen abgedeckt wird. Dies umfasst neben der Gesundheit auch die Bereiche Bildung, Kultur, Sport und Gesellschaft. Entsprechend der bereits bestehenden Projekte im Bezirk, liegt der Schwerpunkt in den Frauenprojekten bei alleinerziehenden Müttern und jungen Mädchen, welche konstruktiv auf ihrem Weg begleitet werden.

Zeit: September
  • Montag:
    12:00 – 16:00 Uhr – Frauencafé
  • Dienstag:
    10:00 – 16:00 Uhr – Frauencafé & Sozialberatung
    10:00 – 13:00 Uhr – Slow Fashion Projekt (ab 08.09.)
    13:30 – 15:30 Uhr – Kreativworkshop
  • Mittwoch:
    10:30 Uhr – Frauenfrühstück
    11:00 Uhr – Mütterkreis
    12:00 – 16:00 Uhr – Frauencafé & Sozialberatung
    14:00 – 16:00 Uhr – Keramikworkshop
    17:00 – 19:00 Uhr – Bewegte Frauen
  • Donnerstag:
    10:30 Uhr – Interkultureller Brunch
    10:00 – 14:00 Uhr – Frauencafé & Sozialberatung
  • Freitag:
    10:00 – 14:00 Uhr – Frauencáfe
  • Ort: Frauentreff an der Wuhlheide, Rathenaustr. 40, 12459 Berlin

Weitere Infos zum Frauentreff an der Wuhlheide finden Sie unter: Darstellung der Frauenprojekte (Link zur Internetseite)

Frauenhistorischer Spaziergang - Von der Erxleben- bis zur Ruben-Wolf-Straße

Bildvergrößerung: Von der Erxleben- bis zur Ruben-Wolf-Straße
Bild: Claudia v. Gélieu

Zeit: 30.08.2020 von 13:00 bis 15:00 Uhr
Treffpunkt: S-Bahnhof Grünbergallee

Am Sonntag, dem 30. August 2020 führt Claudia v. Gélieu, Politikwissenschaftlerin und Expertin der Frauengeschichte von 13:00 bis 15:00 Uhr eine Stadtführung durch. Mit dieser Führung gibt es die Möglichkeit, sich auf die Spurensuche im Ärztinnenviertel in Altglienicke zu begeben. Treffpunkt ist der S-Bahnhof Grünbergallee. Die Führung ist kostenfei.

Sechs Straßen in einem Neubauviertel in Altglienicke wurden 1997 nach Ärztinnen und eine weitere nach einer Bibliothekarin benannt. Von der Öffentlichkeit wurde diese Ehrung von Frauen bis heute wenig wahrgenommen. Bei einem Spaziergang im Grünen soll an die Namensgeberinnen erinnert und ihre Biografien erzählt werden.

Die Führung wird in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten von Treptow-Köpenick, Anke Armbrust durchgeführt. Die Zahl der Teilnehmenden ist wegen den Corona-Auflagen beschränkt. Deshalb ist eine Anmeldung erforderlich.

Bitte melden Sie sich per E-Mail unter anke.armbrust@ba-tk.berlin.de an.

Bitte eintreten! – in Ausbildung und Beruf 2020

Bildvergrößerung: Flyer zum Beratungsangebot "Bitte eintreten! - in Ausbildung und Beruf" 2020
Bild: Campus Kiezspindel

Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt aus der Agentur für Arbeit Berlin Süd und dem Jobcenter Treptow-Köpenick bieten in Zusammenarbeit mit der bezirklichen Gleichstellungsbeauftragten weiterhin ihr individuelles Beratungsformat an. Das Beratungsangebot richtet sich an (Allein-) Erziehende, Arbeitssuchende, Wiedereinsteiger/innen und Rückkehrer/innen. Das besondere an dem Beratungsangebot ist, dass die Beauftragten für Chancengleicheit am Arbeitsmarkt persönlich im Kiez vor Ort sind. Professionelle Unterstützung also aus 1. Hand. Motiv dieser Beratungsinitiative ist die nach wie vor schwierige Situation von Alleinerziehenden und Frauen, wieder in das Arbeitsleben einzusteigen und Familie und Beruf oder Familie und Ausbildung zu vereinbaren.

Das Beratungsangebot findet jeden 3. Mittwoch im Monat, jeweils von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr statt.
  • 19.08.2020 – Campus Kiezspindel, Rudower Str. 37, 12557 Berlin
  • 16.09.2020 – Schutzhülle e.V., Rinkartstr. 13, 12437 Berlin
  • 21.10.2020 – Frauentreff an der Wuhlheide, Rathenaustr. 40, 12459 Berlin
  • 18.11.2020 – Frauenzentrum im Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen, Bölschestraße 87, 12587 Berlin
  • 16.12.2020 – Infopoint für Alleinerziehende, Ortolfstr. 182 / 184, 12524 Berlin

Das Beratungsangebot findet aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie (Sars-CoV-2) unter Einhaltung der Hygiene-/Abstandsregeln statt. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

Wettbewerbsende "Familienfreundliche Unternehmen 2020 in Treptow-Köpenick"

Bildvergrößerung: Aufruf zur Bewerbung als familienfreundliches Unternehmen Treptow-Köpenick
Bild: Oksana Kuzmina - Fotolia.com

Bis zum 31.08.2020 können Sie sich noch für den Wettbewerb “Familienfreundliche Unternehmen 2020 Treptow-Köpenick” bewerben!

Es heißt also schnell sein, denn der Bezirksbürgermeister Oliver Igel bietet den bezirklichen Unternehmen erneut an, sich zu bewerben und aufzuzeigen, dass die Familie ein Erfolgsfaktor sein kann.

Die letzten Wochen und Monate waren für viele Arbeitnehmer*innen aufgrund der aktuellen Situation des neuartigen Corona Virus (Sars-Cov-2) nicht einfach. Die Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie waren insbesondere für Unternehmen ein harter Einschnitt und zugleich eine wahre Herausforderung. Gerade in solchen Zeiten ist es wichtig, flexible Arbeitszeitmodelle und Unternehmensstrukturen zu schaffen, um unter anderem ausgeweitete Homeoffices, Videokonferenzen, Homeschooling sowie die Versorgung von pflegenden Angehörigen zu bewältigen.

Aufgrund der besonders herausfordernden Situation in den Unternehmen und für die Beschäftigten, möchte der Bezirk den Wettbewerb gerade deshalb aufrechterhalten und Unternehmen ermutigen, sich in diesem Jahr zu bewerben.

Ein Anreiz für die Beteiligung an dem diesjährigen Wettbewerb ist ganz sicher der Erwerb der neuen künstlerisch wertvollen Wanderskulptur. Dieses Kunstwerk wurde in dem bekannten Atelier Achim Kühn angefertigt. Hinzu kommt ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro für die Preisträger.

Die Bewerbungsunterlagen können weiterhin unbürokratisch bei der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes Treptow-Köpenick angefordert oder im Internet unter https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/ueber-den-bezirk/auszeichnungen/familienfreundliche-unternehmen/
heruntergeladen werden.

Kitas im Kiez – Dein Einstieg in das Berufsfeld Kita

Auch in diesem Jahr geht das kostenlose Projekt “Kitas im Kiez” wieder an den Start.
Das Projekt „Kitas im Kiez“ ermöglicht seit April 2018 interessierten Menschen einen Einblick in das Berufsfeld Kita. Durch ein begleitetes Kita-Praktikum, Workshops und individuelle Beratungen werden die Teilnehmenden auf einen möglichen Neu-, Quer- oder Wiedereinstieg in den Erzieher*innenberuf vorbereitet. Ziel ist es, Menschen für das Berufsfeld zu begeistern und so dem Fachkräftemangel in Berliner Kitas entgegenzuwirken.

Während der dreimonatigen Projektteilnahme absolvierst du ein begleitetes Praktikum in einer Partner-Kita in Treptow-Köpenick und lernst den pädagogischen Alltag kennen. Durch verschiedene interaktive Online-Workshops erfährst du alles Wichtige für deinen Praxiseinsatz. Regelmäßige Webinare mit spannenden pädagogischen Themen begleiten deine Praxisphase.

Weitere Informationen unter www.kitasimkiez.de sowie in der aktuellen Pressemitteilung vom 26.06.2020.

"Offener Treff" im Frauenzentrum Friedrichshagen

Das Frauenzentrum Treptow – Köpenick lädt zum Offenen Treff in den Garten vom historischen Rathaus (unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln) ein! Termine: immer von 15:00 – 17:00 Uhr
  • 23. Juni 2020
  • 07. Juli 2020
  • 21. Juli 2020

Ute Jaroß wird die Angebote des Frauenzentrums vorstellen, möchte erste Kontakte zu Frauen und Mädchen aus dem Bezirk knüpfen und sich mit Ihnen / dir austauschen.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung vom 19.06.2020

Workshop "GUT GEHEN - Authentisch auftreten / gesund und nachhaltig unterwegs sein" im Frauenzentrum Friedrichshagen

Das Frauenzentrum Treptow-Köpenick bietet Frauen aus dem Bezirk im Juli einen Workshop zum Thema Gesundheit mit Elke Schmid an:

GUT GEHEN – Authentisch auftreten / gesund und nachhaltig unterwegs sein

Im Zuge der Klimadebatten erfährt das Gehen wieder mehr an Bedeutung. Nichts ist so nachhaltig wie die Fortbewegung zu Fuß. Gehen ist die Grundbewegung des Menschen und der Grundstein für ein hohes Maß an Gesundheit, Wohlbefinden, Widerstandsfähigkeit, sowie Freude und Motivation Gehen ist die Basis unserer Körpersprache, Ausstrahlung und Persönlichkeit. Vor allem, WER GUT GEHT, DEM GEHT ES GUT. GUT GEHEN ist ein ganzheitliches Körpertraining, um aus der täglichen Fortbewegung mehr Potential zu schöpfen, denn Gehen ist ein komplexer, ganzkörperlicher Vorgang. Mit gezielter Anleitung und konkreten Übungen, Lernen, die körpereigenen Achsen in den Gehvorgang zu integrieren, um aus der Körpermitte bewegter zu gehen.
Dadurch wird das Gehen leichter: auf den Wegen im Alltag und Beruf entspannen, sich selbst bewusst sein, authentisch und sicher auftreten und die Fitness unterwegs steigern.

Der Workshop findet in Friedrichshagen unter Einhaltung der Abstandsregelung statt.

Erstes Treffen am 08.07.20 15:00 Uhr, im Hof des historischen Rathauses

Die Termine bauen inhaltlich aufeinander auf, wir bitten die Interessentinnen um eine verbindliche Anmeldung zur Teilnahme per Mail:
Kontakt: Ute.jaross@stephanus.org
Tel.: 0151 40 664 799

Termine:
  • 08.07.20 15:00 – 17:00 Uhr
  • 15.07.20 15:00 – 17:00 Uhr
  • 22.07.20 15:00 – 17:00 Uhr
  • 29.07.20 15:00 – 17:00 Uhr

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung vom 19.06.2020.

Frauenhistorischer Spaziergang - Von Henriette Lustig bis zum VEB Rewatex am 21. Juni 2020

Bildvergrößerung: Brunnen "Mutter-Lustig-Denkmal"
Bild: BA Treptow-Köpenick
  • Zeit: 21.06.2020 von 13:00 bis 15:00 Uhr
  • Zeit: 28.06.2020 von 13:00 bis 15:00 Uhr
  • Treffpunkt: S-Bahnhof Spindlersfeld

Die Stadtführungen am 21.06. sowie am 28.06.2020 von 13:00 bis 15:00 Uhr sind beide ausgebucht. Vielen Dank für Ihr zahlreiches Interesse!

Am Sonntag, dem 21. Juni 2020 führt Claudia v. Gélieu, Politikwissenschaftlerin und Expertin der Frauengeschichte von 13 bis 15 Uhr eine Stadtführung durch. Mit dieser Führung gibt es die Möglichkeit, sich auf die Spurensuche nach den Köpenicker Wäscherinnen zu begeben. Treffpunkt ist der S-Bahnhof Spindlersfeld. Die Führung ist kostenfei.

Die Köpenickerinnen machten aus der unbezahlten weiblichen Wascharbeit ein lukratives Gewerbe. Wie gelang ihnen das und was wurde daraus? Die Führung sucht nach den Spuren, die diese Geschichte in Köpenick hinterlassen hat.
1935 meldete Henriette Lustig die erste gewerbliche Wäscherei an. Um 1900 gab es mehrere hundert Wäschereien in Köpenick. Dazu gehörte auch die Firma Spindler mit mehr als tausend Beschäftigten, die einen ganzen Stadtteil prägte und ihm ihren Namen gab. Nach 1945 wurde daraus der VEB REWATEX.
Besucht werden bei der Führung der legendäre Waschplatz der Köpenicker Wäscherinnen mit einem Wäscherinnen-Denkmal und der Ort, an dem eine Gedenktafel an Henriette Lustig erinnert. In Spindlersfeld wird den Spuren nachgegangen, die Spindler und REWATEX hinterlassen haben.

Die Führung wird in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten von Treptow-Köpenick, Anke Armbrust durchgeführt. Die Zahl der Teilnehmenden ist wegen den Corona-Auflagen beschränkt. Deshalb ist eine Anmeldung erforderlich.
Bitte melden Sie sich per E-Mail unter gleichstellung@ba-tk.berlin.de an.

Mehr wissenswertes finden Sie im Internet www.frauentouren.de.

"Stammtisch für Alleinerziehende" und Fotoaustellung am 16.06.2020 Uhr im Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen

Bildvergrößerung: Angebots-Flyer Stammtisch für Alleinerziehende am 16.06.2020
Bild: Stephanus Stiftung

Das Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen lädt zum Stammtisch für Alleinerziehende ein.

  • Wann: 16.06.2020 ab 16:30 Uhr
  • Wo: Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen, Bölschestraße 87, 12587 Berlin

In sommerlicher Atmosphäre können sich alle ungezwungen kennenlernen sowie ihre Wünsche und Ideen für die kommenden Treffen austauschen.

Die Teilnehemeranzahl ist begrenzt, um Anmeldung wird gebeten unter: dana.moser@stephanus.org

Zudem findet die Fotoaustellungseröffnung “Wie nehmt ihr, wie nehmen Sie die Corona-Zeit in der Nachbarschaft wahr?” in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr statt.
Im Mai hat das Frauenzentrum zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb aufgerufen. Die eingegangenen Fotos werden neben dem historischen Rathaus draußen am Weg ausgestellt und die drei “stimmungsvollsten” Fotos zum Thema prämiert.

Interessierte sind herzlich eingeladen (unter Einhaltung der Abstandsregeln), um sich die Ausstellung anzusehen und mit den Fotografen*innen in den Kontakt zu kommen.

Weitere Informationen unter: stephanus.org

Impressionen der Fotoausstellungseröffnung am 16.06.2020

zur Bildergalerie

Am 16.06.2020 fand im Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen die Fotoausstellung zum Thema „Wie nehmt ihr, wie nehmen Sie die Corona-Zeit in der Nachbarschaft wahr?“ statt. Im Mai hatte das Frauenzentrum zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb aufgerufen. Die eingegangenen Fotos wurden nun neben dem historischen Rathaus draußen am Weg ausgestellt und die drei “stimmungsvollsten” Fotos zum Thema prämiert.

Verschoben: Fachtag "Sorge- und Umgangsrecht bei häuslicher Gewalt im Kontext der Istanbul Konvention" am 25.03.2020

Am 25.03.2020 findet im Rathaus Mitte der Fachtag “Sorge- und Umgangsrecht nach häuslicher Gewalt im Kontext der Istanbul Konvention” statt. Mit diesem Fachtag möchte die Landesarbeitsgemeinschaft der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Bezirke den Fachkräften der Jugend- und Sozialämter, freien Trägern der Familienhilfe, Trägern der Antigewaltarbeit und den Beschäftigten der Präventionsbereiche der Polizeidirektionen einen Einblick in das Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt (Istabul Konvention) geben.

Das genaue Programm entnehmen Sie bitte dem PDF-Download.

Lesung am 8. März 2020 über die Berliner Dichterin Paula Dehmel im Schloßplatztheater

Bildvergrößerung: Flyer für die Veranstaltung am 08.03.2020 im Schlossplatztheater
Bild: Gabriele Nagel

Eine Berliner Frauenbiografie für die Berliner Dichterin Paula Dehmel (1862-1918) um die Jahrhundertwende mit Texten, Video und Musik von und mit:
Astrid Rashed, Gabriele Nagel und Peter Schindler.

Zwischen jüdischer Herkunft und christlicher Ehe, offener Beziehung und Dreiecksgeschichte, im Schatten eines erfolgreichen Mannes, findet sie in Märchen und Gedichten für Kinder ihre persönliche künstlerische Ausdrucksform und Freiheit. In Briefen und Dokumenten, gemischt mit Texten aus ihrem Werk, will dieser Abend der zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Dichterin Aufmerksamkeit schenken.

Die Lesung ist der Auftakt zu einem Kinderprogramm, das nach Ostern am Schlossplatztheater Köpenick Premiere haben wird.

  • Wann: Sonntag, 08.03.2020 um 20:00 Uhr
  • Wo: Schlossplatztheater, Alt Köpenick 31
  • Kontakt: 030 / 6516516 oder info@schlossplatztheater.de

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirks Berlin Treptow-Köpenick.

Auslobung "Mädchenpreis 2020" - Treptow-Köpenick sucht erneut engagierte Mädchen und junge Frauen

Der Mädchenpreis in Treptow-Köpenick hat Tradition. Er wurde bereits 13 Mal an Mädchen und junge Frauen aus unserem Bezirk verliehen und hat einen festen Platz im Rahmen der Anerkennungskultur in Treptow-Köpenick und wird seit dem letzten Jahr zeitgleich mit der Bürgermedaille verliehen.
Mit dem Mädchenpreis zeichnet Bezirksbürgermeister Oliver Igel Mädchen und junge Frauen mit besonderem Engagement in unserem Bezirk aus. Es können sich Mädchen und junge Frauen aus dem Bezirk im Alter zwischen 12 und 18 Jahren selber vorschlagen oder von Freunden, Bekannten, Lehrern, Sozialarbeitern oder anderen vorgeschlagen lassen.

Bewerbungen sind bis zum 03.04.2020 einzusenden an:
Gleichstellungsbeauftragte, Büro BzBm, PF: 910 240, 12414 Berlin oder per
E-Mail: anke.armbrust@ba-tk.berlin.de

Genauere Informationen zur Bewerbung finden Sie in der aktuellen
Pressemitteilung vom 29.01.2020.

Informationsveranstaltung "Mutter-/Vater-Kind-Kuren und Familienreisen" am 19.03.2020

Am 19.03.2020 von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr findet im Nachbarschaftszentrum-Friedrichshagen eine Informationsveranstaltung über Mutter-/Vater-Kind-Kuren und Familienreisen statt.
Interessierte können sich unter anderem über die Kurplatzvergabe sowie Kostenübernahme informieren.

Themen:
Kurplatzvergabe / Kostenübernahmeantrag sowie Widerspruchsverfahren
Familienreisen: individuell geplante Urlaube, weisen in einer Gruppe mit Begleitung, Integriertes Familienbildungs- und Erholungsprogramm-Bezuschussung durch den Senat

Ansprechpartner*innen:
Maria Peters (Individualreisen / Kurberatung)
Angelika Niemitz (Familienreisen)
Deutscher Familienverband, Landesverband Berlin 3.V.

Kinderbetreuung nach vorheriger Anmeldung und unter Angabe von Anzahl und Alter der Kinder möglich.

Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen (NBZ)
Stephanus-Stiftung
Bölschestraße 87
12587 Berlin

Flyer "Mutter-/Vater-Kind-Kuren und Familienreisen"

PDF-Dokument (411.2 kB)

Bildungsveranstaltung im FEZ zum Thema „ Gewalt an Frauen und Mädchen“ und Vorbereitung "One Billion Rising" am 22.01.2020

Bildvergrößerung: One Billion Rising Logo
Bild: FEZ Berlin

Am 22.01.2020 findet in der Zeit von 9:30 Uhr bis 14:30 Uhr der Bildungstag statt, welcher sich mit Themen wie Gewalt an Mädchen und Frauen oder Geschlechtergerechtigkeit beschäftigt. Grund- und Oberschüler*innen können sich in verschiedenen Workshops u.a. in den Bereichen Tanz, Theater, Sport und Diskussion informieren und aktiv teilnehmen. Der Frauentreff Schutzhülle e.V. bietet beispielsweise die Workshops “Sensitives Malen” sowie Nähen an.
Ziel des Bildungstages ist es, Kindern und Jugendlichen die Chance zu geben, sich mit den Themen Gewalt (an Frauen und Mädchen), Geschlechtergerechtigkeit, sowie der Aktion “One Billion Rising” auseinanderzusetzen und sie zu sensibilisieren. Darüber hinaus werden die Schulen zur Teilnahme an der Tanz-Demo am 14.02.2020 vor dem Brandenburger Tor motiviert.

Impressionen der Bildungsveranstaltung im FEZ vom 22.01.2020

zur Bildergalerie

„One Billion Rising“ Tanzdemo vor dem Brandenburger Tor am 14.Februar 2020

Bildvergrößerung: Flyer OneBillionRising am 14.02.2020
Flyer OneBillionRising am 14.02.2020
Bild: Centre Talma / GSJ

Auch in diesem Jahr findet unter dem Motto “Rise! Resist! Unite” am 14.02.2020 von 17:30 Uhr bis 18:00 Uhr vor dem Brandenburger Tor die Tanzdemo One Billion Rising statt.
Die weltweite Bewegung, welche 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministing Eve Ensler ins Leben gerufen wurde, positioniert sich aktiv gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Seitdem werden jährlich zum Valentinstag eine Mlliarde (engl. billion) Frauen und Männer aufgerufen, gemeinsam öffentlich gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu protestieren.

Informationen, Aktionen und Bühnenprogramm gibt es am 14.02.2020 bereits ab 16:00 Uhr vor dem Brandenburger Tor u.a. vom Kooperationspartner FEZ Berlin, von der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen e.V. (BIG), Terre des Femmes e.V., Sisters Berlin e.V., Plan, UNICEF, LARA e.V. und weiteren Partner/innen.

Dilek Kalayci, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, übernimmt wie in der Vergangenheit die Schirmherrschaft.