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Aktuelles aus der Gleichstellungspolitik, Veranstaltungen und Aktionen 2018

100 Jahre Frauenwahlrecht - Festakt am 30. November 2018

Einladung zu Festakt - 100 Jahre Frauenwahlrecht
Bild: BA Treptow-Köpenick

Der Aufruf des Rates der Volksbeauftragten an das Deutsche Volk am 12. November 1918 ist die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts in Deutschland.
Er lautet:
„Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen.“
Am 30. November 1918 wurde das Wahlrecht mit der „Verordnung über die Wahlen zur verfassungsgebenden deutschen Nationalversammlung“ gesetzlich festgeschrieben. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Einführung des Wahlrechts für Frauen in Deutschland erlauben wir uns, Sie zu einem Festakt am 30. November 2018 um 15 Uhr in den Saal des Rathauses Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, einzuladen.

Die geschichtlichen Hintergründe zur Einführung des Frauenwahlrechts in Treptow-Köpenick vor 100 Jahren hat die renommierte Frauenforscherin Frau Claudia von Gélieu in einem PDF-Dokument untersucht. Die Untersuchung ist mit zahlreichen Quellen, Zeitungsausschnitten und Dokumenten illustriert.

Impressionen vom Festakt

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Impressionen Ausstellung "Auf dem Weg zur Gleichstellung - Frauen verändern Geschichte"

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Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November 2018 - NEIN heißt NEIN

Poster Antigewalttag: Nein heißt Nein
Poster Antigewalttag: Nein heißt Nein
Bild: BA Treptow-Köpenick

NEIN heißt NEIN

Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ist ein am 25. November jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen. Seit dem 25. November 1981 wird weltweit durch Aktionen, Veranstaltungen und Tagungen von Frauenprojekten und Initiativen, aber auch von staatlicher Seite zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Kinder aufgerufen.

In Berlin sind häusliche Gewaltvorfälle mit mehr als 14.000 polizeilich gemeldeten Straftaten in 2017 unverändert hoch. Als häuslich Gewalt werden Gewaltstraftaten in partnerschaftlichen oder engen persönlichen Beziehungen bezeichnet. Ganz überwiegend handelt es sich dabei um Gewalthandlungen von Männern an Frauen.
Zum Schutz gegen häusliche Gewalt sowie gegen ständige Belästigungen (Stalking) ist seit 2002 das Gewaltschutzgesetz in Kraft. Die Opfer können in diesen Fällen beim zuständigen Zivilgericht eine Schutzanordnung beantragen. Der Verstoß gegen die gerichtlichen Anordnungen ist unter Strafe gestellt.

  • Schnelle Hilfe erhalten Opfer von häuslicher Gewalt bei der Berliner Beratungsstelle BIG-HOTLINE 030-611030*0 und bei den *Bundesweiten Hilfetelefon 08000116016. Sechs Frauenhäuser und 41 Zufluchtswohnungen mit 119 Plätzen in Berlin sind Möglichkeiten, der Gewalt zu entfliehen. Zudem gibt es Beratungsstellen für gewaltbetroffene Frauen. In Treptow-Köpenick ist das die Beratungsstelle bei Offensiv 91‘ e.V., in der Hasselwerder Straße 38/40, 12439 Berlin.
  • Eine wichtige Adresse für betroffene Frauen ist die Gewaltschutzambulanz an der Charité, Turmstraße 21 / Haus N in 10559 Berlin. Dort können sich die Frauen direkt hinwenden bzw. einen Termin vereinbaren, um selbst aufgesucht zu werden.

Vom 23. November 2018 bis zum 26. November 2018 wird am Rathaus Köpenick die Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ von Terre des Femmes auf den Antigewalttag aufmerksam machen.
Am 27. November 2018 zeigt die Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen bei Offensiv 91’e.V. den Film „Unter aller Augen“. Die Filmvorführung am 27.11.2018 findet um 18.30 Uhr in der Villa Offensiv, Hasselwerderstraße 38 – 40, in der 1. Etage statt.

Darüber hinaus finden Berlinweit weitere Veranstaltungen zum Internationalen Gedenktag statt. D*as Aktionsbündnis gegen Gewalt an gehörlosen Menschen präsentiert in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Bezirke das Theaterstück „Die Vagina Monologe“ am 24. November um 19.00 im City Kino Wedding, Müllerstr. 74 in 13349 Berlin.* Die Vagina Monologe ist ein Stück über die selbstbestimmte weibliche Sexualität und ein entschiedenes Plädoyer gegen sexuelle Gewalt mit gehörlosen Schauspielerinnen und der Übersetzung in Lautsprache.

PreisträgerInnen des 12. Mädchenpreises in Treptow-Köpenick

PreisträgerInnen und TeilnehmerInnen Mädchenpreis 2018
Bild: BA Treptow-Köpenick

Der Bezirksbürgermeister Oliver Igel hat am 15. November 2018 zum 12. Mal den Mädchenpreis für engagierte Mädchen und junge Frauen aus Treptow-Köpenick verliehen. Die Preisverleihung fand zu Beginn der Bezirksverordnetenversammlung im Rathaus Treptow statt.

Mit dem Mädchenpreis werden Mädchen und junge Frauen aus unserem Bezirk in der Altersgruppe zwischen 12 und 18 Jahren ausgezeichnet, welche sich im sportlichen, kulturellen, naturwissenschaftlichen, technischen und sozialen Bereich in Treptow-Köpenick besonders engagieren. Insgesamt werden 3 Preise vergeben, vom 1. – bis zum 3. Platz. Eine Wettbewerbsjury unter dem Vorsitz des Bezirksbürgermeisters entscheidet über die Preisträgerinnen.
In diesem Jahr haben sich 7 Mädchen und junge Frauen beworben. Es sind 7 Mädchen und junge Frauen, deren Engagement es in sich hat und das Leben in unserem Bezirk solidarischer und schöner machen. Sie zeigen deutlich die Stärken und das Potential von Mädchen und jungen Frauen!

1. Preis – Saskia Mißner, Jelena Goertz, Marie Fischer, Sophie Schulze und Noah Hentschel!

Die „Berlin Eagles“ sind ein Team der Anna-Seghers-Schule, zu dem Saskia Mißner, Jelena Goertz, Marie Fischer, Sophie Schulze und Noah Hentschel gehören.
Sie sind inzwischen Weltmeister im Superteam der RoboCup Weltmeisterschaft, welche im Juni dieses Jahres in Montreal stattfand.
Alles begann im November 2009, als sich das damalige Team auf ein interessantes und arbeitsintensives Experiment einließ. Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse bereiteten sich mit Abiturientinnen und Abiturienten auf den RoboCup vor.
Seit 2010 weisen sie beachtliche Erfolge auf und erhielten jährlich Auszeichnungen für ihre Roboterpräsentationen. Die „Berlin Eagles“ zeigen mit Ihren Robotern, wie die Kranken- und Altenpflege in ein paar Jahren aussehen könnte, wenn Roboter zu Waschlappen und Schnabeltasse greifen, um unseren Seniorinnen und Senioren ein Leben im Pflegeheim zu ermöglichen. Der Hauptdarsteller, ein Roboter mit dem Namen „Nursinator DX 9001“ – Nurse englisch für Krankenschwester – braucht zehn Servomotoren, drei Fahrmotoren sowie Ultraschall- und Infrarotsensoren und eine Kamera, um alle Aktionen ausführen zu können.
Alle Teammitglieder hatten am Ende des Schuljahres 2017/2018 einen Notendurchschnitt zwischen 1,0 und 1,9 und sind in vielen Bereichen des Schullebens und darüber hinaus aktiv.
Mit ihrem breit aufgestellten Engagement sind sie würdige Mädchenpreisträgerinnen in unserem Bezirk.

2. Preis – Josephine Jolyne Petruske

Josephine ist 14 Jahre alt und besucht die Anna-Seghers-Schule. Sie ist ein besonders bemerkenswerter junger Mensch mit einem hohen Engagement in der Schule, in Sportvereinen, in der katholischen Kirchenjugend und im FEZ Berlin. Sie zeigt bei allen ihren Aktivitäten ein hohes Verantwortungsgefühl, Empathie, Solidarität, Gradlinigkeit, diplomatisches Geschick im Umgang mit Konflikten und kritisches Denken, wenn es um Gerechtigkeit und Menschenrechte geht. Josephine Petruske interessiert sich für Politik, besonders für Frauen-, Kinder- und Jugendrechte. Josephine Petruske war im Sommer diesen Jahres Bürgermeisterin von FEZitty. Wenn Josephine Bundeskanzlerin wäre, würde sie sich als erstes um die Gleichberechtigung von Frauen und Männer kümmern, insbesondere im Hinblick auf eine gerechte Bezahlung und die Vergabe der Sitze im Bundestag mit 50% Frauen. Zudem würde sie dahin wirken, dass der Politikunterricht ab der sechsten oder siebten Klasse eingeführt wird, da sie der Meinung ist, dass sich Kinder und Jugendliche schon viel früher mit Demokratie und Politik auseinandersetzen müssen und das auch können.
Ebenso würde sie international für die Stärkung von Mädchen und Frauen kämpfen, da noch sehr viele Frauen kaum bis keine Unterstützung bekommen, zwangsverheiratet oder viele zur Prostitution gezwungen werden. Besonders berühren sie die Schicksale um sogenannte „Perlenmädchen“ in Afrika, bei denen Krieger jungen Mädchen Perlen für Sex als Gegenleistung schenken.
Josephine ist ein Mädchen, das begeistert, wachsam die Weltgeschehnisse beobachtet und sich für couragiert für eine gerechte Gesellschaft einsetzt.

3. Preis – Kim Nitschke

Kim ist 17 Jahre alt und lebt in Oberschöneweide. Sie ist ehrenamtliche Englischkursleiterin im Treffpunkt „Strohhalm“. Der Treffpunkt „Strohhalm“ ist eine niedrigschwellige Kontakt-, Beratungs- und Begegnungsstelle für sozial benachteiligte Menschen in der Wilhelminenhofstraße 68.
Menschen, die in Bildungsferne, in Armut, mit Sucht- oder psychischen Erkrankungen leben, sehen in diesem Ort eine feste Anlaufstelle, in der sie Angebote bekommen, um sozialer Isolation und Verelendung entgegenzuwirken.
Kim hat es sich nach dem Abitur zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen zu helfen, indem sie ihnen Grundkenntnisse in Englisch vermittelt, bzw. ihre vorhandenen Englischkenntnisse auffrischt. Anfangs kam Kim einmal wöchentlich in den Treffpunkt. Schnell stellte sich heraus, dass die Fremdsprachenkenntnisse der Teilnehmenden auf sehr unterschiedlichem Niveau lagen und kurzerhand installierte Kim einen weiteren Kurs.
An jedem Kurs nehmen durchschnittlich ca. sechs bis acht Personen teil und ein Einstieg von neuen Teilnehmenden stellt kein Problem dar, da Kim auf jede und jeden individuell eingeht.
Sie bereitet den Unterricht mit viel Herzblut und Engagement vor, erstellt Arbeitsblätter und stellt Materialien zur Verfügung.
Kim sticht dabei durch ein gelassenes Maß an Unvoreingenommenheit und Gelassenheit hervor. Sie leitet ihre Kurse konzentriert und selbstbewusst.
Mit dem 3. Platz im diesjährigen Mädchenpreis Wettbewerb wird Kim für dieses hohe soziale Engagement ausgezeichnet.

Es wurden vier Anerkennungspreise vergeben. Diese gingen an:

Caroline Loik

Caroline Loik hat engagiert sich sehr in der Schule. Zum Beispiel bei der Moderation des Schulhoffestes, beim Tag der offenen Tür in der Schule, dem Schulprojekt „Verantwortung“ und der Veranstaltung „Stars for Free“. Sie ist gewählte Klassensprecherin und vertritt in Schülerkonferenzen die Interessen aller Schülerinnen und Schüler. Caroline unterstützt die Initiative „Demenzfreundlich! Treptow-Köpenick“ und hat als Helferin den Wandertag am 19. September 2018 stark unterstützt.

Katharina Kunze

Katharina Kunze ist 17 Jahre alt und wird bei der AEMtec GmbH zur Mikrotechnologin ausgebildet. Katharina ist Girls-Day-Botschafterin und war im April 2018 auf den Girls‘Day Plakaten in den U-Bahnhöfen von Berlin zu sehen. Sie unterstützt damit das Ziel, Technikberufe für Mädchen interessant zu machen.

Jessica Gosse

Jessica Gosse ist wird ebenfalls bei der AEMtec GmbH zur Mikrotechnologin ausgebildet und ist auch Girls-Day-Botschafterin. Gemeinsam mit Katharina Kunze hat sie im RBB Fernsehen den Girls‘Day beworben und über ihren Alltag bei der AEMtec GmbH berichtet. Für den Girls’Day wirbt Jessica Gosse übrigens gemeinsam mit Elke Büdenbender und hat dafür an einem Fotoshooting im Schloss Bellevue teilgenommen.

Kathrin Bäkermann

Kathrin Bäkermann ist 13 Jahre alt und besucht die 8. Klasse des Alexander von Humboldt Gymnasiums. Sie ist stellvertretende Klassensprecherin und wurde in diesem Jahr zur sozialsten Schülerin gewählt. Sie hat viele Freizeitbeschäftigungen im Sport und im FEZ und hilft zudem noch ihren drei Geschwistern.

Gender Mainstreaming Praxistag

Gender Mainstreaming Graphic Recording
Graphic Recording
Bild: BA Treptow-Köpenick

Bereits zum dritten Mal fand der Gender Mainstreaming Praxistag statt. Es hat sich bewährt, die schriftliche Berichtsform über den Gender Mainstreaming Prozess im Bezirksamt Treptow-Köpenick mit einem praxisorientierten Veranstaltungsformat abzulösen. Dazu traf sich am 26. September 2018 von 09:00- 15:00 Uhr eine Vielzahl von Beschäftigten des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, im Ratsaal des Rathaus Köpenick ein.

Die Verpflichtung, Gender Mainstreaming in der Berliner Verwaltung umzusetzen, beruht auf verbindlichen Beschlüssen, die seit 2002 vom Berliner Senat und Abgeordnetenhaus – und auf Bezirksebene ergänzend vom Rat der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister (RdB) – gefasst wurden. Sie sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt worden. Gender Mainstreaming ist als ein komplexer und langjähriger Organisationsentwicklungsprozess zu betrachten. Ziel ist es, Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit für Frauen/Mädchen und Männer/Jungen herzustellen.

In den letzten beiden Jahren ist erneut deutlich geworden, dass die Ämter, SE- und OE verantwortungsvoll mit dem Bezirksamtsbeschlusses 298/2014 vom 29.08.2014 über die bezirklichen gleichstellungs-politischen Zielstellungen umgehen. Die in 2016 evaluierten Ergebnisse wurden 2017 angepasst. Der Prozess der Anpassung der Zielstellungen erforderte einen erneute Beschäftigung damit, inwieweit die Zielstellungen realistisch und realisierbar sind. Insofern wird es interessant sein, zu erfahren, wie sich der Zielprozess Gender Mainstreaming in unserem Bezirksamt entwickelt hat.
Der diesjährige Gender Mainstreaming Praxistag beinhaltete folgende fachlichen Schwerpunkte:

  • Auswertung des Zielprozesses Gender Mainstreaming und Gleichstellungsarbeit im Bezirksamt
  • Bezirkliche Genderprojekte
  • Gewaltschutzkonzept des Jugendamtes
  • Workshops

Der zweite Teil des Gender Mainstreaming Praxistages greift von den Beschäftigen gewünschte Themen auf. Diese sollen in insgesamt 3 Workshops erörtert werden. Zu den Workshops gehören:

1. Workshop „Vereinbarkeitsziel Familie und Beruf“
2. Workshop „Kultursensible, Diversity bewusste Haltung, Deeskalation und Abgrenzung“
3. Workshop „Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“

Impressionen vom Gender Mainstreaming Praxistag

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25. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Deutschlands in Karlsruhe

Die inspirierende und energiegeladene Bundeskonferenz in Karlsruhe ist am 18. September 2018 erfolgreich zu Ende gegangen. „Frauen können alles, wenn sie die nötige Unterstützung haben. Das ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Eine kommunale Aufgabe, eine Aufgabe der Länder und des Bundes. Dafür müssen wir noch einiges tun, und zwar gemeinsam.“, sagte Bundesministerin Dr. Franziska Giffey, die die Bundeskonferenz eröffnete. Die im Grundgesetz verankerte Gleichstellung zwischen Frauen und Männern ist fast 70 Jahre nach Inkrafttreten und 24 Jahre nachdem Artikel 3 des Grundgesetzes um Absatz 2 ergänzt worden. Dieser lautet: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“. In den Kommunen müssen Männer und Frauen zusammen daran arbeiten, strukturelle Benachteiligungen von Frauen abzubauen. Aktuelle Zahlen belegen die Schieflage in Sachen Gleichstellung.
  • Politische Repräsentanz: Frauenanteil in den Gemeindeparlamenten durchschnittlich nur 25 Prozent
  • Gewalt gegen Frauen: 109.000 Frauen wurden (2016) Opfer von Gewalt in der
    Partnerschaft. Folgekosten von Gewalt an Frauen: 3,8 Mrd.€
  • Sorgearbeit: Frauen leisten 52 Prozent mehr Haus- und Pflegearbeit als Männer, d.h. anderthalbmal so viel.
  • Führungspositionen: Von 437 Verwaltungsspitzen in den Landkreisen, Stadtkreisen und kreisfreien Städten sind 11,4 % mit Frauen besetzt.

Diese Fakten machen klar: Der Nachholbedarf für die Umsetzung des Staatsziels
„Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ ist groß. Nur eine konsequente Gleichstellungspolitik auf allen staatlichen Ebenen kann hier Abhilfe schaffen.

Mit der (einstimmigen) Verabschiedung der Karlsruher Erklärung am Dienstag, den 18.9. fordern die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten unter anderem, dass ein Aktionsplan in der Querschnittsverantwortung aller Ressorts im Bund die Ungerechtigkeiten und Fehlentwicklungen zum Nachteil von Frauen beendet. Schutz vor Gewalt und sexistischen Strukturen muss in allen Bereichen des Lebens und Arbeitens, von Gesellschaft und Politik gewährleistet werden. Dafür müssen tragfähige, aufeinander abgestimmte und nachhaltig wirksame Maßnahmen und Strukturen auch in den Kommunen geschaffen werden.
Weitere Informationen zur Konferenz unter: www.frauenbeauftragte.de

Mädchenpreis 2018 – Treptow-Köpenick sucht erneut engagierte Mädchen und junge Frauen

Flyer Mädchenpreis 2018
Bild: BA Treptow-Köpenick

Es werden wieder Mädchen und junge Frauen aus Treptow-Köpenick gesucht, die sich engagiert für eine Sache einsetzen.
Bezirksbürgermeister Oliver Igel vergibt jährlich einmal den Mädchenpreis als Zeichen der Wertschätzung für engagierte Mädchen und junge Frauen aus dem Bezirk zwischen 12 und 18 Jahren.

Gesucht werden Mädchen, Mädchengruppen und Mädchenmannschaften, welche sich im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich in Treptow-Köpenick besonders engagieren. Ob als Mitglied einer Tanzgruppe oder in einem Sportverein, ob Schülersprecherin oder eine einzelne mutige Tat – Euer Engagement wird wertgeschätzt!

Besondere Wertschätzung findet Engagement im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Dieses besondere Engagement im MINT-Bereich kann sich in der Schule oder auch außerschulisch in folgenden Bereichen zeigen:

  • Organisation/Leitung einer naturwissenschaftlich-technischen AG
  • Beteiligung an Wettbewerben wie z.Bsp. „Jugend forscht“ oder „Schüler/innen experimentieren“
  • Beste Abschlussnoten (MSA, Abitur) in MINT Fächern
  • Organisation/Leitung einer AG für Jugendliche/Kinder im MINT-Bereich
  • Handwerklich-technisches Geschick (z.B. beim Bau von Ökotechnik wie einsetzbare Solar-/Windkraftanlage als Demonstrationsobjekt f. Jugend/Kindereinrichtungen, Planung und Bau von Spielgeräten, Einrichten von Computernetzwerken).

Beispiele für Engagement zeigen alle bisherigen Preisträgerinnen. Diese werden in der Broschüre „Engagierte Mädchen in Treptow-Köpenick“ vorgestellt. Die Broschüre ist bei der Gleichstellungsbeauftragten, Anke Armbrust, im Rathaus Köpenick, Zi. 103 erhältlich. Die bisherigen Preisträgerinnen sind im Internet zu finden unter: https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/ueber-den-bezirk/auszeichnungen/maedchenpreis/

Die Bewerbung ist einfach und unkompliziert! Bewerbt Euch selbst oder schlagt Mädchen zur Bewerbung vor!
Es lockt ein Preisgeld in Höhe von 300 € für den 1. Platz, 200 € für den 2. Platz und 100 € für den 3. Platz.
Die Bewerbung sollte maximal 2 Din A4-Seiten umfassen und es dürfen Fotos und Videos (Länge maximal 10 Minuten) beigefügt werden. Die Bewerbung kann formlos eingereicht werden.
Die Auswertung der Bewerbungsunterlagen erfolgt durch eine Jury unter dem Vorsitz des Bezirksbürgermeisters Oliver Igel. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bewerbungen sind bis zum 15.10.2018 einzusenden an:
Gleichstellungsbeauftrage, Büro BzBm, PF: 910 240, 12414 Berlin
oder per E-Mail

"Frauen im Zentrum" - Fraueninfothek am 23. Mai 2018 im Einkaufszentrum Schöneweide

Flyer zur Fraueninfothek 2018
Bild: BA Treptow-Köpenick

Am 23. Mai 2018 findet in Treptow-Köpenick zum dritten Mal die Fraueninfothek statt. Es handelt sich um eine Veranstaltung, auf welcher sich insbesondere Mädchen und Frauen über die Angebote der bezirklichen Frauenprojekte, Frauengruppen, Beratungseinrichtungen, der bezirklichen Verwaltung und darüber hinaus informieren können.

Die Fraueninfothek findet am Mittwoch, dem 23. Mai 2018, von 15:00 bis 18:00 Uhr im Einkaufszentrum Schöneweide in der Schnellerstraße 21, 12439 Berlin statt.

Die teilnehmenden Projekte, Vereine und Einrichtungen bieten ihre Informationen über Themen wie die der Berufstätigkeit, der beruflichen Orientierung und Qualifizierung, des Ehrenamtes, Frauengesundheit, Gewalt gegen Frauen und Gewaltprävention, Lebenshilfen, soziale Leistungen, Hilfen für Familien sowie Angebote für die Freizeit an. Die Fraueninfothek bietet die Möglichkeit, sich kompakt und im persönlichen Kontakt zu informieren und Beratungsangebote kennenzulernen.

Die Veranstaltung wird von der bezirklichen Gleichstellungsbeauftragten Anke Armbrust organisiert. Bezirksbürgermeister Oliver Igel unterstützt die Veranstaltung und wird ebenfalls ab 16:00 Uhr anwesend sein.

Für musikalische Unterhaltung sorgt der singende, tanzende und swingende Entertainer Steve Horn. Mit dabei ist der Zirkus Cabuwazi und eine vietnamesische Tanzgruppe. Weiterhin wird eine One-Billion-Rising Tanzperformance gegen jegliche Form von Gewalt an Frauen zum Mitmachen motivieren.
Für Kinder gibt es unterhaltsame Mitmach-Angebote.

Verbinden Sie den praktischen Einkauf mit guten und nützlichen Informationen.

Rahmenprogramm Fraueninfothek am 23. Mai 2018 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

15.00 Uhr: Eröffnung und Begrüßung durch die Gleichstellungsbeauftragte Anke Armbrust
15.10 Uhr : Swing Musik mit Steve Horn und Band (Trio)
15.15 Uhr: Vietnamesische Tanzgruppe
15.30 Uhr: Interview dem Projekt BIG
15.45 Uhr: Swing Musik mit Steve Horn und Band (Trio)
16.00 Uhr: Begrüßung durch den stellvertretenden Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Soziales und Jugend, Gernot Klemm, Interview mit Gleichstellungsbeauftragten – Frauenrechte gestern und heute
16.20 Uhr: Vietnamesische Tanzgruppe
16.30 Uhr: Vorstellung des Projektes „Kitas im Kiez“
16.40 Uhr: Swing Musik mit Steve Horn und Band (Trio)
16.45 Uhr: Interview Pflegestützpunkt
16.50 Uhr: Swing Musik mit Steve Horn und Band (Trio)
17.00 Uhr: One Billion Rising Tanzperformance
17.30 Uhr: Zirkus Cabuwazi

Moderation: Ines Schilling, Leiterin Serviceeinheit Sozialräumliche Planungskoordination im Bezirksamt Treptow-Köpenick
Mitmachaktion für Kinder mit dem FEZ

Boys' Day am 26.04.2018 im Büro des Bezirksbürgermeisters

Bezirksbürgermeister Oliver Igel stellte zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Büros am 26.04.2018 die vielseitigen Aufgabenbereiche vor. Unter anderem gab es die Möglichkeit, den Arbeitsbereich des Integrationsbeauftragten, der Beauftragten für EU und Städtepartnerschaften, der Gleichstellungsbeauftragten, der Pressestelle, des Veranstaltungsbereiches, des Büroleiters sowie des Sekretariats kennenzulernen. Aufgabenbereiche, welche die Arbeit des Bezirksbürgermeisters unterstützen und organisieren.
Insgesamt 5 Schüler waren zu Gast im Büro des Bezirksbürgermeisters und durften in die verschiedenen Bereiche hineinschauen, den Alltag des Bezirksbürgermeisters bzw. der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter miterleben und sich so einen Einblick verschaffen.

Boys' Day am 26.04.2018

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11. Equal Pay Day am 18. März 2018

Fahnen
EPD Fahnen
Bild: BPW Germany e.V.

Frauen arbeiten bis zum 18. März umsonst – Red Dinner am 16. März 2018

Am Vorabend des Internationalen Frauentages müssen wir ernüchternd feststellen, dass in Deutschland immer noch ein Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern von 21 Prozent besteht. Das ist ein Skandal!
Deshalb rückt der diesjährige Equal Pay Day – der Gleichbezahltag – zum 11. Mal die bestehende Lohnungerechtigkeit in den Mittelpunkt.
Der EPD markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Die Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Lohnlücke in Deutschland gemessen am Durchschnittsbruttostundenlohn 21 Prozent (2016) betrug. Umgerechnet ergeben sich 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen).

Der sogenannte Gender Pay Gap ist auf vielfältige und sich gegenseitig bedingende Ursachen zurückzuführen. Frauen und Männer unterscheiden sich in ihren Erwerbsbiografien und der Wahl von Berufsfeldern. Dies führt häufig zu unterschiedlichen Karriereverläufen und Verdienstunterschieden. Im Wesentlichen sind es die folgenden Ursachenkomplexe, die sich in vielen Studien als besonders prägend herausstellen:
  • Frauen fehlen in bestimmten Berufen, Branchen und auf den höheren Stufen der Karriereleiter.
  • Frauen unterbrechen oder reduzieren ihre Erwerbstätigkeit familienbedingt häufiger und länger als Männer.
  • Frauentypische Berufe sind weiterhin unterbewertet.
  • Gängige Rollenstereotype beeinflussen nach wie vor die Berufswahl von Frauen.
    Durch fehlende Gehaltstransparenz ist eine Ungleichbehandlung der Bezahlung aufgrund des Geschlechts nicht sichtbar.
    Gleichzeitig ist die Lohnlücke selbst ein (Fehl-)Anreiz für das Erwerbsverhalten von Frauen. Schlechtere Einkommensaussichten führen zu niedriger Erwerbsbeteiligung, längere Erwerbsunterbrechungen führen zu mehr Entgeltungleichheit – ein Teufelskreis.

Unter dem Motto: “Transparenz gewinnt”, wird in diesem Jahr wieder mit vielen Aktionen die nicht hinnehmbare Lohnungerechtigkeit deutlich gemacht.
Seit dem 06. Juli 2017 ist das Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern in Kraft und seit 06. Januar 2018 können Angestellte ihren Auskunftsanspruch geltend machen.
Die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamtes veranstaltet mit den bezirklichen Frauenprojekten anlässlich des diesjährigen Equal Pay Days ein
Red Dinner am 16. März 2018 und laden herzlich dazu ein.
Das Red Dinner findet im Rathaus Köpenick, vor dem Bürgeramt I von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr statt.
Nutzen Sie das Red Dinner für gute Gespräche und kleinen Köstlichkeiten zum Genießen.

Bilder vom 11. Equal Pay Day am 18. März 2018

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Aufruf zum Girls´ und Boys’ Day 2018 in Treptow-Köpenick!

Am 26. April 2018 ist Girls’ und Boys’ Day – Der Zukunftstag für Mädchen und Jungen von Klasse 5 bis 10. Im Bezirk Treptow-Köpenick öffnen immer mehr Einrichtungen, Unternehmen, Gewerbetreibende, Handwerksbetriebe und Verwaltungen an diesem Aktionstag für Mädchen und Jungen ihre Türen und Amtsstuben zur Berufsfindung. Ein Zuwachs an Firmen- und Unternehmensbeteiligung wollen wir auch in diesem Jahr erneut erreichen und weitere Unternehmen zum Mitmachen ermuntern!
Engagement für den Girls’ und Boys’ Day zahlt sich aus! Jedes dritte Mädchen möchte in dem am Girls’ Day kennengelernten Beruf ein Praktikum machen oder eine Ausbildung beginnen. 33 Prozent der Unternehmen, die sich mehrfach beteiligen, erhalten später Bewerbungen für Praktika und Ausbildungsplätze von den ehemaligen Girls’ Day-Teilnehmerinnen.

Machen Sie deshalb mit beim Girls‘ und Boys‘ Day 2018!

Als Vorstand, Leiterin oder Leiter eines Unternehmens oder eines Betriebes, einer Universität oder Forschungseinrichtung, eines Bildungszentrums, einer Behörde oder einer Abteilung können Sie Schülerinnen zum Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag einladen. Sie tragen Ihre Girls’ Day Aktion online ein unter https://www.girls-day.de/Unternehmen-Organisationen.
Mädchen, Eltern und Lehrkräfte können Ihr Angebot so im Internet abrufen.
Interessierte Schülerinnen können sich unter http://www.girls-day.de/Maedchen informieren. Sie können ein Girls’ Day Angebot auswählen und sich online oder telefonisch dafür anmelden.

Parallel zum Girls’ Day findet am 26. April 2018 der Boys’ Day – Jungen-Zukunftstag statt.
Das hat sich bewährt! Unter http://www.boys-day.de gibt es alle Informationen über den Boys’ Day.

Seien Sie dabei, wenn Mädchen und Jungen voller Neugier ihre Talente entdecken! Machen Sie mit beim Girls’ und Boys’ Day 2016 und nutzen Sie die Potenziale der jungen Frauen und Männer für Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation!

One Billion Rising-Aktion am 14. Februar 2018 am BrandenburgerTor

One Billion Rising 2018
Bild: Centre Talma

Tanzen gegen Gewalt an Frauen! – Dance Demo am Brandenburger Tor

One Billion Rising heißt: sich gemeinsam mit einer Milliarde Menschen erheben und tanzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Die Tanzdemo findet am 14. Februar 2018 am Brandenburger Tor statt.

Ab 16:00 Uhr gibt es Aktionsstände, Bühnenprogramm und die Choreographie für die Tanzdemo wird gemeinsam eingeübt.

Um 17:30 Uhr startet dann die Tanzdemo.

Seien Sie dabei, wenn sich Mädchen, Frauen, Jungen und Männer weltweit erheben und ein öffentliches Zeichen gegen die Gewalt an Mädchen und Frauen setzen!

Engagieren Sie sich, tanzen Sie mit und tragen Sie dazu bei der Gewalt ein Ende zu setzen!

Bildungsprojekt im FEZ

Bildvergrößerung: One Billion Rising Bild
Bild: FEZ

One Billion Rising – Wir müssen uns bewegen, um etwas zu bewegen

Das globale Thema Gewalt an Mädchen und Frauen berührt gesellschaftspolitische Bereiche (z. B.: Bildung, Teilhabe am öffentlichen Leben, Sozialisation & Medien). Diese können nicht als geschlechtsspezifische Problemfelder behandelt werden, sondern verlangen nach einer gesamtgesellschaftlichen Aufmerksamkeit, die eine geschlechterübergreifende Be- und Aufarbeitung dieses Themas ermöglicht und Veränderungen begünstigt.

Mit den Mitteln der künstlerischen Medien und des Sports wird in einer Balance von Theorie und Praxis das Thema “Gewalt an Mädchen und Frauen” bearbeitet. In 15 Workshops in den Bereichen Tanz (HipHop & Contemporary Dance), Theater, Sport (Selbstbehauptung) und Medien (Gender) werden Erfahrungsräume für die Kinder und Jugendlichen geschaffen, die zum Austausch anregen und Perspektiven erweitern. Sind wir wirklich alle gleich?
Geschlecht – Wirklichkeit oder Konstruktion?

Wie stehe ich für meine eigenen Rechte ein? Wo bekomme ich Hilfe und wie kann ich helfen? Ich bin nicht weiblich – was geht mich das an? Über die ganzheitliche Auseinandersetzung mit dem Thema in den Workshops wird nicht nur Teilhabe geübt, sondern auch Teilnahme gelebt.

Ziel ist es, Jugendlichen die Chance zu geben, sich mit dem Thema “Gewalt an Frauen und Mädchen”, sowie der Aktion “One Billion Rising” auseinanderzusetzen und sie für diese Themen zu sensibilisieren. Umgesetzt wird dies in themenspezifischen Workshops, sowie einem dazugehörigen Rahmenprogramm. Durch “Lernen über Erlebnisse” wird das Thema nachhaltig verankert, in den Schulalltag mitgenommen und Eigeninitiative angeregt. Darüber hinaus werden die Schulen zur Teilnahme an der Dance Demo am 14.02.2018 vor dem Brandenburger Tor motiviert.

Zielgruppe: Grundschule 4.-6. Klasse Oberschulen 7.-12. Klasse

Termin: Donnerstag 25. Januar 2018 / 9.30-14.30 Uhr*

Eindrücke von One Billion Rising 2018 im FEZ

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Bitte eintreten! – in Ausbildung und Beruf 2018

Bildvergrößerung: Beratungsflyer
Bild: BA T-K

Das Beratungsangebot geht auch 2018 weiter!

Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt aus der Agentur für Arbeit Berlin Süd und dem Jobcenter Treptow-Köpenick bieten in Zusammenarbeit mit der bezirklichen Gleichstellungsbeauftragten ihr individuelles Beratungsformat weiterhin an. Das Beratungsangebot richtet sich an (Allein) Erziehende, Arbeitssuchende, Wiedereinsteiger/innen und Rückkehrer/innen. Das besondere an dem Beratungsangebot ist, dass die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt persönlich im Kiez vor Ort sind.

Professionelle Unterstützung also aus 1. Hand. Motiv dieser Beratungsinitiative ist die nach wie vor schwierige Situation von Alleinerziehenden und Frauen wieder in das Arbeitsleben einzusteigen und Familie und Beruf oder Familie und Ausbildung zu vereinbaren.

Das Beratungsangebot findet weiterhin an jedem 3. Donnerstag im Monat, jeweils von 9.00 – 11.00 statt. Folgende Termine sind für das 1. Halbjahr 2018 geplant.

  • 21.02.2018 im Kiezklub KES, Plönzeile 7, 12459 Berlin
  • 21.03.2018 in der Schutzhülle e.V., Hans-Schmidt-Str. 6/8, 12489 Berlin
  • 18.04.2018 auf dem Campus Kiezspindel, Rudower Str.37, 12557 Berlin
  • 16.05.2018 im Infopoint für Alleinerziehende, Schwangerenbegegnungszentrum, Ortolfstraße 182/184, 12524 Berlin
  • 20.06.2018 im Kiezklub KES, Plönzeile 7, 12459 Berlin

Vorherige Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Für Nachfragen steht die Gleichstellungsbeauftragte Anke Armbrust zur Verfügung.

E-Mail: gleichstellung@ba-tk.berlin.de