Berlin informiert zum Coronavirus

Weitere Informationen unter: berlin.de/corona

Inhaltsspalte

Aktuelles aus der Gleichstellungspolitik, Veranstaltungen und Aktionen 2017

Veranstaltungen, Aktionen und Wettbewerbe 2017

Preisträgerinnen des 11. Mädchenpreises 2017 in Treptow-Köpenick

Bildvergrößerung: Mädchenpreisgewinnerinnen 2017 mit Bezirksbürgermeister Oliver Igel und der Gleichstellungsbeauftragten Anke Armbrust
Preisträgerinnen 2017
Bild: BA Treptow-Köpenick

Der Bezirksbürgermeister Oliver Igel hat am 15. Dezember 2017 zum 11. Mal den Mädchenpreis für engagierte Mädchen und junge Frauen aus Treptow-Köpenick verliehen. Die Preisverleihung fand zu Beginn der Bezirksverordnetenversammlung im Rathaus Treptow statt.

Mit dem Mädchenpreis werden Mädchen und junge Frauen aus unserem Bezirk in der Altersgruppe zwischen 12 und 18 Jahren ausgezeichnet, welche sich im sportlichen, kulturellen, naturwissenschaftlichen, technischen und sozialen Bereich in Treptow-Köpenick besonders engagieren. Insgesamt werden 3 Preise vergeben, vom 1. – bis zum 3. Platz. Eine Wettbewerbsjury unter dem Vorsitz des Bezirksbürgermeisters entscheidet über die Preisträgerinnen.

Beworben haben sich in diesem Jahr Mädchen bzw. junge Frauen, welche sich in Schulausschüssen, in Sportvereinen, in Tanzvereinen, in Theaterprojekten, in der Arbeit mit Kindern, insbesondere mit geflüchteten Kindern engagieren sowie interessiert an Projekten im MINT Bereich teilnehmen.

Den 1. Preis erhielten Emilia Weller, Sophie Kernchen und Elida Horvath!

1. Preis – Emilia Weller, Sophie Kernchen und Elida Horvath

Sophia, Emilia und Elida besuchen die 10. Klasse des Emmy-Noether-Gymnasiums. Sie sind, wie sie selber sagen, ein See an Engagement, wobei S für Sophie, das erste E für Emilia und das 2. E für Elida steht.
Alle drei sind in Sportvereinen aktiv. Emilia trainiert selbst jüngere Sportlerinnen im Hockey. Sophie ist Torhüterin in einer sonst reinen Jungenmannschaft. Elida setzt sich ein als Klassensprecherin in der Gesamtschülerkonferenz, in der Schulkonferenz und auch im Bezirksschülerausschuss.
Die United Games of Nations liegen besonders Emilia und Elida am Herzen. Deshalb haben sich beide in den Jahren 2016 und 2017 an der Organisation beteiligt.
Das „Mädchenteam“ hat einen Tag zum Gedenken an Anne Frank organisiert. Dafür haben sie den Schulhof um dekoriert und Mitschülerinnen und Mitschülern Informationen über das Schicksal einer Betroffenen des 2. Weltkrieges zur Verfügung gestellt.
Alle drei engagierten sich für die Initiative „Kick off for Cuba“ und spendeten Fußbälle an kubanische Kinder.
Emilia, Sophie und Elida sind starke „MINT“ Mädchen. Ihre Klasse gehört zu der ersten MINT-Profilklasse an der Schule. So haben sie wiederholt die Möglichkeit genutzt, den Mädchen-Technik-Kongress der Humboldt-Universität zu Berlin zu besuchen. Mehrmals absolvierten sie Workshops im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Sie beteiligten sich an einem Workshop zum Bauen und Programmieren von Roberta und an einer Informationsveranstaltung über die Landung der Sonde Rosetta auf dem Kometen Tschuri. Sophie ist inzwischen soweit Programmiersprachen anzuwenden. Emilia und Elida haben bereits drei Mal an dem Forschercamp des Max Dellbrück Centrums in Berlin-Buch teilgenommen.
Seit fünf Jahren nehmen alle drei erfolgreich an der Mathematik-Olympiade teil und seit drei Jahren am Informatik Biber-Wettbewerb.

2. Preis – Sharleen Fechner

Im Jahr 2016/17 hat sich Sharleen Fechner, damalige Schülerin einer 10. Klasse, als Schulsprecherin der Fritz-Kühn Schule für verschiedene Aktionen und Projekte kontinuierlich und intensiv eingesetzt. Dieses Amt nahm sie das ganze Jahr über sehr gewissenhaft wahr. Sharleens Tatendrang und ihre positive Ausstrahlung waren ein Mehrwert für Schüler und Schülerinnen, Lehrkräfte und alle pädagogischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Schule..
Sharleens erste Idee zu Beginn ihrer Amtszeit als Schulsprecherin war das „Weihnachtsprojekt“, welches sie mit viel Engagement und Herz unter Mithilfe ihrer Mitschülerinnen umsetzte. „Geschenke für Kinder, die es nicht so gut haben wie wir“ sollte es geben. Dazu informierte Sharleen alle Schüler und Schülerinnen, Lehrkräfte und Eltern und bat um Mithilfe. Gut erhaltene Dinge, wie Spielzeug, Bücher, Kuscheltiere etc. wurden gespendet und konnten morgens vor Schulbeginn bei Sharleen im Schülercafé abgegeben werden. Im Laufe nur weniger Tage füllte sich der Raum mehr und mehr mit Päckchen, welche Sharleen mit Helferinnen sortierte und schön verpackte. Am 20. Dezember konnten Sharleen und einige andere Schülerinnen zahlreiche Geschenke in der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung „Die Arche“ in Treptow Köpenick abgeben. Diese Aktion hat bei vielen Schülern und Schülerinnen einen sehr positiven Eindruck hinterlassen und dient den neuen Schülersprecherinnen als Vorbildprojekt, welches in diesem Jahr wiederholt werden soll.
Weiterhin engagierte Sharleen sich das ganze Jahr über für die verschiedensten Wünsche und Belange ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen und entwickelte gemeinsam mit der Schulleitung und dem Team der Schulsozialarbeit Lösungsmöglichkeiten und Wege, den Wünschen nachzugehen. Diese hat sie dann regelmäßig in der GSV gemeinsam mit anderen Klassensprechern besprochen und darauf hingewirkt, dass Arbeitsgruppen gebildet werden, die sich einzelnen Projekten widmeten.
Mit dem Ende des Schuljahres 2016/17 endete auch Sharleens Schulzeit an der Fritz-Kühn Schule und somit ihr Amt als Schulsprecherin. Sogar zum Ende hin hatte sie noch eine bemerkenswerte Idee. Um ihren Nachfolgern und Nachfolgerinnen einen guten Einstieg in das wichtige Amt als Schulsprecher/Schulsprecherin zu geben, hat Sharleen einen Leitfaden mit Aufgaben, Tipps und Beispielprojekten über ihre geleistete Arbeit entworfen, welcher ab sofort von Generation zu Generation weitergegeben werden kann.
Auch über ihre Tätigkeiten als Schulsprecherin hinaus war Sharleen sehr engagiert, das Schulleben mitzugestalten. Hier einige Beispiele:
- Februar 2017: Üben der Choreografie „One Billion Rising – gegen Gewalt an Mädchen und Frauen“ in den Schulpausen und Teilnahme an der Großtanzaktion am Brandenburger Tor.
- 2. Halbjahr 16/17: Als ehemalige Leistungsturnerin rief sie eine Turn AG im Ganztag der Fritz-Kühn-Schule ins Leben und leitete diese wöchentlich gemeinsam mit ihrer Schwester. Elemente aus dem Turnen, Cheerleading und Tanz wurden zu Choreografien verbunden. Das wöchentliche Üben mündete in einer Schulaufführung beim Sommerfest 2017.

3. Preis – Tasha Spohr

Tasha ist 16 Jahre alt und lebt in Adlershof. Tasha ist künstlerisch vielseitig begabt und teilt diese Begabung mit anderen Menschen. Ihr Talent bringt sie in der „Theatergruppe Oberspree“ im Kulturzentrum Ratz-Fatz e.V. in Schöneweide ein. Sie ist zu erleben in Theaterstücken
• „Der Tanz um das goldene Kalb“
• „Legenden des Sichelmondes“ oder
• „Der Leidensweg der Wahrheit“, um nur einige zu nennen.
In allen Stücken beweist sie mit Fleiß und Ernsthaftigkeit ein großes schauspielerisches Talent und ist anderen Mitspielerinnen und Mitspielern ein Vorbild.
Tasha hat auch am Projekt „ Jugend forscht“ teilgenommen und einen zweiten Platz errungen.
Ihre Freizeit verbringt sie darüber hinaus in jeder zweiten Woche bei Kindern in der Flüchtlingsunterkunft in Adlershof. Dort vermittelt sie Kindern spielerisch Sprache, Traditionen, Verhaltensweisen und Umgangsformen mit Menschen in unserem Land. Sie hilft den Kindern dabei, sich als gleichwertige Menschen einzuleben und sich gleichberechtigt zu entwickeln.

Anerkennungspreis für Anne Marie Kleiber

Anne Marie Kleiber erhält einen Anerkennungspreis. Anne Marie ist 16 Jahre alt. Sie ist seit sieben Jahren Mitglied bei der Deutschen Lebens Rettungsgesellschaft in Mitte. Seit ca. einem Jahr leitet sie zwei Schwimmgruppen und ist seit 2014 auf der Wetterrettungsstation in Friedrichshagen engagiert.

Anerkennungspreis für Malina-Soleil Bildt und Isabell Giehler

Beide sind im PSV Olympia Berlin e.V. in der Abteilung Judo engagiert. Malina-Soleil ist 15 Jahre alt und seit dem 01.12.2008 Mitglied beim PSV. Dort unterstützt sie bei Vereinsturnieren, als Junior Übungsleiterin als Vereinskampfrichterin und trainiert Kinder und Jugendliche.
Isabelle Giehler ist 16 Jahre alt und seit dem 01.10.2008 Mitglied beim PSV. Seit zwei Jahren engagiert sie sich im Verein ebenfalls als Übungsleiterin, als Vereinskampfrichterin und inzwischen auch als Landeskampfrichterin. Sie unterstützt darüber hinaus das Trainerteam in der Sonnenblumen-Grundschule.

Anerkennungspreis an Leonie Kiekhöfen

Leonie besucht die 10. Klasse der Wilhelm-Bölsche Schule. Sie engagiert sich besonders im Spielhaus Friedrichshagen und organisierte ein Sommerfest.

Anerkennungspreis an Vivian Höhnow

Vivian ist sehr engagiert in einer Köpenicker Folkloretanzgruppe und unterstützt besonders eine Kinderfolkloretanzgruppe.

Anerkennungspreis an Charlotte Tempel, Charlize Sandau, Annica Stahlberg, Julia Glaser, Laura Noack und Jessica Pfarr

Beim Köpenicker Kanusportclub e.V. gibt es gleich mehrere engagierte Sportlerinnen und Trainerinnen. Starke junge Frauen, die sportlich erfolgreich sind und das Vereinsleben bereichern. Die Mädchen und Frauenförderung des Köpenicker Kanusportclubs ist vorbildlich und wurde deshalb 2015 mit dem Zukunftspreis des Projektes „Frauen im Sport“ ausgezeichnet.

Eindrücke zur Verleihung des Mädchenpreises 2017

zur Bildergalerie

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November 2017

Flyer zur Fahnenaktion „frei leben – ohne Gewalt“
Bild: Terre de Femmes

Fahnenaktion „frei leben – ohne Gewalt“ am 23. November 2017 vor dem Rathaus Köpenick
Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ist ein am 25. November jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen. Seit dem 25. November 1981 wird weltweit durch Aktionen, Veranstaltungen und Tagungen von Frauenprojekten und Initiativen, aber auch von staatlicher Seite zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Kinder aufgerufen.
In Berlin wurden im Jahr 2016 insgesamt 14.655 Fälle häuslicher Gewalt bei der Polizei registriert. Ca. 1.176 Frauen und 1.116 Kinder haben 2016 in den Berliner Frauenhäusern und Zufluchtswohnungen Schutz und Hilfe gesucht. Gewalt und insbesondere häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder ist die häufigste Form von Gewalt weltweit und zieht sich durch alle sozialen Schichten. Auf Grund zunehmender Vorfälle plant Berlin den Ausbau des Hilfesystems für betroffene Frauen.
Am 23. November 2017 wird der Bezirksbürgermeister gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten um 13.00 Uhr die Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ von Terre des Femmes vor dem Rathaus Köpenick hissen. Die Fahnenaktion findet mit Beteiligung weiterer Vertreterinnen und weiteren Vertretern aus der Politik und Verwaltung statt.
Im Anschluss gibt es die Möglichkeit sich vor dem Bürgeramt I im Rathaus Köpenick über das Thema Gewalt an Mädchen und Frauen zu informieren. Dafür stehen die Kolleginnen von der Beratungsstelle und Frauenzufluchtswohnung von Offensiv 91‘ e.V. und die Gleichstellungsbeauftragte für Gespräche und mit Informationsmaterialien zur Verfügung.

Darüber hinaus finden Berlinweit weitere Veranstaltungen zum Internationalen Gedenktag statt. Alle Veranstaltungen sind auf der Webseite der Landesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Berliner Bezirke zu finden unter Keine Gewalt gegen Frauen
Das Aktionsbündnis gegen Gewalt an gehörlosen Menschen präsentiert in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Bezirke und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung das Theaterstück „Die Vagina Monologe“ am 25. November um 19.00 im City Kino Wedding, Müllerstr. 74 in 13349 Berlin. Die Vagina Monologe ist ein Stück über die selbst bestimmte weibliche Sexualität und ein entschiedenes Plädoyer gegen sexuelle Gewalt mit gehörlosen Schauspielerinnen und der Übersetzung in Lautsprache.

Eindrücke zum Internationalen Tag zur Beseitigung gegen Gewalt an Frauen

zur Bildergalerie

Verleihung des Berliner Präventionspreises an Schutzhülle e.V.

Das Frauenprojekt Schutzhülle e.V. hat am 21.09.2017 für das Projekt „Integration von geflüchteten Familien und deren Kinder und Jugendliche in Adlershof durch gemeinsames Arbeiten zur Gewaltprävention“ den Berliner Präventionspreis erhalten.
Schutzhülle e.V. ist ein seit 24 Jahren bestehender Frauentreff, welcher mit seinen sozio-kulturellen Projekten generationsübergreifende Lebenshilfe anbietet. Seit 2016 führt Schutzhülle e.V. angeleitete Kurse für Mütter und deren Kinder aus Flüchtlingsunterkünften durch. Unter Anleitung einer Kunsttherapeutin haben die geflüchteten Frauen und Kinder die Möglichkeit, das Erlebte durch kreatives Arbeiten darzustellen, zu verarbeiten und zugleich erhalten sie Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache. Neben dem gemeinsamen Töpfern, sind viele weitere Aktivitäten entstanden. Es finden Exkursionen in Museen und Bibliotheken statt, es wird zusammen Eis gegessen oder auch bei der Suche nach einem Facharzt geholfen. Durch die gemeinsamen Erlebnisse lernen sich die Beteiligten kennen und kommen in einen interkulturellen Austausch. Schutzhülle e.V. arbeitet eng mit einer Willkommensklasse der Heide-Grundschule zusammen.
Die Frauen von Schutzhülle e.V. leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Integration der geflüchteten Menschen in unserer Stadt und geben ihnen eine entscheidende Starthilfe, um deren Leben in einem neuen Land mit neuen Menschen zu gestalten. Sie zeigen ihnen, dass Toleranz, ein Miteinander mittels gewaltfreier Kommunikation, Hilfsbereitschaft, Freude und gegenseitiges Verständnis gelebte Werte und Normen sind.

Eindrücke zur Verleihung des Berliner Präventionspreises

zur Bildergalerie

Wahlaufruf

99 Jahre Frauenwahlrecht – und es bleibt noch viel zu tun! Die Bundestagswahl am 24. September 2017 wird über die Zukunft der Frauen- und Gleichstellungspolitik entscheiden. Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung sind Frauen. Sie entscheiden, welche Partei ihre Interessen auf Chancengleichheit und Gerechtigkeit vertritt. Die Berliner Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten sagen deshalb, Frauen geht am 24. September 2017 wählen und prüft genau, welche Parteien setzen sich ein für:
  • Teilhabe am Arbeitsmarkt und gleiche Bezahlung für Alle
  • Anerkennung der Sorge- und Pflegearbeit und damit Schutz vor Altersarmut
  • Bezahlbaren Wohnraum, insbesondere für Frauen in schwierigen Lebenslagen
  • Bedarfsdeckende Kitaplatzversorgung und Familienfreundliche Arbeitsstrukturen
  • “Nein heißt Nein”, keiner hat das Recht Frauen Gewalt anzutun
  • Sicherheit im öffentlichen Raum
  • Verbot von sexistischer und diskriminierender Werbung
  • Perspektiven für alle Frauen und Mädchen schaffen, egal welcher Herkunft und Religion
  • Vielfalt, Toleranz und Respekt

Auslobung des Mädchenpreises 2017

Frontansicht des Flyers Mädchenpreis 2017 mit einer gestalteten Plakette, die einen Mädchenkopf zeigt
Bild: Dominique Kleiner

Bereits zum 11. Mal in Folge werden engagierte Mädchen aus Treptow-Köpenick gesucht. Bezirksbürgermeister Oliver Igel vergibt wieder den Mädchenpreis als Zeichen der Wertschätzung für engagierte Mädchen aus Treptow-Köpenick. Um ein besonderes Zeichen der Wertschätzung zu setzen, wurde in diesem Jahr eine Mädchenpreisbroschüre erstellt. Hier sind all die engagierten Preisträgerinnen der letzten Jahr aufgeführt.

Gesucht werden Mädchen, Mädchengruppen und Mädchenmannschaften zwischen 12 und 18 Jahren, die sich im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich in Treptow-Köpenick besonders engagieren. Ob als Mitglied einer Tanzgruppe oder in einem Sportverein, ob Schülersprecherin oder eine einzelne mutige Tat – Euer Engagement wird wertgeschätzt!
Besondere Wertschätzung findet Engagement im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Bewerbt Euch oder schlagt Mädchen zur Bewerbung vor!
Es lockt ein Preisgeld in Höhe von 300 € für den 1. Platz, 200 € für den 2. Platz und 100 € für den 3. Platz.
Die Bewerbung sollte maximal 2 Din A4-Seiten umfassen und es dürfen Fotos und Videos (Länge maximal 10 Minuten) beigefügt werden.
Die Auswertung der Bewerbungsunterlagen erfolgt durch eine Jury unter dem Vorsitz des Bezirksbürgermeisters Oliver Igel. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bewerbungen sind bis zum 16.10.2017 einzusenden an:
Gleichstellungsbeauftrage, Büro BzBm,
PF: 910 240,
12414 Berlin
oder per E-Mail

Eindrücke zum Empfang anlässlich der Mädchenpreisbroschüre

zur Bildergalerie

Berliner Ehrennadel für besonderes soziales Engagement

Bildvergrößerung: Schutzhülle e.V. Hannelore Schumann, Annelie Wehner und die Gleichstellungsbeauftragte Anke Armbrust (v.l.n.r.)
Bild: BA Treptow-Köpenick
Bildvergrößerung: Urkunde für soziales Engagement für Annelie Wehner
Bild: BA Treptow-Köpenick

Am Dienstag, dem 18. Juli 2017 hat der Staatssekretär für Arbeit und Soziales, Alexander Fischer, die Berliner Ehrennadel für besonderes soziales Engagement an Annelie Wehner und Jürgen Hans verliehen. Die Verleihung fand im Wappen-Saal des Berliner Rathauses statt. Der Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel und die Gleichstellungsbeauftragte von Treptow-Köpenick, Anke Armbrust waren ebenfalls anwesend und haben ihre Wertschätzung zum Ausdruck gebracht.

Die Berliner Ehrennadel wird an Personen verliehen, die sich durch langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen, Organisationen und Initiativen oder bei der Betreuung und Begleitung von Personen, herausgehobene Verdienste erworben haben.

Annelie Wehner engagiert sich seit 26 Jahren bei Schutzhülle e.V., ein Frauentreff in Adlershof mit sozio-kulturellen Projekten. Dort kümmert sich die heute 72 jährige Grünauerin nach Kräften um Frauen in den Werkstätten Textil, Keramik und Malerei. Ihre Hilfe ist stets zugewandt, sie schaut hin und ihr Engagement vermittelt Zuversicht und Vertrauen ins Leben. Dabei kümmert sie sich nicht nur um krebserkrankte Frauen. Sie hat in all der Zeit auch viele Frauen unterstützt, die beispielsweise ihren Arbeitsplatz oder ihren Partner verloren haben. Dabei hilft sie ihnen mit kreativen Tätigkeiten neue Fähigkeiten zu entdecken und neuen Mut und neues Selbstvertrauen zu gewinnen. Annelie Wehners Herz schlägt auch für Kinder. Sie engagiert sich in einer Integrationsschule in Altglienicke und gibt ihr Wissen in mehreren Kitas weiter. Dazu gehören Kitas in Bohnsdorf, Grünau und Adlershof. In Bohnsdorf beispielsweise hat sie die Keramikwerkstatt wiederbelebt. Die Kinder heißen sie herzlich willkommen und die Erzieherinnen holen sich gerne Rat. Im letzten Jahr hat sie mit geflüchteten Kindern aus der Merlitzsporthalle in Adlershof Namensschilder getöpfert und auch in ihrem nachbarschaftlichen Umfeld ist die gelernte Verkäuferin ein Mensch, der für andere da ist.

Wir gratulieren Annelie Wehner zu der Auszeichnung und sind stolz auf ihr Engagement für die Menschen in unserem Bezirk Treptow-Köpenick.

Wettbewerb „Familienfreundliche Unternehmen 2017 im Bezirk Treptow-Köpenick“

Bildvergrößerung: Bezirksbürgermeister Igel gemeinsam mit den beiden Siegerunternehmen
Bild: BA Treptow-Köpenick

Der Erfolgsfaktor Familie ist in der Gesamtbilanz von Unternehmen eine wichtige Position

Bezirkliche Unternehmen hatten in diesem Jahr erneut die Möglichkeit sich an dem Wettbewerb „Familienfreundliche Unternehmen 2017 in Treptow-Köpenick“ zu beteiligen. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erleben, dass sie für unterschiedliche Lebensphasen ihrer Beschäftigten passende Vereinbarkeitsmodelle und Lösungen finden müssen. Sei es für Beschäftigte, welche gerade Elternzeit beansprucht haben und wieder in das Unternehmen zurückkehren oder für alleinerziehende Elternteile oder aber auch pflegende Angehörige. Sie passen Arbeitszeitmodelle an, helfen bei der Organisation der Kinderbetreuung, unterstützen den Wiedereinstieg nach familiär bedingten Pausen und stellen darüber hinaus auch sicher, dass eine berufliche Entwicklung möglich ist. Alle am Wettbewerb beteiligten Unternehmen weisen familienfreundliche Strukturen auf und unternehmen die unterschiedlichsten Anstrengungen, um geeignete Rahmenbedingungen für Familien zu schaffen. Um den unterschiedlichen Möglichkeiten von größeren und kleineren Betrieben gerecht zu werden, wurden 2 Preise ausgelobt. Ein Preis für Unternehmen mit bis zu 20 Beschäftigten und der andere für Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten. Die Wettbewerbssieger und -siegerinnen erhalten ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Zudem erhalten die ausgezeichneten Unternehmen eine wertvolle Wanderskulptur der Liechtensteiner Künstlerin Evelyne Bermann. Unternehmen, welche 3 Mal in Folge den Wettbewerb gewinnen, können die Skulptur behalten.
In diesem Jahr erhalten die Siegerunternehmen zusätzlich ein Logo, welches sie auf ihren Geschäftspapieren verwenden können und das sie als familienfreundliches Unternehmen ausweist. Das Logo wurde von der Illustratorin Dominique Kleiner entworfen.

In der Kategorie Unternehmen mit bis zu 20 Beschäftigten hat das Speziallabor für angewandte Mikrobiologie (SLM) gewonnen. Das Speziallabor für angewandte Mikrobiologie hat bereits mehrfach die begehrte Skulptur als familienfreundlichstes Unternehmen mit nach Hause nehmen dürfen. Frau Dr. Birgit Fiedler leitet das familienfreundliche Unternehmen und hat die Jury in diesem Jahr erneut überzeugt, dass seine familienfreundliche Firmenphilosophie und Firmenstruktur ausgezeichnet werden muss! Das Unternehmen befindet sich in der Volmerstraße 7 A in Adlershof und prüft die mikrobiologische und hygienische Qualität von Medizinprodukten, Pharmazeutika, Lebensmitteln, Kosmetika, Wasser sowie Bau- und Umweltproben. Das Unternehmen bietet seinen 8 Beschäftigten, davon 6 Frauen und 2 Männern eine Vielzahl von Angeboten, um Familie und Beruf praktisch zu vereinbaren. Allem voran stellt das Unternehmen seine Leitlinien mit Zielen für eine familienfördernde Unternehmenskultur. Das Unternehmen zeichnet sich besonders aus mit folgenden Strukturen.
  • Der Möglichkeit für alle Beschäftigten, Termine (z.B. Arzt, Handwerker) während der Arbeitszeit wahrzunehmen.
  • 6 x im Jahr einen Haushaltstag für Vollzeitbeschäftigte zu nehmen.
  • Eine gerechte Urlaubsplanung, Vorrang haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kindern.
  • Einem Wechsel von Voll- auf Teilzeit oder von Teil- auf Vollzeit für alle Beschäftigten und die Geschäftsführung.
  • In Zeiten der Betreuung und Pflege Angehöriger oder der Elternzeit wird durch persönliche Besuche Kontakt zu den Beschäftigten gehalten und mit ihnen bei ihrer Rückkehr ein Konzept ausgearbeitet, um die weitere Betreuung der Angehörigen zu gewährleisten.
  • Die Beschäftigten mit Kindern dürfen bei leichten Krankheitsfällen ihre Kinder mit zur Arbeit nehmen, dort gibt es für sie Beschäftigungsmöglichkeiten.
  • Mehrmals im Jahr gibt es Veranstaltungen für alle Beschäftigten mit ihren Familien.
  • Alle Beschäftigten haben die gleichen Karrierechancen im Unternehmen, z.B. durch Fortbildungen in Wohnortnähe und während der Arbeitszeit.
  • Schülern und Schülerinnen wird die Möglichkeit geboten, im Unternehmen ein Schülerpraktikum durchzuführen. Bachelor/Masterarbeiten sind ebenfalls möglich.
  • Bei Umzügen gibt es einen betrieblichen Umzugstag.
  • Private Einkäufe sind über den Lieferdienst am Arbeitsplatz möglich.
  • Es gibt für das Mittagessen einen täglichen Essensgeldzuschuss.
  • Wöchentlich wird ein von der Geschäftsführung finanzierter Obstkorb an den Arbeitsplatz geliefert.
  • Für alle festangestellten Beschäftigten wurde eine betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen, in die auch monatlich Geld von der Geschäftsführung eingezahlt wird.
    Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Speziallabors fühlen sich im Betrieb sehr wohl. Trotz der kleinen Größe des Unternehmens werden viele Freiräume und die Familienfreundlichkeit gewährleistet.
In der Kategorie Unternehmen mit über 20 Beschäftigten hat die LTB Lasertechnik Berlin GmbH gewonnen. Die LTB Lasertechnik Berlin GmbH befindet sich in Adlershof, Am Studio 2c. Dort sind insgesamt 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon 10 Frauen und 36 Männer. Das Unternehmen zeichnet sich durch folgende familienfreundliche Strukturen aus.
  • Es gibt die Möglichkeit der Gleitzeit, Teilzeit und auch des Zeitausgleichs mittels Stundenkonto. In Einzelfällen können auch Sonderregelungen getroffen werden. Es gibt die Möglichkeit, die Arbeit vorübergehend liegen zu lassen, wenn es die Situation in Verbindung mit Kindern oder der Familie erfordert. Die Beschäftigten können, unter Anrechnung von Arbeitszeit, Arzt- bzw. Behördengänge während der Arbeitszeit vorzunehmen.
  • Der Wechsel von Teilzeit auf Vollzeit besteht genauso wie die Möglichkeit des Wechsels von Vollzeit auf Teilzeit.
  • Bei der Rückkehr von Beschäftigten nach Betreuungs- oder Pflegezeiten, gibt es eine Einarbeitungszeit und auch ein Wiedereinstieg mit Teilzeit ist möglich.
  • Die Kosten für die Kinderbetreuung wurden bis zum Schuleintritt vollständig übernommen.
  • Es gibt einen Kitabelegplatz und ein weiterer ist geplant, für 2 Kitas auf dem Wista Gelände.
  • Vorübergehende Heimarbeit ist möglich, Kinder können mit zur Arbeit gebracht werden und ein Spielzimmer gab es und wird es nach den Bauarbeiten auch wieder geben.
  • Männliche Angestellte werden ermutigt, Familienaufgaben zu übernehmen. Das Unternehmen zeigt ihnen die Vorteile der Elternzeit auf und spricht mit Ihnen über die Möglichkeit der Wahrnehmung von Familienaufgaben. In den letzten drei Jahren haben 80 % der Familienväter im Unternehmen Elternzeit beansprucht.
  • Frauen haben gleiche Karrierechancen wie Männer. Da die Unternehmensbranche männerdominiert ist, wird besonderer Wert darauf gelegt, Frauen für das Unternehmen zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden.
  • Das Unternehmen beschäftigt Menschen aus unterschiedlichen Nationen und pflegt eine offene Kommunikation untereinander. Es gibt viele gemeinsame Unternehmungen, wie zum Beispiel Beachvolleyball, Laufen, Kickern, gemeinsames Mittagessen und Betriebsausflüge.
  • Die persönlichen Kenntnisse und Fertigkeiten der Beschäftigten werden geschätzt und die Familie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Bestandteil der Persönlichkeit verstanden.

Das Unternehmen ist mit den familienfreundlichen Strukturen erfolgreich und wird mit dem diesjährigen Wettbewerbspreis ein weiteres Vorbild für Unternehmen in unserem Bezirk sein.

Anerkennungsurkunden für ihre familienfreundlichen Unternehmensstrukturen haben folgende Unternehmen erhalten:
  • WACOR GmbH
  • LGC Genomics GmbH
  • Otto Richter GmbH, Feuchteklinik
  • Jünger Audio GmbH

Gleichstellungsbeauftragte empfängt georgische Gäste

Bildvergrößerung: Gleichstellungsbeauftragte Anke Armbrust mit den georgischen Vertreterinnen
Bild: BA Terptow-Köpenick

Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Vertreterinnen aus Georgien nach Deutschland eingeladen. Die Informationsreise soll den Gästen einen Einblick in das Thema „Gleichstellungsarbeit in Deutschland“ geben. Diesen hat die Delegation am 22. Juni 2017 ausführlich in Treptow-Köpenick erhalten. Die bezirkliche Gleichstellungsbeauftragte und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der bezirklichen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten, Anke Armbrust hat die kommunalen Strukturen und inhaltlichen Zielstellungen der Gleichstellungsarbeit erläutert. Mit viel fachlichem Input haben die Gäste aus Georgien dankend alle Informationen aufgenommen.

24. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Deutschlands vom 07. – 09. Mai 2017

24. Buko Gruppenfoto
Bild: Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter

Kommune mit Zukunft: Nur mit Gleichstellung

Die 24. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Deutschlands in Wolfsburg erfolgreich zu Ende gegangen. Die bezirkliche Gleichstellungsbeauftragte, Anke Armbrust hat an der Konferenz teilgenommen.

Gelingende Gleichstellungspolitik ist einer der entscheidenden Faktoren für die Zukunftsfähigkeit der Kommunen. Arbeitswelt und Gesellschaft ändern sich rasant. Die Auswirkungen davon sind als erstes in den Kommunen zu spüren. Schon heute, in Zeiten des beginnenden Fachkräftemangels und der Konkurrenz um Arbeitskräfte, spielen Themen wie familien- und pflegefreundliche Arbeitsmodelle, die den Bedürfnissen von Männern und Frauen gleichermaßen gerecht werden, eine große Rolle. Lebenswerte Kommunen werden zunehmend solche sein, die die Ansprüche von allen Einwohnern und Einwohnerinnen berücksichtigen. Dies betrifft die Stadt- und Verkehrsplanung, ein Mitspracherecht in Politik und Verwaltung, die Besetzung von Führungspositionen und eine gendergerechte Verwendung von kommunalen Geldern. Eine Kommune mit Zukunft muss Diskriminierung von Frauen und Mädchen beseitigen und gleiche Verwirklichungschancen für alle schaffen, unabhängig vom Geschlecht.

Auf der Bundeskonferenz haben die ca. 400 Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte die „Wolfsburger Erklärung“ verabschiedet (siehe Anlage). Darin fordern sie u.a.:
  • die Berücksichtigung der Lebenswirklichkeit von Frauen, Männern, Mädchen und Jungen bei allen kommunalpolitischen Entscheidungen.
  • bundesweit einheitliche Standards für die Gleichstellungspolitik vor Ort und ausreichende Ressourcen und Rechte für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Voraussetzung dafür ist, dass mehr Frauen in politischen Gremien und in Führungspositionen der Verwaltung und bei den kommunalen Töchtern vertreten sind.Die Erfahrung zeigt: Freiwillig passiert das nicht. Deshalb braucht es eine Quotierung in allen entscheidenden politischen und wirtschaftlichen Gremien und Landesgleichstellungsgesetze in allen Bundesländern, die eine Quotierung auch in kommunalen Gremien vorschreiben. Gerade in Zeiten von erstarkenden populistischen Tendenzen besteht die Gefahr des gesellschaftlichen Rückschrittes. Dieser geht besonders zu Lasten von Frauen und Mädchen. Gleichberechtigte Rollenbilder treffen so auf Konzepte, die wir längst als veraltet geglaubt hatten. Das erfordert eine klare Positionierung seitens der Politik für eine lebenswerte Gesellschaft für Frauen und Männer.
Empfehlenswert ist der neue Film „Agentinnen des Wandels“ unter youtu.be/U-MiY4TxCyY
Weitere Informationen zur Konferenz gibt es im Internet unter: www.frauenbeauftragte.de

Twitter: gleichberechtigt@bagkommunal
Infos zur Konferenz: #gleichstellungistzukunft und #Damenwahl

Girl´s Day - Boy´s Day 2017

Im Bezirksamt Treptow-Köpenick haben am Girls’ Day / Boys´ Day der Bezirksbürgermeister und sein Büro die Türen geöffnet und Einblicke in die vielfältige Arbeit gegeben.

Drei Mädchen und drei Jungs haben sich am Girls‘ Day / Boys´ Day beim Bezirksbürgermeister informiert und erfahren, was ein Bezirksbürgermeister macht, wofür er verantwortlich ist und wer seine Arbeit kontrolliert. Die Mädchen und Jungs konnten darüber hinaus das Büro des Bezirksbürgermeisters mit allen Arbeitsbereichen kennenlernen.

Dazu gehörten die Aufgabenbereiche des Integrationsbeauftragten, der Beauftragten für Europaangelegenheiten und Städtepartnerschaften, der Gleichstellungsbeauftragten, des Beauftragten für Arbeits- und Brandschutz, der Pressestelle, des Koordinators für kommunale Entwicklungszusammenarbeit, der Büroleitung und des Veranstaltungsbereiches. Viele Eindrücke und Informationen mit einem gemeinsamen Mittagessen haben den Tag beim Bezirksbürgermeister zu einem hoffentlich zukunftsweisenden Tag für Lisa-Sophie, Moritz, Luise, Anton, Annika und Ron gemacht.

Infopoint für Alleinerziehende im Kosmosviertel

Junge berufstätige Frau mit einem Laptop auf dem Schoß und einem Kind im Arm
Bild: jovanmandic / Fotolia.com

Die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirkes Treptow-Köpenick suchte in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen einen geeigneten Projektträger zur Umsetzung der Maßnahme aus dem Programm „Soziale Stadt“ – „Infopoint für Alleinerziehende im Kosmosviertel“.

Der Infopoint für Alleinerziehende soll eine Anlaufstelle für Alleinerziehende mit einer festen Ansprechperson sein. Die Beratung zielt auf eine schnellstmögliche Hilfe und Lösung für die jeweilige Lebenssituation und Problemlage der Hilfesuchenden ab. Der Infopoint soll möglichst viele Beratungsleistungen für die multiplen Lebenssituationen und Lebensfragen von Alleinerziehenden umfassen. An zwei Tagen der Woche wird ein offenes Beratungsangebot durch den Träger offensiv’91 e. V. in den Räumen des Schwangerenbegegnungszentrums, Ortolfstraße 182-184, zur Verfügung gestellt. Diese Räume sind vielen jungen Frauen des Viertels durch die Beratung in der Schwangerschaft und nach der Geburt schon bekannt. Für das Angebot des Treffpunktes für Alleinerziehende und für Themenveranstaltungen sollen die unmittelbar angrenzenden Räume des Infopoint in der Ortolfstraße 182-184 genutzt werden.

Kontaktperson für den Infopoint ist Frau Katarina Dietz, Familienhelferin und Mitarbeiterin der „Frühen Hilfen“ beim Träger offensiv’91 e. V.

Sprechzeiten:
  • Montag 10-13 Uhr
  • Mittwoch 14-17 Uhr

„Treffpunkt für Alleinerziehende“ am 28. März 2017 im Kietzklub KES

Bildvergrößerung: Treffpunkt für Alleinerziehende
Bild: Treffpunkt für Alleinerziehende

Veranstaltungen anlässlich des Internationalen Frauentages

  • Tausendfüssler e.V.

    • Amüsanter, musikalischer Ausflug in die 20er Jahre
    • am 08.03.2017 um 15.00 Uhr
    • im “Wuhletreff” – Zum Wuhleblick 50 12555 Berlin
  • Frauentreff “An der Wuhlheide”

    • Frauentag – gefeiert werden die Rechte der Frauen und Mädchen weltweit
    • am 08.03.2017 um 10.30 Uhr
  • Frauentreff “An der Wuhlheide”

    • Frauentagsfeier- Konzert des Duos Dorota (Stimme) und Konstantin (Gitarre).
    • am 13.03.17 um 14.00 Uhr

Wettbewerb „Familienfreundliche Unternehmen 2017 in Treptow-Köpenick“

Bildvergrößerung: Logo Familienfreundliche Unternehmen Treptow-Köpenick 2017
Bild: Dominique Kleiner

In Treptow-Köpenick wird für den Wettbewerb „Familienfreundliche Unternehmen 2017 in Treptow-Köpenick“ erneut der Startschuss abgegeben.
Bezirkliche Unternehmen können wieder zeigen, wie familienfreundliche Arbeitsstrukturen gestaltet werden können. Der Bezirksbürgermeister Oliver Igel, bietet den bezirklichen Unternehmen zum 12. Mal an, sich an dem Wettbewerb „Familienfreundliche Unternehmen 2017 in Treptow-Köpenick“ zu beteiligen. Arbeitgeber erleben heute, dass sie für unterschiedliche Lebens phasen ihrer Beschäftigten passende Vereinbarkeitsmodelle und Lösungen finden müssen. Zum einen, um ihre Unternehmen attraktiv zu machen, aber auch für die längerfristige Bindung von Fachpersonal. Es wird zunehmend von der neuen „Vereinbarkeit“ oder dem „Erfolgsfaktor Familie“ gesprochen. Dass die Familie ein Erfolgsfaktor sein kann, wenn es zum Beispiel flexible und passende Arbeitszeitmodelle im Unternehmen gibt, Wiedereinstiegsmodelle greifen, die Kinderbetreuung gut organisiert werden kann und pflegende Angehörige unterstützt werden, zeigen bereits zahlreiche Unternehmen in unserem Bezirk. Die Broschüre „Familie-Karriere-Balance“ stellt 14 bislang ausgezeichnete Unternehmen aus Treptow-Köpenick vor, welche beispielhaft und individuell zeigen, wie die Beschäftigten bei dem Balanceakt, Zeit für die Familie und den Beruf zu haben, unterstützt werden können.
Sofern auch Ihr Unternehmen Familienbewusste Arbeitszeiten anbietet, finanziell und organisatorisch bei der Kinderbetreuung und der Pflege von Angehörigen unterstützt, den beruflichen Wiedereinstieg nach familienbedingter Auszeit erleichtert und insbesondere Alleinerziehenden hilft, sollten Sie sich an dem Wettbewerb beteiligen.
Eine Jury unter dem Vorsitz des Bezirksbürgermeisters Oliver Igel wird die familienfreundlichsten Unternehmen prämieren. Ausgezeichnet werden 2 Unternehmen. Eines mit bis zu 20 Beschäftigten und ein Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten. Der Preis sind jeweils 500 Euro für die Gewinner und eine wertvolle Skulptur als Wanderpreis.
Die Auszeichnung erfolgt anlässlich des Visitenkartentreffens der Wirtschafts-förderung. Die Bewerbung ist unbürokratisch und erfordert nicht viel Zeit. Sofern es Fragen und Unsicherheiten bei der Bewerbung gibt, ist die Gleichstellungs-beauftragte Anke Armbrust gern behilflich. Die Bewerbungsunterlagen können bei der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes Treptow-Köpenick angefordert oder im Internet heruntergeladen werden.

Die Bewerbungsfrist endet am 05. Mai 2017.

EQUAL PAY DAY am 18. März 2017

Equal Pay Day am 18. März 2017
Equal Pay Day am 18. März 2017
Bild: Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte der Berliner Bezirke

Red Dinner am 17. März 2017 in der Mall of Berlin von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Die Berliner Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten veranstalten anlässlich des diesjährigen Equal Pay Days ein Red Dinner am 17. März 2017 und laden herzlich dazu ein.
Wir erwarten die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat, die Präsidentin vom Buisiness and Professional Women Germany e.V., Uta Zech, die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Bundesagentur und der Jobcenter, Verdi, Frauen- und Mädcheneinrichtungen aus den Bezirken, das Forum Männer und weitere Personen und Projekte.

Ein Rahmenprogramm sorgt für Information und Unterhaltung. Das Centre Talma wird mit der Tanzperformance „One Billion Rising“ auftreten und zum Mittanzen motivieren, Improvisationstheater findet statt, über das Thema Minijobs wird eine Ausstellung gezeigt sowie die Armutskampagne von der Bundesarbeits-gemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten präsentiert.
Endlich partnerschaftlich durchstarten- Lohnlücken schließen!
So lautet der Slogan zu 10 Jahre Equal Pay am 18. März 2017 in Deutschland. In diesem Jahr arbeiten Frauen bis zum 18. März 77 Tage umsonst.

Eindrücke des Red Dinners am 17. März 2017 in der Mall of Berlin

zur Bildergalerie

One Billion Rising

Der 14. Februar 2017 stand wieder ganz im Zeichen von One Billion Rising.
Die Tanzdemonstration vor dem Brandenburger Tor ist ein Berliner Beitrag zur weltweit stattfindenden Aktion „1 Billion Rising Revolution“.

Das Centre Talma, ein Mädchensportprojekt der GSJ – Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit gGmbH, hat sich dieser Aktion angeschlossen und die Dance Demo am Brandenburger Tor organisiert. Das Centre Talma organisierte bereits das 5. Mal die zentrale Dance-Demo vor dem Brandenburger Tor.
Auch die Frauen des Mädchenarbeitskreises Treptow-Köpenick tanzten mit Mädchen und Jungen, an diesem Tag, gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.

Mädchenpreis - Logo 2017

Bildvergrößerung: Mädchenpreis - Logo 2017
Bild: Dominique Kleiner

Die Vorbereitungen für den Mädchenpreis 2017 sind in vollem Gange – im Herbst dieses Jahres findet die 11. Mädchenpreisverleihung statt. Diesmal mit einem neuen Logo, welches den Mädchenpreis in ein neues Licht rücken soll und auch die Broschüre zum Mädchenpreis 2017 ist bereits in Erarbeitung.

Verliehen wird der Mädchenpreis in diesem Jahr erneut an Mädchen, Mädchengruppen und Mädchenmannschaften zwischen 14 und 20 Jahren, die sich im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich in Treptow-Köpenick besonders engagieren. Ob als Mitglied einer Tanzgruppe oder in einem Sportverein, ob Schülersprecherin oder eine einzelne mutige Tat – Euer Engagement wird wertgeschätzt!