Bahnhof Schöneweide bleibt barrierefrei zugänglich

Pressemitteilung vom 14.11.2018

Das Schlichtungsverfahren bei der Schlichtungsstelle des Bundesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen ist am 07.11.2018 einvernehmlich beendet worden. Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass die barrierefreie Zugänglichkeit für die ca. 3-jährige Sanierungsdauer über zwei temporäre Aufzüge sichergestellt werden wird.

Die Installation der Aufzüge soll zeitlich so erfolgen, dass nach Abschaltung der inneren Aufzüge, die Inbetriebnahme der temporären Aufzüge lückenlos sichergestellt wird.

Im Schlichtungsverfahren unter Beteiligung der DB Netz auf der einen und Vertreterinnen und Vertretern des VdK, der DMSG und dem bezirklichen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen in Treptow-Köpenick auf der anderen Seite, konnte die DB davon überzeugt werden, dass die angebotenen Umfahrungsmöglichkeiten für mobilitätseingeschränkte Personen keinesfalls ausreichend sind.

Allerdings hat die DB selbst keine Mittel für die Aufzüge bereitgestellt, sodass der Senat die Mittel bereitstellen musste. Dieser betonte, laut DB Netz AG, den absoluten Ausnahmecharakter der Entscheidung.

“Wir freuen uns darüber, dass alle Menschen weiterhin die Möglichkeit haben, den Bahnhof während der Sanierung nutzen zu können. Trotz der Betonung des Ausnahmecharakters der Entscheidung, wird sich der Bezirk, auf der Grundlage der gesetzlichen Regelungen für die Barrierefreiheit, weiterhin nachdrücklich dafür einsetzen, dass die Rechte von Menschen mit Behinderungen gewahrt bleiben”, so Bezirksbürgermeister Igel. “Wir danken allen mittelbar und unmittelbar Beteiligten ganz herzlich für die Unterstützung in diesem Prozess.”