Der Januar im Ratz-Fatz

Pressemitteilung vom 06.12.2017

ErLesenes am Samstag

Samstag, 13.01., 10:30 Uhr
Klaus Feldmann liest aus dem Buch „August“ von Christa Wolf
Mottenburg nennen die Patienten ihre Lungenheilstätte, in der alle an derselben Krankheit leiden, alle die “Motten” haben. Einer von ihnen ist der achtjährige August, der seine Mutter auf der Flucht aus Ostpreußen verloren hat und selbst verloren wäre, gäbe es da nicht Lilo. Lilo ist siebzehn, sie ist schön, sie wagt es, sich mit der Oberschwester anzulegen, und wenn Lilo seinen Namen ausspricht, klingt er anders als sonst. Mehr als sechzig Jahre danach sind die Erinnerungen an diese Zeit immer noch präsent, kann August darin wie in einem Bilderbuch blättern. 1976 erschien “Kindheitsmuster”, Christa Wolfs großes autobiografisches Buch. 35 Jahre später rückt sie eine Figur daraus in den Mittelpunkt ihrer neuen Erzählung: Wir begegnen dem Jungen August wieder, lesen von einer schwierigen Kindheit im Zeichen von Krieg und Krankheit, aber auch von einem erfüllten Leben, in dem es etwas gegeben hat, das man wohl Glück nennen könnte.
Mit Frühstücksangebot!

Filmvortrag

Freitag, 19.01., 18:00 Uhr
Meryl Streep – ein Porträt
Die dreifache Oscar-Preisträgerin gilt als eine der gefragtesten und künstlerisch erfolgreichsten Filmdarstellerinnen der Welt. Die Liste der Erfolgsfilme scheint endlos zu sein: “Jenseits von Afrika”, “Kramer gegen Kramer”, “Die eiserne Lady”. … Sie gehört zu den Schauspielerinnen, die eine enorme Wandlungsfähigkeit und Ausstrahlung besitzen.
In einem Vortrag sollen einige Etappen ihres Lebens aufgezeigt werden.
Mit Filmsequenzen!
Gestaltung: Dr. Katrin Sell, cinephil

Euphoryon – konzertanter Rock

Freitag, 26.01., 18:00 Uhr
Euphoryon. Das ist konzertanter Rock! Hinter einer schüchternen Gitarre und einem braven Cello lodern musikalische Vulkane, die immer damit drohen, im nächsten Moment auszubrechen.
Euphoryon. Ein Dresdner Duo, das mit seinem einzigartigen Crossover Barock zu Rock und Klassik zu Metal macht.
Euphoryon. Das sind Malte Vief und Matthias Hübner, beide studierte Musiker und mehrfache Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, die sich von den Konventionen „seriöser“ Musik lösten, um ihr Rock-Herz in Eigenkompositionen umzusetzen. Dabei dienen ihnen auch E-Cello und effektreiche Sounds.

ErLesenes am Samstag

Samstag, 27.01., 10:30 Uhr
Die Mütterliche
Dr. Monika Melchert mit einer Lesung zum “Leben der Schauspielerin Helene Weigel (1900-1971).” Sie war eine herausragende Schauspielerin, Intendantin des „Berliner Ensembles“ und Nachlassverwalterin von Bertolt Brecht – drei gewaltige Aufgaben lasteten auf den Schultern dieser schmalen Frau, die als Künstlerin eine bewundernswerte Stärke entwickelte und als Ehefrau eine unglaubliche Großzügigkeit zeigte. Sie hat das „Berliner Ensemble“ geleitet, sich um alles selber gekümmert, die großen Frauenrollen gespielt – allen voran die „Mutter Courage“ – und nach Brechts Tod 1956 sein Theater zu Weltruhm geführt. Für alle war sie da: die Mütterliche.
Mit Frühstücksangebot!

Kindertheater

Sonntag, 07.01., 10:00 Uhr
Die Geschichte vom kleinen Onkel
Der kleine Onkel ist einsam. Da kommt ein großer Hund. Er legt seine Nase in die Hand des Onkels, und das Herz des Onkels schlägt ganz schnell vor Glück.
Nicole Gospodarek, ab 3 Jahre

Sonntag, 12.01., 10:00 Uhr
Frau Holle
Was muss man tun, damit es ordentlich schneit auf der Welt? Ein Grimmsches Märchen für Puppen, Appelbaum und Federbett, aufgelockert mit zauberhaften Ideen, zarter Musik und einem großen Stück Freude, das man sich auf der Zunge zergehen lassen kann.
KinderTheaterMobil, ab 3 Jahre

Sonntag, 21.01., 10:00 Uhr
Hops und Hopsi
In ihrer ca. einstündigen Show präsentieren sie klassisches Clowns-Theater mit Spiel und Spaß, Jonglage, Musik und Zauberei. Das beste daran ist: Ihr könnt selbst mitmachen.
Hops und Hopsi, ab 3 Jahre

Sonntag, 28.01., 10:00 Uhr
Der glückliche Hans
Hans hatte vorübergehend vieles: einen großen Goldklumpen, ein Pferd mit Namen „Wirbelwind“, eine Kuh, die aber ein Ochse war, ein schönes rosiges Glücksschwein und eine dicke, fette, runde Gans. Was bringt er aber am Ende nach Hause? Wird jetzt noch nicht verraten.
Theater Minimal, ab 3 Jahre

Galerie

„In anderen Wahrheiten“
Zeichnungen von geistig behinderten Menschen
Sich dem Unbekannten zu verschließen, fällt bekanntermaßen leichter, als es sich vertraut zu machen. Allzu schnell beschränkt sich die Wahrnehmung von Unterschieden zwischen Menschen auf die Wahrnehmung des Mangels an Übereinstimmung.
Es ist das Haus “Maria Frieden” im Norden Pankows, eine sozialdienstliche Pflegeeinrichtung, die 75 Menschen mit geistigen Behinderungen ein Zuhause bietet. Sie leben dort in Quartiers-Gemeinschaften, die sich über die Stockwerke des Hauses verteilen, in einer Wohngemeinschaft außerhalb des Hauses, mancher auch in seiner eigenen Wohnung.
Einige von ihnen haben ihre Liebe zur künstlerischen Betätigung entdeckt und nutzen die Möglichkeit, ihrer Neigung oder Leidenschaft im Rahmen eines Kurses nachzugehen. Seit 1998 verabredet sich ein Kreis von 20 Frauen und Männern regelmäßig zweimal in der Woche, um zu zeichnen und zu malen. Betreut wird dieser Kurs von dem freischaffenden Berliner Maler Achim Niemann. Das eigentlich besondere und in Ausstellungen nachhaltig sicht- und erlebbare ist, dass er die Aufgabe nicht mit der Intention eines Kunsterziehers übernahm, sondern in der Rolle des hellsichtigen Begleiters und künstlerischen Anregers aufging.
Ausstellungsdauer: bis 22. Januar 2018

Kulturcafé für Senioren

Jeden Dienstag ab 14:00 Uhr Kaffee und Kuchen, ab 14:30 Uhr Kulturprogramm.
Den aktuellen Flyer erhalten Sie vor Ort oder übers Internet: www.ratzfatzberlin.de
(Falls nicht anders ausgewiesen, ist der Eintritt fürs Kulturcafé kostenfrei! Programmänderungen vorbehalten! )

Zu allen Veranstaltungen, bei denen es nicht anders ausgewiesen ist, wird ein Eintritt von 7/4 Euro erhoben, Kinderveranstaltung: 4 Euro. Programmänderungen vorbehalten! Eintritt für Vernissage und Galerie frei!