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Erinnerung: (Un)sichtbare Nachbarn? - Sozialchauvinismus und Wohnungslosenfeindlichkeit

Pressemitteilung vom 27.10.2016

Die Bereitschaft zur Ausgrenzung und Diskriminierung von Wohnungslosen ist in der Gesamtgesellschaft weit verbreitet. Die Statistik der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. zeigt auf, dass diese gesellschaftliche Diskriminierung tödliche Folgen haben kann. Zwischen 1989 und 2013 kamen 212 obdachlose Menschen durch die Gewalt von nicht-wohnungslosen Täter_innen ums Leben.

Da Sozialchauvinismus auch ein Grundelement extrem rechter Ideologie ist, möchten wir uns mit den folgenden Veranstaltungen diesem wichtigen und oft wenig beachtetem Thema vor allem aus der Perspektive von wohnungslosen Menschen widmen.

Gemeinsam mit der GEBEWO Soziale Dienste Berlin gGmbH sowie der Suchthilfekoordination im Bezirksamt Treptow-Köpenick und in Kooperation mit dem Haus Strohhalm und der Ambulanten Wohnhilfe Treptow-Köpenick vom IB möchte das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick mit Ihnen über die Situation von Wohnungslosen in Schöneweide und allgemein in Deutschland diskutieren.
Wir laden Sie daher herzlich zum

Podiumsgespräch zu gesellschaftlicher Ausgrenzung von Wohnungslosen mit
  • Alexandra Richter – Leiterin des „Haus Schöneweide“ Einrichtung für seelisch behinderte Männer, GEBEWO Soziale Dienste Berlin gGmbH
  • Lucius Teidelbaum – Historiker und freier Publizist, Betreiber des Blogs Berberinfo
  • Wann? 3. November, 18 – 20 Uhr
  • Wo? Bürgerstiftung Treptow-Köpenick
    Brückenstraße 3, 12439 Berlin
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.