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Das Ratz-Fatz im November

Pressemitteilung vom 14.10.2016

Veranstaltungshinweise des Kulturzentrum Schöneweide Ratz-Fatz e.V. im November 2016

Lesenacht

  • Freitag, 11.11., 20:00 Uhr bis Samstag, 12.11., 10:00 Uhr
    Lesen und vorlesen, zuhören und dabei einschlafen. Lieblingsbücher vorstellen und Anregungen aufnehmen. Und Leserätsel, bei denen man auch etwas gewinnen kann! Für Leseratten aller Art, ohne Altersvorgaben!
    Abendbrot und Frühstück mit Übernachtung im eigenen Schlafsack: 5 Euro
    Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis 7. November 16
    per Fax: 030/67 77 50 25 oder
    per E-Mail: kontakt@ratzfatzberlin.de

Filmvortrag

  • Freitag, 11.11., 18:00 Uhr
  • 500 Jahre Reformation – Martin Luther und die Freiheit eines Christenmenschen
    Im Jahr 2017 jährt sich die Reformation zum 500ten Mal. Nicht nur in Deutschland wird es zu diesem historischen Ereignis eine Reihe von Feierlichkeiten geben, in denen Luthers widersprüchliche Persönlichkeit ebenso zur Sprache kommen wird.
    Die Beschäftigung mit den biblischen Quellen förderte bei Martin Luther die Erkenntnis, dass der Mensch nicht auf Grund seiner Werke, sondern vielmehr durch die Gnade Gottes gerecht werde. Diese Erkenntnis stand in der damaligen Zeit im krassen Widerspruch zum blühenden Ablasshandel. Die katholische Kirche versprach damit gegen Geld die Vergebung von Sünden, selbst für bereits Verstorbene. Grund genug für den Theologie-Professor Martin Luther im Jahr 1517 mit seinen 95 Thesen zur Disputation einzuladen. Aus der ursprünglichen wissenschaftlichen Disputation wurde deutliche Kritik am damaligen Papsttum. Die Reformation nahm ihren Lauf.
    Mit Filmsequenzen!
    Gestaltung: Dr. Katrin Sell, cinephil

ErLesenes am Samstag

  • Samstag, 05.11., 10:30 Uhr
  • Berlin – Berichte und Anekdoten von Kaisern, Königen und anderen Katastrophen
    “Gerechtigkeit ist ein schön´ Ding – aber es gibt auch Justiz”, sagte Adolf Glasbrenner.

    Was wäre, wenn
    • der Attentäter Tschech 1844 König Friedrich Wilhelm IX. wirklich getroffen hätte?
    • einer der älteren Brüder des “Großen Friedrich” am Leben geblieben wäre?
    • der “Todeswürfel” nicht zersprungen wäre?
    • der Soldatenkönig nicht die Hexenverbrennungen in Berlin verboten hätte?
    • es keine Order des “Großen Kurfürsten” gegeben hätte: “Nach Spandau bis zur Besserung” und Turnvater Jahn in Freiheit geblieben wäre? Janine Strahl-Oesterreich und Bernhard Buley mit einer Lesung.
      Mit Frühstücksangebot!
  • Samstag, 12.11., 10:30 Uhr
  • Günter Schöffler
    “Eine Kanone im Christenviertel von Homs/Syria”

    im Rahmen der Tagebuchtage 2016 in Berlin
    Günter Schöffler liest drei autobiografische Texte mit Tagebuchcharakter. Sie betreffen das Ende des Zweiten Weltkrieges, den sog. Kalten Krieg mit der “Berliner Mauer” und den aktuellen Krieg in Syrien.
    Seit mehr als zehn Jahren werden in Wien und einigen anderen Orten Österreichs jeweils im November TAGEBUCHTAGE durchgeführt. Sie wollen Menschen dazu animieren, über ihr Leben regelmäßige Aufzeichnungen zu führen und auch ihr Leben rückschauend zu beschreiben; vielleicht sogar einen Beitrag zur Geschichtsschreibung zu leisten.
    In diesem Jahr finden einige solcher Lesungen erstmalig in London und Berlin statt.
    Mit Frühstücksangebot!
  • Samstag, 19.11., 10:30 Uhr
  • Einblicke – Die Schreibwerkstatt Erkner stellt sich vor
    Seit vielen Jahren ist in den Räumen des Gerhart-Hauptmann-Museums die Schreibwerkstatt Erkner beheimatet. Hier treffen sich Autoren, Schreibfreudige und Literaturinteressierte, um ihre Texte vorzustellen und zu diskutieren. So unterschiedlich die Schreibenden sind, so verschieden sind auch Inhalte und Darbietungen. In einer öffentlichen Lesung mit ausgewählten Texten möchten sich die Mitglieder der Schreibwerkstatt dem interessierten Publikum vorstellen. Neben den Texten wird es auch kleinere musikalische Auftritte geben. Schauen und – vor allem – hören Sie rein in die Lesung der Schreibwerkstatt Erkner!
    Mit Frühstücksangebot!
  • Samstag, 26.11., 10:30 Uhr
  • Heitere Geschichten von Roald Dahl szenisch gelesen von Irina Vogt
    Für alle Freunde des berühmten Meisters der modernen schwarzhumorigen Kurzprosa Roald Dahl: Diesmal vier unglaubliche Geschichten, lakonisch und voller atemberaubender Überraschungen.
    Ist es möglich, mit Hilfe von jahrelangen Konzentrationsübungen zu lernen, durch verdeckte Spielkarten zu schauen? Gibt es einen Taschendieb, oder besser, einen Fingerkünstler, der anderen Leuten unbemerkt alles aus der Tasche ziehen kann? Von sympathischen Gaunern, Anhaltern und Butlern…
    Mit Frühstücksangebot!

Konzert

  • Freitag, 04.11., 18:00 Uhr
  • Liebeslieder
    aus Spanien, Portugal, Lateinamerika und Osteuropa mit dem Duo CoraSon Gitta Hübner – Gesang und Percussion, Martin Lenz – Gitarre, Mandoloncello und Gesang
    Die beiden Berliner Künstler spielen Musik, die aus einer historisch einzigartigen Verschmelzung verschiedener Kulturen hervorgegangen ist. Auf dem Gebiet des heutigen Spanien lebten viele Jahrhunderte lang unter maurischer Herrschaft Christen, Muslime und Juden so zusammen, dass ihre Künste sich durchdringen und befruchten konnten. Nachfahren aus dieser kraftvollen Verbindung sind die Lieder der sephardischen Juden, der Flamenco, der portugiesische Fado und selbst die Lieder Lateinamerikas: das ist die Musik dieses Konzert-Abends.
  • Freitag, 25.11., 18:00 Uhr
  • Die Klezmerschicksen
    Spiel mir einen Tanz im Park

    Klezmer, Lyrik, Tänze
    Die Klezmerschicksen aus Berlin gibt es seit 1997: Nichtjüdische Frauen greifen osteuropäische jüdische Musiktraditionen auf, verbinden diese mit Tanz und Lyrik. Insbesondere machen die Klezmerschicksen ihr Konzertpublikum mit Texten der renommierten Jerusalemer Künstlergruppe „LYRIS“ vertraut.
    Angelika Hykel: Gesang, Klarinette, Querflöte; Brigitte Ruddigkeit: Violine, Gesang, Percussion; Sabine Schmidt: Klavier, Gitarre, Gesang, Kornett, Bass

Kindertheater

  • Sonntag, 06.11., 10:00 Uhr
  • Aschenputtel
    Geschickt und fleißig, hat viele Freunde: alle Täubchen im Himmel! Die helfen ihr, wenn die Stiefmutter und die Stiefschwestern sie ärgern. Macht nix! Am Ende findet sie der Prinz, und zusammen reisen sie um die Welt. Kinder Theater Mobil, ab 3 Jahre
  • Sonntag, 13.11., 10:00 Uhr
  • Das Märchen vom Salz
    Olga muss den Rotweinfleck aus dem Tafeltuch entfernen, da fällt ihr ein, dass ihre Großmutter sagte, mit Salz ist das möglich! Für die Großmutter war Salz das Allheilmittel! Heutzutage weiß kaum noch einer, wozu Salz alles gut ist. Wie der König in ihrem Lieblingsmärchen!
    Eine Geschichte von der Wichtigkeit des Salzes für die Menschen aller Zeiten
    und dem Verständnis dafür und füreinander. puppen.etc – Theater mit Figuren, ab 4 Jahre
  • Sonntag, 20.11., 10:00 Uhr
  • Dornröschen
    Nach langer Zeit bekommt das Königspaar das ersehnte Kind. Zur Taufe werden die Patentanten eingeladen, aber eine wird vergessen. Sie rächt sich durch einen bösen Wunsch, der aber in einen 100jährigen Schlaf verwandelt wird. Erst als die 100 Jahre um sind, küsst ein Prinz das schlafende Dornröschen wach. Marionettentheater Kaleidoskop, ab 3 Jahre
  • Sonntag, 27.11., 10:00 Uhr
  • Zaubermärchen
    Immer um die Geisterstunde werden in einem Spielzeugstand auf dem Markt die Puppen lebendig und spielen ein Märchen, in dem natürlich eine liebe Prinzessin, ein tapferer Prinz, ein eingebildeter Zauberer, eine heiratswütige Hexe und…..aber halt – alles darf man nicht vorher schon verraten! Puppentheater Gong, ab 3 Jahre

Theater

  • Freitag, 18.11., 18:00 Uhr
  • Zwei an einem Abend
    „Von der Gerichtslaube zur ‚Letzten Instanz‘ – Ein Leidensweg der Wahrheit“
    Der „Schiefe Fritz“, so nannten die Berliner ihren letzten Kurfürsten Friedrich III., bis der sich 1701 in seiner Geburtsstadt Königsberg selbst zum „König in Preußen, Friedrich I.“ krönte. Sein Streben nach der Königswürde überdeckte seine Verantwortung für Ordnung in der Stadt und im Land. In Berlin aber waren die menschlichen und vor allem die moralischen Wunden des Dreißigjährigen Krieges noch nicht verheilt. Niemals zuvor und niemals nach der Regierungszeit des letzten Kurfürsten und ersten Königs von Preußen gab es so viele Räuberbanden in Berlin. Aber seine immer strenger werdenden Urteile zu Folter und Hinrichtung, in der „Gerichtslaube“ ausgesprochen, wurden aus Protest und als Selbstschutz in der „Letzten Instanz“ von den Berlinern neu verhandelt.
    Eine Posse auf das „gute, alte“ Berlin mit Namen, Ort und Datum. „Köpenick und kein Ende“. Mit dieser Überschrift betitelte die Leipziger Volkszeitung im November 1906 einen Artikel über den Raubüberfall des falschen Hauptmanns Wilhelm Voigt auf das Köpenicker Rathaus. Aus einem Gaunertrick war ein weltweites Gelächter entstanden, das nicht enden wollte. Und das Lachen galt nicht der zweifelhaften Lebensgeschichte des Wilhelm Voigt, sondern dem kaisertreuen und bornierten Militär, das sich aus Anlass der hundertjährigen Erinnerung an die verlorene Schlacht bei Jena und Auerstedt als zur Kaiserzeit unbesiegbar feiern ließ. Und die politische Fehlleistung der Marokko-Krise im Oktober 1906 setzte noch eins drauf. Der preußische Junkerstaat hatte sich weltweit blamiert.
    Text/Regie für beide Theaterstücke: Bernhard Buley, es spielt die „Theatergruppe Oberspree“

Kulturcafé für Senioren

Jeden Dienstag ab 14:00 Uhr Kaffee und Kuchen, ab 14:30 Uhr Kulturprogramm

  • Dienstag, 01.11., 14:30 Uhr
  • Kaffeeklatsch
  • Dienstag, 08.11., 14:30 Uhr
  • Drucken auf einer Gelatineplatte
    Benutzen von Naturmaterialien (Blätter, Zweige, einfache Schablonen ….)
    Farben und Papier sind vorhanden!
  • Dienstag, 15.11., 14:30 Uhr
  • Wie schützen Sie sich im Alter?
    Polizei-Senioren helfen und beraten Senioren.
  • Dienstag, 22.11., 14:30 Uhr
  • Basteln von kleinen Gestecken zum 1. Advent
  • Dienstag, 29.11., 14:30 Uhr
  • Adventsnachmittag
    mit Pfefferkuchen, Apfelpunsch und Geschichten

(Falls nicht anders ausgewiesen, ist der Eintritt fürs Kulturcafé frei,
Programmänderungen vorbehalten!)

Galerie im Ratz-Fatz

  • Ausstellungsdauer: bis 28. November 2016
  • Monochrom und farbreduziert
    Fotografien aus dem Colorclub Berlin (CCB)

    Farbe in der Fotografie war bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts heiß umstritten. Der bekannte Fotograf und Hochschulprofessor Arno Fischer distanzierte sich von der Farbfotografie noch in dieser Zeit in einem Textbeitrag mit der Aussage „kommt Farbe ins Spiel – sofort ist die Operette drin“. Dem künstlerisch arbeitenden Fotograf war dieser Gedanke plausibel, denn Farbe neigt dazu, Motive zu verklären und optisch aufzuwerten. Zwar hat sich die Farbfotografie dank der technischen Perfektionierung inzwischen in der Szene behauptet, aber die sogenannte Schwarzweißfotografie verschafft sich wegen ihres Abstraktionsvermögens erneut eine dominante Geltung.
    Angestammte Farbfotografen aus dem Colorclub Berlin-Treptow nutzen nun das starke Gestaltungspotential der Monochromie, gemäß FIAP-Definition also die unbunten Farben Schwarz und Weiß oder alternativ eine einzige, die gesamte Bildfläche abdeckende Farbe und stellen aktuelle, nicht themengebundene Arbeiten
    vor. Das Projekt wird mit farblich stark reduzierten Farbfotos angleichend erweitert.
    Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr und zu den Veranstaltungen.

Advent im Ratz-Fatz

  • 1. Advent
    mit Kaffee, Kuchen und dem Kindertheaterstück „Die Drachengrube“ mit der Kindertheatergruppe „Die Eleven“
    Ein Loch in der Erde auf freiem Feld, eine Grube. Niemand braucht sie und außerdem ist sie gefährlich. Wenn dort jemand hineinfällt, was dann? Am besten ist es, man wirft Steine und Unrat hinein.
    Vor 100 Jahren soll hier ein Drache sein Unwesen getrieben haben. Gibt es ihn wirklich noch?

Zu allen Veranstaltungen, bei denen es nicht anders ausgewiesen ist, wird ein Eintritt von 7/4 Euro erhoben. Programmänderungen vorbehalten!
Eintritt Vernissage und Galerie frei!