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Der Oktober im Ratz-Fatz

Pressemitteilung vom 07.09.2016

Veranstaltungshinweise des Kulturzentrum Schöneweide Ratz-Fatz e.V. im Oktober 2016

Konzert

  • Samstag, 01.10., 18:00 Uhr
  • Trio Scho – Russische Kaffeehausmusik
    „SCHO“ ist ein Slang-Wort und heißt so viel wie „Was soll sein?!“
    Zum Repertoire des Trios gehören russische Lieder und Instrumentalstücke von den „Goldenen Zwanzigern“ bis in die Jetzt-Zeit sowie eigene Lieder, russischer Swing und Bossa Nova. Ihre Auftritte in Radio und Fernsehen sowie auf dem Karneval der Kulturen zeigen, wie vielseitig sich die drei Musiker präsentieren. Im Jahr 2000 und 2011 gewann das Trio den Musikwettbewerb des Berliner Senats.
    Gennadij Desatnik: Gesang, Violine und Gitarre; Valery Khoryshman: Akkordeon, Gesang; Alexander Franz: Kontrabass, Gesang

Fest

  • Freitag, 07.10., 17:00 Uhr
  • Kartoffelfest mit dem Seniorenchor „Otto Dunkel“
    Bei allem, was es „Rund um die Kartoffel“ gibt – von der Suppe, über Gebratenes, Gegrilltes bis zu Gebackenem. Der Seniorenchor „Otto Dunkel“ (Leitung: Evgenia Sprotte) singt für Sie, und er wird diesen schönen Abend abrunden.
    Damit wollen wir den Sommer verabschieden und den Herbst willkommen heißen.
    Bei schönem Wetter im Garten, sonst im großen Saal des Hauses.

Filmvortrag

  • Freitag, 23.09., 18:00 Uhr
  • Abschied und Willkommen – Das Leben der Brigitte Reimann
    Es erscheint zunächst erstaunlich, dass in den Jahren 1997 und 1998 nach der Veröffentlichung ihrer beiden Tagebuch-Bände diese in allen Feuilletons der überregionalen Zeitungen an herausgehobener Stelle rezensiert wurden. Brigitte Reimanns Tagebücher sowie ihr Briefwechsel haben heute offenbar eine so große Resonanz, weil die politischen Bedingungen ihres Zustandekommens nicht mehr existieren.
    Man mag Brigitte Reimanns Wahrnehmung der DDR als von politischer Naivität und Unzulänglichkeit behaftet ansehen; deren Stärke liegt aber zweifellos in der oftmals selbstironischen Kommentierung dieser auch in ihrer Persönlichkeit angelegten Widersprüchlichkeit; „Ach, ich Esel und albernster aller Dummköpfe mit meinem gemütvollen Sozialismus. …“ Gerade dieses Dasein zwischen Begeisterung und Verzweiflung macht ihr Leben heute noch so schillernd.
    Mit Filmsequenzen!
    Gestaltung: Dr. Katrin Sell, cinephil

Flamenco-Tanzabend

  • Samstag, 15.10., 18:00 Uhr
  • „bailar, bailar y bailar”
    Mariposa präsentiert einen Tanzabend mit ihren Schülern.
    Ein Bühnenprogramm mit live-Musik: Azusa Krist (Violine), Christof Schill (Gitarre) sowie Tapas und Wein.
    In der spanischen Sprache bezeichnet flamenco neben dem musikalischen Genre auch einen Flamingo, einen Andalusier mit Roma-Wurzeln, die flämische Sprache sowie einen Flamen.
    Flamenco ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Liedern und Tänzen aus Andalusien. Er gilt als traditionelle spanische Musik, geht jedoch auf Einflüsse unterschiedlicher Kulturen zurück. Die musikalische Praxis besteht aus Gesang (cante), Instrumentalspiel (toque), insbesondere dem Spiel der Gitarre (guitarra flamenca) und Tanz (bailar). Charakteristisch für die Musik des Flamenco, der etwa 60 bis 70 verschiedene Formen aufweist, sind seine metrischen Grundmuster (compás) sowie die häufige Verwendung modaler Wendungen in Melodik und Harmonik.

Konzert

  • Freitag, 21.10., 18:00 Uhr
  • „Edith et Piaf“
    Katelijne Philips-Lebon schlüpft in die Rolle der Edith Piaf. Sie taucht in verschie-dene Stationen des Lebens ein – zwischen der privaten und öffentlichen Piaf.
    Eine Frau, zwei Gesichter: Piaf, der umjubelte Weltstar, der mit unvergleichlicher Bühnenpräsenz und innerem Feuer ihr Publikum in Bann zog. Edith, eine lebens-hungrige Frau, die ihre Sehnsucht in Exzessen auslebte (Alkohol, Drogen, Sex…) und dennoch oder gerade deshalb sehr zerbrechlich blieb. Eine Frau mit vielen Fa-cetten. Sie wollte glücklich sein und geliebt werden. Nicht als Star, sondern als Mensch. Katelijne Philips-Lebon, Gesang und Francois Giroux, Gitarre

ErLesenes am Samstag

  • Samstag, 15.10., 10.30 Uhr
  • Thomas Luthardt – Gedichte und Viktor Hoffmann – musikalischer Rahmen
    Der Arzt und Lyriker Thomas Luthardt liest aus dem im APHAIA Verlag erschienenen Gedichtband „Die weniger leichte Bewegung“ und aus anderen Veröffentlichungen.
    Thomas Luthardt (geb. 1950) schrieb Kinderbücher, Erzählungen, Opernlibretti; kaum ein Genre, das nicht von ihm bearbeitet wurde. Doch ist der Friedrichshagener vor allem Dichter.
    Viktor Hoffmann, Songpoet und Komponist begleitet die Lesung musikalisch mit eigenen Interpretationen am Klavier und auf der Gitarre.
    Mit Frühstücksangebot!
  • Samstag, 22.10., 10:30 Uhr
  • In Erinnerung an den 60. Todestag von Bertolt Brecht (14.08.2016)
    Dr. Monika Melchert mit einem Vortrag:
    „Bertolt Brecht – ein Künstlerschicksal im Exil“

    Brecht war 15 Jahre in der Emigration, von 1933 bis 1948, und musste mit seiner Familie durch fünf Exilländer ziehen, immer auf der Flucht vor der Nazidiktatur und in den Nachkriegswirren – ein Leben auf des Messers Schneide. Dennoch entstanden in diesen Jahren seine Hauptwerke, Theaterstücke und Gedichte, die ihn zum bedeutendsten politischen Dichter deutscher Sprache des 20. Jahrhunderts machten. Mit der Rückkehr nach Berlin im Herbst 1948 begann die Ära seines Weltbekannten Berliner Ensembles. Monika Melchert erinnert in ihrem Vortrag an die gro0en Leistungen des Autors ebenso wie an die schwierige Situation seiner Familie. Mit Frühstücksangebot!
  • Samstag, 29.10., 10:30 Uhr
  • Szenische Lesung neuer finnischer Erzählungen
    Die Schauspielerin Gabriele Mewe und ihr Partner Jens-Peter Dierichs haben aus den Erzählungen der 15 Autorinnen und Autoren für ihre Lesung mehrere Geschichten ausgewählt, in denen es um die Beziehungen von Mann und Frau im modernen Finnland geht, und ihnen das Motto „Zwischen Einsamkeit und Zweisamkeit“ vorangestellt. Mewe und Dierichs lesen von einem Schriftsteller auf der Suche nach Liebe in der Einsamkeit der Großstadt, vom Urlaub eines ungleichen Ehepaars in wundervoller Natur, von der Lebenskrise eines Mannes und seiner Ehescheidung, von der Erinnerung einer Ehefrau an eine schon vergessene Liebesaffäre, … Mit Frühstücksangebot!

Kindertheater

  • Sonntag, 02.10., 10:00 Uhr
  • Die Geschichte vom kleinen Onkel
    Der kleine Onkel ist einsam. Da kommt ein großer Hund. Er legt seine Nase in die Hand des Onkels und das Herz des Onkels schlägt ganz schnell vor Glück. Da kommt ein Kind, setzt sich mit auf die Treppe und der Hund legt seine Nase in die Hand des Kindes…
    Ein Stück über Einsamkeit, Zweisamkeit und das Glück, Beziehungen zu haben.
    Nicole Gospodarek, ab 3 Jahre
  • Sonntag, 09.10., 10:00 Uhr
  • Wusel und seine Freunde
    Wusel geht mal wieder mal seiner Lieblingsbeschäftigung nach, dem Sachen Suchen. Unterwegs trifft er seine Freunde, die sehr gerne mit ihm spielen. Darüber vergessen sie etwas Wichtiges und plötzlich ist alles gar nicht mehr so lustig. Glücklicherweise könnt ihr Wusel dabei helfen, die gute Wassergeist-Frau zu retten.
    Dieses Stück beinhaltet viele Mitmach-Aktionen. Wusel wüsste z.B. so gerne was ein Kunststück ist… Könnt ihr ihm eins zeigen?
    Puppentheater Katinchen, ab 3 Jahre
  • Sonntag, 16.10., 10:00 Uhr
  • DAS ist Anton Daumesdick
    Fingerspiele, Lieder, Verse für Kinder
    Sprache macht Spaß und Finger können tolle Dinge machen.
    Aus dem Spiel mit den Händen und einem Stück Knete entstehen lauter kleine bunte Geschichten, Gedichte und Lieder rund um Anton Daumesdick und einen Teddybären. …Denn Geräusche, Bilder und Reime haben Zauberkraft!
    Kobalt-Figurentheater, ab 2 Jahre
  • Sonntag, 30.10., 10:00 Uhr
  • Hans im Glück
    Geht es denn mit dem Teufel zu, wenn einer Hab und Gut vertauscht – das Gold zum Pferd, das Pferd zur Kuh, die Kuh zum Schwein, das Schwein zur Gans, die Gans zum Stein – bis er mit leeren Händen dasteht, und er wird doch „Hans im Glück“ genannt? Jawohl, der Teufel hat die Hand im Spiel, denn niemals will er glauben, noch erlauben, dass einer einfach glücklich ist. Er bietet eine Wette an. …
    PuppenMusikTheater Martin Lenz, ab 3 Jahre

Kulturcafé für Senioren

Jeden Dienstag ab 14:00 Uhr Kaffee und Kuchen, ab 14:30 Uhr Kulturprogramm
  • Dienstag, 04.10., 14:30 Uhr – Kaffeeklatsch
  • Dienstag, 11.10., 14:30 Uhr – Selbst gedrehtes Video – Überraschungsfilm – Werner Laube ????
  • Dienstag, 18.10., 14:30 Uhr – Gruselgeschichten lesen
  • Dienstag, 25.10., 14:30 Uhr – Spielenachmittag Brett- und Kartenspiele
  • (Falls nicht anders ausgewiesen, ist der Eintritt fürs Kulturcafé frei,
    Programmänderungen vorbehalten!)

Galerie im Ratz-Fatz

Wassily Heuschober – „Klima und Wandel“
  • Installation – Zeitungs-Collage, Skulptur, Malerei
  • Ausstellungsdauer: bis 04. Oktober 2016
  • Öffnungszeiten: Mo bis Fr von 10:00 bis 18:00 Uhr und zu den Veranstaltungen
  • Vernissage: Samstag, 8.Oktober, 15:00 Uhr
  • Monochrom und farbreduziert
  • Fotografien aus dem Colorclub Berlin (CCB)

Farbe in der Fotografie war bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts heiß umstritten. Der bekannte Fotograf und Hochschulprofessor Arno Fischer distanzierte sich von der Farbfotografie noch in dieser Zeit in einem Textbeitrag mit der Aussage „kommt Farbe ins Spiel – sofort ist die Operette drin“. Dem künstlerisch arbeitenden Fotograf war dieser Gedanke plausibel, denn Farbe neigt dazu, Motive zu verklären und optisch aufzuwerten. Zwar hat sich die Farbfotografie dank der technischen Perfektionierung inzwischen in der Szene behauptet, aber die sogenannte Schwarzweißfotografie verschafft sich wegen ihres Abstraktionsvermögens erneut eine dominante Geltung.
Angestammte Farbfotografen aus dem Colorclub Berlin-Treptow nutzen nun das starke Gestaltungspotential der Monochromie, gemäß FIAP-Definition also die unbunten Farben Schwarz und Weiß oder alternativ eine einzige, die gesamte Bildfläche abdeckende Farbe und stellen aktuelle, nicht themengebundene Arbeiten
vor. Das Projekt wird mit farblich stark reduzierten Farbfotos angleichend erweitert.
Ausstellungsdauer: bis 28. November 2016
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr und zu den Veranstaltungen.

Zu allen Veranstaltungen, bei denen es nicht anders ausgewiesen ist, wird ein Eintritt von 7/4 Euro erhoben. Programmänderungen vorbehalten! Eintritt Vernissage und Galerie frei!