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Zaunbau im Bellevuepark für den Erhalt eines Berliner Naturdenkmals

Pressemitteilung vom 18.12.2015

Erhalt eines Baumveteranen im Bellevuepark durch Absperrung des Fallbereiches

Leider hat sich trotz intensiver Bemühungen, die Eiche, die unter Naturschutz steht, nicht wieder erholt. Sie ist bereits in großen Teilen abgestorben.

1752 gepflanzt stand dieser Baumveteran schon im Umfeld des 1766 errichteten und im 2. Weltkrieg zerstörten Schlösschens Bellevue.

Mit einem Stammumfang von 5,70m gehört diese raumprägende Eiche aufgrund ihrer Schönheit seit 1993 zu den Berliner Naturdenkmalen (Nr. 9-34).
Aufgrund ihrer ökologischen und historischen Bedeutung darf die Bellevue-Eiche in Würde altern. Da von der absterbenden Eiche Gefahr, durch herabfallendes Totholz ausgeht, ist der Fallbereich entsprechend eingezäunt worden.

Hier werden nun Lebensräume für teilweise auch seltene Arten geschaffen. Im Totholz der Eiche und in den sich zersetzenden Holzstrukturen siedeln sich viele Arten an.

Es wird sicher lange dauern bis der Baum durch Witterungseinflüsse und Holzzersetzung vergeht. Der Tod gehört zum Leben dazu und spendet an dieser Stelle auch neues Leben. Unsere Entscheidung den Baum trotzdem zu erhalten, wurde mit dem bezirklichen Denkmalsamt, dem Umwelt und Naturschutzamt und den Naturschutzverbänden abgestimmt.