Bebauungsplan rechtsverbindlich - Neues Wohnen am Marienhain kann beginnen

Pressemitteilung vom 27.11.2015

Ein wichtiger Schritt zur Realisierung des Wohnbauprojekts in Wendenschloß ist nun vollzogen. Mit der Veröffentlichung der Verordnung zur Festsetzung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans 9-57 VE im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin ist der Bebauungsplan jetzt rechtsverbindlich.

Dieser vorhabenbezogene Bebauungsplan 9-57 VE schafft die Voraussetzungen für die Entstehung eines neuen Wohnquartiers in der Köpenicker Ortslage Wendenschloß. Die kanadische IBI Group plant auf dem Gelände Marienhain an der Wendenschloßstraße 254 attraktiven Wohnraum an der Dahme mit ca. 1.100 neuen Wohnungen. Darüber hinaus entstehen eine Kindertagesstätte, Dienstleistungen, Gastronomie sowie öffentlich nutzbare Grünflächen.

Das Ufer der Dahme wird öffentlich zugänglich gemacht und von der Wendenschloßstraße aus für eine Geh- und Radwegenutzung für Jedermann erreichbar sein.

Der Bezirksstadtrat für Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt, Rainer Hölmer, begrüßt diese Entwicklung: „Neuer Wohnraum wird im Bezirk dringend benötigt, wenn er dazu noch in so attraktiver Lage entsteht, ist das umso erfreulicher.“

Auf dem 16 ha großen privaten Gelände befand sich einst der Sommersitz des Berliner Meiereibesitzers Carl Bolle. Lange Jahre lag das Gelände brach, nachdem zuletzt die Nutzung durch die Humboldt-Universität Berlin und deren Institut für Zierpflanzenbau aufgegeben wurde. Die denkmalgeschützte Villa Bolle mit Garten, Weinhaus und sog. Marienhainallee sowie das ehemalige Wohnhaus am Gutshof sollen restauriert bzw. wiederaufgebaut werden und eine neue zukunftsfähige Nutzung bekommen. Dazu hat sich der Investor verpflichtet.