Leiterin des Fachbereiches Kultur verabschiedet

Pressemitteilung vom 10.10.2013

Doris Thyrolph, langjährige Kulturamtsleiterin in Berlin-Treptow und Berlin Treptow-Köpenick, beendete am 08. Oktober ihre verdiente Tätigkeit für Kunst und Kultur beim Bezirksamt. Künstlerinnen, Künstler und weitere Wegbegleiter hatte Doris Thyrolph schon im August zu einem Orgelkonzert in die Dorfkirche nach Berlin-Rahnsdorf geladen. Am gestrigen Montag wurde sie nun vom Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport, Svend Simdorn, und von der Amtsleiterin für Weiterbildung und Kultur, Annette Indetzki, im Kreise ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verabschiedet. 37 Jahre lang war Doris Thyrolph als Kulturverantwortliche im Berliner Südosten tätig mit dem Ziel, eine lebendige vielfältige Kulturlandschaft zu gestalten und vielen Menschen nahe zu bringen.

Herr Simdorn und Frau Indetzki dankten Frau Thyrolph für ihren unermüdlichen Einsatz für die Treptow-Köpenicker Kulturlandschaft und wünschten ihr für den „Unruhestand“ Gesundheit und Vitalität.

Doris Thyrolph hinterlässt im doppelten Sinne eine Lücke im Bezirk, denn die dringend erforderliche Neubesetzung ihrer Position kann gegenwärtig nicht erfolgen. Grund dafür sind fehlende finanzielle Mittel und der durch den Senat vom Bezirk Treptow-Köpenick geforderte Stellenabbau. Deshalb wird der Fachbereich Kultur bis auf weiteres von der Amtsleiterin geleitet. Diese Regelung gilt im Amt für Weiterbildung und Kultur seit August bereits für den Fachbereich Museum. In diesem Zusammenhang sind auch geplant, die Fachbereiche Kultur und Museum zu einem gemeinsamen Fachbereich zusammenzuführen, weil dem eklatanten Personalmangel anders nicht mehr begegnet werden kann.

Bezirksstadtrat Simdorn: „Vorläufig wird Frau Indetzki die Fachbereiche Kultur und Museum in Personalunion leiten. Das kann jedoch angesichts der ohnehin bestehenden Komplexität und Fülle ihrer Aufgaben keine Dauerlösung sein. Eine eigenständige Fachbereichsleitungsstelle muss so schnell wie möglich wieder besetzt werden.“

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