Informationsveranstaltung am 24.09.2013 zu Modernisierungen in der Mittelheide/Märchenviertel

Pressemitteilung vom 26.09.2013

Am Dienstag, dem 24.09.2013, führte das Bezirksamt Treptow-Köpenick unter Leitung des Bezirksstadtrates für Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt, Rainer Hölmer, im Rathaus Köpenick eine Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger aus der Mittelheide/Märchenviertel durch.
Eine Vielzahl der Wohnungen in der Mittelheide/Märchenviertel wurden durch die GSW veräußert. Die Wohnungen sind nun im Besitz der PRO Mittelheide GmbH bzw. der PRE Mittelheide GmbH. Erste Verkäufe von Eigentumswohnungen sind erfolgt.

Da viele Mieterinnen und Mieter mit Besorgnis die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen und die angekündigten Modernisierungsmaßnahmen mit zu erwartenden Mietsteigerungen verfolgen, hat sich das Bezirksamt zur Durchführung dieser Veranstaltung entschlossen. Im Vorfeld dieser Veranstaltung gab es bereits Gespräche mit dem Vertreter der Berner Group und der Bürgerinitiative Mitttelheide-Märchenviertel. Im Rahmen der Veranstaltung konnten den ca. 140 Bürgerinnen und Bürgern mitgeteilt werden, dass nach Einschätzung des Bezirks die bereits durchgeführten Modernisierungsarbeiten gesetzlich korrekt erfolgten. Eine Vielzahl der Fragen konnte durch den Bauherren, den Vertreter der Bürgerinitiative und einen Vertreter des Berliner Mietervereins beantwortet werden. Mit besonderm Interesse wurde die Information über die laufenden Gespräche der Berner Group mit der Bügerinitiative zu detailierten Fragen der Modernisierungsankündigungen und Modernisierungsvereinbarungen im Zusammenhang mit den Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten im Märchenviertel aufgenommen. Eine im Entwurf vorliegende Erklärung des Bauherrn, die konkrete Aussagen zu den für die Mieter/innen relevanten Konditionen und Folgen der Modernisierung trifft, beinhaltet ein weit reichendes Entgegenkommen für die Mieterinnen und Mieter. So erklärte die Berner Group u.a. bereits verbindlich, dass für den Anbau der Balkone keine Umlage auf die Miete erfolgt, obwohl es sich dabei anerkanntermaßen um eine umlagefähige Modernisierungsmaßnahme handelt. Das Bezirksamt setzt seine vermittelnde Tätigkeit fort und ist bemüht, aktiv darauf hinzuwirken, dass in Kürze eine abschließende Verständigung zwischen der Berner Group und der Bürgerinitiative erfolgt.

Herr Hölmer stellt fest: “Die in den vergangenen Monaten aufgekommene Unsachlichkeit ist nun einem konstruktiven Miteinander gewichen. Ich bin überzeugt dass es gelingen wird, die grundsätzlich begrüßenswerte Sanierung wertvoller denkmalgeschützer Bausubstanz, die mit Verbesserungen der Wohnbedingungen für die Mieterinnen und Mieter einhergeht, in einer sozialverträglichen und für die Mieter/innen akzeptablen Art und Weise zu realisieren.”