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Ausstellungseröffnung in der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche

Pressemitteilung vom 18.06.2013

80 Jahre nach den schrecklichen Ereignissen im Juni 1933 eröffnet in der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche im ehemaligen Amtsgericht, Puchanstraße 12, 12555 Berlin am 21. Juni um 11 Uhr eine neue Dauerausstellung . Sie ist Ergebnis eines Ausstellungs- und Forschungsprojektes des Bezirkes Treptow-Köpenick im Rahmen des Themenjahres „Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933-1938-1945“.

Begrüßung:
Oliver Igel, Bezirksbürgermeister Berlin Treptow-Köpenick

Ansprachen:
Sigmar Gabriel, SPD-Parteivorsitzender und Mitglied des Deutschen Bundestages
Dr. Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender Die Linke im Deutschen Bundestag

Einführung in die Ausstellung und den Forschungsband:
Dr. Stefan Hördler, Deutsches Historisches Institut Washington, DC

Einen Höhepunkt des SA-Terrors in Berlin nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 stellte die „Köpenicker Blutwoche“ dar. Zwischen dem 21. und dem 26. Juni 1933 verschleppte und misshandelte die Berliner und Köpenicker SA mehrere hundert Personen, mindestens 23 von Ihnen starben. Das Köpenicker Amtsgerichtgefängnis diente als Koordinierungsstelle der Verhaftungen und als Folterstätte.

Die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche ist beim Bezirksamt Treptow-Köpenick, Fachbereich Museum, angesiedelt und kann donnerstags von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr besichtigt werden.