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Erstes Ergebnis zu Kiezkassen

Pressemitteilung vom 22.02.2013
Kiezkasse Geldpuzzle
Bild: Photo-K - Fotolia.com

Die Schule soll verschönert werden ….
so der Wunsch einer kleinen Schülerin der Grundschule an den Püttbergen in der Bürgerversammlung zu den Kiezkassen am 15. Februar. Weitere Wünsche betrafen die Errichtung eines Spielgerätes auf dem Strandbadgelände, die Innenrenovierung der Feierhalle auf dem Friedhof und ein Inklusionsfest mit den Bewohnern von Ulmenhof und Stadtmission. 24 Bürger trafen sich in der Grundschulaula, um unter Leitung der Kiezpaten Karin Zehrer und Karsten Weser sowie der Amtsleitung Finanzen Edwin Hoffmann und Sylvia Nietzold von der Sozialraumorientierten Planungskoordination über die Verwendung von 1.850,00 Euro zu beraten, die der Bezirkshaushalt 2013 für Rahnsdorf zur Verfügung stellt.
Nach intensiver Aussprache über die einzelnen Vorschläge sowie den Abstimmungsmodus entschied die Bürgerversammlung an diesem Abend, die Mittel zur malerischen Verschönerung der Straßenfront der Krümelschule und – sofern die Genehmigung von Vattenfall zu erhalten ist – des Stromhäuschens am Bahnhof Wilhelmshagen zu verwenden.
Grundschulleitung, Bürgerverein und der Förderverein des Kiezklubs Hessenwinkel werden sich dazu beraten und das Vorhaben gemeinsam umsetzen.
Große Sympathie fand auch der Vorschlag eines Spielgerätes auf dem Strandbadgelände. Wenn die Idee der ortsteilbezogenen Mittelverwendung bezirksweit angenommen wird, wie das positive Rahnsdorfer Beispiel zeigt, ist in den nächsten Jahren mit einer Fortsetzung und gegebenenfalls größeren Budgets zu rechnen. Sie werde vom positiven Verlauf der ersten Rahnsdorfer Bürgerversammlung berichten und für eine Fortführung des Modells werben, so die Bezirksverordnete Karin Zehrer abschließend.
Frühere Formen einer Bürgerbeteiligung am Bezirkshaushalt waren wenig frequentiert worden und daher zu überdenken. Aus diesem Grund beschloss die Bezirksverordnetenversammlung, den 20 Bezirksregionen in Treptow-Köpenick jeweils eigene Budgets zur Verfügung zu stellen, die die Anwohner souverän für außerplanmäßige Ausgaben einsetzen können.
Karin Zehrer (Kiezpatin)