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Erneuter Gewaltanschlag auf die Ansprechbar der Jusos Treptow-Köpenick

Pressemitteilung vom 08.01.2013

Der erneute Gewaltanschlag auf die Ansprechbar der Jusos Treptow-Köpenick in der Schöneweider Siemenstraße ist auf das entschiedenste zu verurteilen.

Die Antwort kann nur lauten – niemand, der sich in diesem Bezirk gegen Rechtsextremismus engagiert wird sich von solchen Attacken brauner Netzwerke einschüchtern lassen. Wenn jemand fragt, woher man die Gewissheit nehmen kann, das dieser dritte Anschlag innerhalb von 6 Monaten von rechts kommen könnte, wo doch wieder kein Bekennerschreiben vorliegt, dem ist zu sagen – wie bei der Anschlagserie des NSU sind Bekennerschreiben von Rechtsextremen die absolute Ausnahme, mit denen diese Taten gerechtfertigt werden. Das ist einfach zu erklären – die Tat ist die Message. Die Tat steht für Bekennerworte. Der Anschlag ist das Bekenntnis, die Botschaft „Zerschlagt die Demokratie“.

Nötiger denn je ist eine effektive Repression gegen Rechtsextreme, eine konsequente Null-Toleranz-Strategie der Berliner Sicherheitsorgane von Polizei bis Verfassungsschutz gegen die extreme Rechte. Wir wollen endlich Ermittlungs-Ergebnisse sehen.

Hans Erxleben

Sprecher Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick