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Vermehrtes Auftreten von Staupe bei Füchsen – Bitte um dringende Überprüfung zum Impfstatus Ihres Hundes

Pressemitteilung vom 20.12.2012
Rotfuchs (Foto: Pim Leijen - Fotolia.com)
Rotfuchs (Foto: Pim Leijen - Fotolia.com)
Bild: Pim Leijen - Fotolia.com

In den vergangenen Tagen wurden bei mehr als der Hälfte aller zur Untersuchung eingesandten Füchse Staupe festgestellt.

Die Staupe ist eine gefürchtete, weltweit verbreitete und häufig tödlich endende, durch Viren ausgelöste, Infektionskrankheit. Neben den Caniden (Hunde, Füchse und Wölfe) sind auch andere Tiere wie Waschbären, Frettchen, Marder oder Robben für das Staupevirus empfänglich. Eine Infektion erfolgt meist durch direkten Kontakt mit einem erkrankten Tier; jedoch ist eine Ansteckung auch über die ausgeschiedenen Körperflüssigkeiten infizierter Tiere möglich. Besonders gefährdet sind Welpen und alte Hunde.

Für den Menschen ist die Staupe ungefährlich. Bei den Tieren entwickeln sich nach den ersten Anzeichen wie hohes Fieber, Fressunlust und Mattigkeit vielgestaltige Krankheitsbilder, wobei Erkrankungen der Atemwege (respiratorische Form), des Magen-Darm-Traktes (gastrointestinale Form), des Zentralnervensystems (nervöse Form) oder der Haut im Vordergrund stehen und auch ineinander übergehen können.

Der sicherste Schutz ist eine vorbeugende Impfung Ihres Schützlings gegen die Staupe. Bitte schauen Sie in den Impfpapieren nach, wann Ihr Hund zuletzt gegen Staupe geimpft wurde und wenden sich bei Fragen an Ihren praktizierenden Tierarzt.

Der Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht des Ordnungsamtes empfiehlt dringend allen Hundebesitzern, den Impfstatus ihres Vierbeiners überprüfen und diesen gegebenenfalls nachimpfen zu lassen.