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Kurzprofile der Bezirksregionen und des Bezirks

Kurzprofile Tempelhof-Schöneberg 2021

Informationen zu den Kurzprofilen

Die Kurzprofile der Bezirksregionen von Tempelhof-Schöneberg und des Bezirks werden durch die Datenkoordination der Koordinierungsstelle für lokales Planen und Handeln (OE SPK) erarbeitet und jährlich aktualisiert.
Im Jahr 2021 konnten die Kurzprofile nur in reduziertem Umfang erarbeitet und veröffentlicht werden.

In den aktuellen Kurzprofilen werden ausgewählte Daten der Einwohnerregisterstatistik als Grafiken und Tabellen präsentiert und mit Kartenausschnitten ergänzt. Die Daten für die Kurzprofile werden über den abgestimmten Datenpool des Amt für Statistik Berlin-Brandenburg bereitgestellt und durch die Datenkoordination visualisiert und formatiert.

Die Kurzprofile geben einen schnellen Überblick über den Ist-Zustand in den Bezirksregionen und die kleinräumige Entwicklung in den letzten fünf Jahren (Datenstand Dezember 2020).

Das Informationsblatt zu den Kurzprofilen beinhaltet zusammengefasste Beschreibungen und Erläuterungen zu den verwendeten Datensätzen und -quellen.
Bitte nutzen Sie das Informationsblatt, wenn Sie sich mit den Kurzprofilen beschäftigen.

Die Kurzprofile wurden als Dokumente für den Druck erstellt, die Dateien sind von daher nicht barrierefrei. Bitte beachten Sie bei Bedarf die Verweise auf barrierefreie Textversionen der Kurzprofile.

Kurzprofile 2021

Informationsblatt zu den Kurzprofilen Tempelhof-Schöneberg (2021)

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PDF-Dokument (127.5 kB) - Stand: 10/2021

Kurzprofil Bezirk Tempelhof-Schöneberg

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Kurzprofil Schöneberg Nordwest (071001)

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Kurzprofil Schöneberg Nordost (071002)

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Kurzprofil Schöneberg Südwest (072003)

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Kurzprofil Schöneberg Südost (072004)

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Kurzprofil Schöneberg Friedenau West (073005)

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Kurzprofil Schöneberg Friedenau Ost (073006)

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Kurzprofil Tempelhof Nordost (074007)

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Kurzprofil Tempelhof Südwest (074008)

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Kurzprofil Tempelhof Südost (074009)

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Kurzprofil Mariendorf Nord (075010)

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Kurzprofil Mariendorf Süd (075011)

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Kurzprofil Marienfelde Nord (076012)

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Kurzprofil Marienfelde Süd (076013)

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Kurzprofil Lichtenrade Nord (076014)

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Kurzprofil Lichtenrade Süd (076015)

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Lebensweltlich orientierte Räume

„Die ‚lebensweltlich orientierten Räume‘ (LOR) bilden seit 2006 die ‚räumliche Grundlage für Planung, Prognose und Beobachtung demografischer und sozialer Entwicklungen in Berlin‘. Dies betrifft insbesondere die Umsetzung von (sozial-)raumbezogenen Planungen sowie die damit verbundene Bereitstellung kleinräumiger soziostruktureller Daten der amtlichen Statistik durch das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (AfS) bzw. von Fachdaten durch die zuständigen Senatsfachverwaltungen.

Ziel ist die Abbildung lebensweltlicher Homogenität bei gleichzeitiger Wahrung einer Vergleichbarkeit der Planungsraumeinheiten. Bei der Definition und Abgrenzung der Räume standen homogene Binnenstrukturen im Vordergrund. Das betrifft zum einen bauliche Einheitlichkeit, etwa mit Blick auf die Siedlungstypen. Zum anderen berücksichtigen die LOR auch soziale Homogenität (ähnliche sozioökonomische Strukturen). Dadurch erlangen Datenanalysen und etwaig sichtbare Dynamiken eine höhere Aussagekraft auch mit Blick auf Ursache-Wirkungsbeziehungen.
Aufgrund der dynamischen (Einwohner-)Entwicklung Berlins und der umgesetzten und geplanten städtebaulichen Entwicklung neuer Quartiere in den 2010er Jahren war eine Anpassung der LOR erforderlich. Die Modifikation der LOR wurde als gemeinsames Projekt des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg (AfS) und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (SenStadtWohn) in den Jahren 2019 und 2020 umgesetzt. Es wurden sowohl die Senatsverwaltungen des Landes Berlin als auch die Bezirksverwaltungen/Bezirksämter als wichtige Akteure, die die LOR anwenden, in den Prozess einbezogen. Deren Expertise und Fachwissen zu sozialräumlichen Aspekten war wesentlich für den erfolgreichen Prozess“ (siehe stadtentwicklung.berlin.de).

Für Tempelhof-Schöneberg ergeben sich aus den Modifikationen der LOR-Systematik deutliche Neuerungen, da nun auch in diesem Bezirk die Prognoseräume in Bezirksregionen unterteilt und Prognoseräume und Bezirksregionen nicht mehr deckungsgleich sind. Die bislang in Tempelhof-Schöneberg verwendeten, vergleichsweise großen Bezirksregionen, boten die Gefahr, dass kleinräumige Auffälligkeiten (bzw. hoher Anteil an Personen in Bedarfsgemeinschaften) in den Indikatorwerten der Bezirksregion relativiert werden. Die nun deutlich kleinräumigere Einteilung der Bezirksregionen (15 statt bislang sieben) ermöglicht es, genauer in die einzelnen Gebiete im Bezirk zu schauen und lokale Auffälligkeiten zu erkennen. Zudem konnten übergroße Planungsräume durch Teilung in kleinere differenziert werden, so dass in diesen Bereichen des Bezirks eine genauere Betrachtung des Ist-Zustandes und der Entwicklung möglich sein wird und es nicht mehr zu Verzerrungen durch übergroße Planungsräume kommt.

Verweise