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Aufgaben und Ziele

Vorstände der Unternehmensnetzwerke starten das Regionalmanagement Projekt
Bild: Martina Marijnissen

Ziel des Regionalmanagements ist es, zur Stärkung und Stabilisierung der Wirtschaftsstrukturen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg sowie der bestehenden Unternehmensnetzwerke beizutragen, die industriell-gewerbliche Basis zu sichern, die wichtigen Einzelstandorte des Bezirks weiter zu profilieren sowie gemeinsame Marketingmaßnahmen abzustimmen und zu realisieren.
Prinzipiell gilt hierbei: Nicht nur Visionen entwickeln, sondern auch umsetzen. Und zwar gemeinsam mit den Unternehmen im Bezirk. Denn, dass Tempelhof-Schöneberg mit seiner vielseitigen Gewerbebasis sowie der exzellenten Anbindung mittels Schiene, Autobahn und bald auch dem nahegelegenen BER ein interessanter Standort für Unternehmen ist, ist in der Berliner Wirtschaft allseits bekannt und wird durch die Bautätigkeiten z.B. im Umfeld des Bahnhofs Südkreuz deutlich. Dies hat eine Vielzahl der Unternehmen im Bezirk erkannt und setzt sich aktiv und vernetzt für eine Stadtortentwicklung gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung ein.
Die Themen und Aufgaben des Regionalmanagements orientieren sich entsprechend an den Handlungsfeldern der Standort-/ Gewerbeentwicklung und sind in drei Bereiche gegliedert:

Industrie & Gewerbe

Frau überprüft die Daten einer Heizungsanlage
Bild: kalinovsky - depositphotos.com

Ein Gewerbestandort entwickelt sich stets weiter. Unternehmen vergrößern sich, siedeln sich neu an oder wechseln den Standort. Zudem entstehen neue Bedarfe an den Gewerbestandort, denn ein Produktionsunternehmen benötigt natürlich eine andere technische Infrastruktur, Grundstücke und Gebäude als eine Dienstleistungszentrale oder eine Start-up-Ideenschmiede. Deswegen unterstützt das Regionalmanagement die bezirkliche Wirtschaftsförderung in diesem Themenfeld. Flächenpotenziale und Leerstände für Unternehmensgründungen / Neuansiedlungen und Unternehmensvergrößerungen sollen rechtzeitig erkannt und an die Wirtschaft kommuniziert werden. Die Vernetzung und Zusammenarbeit von Unternehmen wird durch eine Stärkung der bestehenden Unternehmensnetzwerke unterstützt. Zudem rücken die Neuordnung und Koordination von Verkehrsbeziehungen in den Fokus der Standortentwicklung und werden im Rahmen der Regionalmanagementtätigkeit näher betrachtet. Im Rahmen einer Studie zu Lieferverkehren werden Lösungswege für eine Neuordnung der Verkehre aufgezeigt.

Umwelt, Mobilität & Energie

Elektrofahrzeug an der Ladesäule
Bild: © Tom-Hanisch - Fotolia.com

Strom- und Wärmeverbräuche reduzieren, Abwärme nutzen, einen energieautarken Gewerbestandort entwickeln, Flächen begrünen und für kurze Wege aufs Fahrrad umsteigen – dies sind Themen, die für die Zukunftsfähigkeit und Akzeptanz eines Gewerbestandortes relevant sind. Dabei steht der wirtschaftliche Gedanke in keinem Widerspruch zum Umwelt- und Klimaschutz, denn: Eine energetische Optimierung von Betriebsprozessen und Gebäuden zahlt sich in der Regel auch finanziell aus. Zudem können viele Einsparungen bereits durch eine Sensibilisierung von Mitarbeiter_innen erreicht werden. Das Regionalmanagement zeigt Ihnen Möglichkeiten auf, ihr Unternehmen entsprechend auszurichten, Maßnahmen im Verbund mit anderen Unternehmen am Standort vernetzt umzusetzen und klärt in einer Förderberatung, ob Sie sich innovative Lösungen im Klima- und Umweltschutz finanziell fördern lassen können.

Bildung und Qualifizierung

Berufsschüler Ernährung lernen in der Küche
Bild: Wavebreakmedia/depositphotos.com

Offene Ausbildungsplätze und unbesetzte Stellen sind keine Seltenheit. Dabei sind Fachkräfte häufig in der unmittelbaren Nachbarschaft anzutreffen – diese bewerben sich jedoch andernorts, da kein Wissen über berufliche Perspektiven in ihrer Nähe bestehen. Diesem Defizit wird das Regionalmanagement durch einen gemeinsamen, starken Auftritt der Unternehmen und Gewerbegebiete in Tempelhof-Schöneberg als Ausbildungs- und Weiterbildungsstandort entgegenwirken. Durch Kooperationen mit Anbietern der Aus- und Weiterbildung, Start-Ups sowie Hochschulen werden wir den Standort in der Wahrnehmung stärken und den Übergang Schule-Beruf am Standort erleichtern. Zudem bietet das Regionalmanagement an, unternehmensübergreifende Weiterbildungsformate für die eigene Belegschaft unterstützend zu organisieren und Fördermöglichkeiten zu prüfen.