Coronavirus - Informationen für Unternehmen

Auf dieser Seite haben wir Informationen für Unternehmer_innen zu Vorgehensweisen in der Coronakrise zusammengestellt. Wir versuchen sie bei Veränderungen zu aktualisieren. Für die aktuellsten und detallierten Informationen schauen Sie sich bitte die Internetseite der jeweiligen Institutionen an.

Neues und wichtige Fristen!

Hinweise für kleine und mittelständische Unternehmen

Sollte Ihr Unternehmen wirtschaftlich betroffen sein, können Sie folgendes tun:

1. Überbrückungsfinanzierungen – Hausbank kontaktieren

Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen für Investitionen und Betriebsmittel (beispielsweise: Miete, Personalkosten oder Energiekosten) sollte als erster Schritt zeitnah das Gespräch mit der Hausbank gesucht werden. Über Ihre Hausbank können Sie auch die Bundeshilfen der KfW beantragen. Weitere Informationen bekommen Sie auf der Internetseite der KfW.

2. Bürgschaftsbank Berlin

Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können durch die Bürgschaftsbank besichert werden (maximal 2,5 Millionen Euro). Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten bekommen Sie auf der Internetseite der Bürgschaftsbank Berlin.

3. Steuererleichterung

Für Unternehmen, die unmittelbar vom Coronavirus betroffen sind, gewähren die Finanzbehörden Stundungen von Steuerschulden. Steuervorauszahlungen können angepasst und auf Vollstreckungsmaßnahmen verzichtet werden. Setzen Sie sich mit Ihrem Finanzamt in Verbindung. Auch wenn die Finanzämter für den Publikumsverkehr geschlossen sind, sind die Ämter per Mail, Telefon und Fax erreichbar. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums.

4. Soforthilfe-Paket I: Investitionszulagenfonds/Liquiditätsfonds

Mit den Liquiditätshilfen BERLIN richtet sich die Investitionsbank Berlin (IBB) an etablierte Unternehmen mit Liquiditätsengpässen. Der Vorteil: es handelt sich um zinslose Überbrückungskredite bis zu einer Höhe von 0,5 Millionen Euro. Die Tilgung / Rückzahlung setzt im Regelfall erst nach zwei Jahren ein. Bisher ausgeschlossene und nun sehr stark betroffene Branchen wie z.B. Einzelhandel, Gastronomie, Beherbergung und konsumorientierte Dienstleistung (z.B. Clubs) erhalten nun auch Zugang zu diesen Mitteln.

Die Aufnahme weiterer Anträge wird bis auf weiteres ausgesetzt, um mit den Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Finanzen das weitere Vorgehen zu beraten. Weitere Informationen und Aktualisierungen des Status des Soforthilfe-Paketes I finden sie auf der Internetseite der IBB.

5. Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz

Im Falle eines Personalausfalls im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes kann auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Finanzen ein Antrag für Entschädigung gestellt werden. Voraussetzung ist, dass diese Personen aufgrund des Infektionsschutzgesetzes einem persönlichen Tätigkeitsverbot unterliegen, Quarantäne angeordnet ist und ein Verdienstausfall besteht. Dazu muss ein Bescheid des Gesundheitsamtes nachgewiesen werden. Nicht erfasst von der Entschädigungsleistung sind Betriebsschließungen und Veranstaltungsverbote.

6. Kurzarbeitergeld

Wenn Unternehmen aufgrund Auftragsrückgang, Lieferausfällen, Absagen etc. durch das Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Voraussetzung ist, dass mind. 10 % ihrer Mitarbeiter von Arbeitsausfällen betroffen sind. Auch Leiharbeitnehmer_innen erhalten Kurzarbeitergeld. Die Bundesagentur für Arbeit erstattet die Sozialversicherungsbeiträge vollständig.

Videos mit den Antragserklärungen, sowie den Antrag für Kurzarbeitergeld finden Sie auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit.

7. Sonstiges – Gewerbemiete

Sollten Sie die Kosten für Ihre Miete nicht mehr tragen können, kontaktieren Sie Ihre_Ihren Vermieter_in und fragen Sie nach einer Mietminderung. Viele größere Vermieter_innen kommen Mieter_innen bereits entgegen.

Die vom Bundeskabinett beschlossene Formulierungshilfe des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz für die Koalitionsfraktionen sind auch für Mieter_Innen eine große Erleichterung. Diese sehen vor, dass Vermieter_Innen ihren Mieter_innen nicht wegen Mietschulden aus dem Zeitraum zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. Juni 2020 kündigen dürfen. Dies gilt für Wohn- und Gewerbeimmobilien, sofern die Mietschulden auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruhen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums der Justiz und Verbraucherschutz.

8. Soforthilfe V

Unternehmen mit mehr als 10 und bis zu 100 Beschäftigten, die keinen Zugang zu Krediten der KfW oder anderen Bundesprogrammen haben, können ab kommendem Montag bei der Investitionsbank Berlin (IBB) Zuschüsse beantragen. Die Anträge auf Mittel aus dem Soforthilfeprogramm V können ab Montag, 18. Mai 2020, 09:00 Uhr in einem ausschließlich online-basierten Antragsverfahren über die Website der Investitionsbank Berlin eingereicht werden, hier finden Sie auch weitere Informationen.

Im Mittelpunkt der Förderung steht der KfW-Schnellkredit. Soweit dieser in Anspruch genommen werden kann, besteht die Möglichkeit, einen Tilgungszuschuss von bis zu 20 % zu beantragen, der nach 15 Monaten unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens ausgezahlt werden kann. Soweit der KfW-Schnellkredit nicht in Anspruch genommen werden kann oder soweit er belegbar nicht ausreicht, kann alternativ zum Tilgungszuschuss ein Zuschuss gezahlt werden.

Die Höhe der Soforthilfe beträgt bis zu 25.000 Euro und orientiert sich an einem glaubhaft versicherten Liquiditätsengpass für die auf die Antragstellung folgenden drei Monate (für die Bereiche Gastronomie / Hotellerie / Tourismus den erwarteten Liquiditätsbedarf bis Ende des Jahres). In begründeten Einzelfällen kann eine Soforthilfe über 25.000 Euro beantragt werden. Erste Auszahlungen sind ab dem 25.05.2020 zu erwarten.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen,
  • welche nicht regelmäßig oder nicht überwiegend öffentlich gefördert werden
  • mit mehr als 10 und bis zu 100 Beschäftigten (in Vollzeitäquivalent)
  • mit Betriebsstätte oder Unternehmenssitz in Berlin und
  • die bei einem Berliner Finanzamt angemeldet sind.

9. Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Ab sofort können die Zuschüsse für die Monate Juni, Juli und August 2020 über einen Steuerberater oder einen Wirtschaftsprüfer beantragt werden.

Antragsberechtigt sind:
  1. Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen
    Kleine und mittelständische Unternehmen, die die verschiedenen Förderbedingungen erfüllen, etwa zur Unternehmensgröße und zu Umsatzrückgängen
  2. Selbstständige
    Soloselbstständige und selbstständige Angehörige der freien Berufe im Haupterwerb
  3. Gemeinnützige Unternehmen und Organisationen
    Gemeinnützige Einrichtungen, unabhängig von ihrer Rechtsform, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind

Laufzeit
Unternehmen, Organisationen und Selbstständige können Überbrückungshilfe für insgesamt drei Monate (Juni, Juli und August 2020) beantragen.

Durchführung
Die Überbrückungshilfe kann nur durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer über ein bundeseinheitliches Online-Portal beantragt werden. Die Antragsbearbeitung erfolgt in den Bewilligungsstellen der Länder.

Antragsvoraussetzungen Mit der Förderung werden Unternehmen, Organisationen und Selbstständige unterstützt, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind. Um Überbrückungshilfe beantragen zu können, müssen unter anderen folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:
  • Alle Unternehmen, Organisationen und Selbstständige unabhängig von der Mitarbeiterzahl können Überbrückungshilfe beantragen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren. Die Förderung gilt branchenübergreifend. Jedoch werden die Besonderheiten der stark betroffenen Branchen während der Corona-Krise besonders berücksichtigt.
  • Unternehmen, Organisationen und Selbstständige müssen festgelegte Umsatzrückgänge in den Monaten April und Mai 2020 vorweisen. Konkret gilt: Der Umsatz muss in diesen Monaten zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 gesunken sein. Bei jungen Unternehmen, die erst nach April 2019 gegründet worden sind, betrachtet man statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich.
  • Die Umsatzeinbußen im Antragsmonat sind eine weitere Voraussetzung. Nur wenn der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um mindestens 40 Prozent gesunken ist, können Sie mit Fördergeldern rechnen.

Berechnung der Förderhöhen
Die Förderhöhe richtet sich nach den Umsatzeinbußen. Grundsätzlich kann man sagen, je größer der Umsatzeinbruch ist, umso mehr Fördergelder gibt es. Zur Berechnung der Förderhöhe spielen außerdem Ihre betrieblichen Fixkosten eine wichtige Rolle. Die Förderhöhen berechnen sich nach folgenden Regelungen:

  • Bei mindestens 40 Prozent Umsatzrückgang im Antragsmonat werden bis zu 40 Prozent der Fixkosten erstattet.
  • Bei mindestens 50 Prozent Umsatzrückgang im Antragsmonat werden bis zu 50 Prozent der Fixkosten erstattet.
  • Bei einem Umsatzrückgang von mindestens 70 Prozent im Antragsmonat werden bis zu 80 Prozent der Fixkosten erstattet.

Weitere Informationen bekommen Sie auf der Internetseite der Überbrückungshilfe. Sollten Sie konkrete Fragen haben, können Sie sich an die Service-Hotline +49 69 273169555 wenden. Das Kontaktformular finden Sie ebenfalls auf der Internetseite.

10. Soforthilfe für Gewerbemieten

Die besonders hart von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen des Berliner Mittelstandes mit über 10 und bis zu 249 Beschäftigten können Zuschüsse in Höhe von 50% ihrer gewerblichen Mieten bzw. Pachten für die Monate April und Mai 2020 beantragen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen des Berliner Mittelstands

  • mit über 10 und bis zu 249 Beschäftigten,
  • die in den Monaten April und Mai 2020 im Vergleich zum Vorjahr (April und Mai 2019) einen Umsatzrückgang in Höhe von mindestens 60% zu verzeichnen hatten und
  • deren Hauptsitz bzw. Betriebsstätte bei einem Berliner Finanzamt gemeldet ist.

Wer wird nicht gefördert?

  • Unternehmen mit bis zu 10 und mehr als 249 Beschäftigten
  • Unternehmen, die sich bereits vor dem 31.12.2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden haben
  • öffentliche Unternehmen
  • Unternehmen, die erst nach dem 31.10.2019 gegründet wurden
  • Unternehmen, die für die Bezugsmonate April und Mai 2020 Leistungen aus anderen Soforthilfe-Programmen erhalten haben
  • Unternehmen, deren Vermieter/Verpächter vollständig auf Zahlungen verzichtet hat

Gefördert wird

  • die Grundmiete/-pacht
  • zuzüglich der laufenden Betriebs- und Nebenkosten (insbesondere Betriebskostenvorauszahlungen und Betriebskostenpauschale)
  • für die in Berlin befindlichen Flächen des Geschäftsbetriebes bzw. der Betriebsstätte des Unternehmens
  • für die Monate April und Mai 2020.

Zur Miete/Pacht zählt auch die besonders vereinbarte Vergütung für die Überlassung von Einrichtungsgegenständen.

Die Anträge können bis zum 16.10.2020 auf der Internetseite der IBB gestellt werden.

Hinweise für Selbstständige und Freiberufler_innen

1. Grundsicherung für Selbstständige

Nach SGB II können Selbstständige mit unzureichendem Einkommen beim Jobcenter Grundsicherung beantragen. Informationen und Kontaktdaten finden auf der Internetseite des Jobcenters Tempelhof-Schöneberg.

Alle Informationen zur Grundsicherung bekommen Sie auf der Internetseite der Arbeitsagentur Berlin.

2. Steuerlast reduzieren

Auch Selbstständige können bei ihrem Finanzamt einen Antrag für eine Reduzierung der Steuervorauszahlung stellen. Bis zum Ende des Jahres verzichten Finanzämter auch auf Vollstreckungsmaßnahmen, wenn Bezug zur Corona-Pandemie besteht. Auch wenn die Finanzämter für den Publikumsverkehr geschlossen sind, sind die Ämter per E-Mail, Telefon und Fax erreichbar.

3. Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz

Selbstständige können auch auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Finanzen einen Antrag für Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz bei Tätigkeitsverboten und Quarantäne stellen. Voraussetzung ist, dass diese Personen aufgrund des Infektionsschutzgesetzes einem persönlichen Tätigkeitsverbot unterliegen, Quarantäne angeordnet ist und ein Verdienstausfall besteht. Dazu muss ein Bescheid des Gesundheitsamtes nachgewiesen werden. Nicht erfasst von der Entschädigungsleistung sind Betriebsschließungen und Veranstaltungsverbote.

4. Corona Zuschuss (Soforthilfe II)

Die Soforthilfe II ist ausgeschöpft. Eine erneute Öffnung des Programms ist nicht geplant. Dafür können aber Überbrückungshilfen als Zuschüsse beantragt werden. Weitere Informationen bekommen Sie unter Punkt 9 der Überschrift Hinweise für kleine und mittelständische Unternehmen.

Der Berliner Senat hat beschlossen, die bisherige Programmkombination in ein einheitliches Bundesprogramm zu überführen. Informationen zur Antragstellung sowie weitere Informationen zur Verwendung der Mittel sind weiterhin über die Internetseite der IBB abrufbar.

Antragsberechtigt sind:

  • Soloselbständige (Personen, die eine selbständige Tätigkeit allein, d. h. ohne angestellte Mitarbeiter_innen ausüben)
  • Freiberufler_innen und
  • Kleinstunternehmen (inkl. eingetragene Vereine)
    mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) und Betriebsstätte bzw. Sitz in Berlin, die bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind.

Die Höhe der Soforthilfe beträgt:

  • für Unternehmen bis 5 Beschäftigte bis zu 9.000 Euro
  • für Unternehmen bis 10 Beschäftigte bis zu 15.000 Euro

Die Mittel können beantragt werden für:

  • aussschließlich laufende Betriebskosten (Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä.)

5. Sonstiges

Sollten Sie die Kosten für Ihre Miete nicht mehr tragen können, kontaktieren Sie Ihre_Ihren Vermieter_in und fragen Sie nach einer Mietminderung. Viele größere Vermieter_innen kommen Mieter_innen bereits entgegen.

Die vom Bundeskabinett beschlossene Formulierungshilfe des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz für die Koalitionsfraktionen sind auch für Mieter_Innen eine große Erleichterung. Diese sehen vor, dass Vermieter_Innen ihren Mieter_innen nicht wegen Mietschulden aus dem Zeitraum zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. Juni 2020 kündigen dürfen. Dies gilt für Wohn- und Gewerbeimmobilien, sofern die Mietschulden auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruhen. Kleinstunternehmen erhalten einen Zahlungs- oder Leistungsaufschub bei bestimmten fortlaufenden Verpflichtungen. Dadurch soll insbesondere eine unterbrechungsfreie Versorgung mit – Leistungen der Grundversorgung sichergestellt werden, wie zum Beispiel mit Strom und Telekommunikationsleistungen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums der Justiz und Verbraucherschutz.

Soforthilfe IV: Förderung für Unternehmen im Medien- und Kulturbereich

Soforthilfe IV 2.0
Zuschussprogramm des Landes für Kultur- und Medienunternehmen mit mind. 2 Beschäftigten

Die besonders hart von der Corona-Krise betroffenen Kultur- und Medienunternehmen mit mind. 2 Beschäftigten können Zuschüsse bis zu 25.000 EUR zur Überwindung einer existenzbedrohenden Wirtschaftslage beantragen. In begründeten Ausnahmefällen können bis zu 500.000 EUR beantragt werden.

Die Antragstellung für die Soforthilfe IV 2.0 ist vom 31.08.2020 bis 04.09.2020 ausschließlich online bei der Investitionsbank Berlin möglich.

Wer wird gefördert?

Kultur- und Medienunternehmen mit mind. 2 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) und Betriebsstätte bzw. Sitz in Berlin, die bei einem Berliner Finanzamt gemeldet sind.

Wer wird nicht gefördert?

  • Unternehmen mit einem Umsatz über 10 Mio. EUR
  • Unternehmen mit weniger als 2 Beschäftigten (Es gilt der Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre.)
  • Unternehmen, die bereits vor der Corona-Krise (31.12.2019) in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren (Ausnahmeregelungen gelten unter bestimmten Voraussetzungen für Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und einem Jahresumsatz bzw. einer Jahresbilanz von max. 10 Mio. EUR)
  • öffentliche Unternehmen oder solche Unternehmen, welche regelmäßig oder überwiegend öffentlich gefördert werden
  • Unternehmen, die nicht in die festgelegten Branchen fallen

Weitere Informationen bekommen Sie auf der Internetseite der Investitionsbank Berlin.

Coronahilfen für Startups

Das Land Berlin unterstützt gemeinsam mit dem Bund Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen in Berlin, die infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Die Mittel in Höhe von maximal 800.000 EUR je Unternehmen bzw. Unternehmensgruppe werden je nach Einzelfall über einen von drei Finanzierungswegen vergeben.

Da die Finanzierungen ausschließlich für Corona-bedingte Notlagen eingesetzt werden können, muss das Startup vor dem 11. März 2020 gegründet worden sein und darf sich vor dem 31. Dezember 2019 nicht in einer Notlage befunden haben. Auch dürfen die Unternehmen nicht älter als sieben Jahre sein. Förderberechtigt sind auch Unternehmen mit auswärtigen Niederlassungen, wenn der Hauptsitz innerhalb der EU liegt und mindestens die Hälfte der vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter in Berlin tätig ist.

Weitere Informationen und die Möglichkeit einen Antrag zu stellen bekommen Sie auf der Internetseite der IBB.

Sonderstipendien für Berliner Künstler_innen und Kurator_innen

Der Berliner Senat hat Ende Juli ein weiteres Soforthilfepaket beschlossen. In dem Paket sind 18 Millionen Euro für bis zu 2.000 Sonderstipendien für Berliner Künstler_innen und Kurator_innen enthalten. Damit leistet Berlin einen weiteren Beitrag zur Sicherung und zum Überleben der vielfältigen Kulturlandschaft der Stadt.

Die Anträge auf Mittel aus dem Stipendien-Sonderprogramm können von Montag, 31. August 2020, 12 Uhr bis Freitag, 11. September 2020, 18 Uhr in einem ausschließlich online-basierten Antragsverfahren über die Webseite der Kulturprojekte Berlin GmbH eingereicht werden.

Das Stipendien-Sonderprogramm richtet sich an professionelle Berliner Künstler*innen und Kurator*innen (Einzelpersonen).

Orientierungshilfe für Gewerbe

Anwendungsempfehlungen für Einzelhandel, Gaststätten, Handwerk, Dienstleistung, gewerbliche Sportangebote sowie gewerbliche Freizeitangebote usw. der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung vom 23. Juni 2020 finden Sie auf der Internetseite der Senatskanzlei.

Weitere Informationen

Derzeit gibt es keine allgemeingültige Bescheinigung für Arbeitnehmer_innen als Nachweis der Notwendigkeit des Verlassens der häuslichen Unterkunft im Rahmen der COVID19-Lage. Arbeitgeber_innen können diese Bescheinigung selber aushändigen. Ein Musterbeispiel können Sie sich im Folgenden herunterladen.

Bescheinigung für Mitarbeiter_innen im Rahmen der COVID19

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Die DEHOGA Berlin hat auf ihrer Internetseite Musteranschreiben veröffentlicht, die Unternehmer_innen nutzen können. Dort finden Sie unter anderem Anträge auf Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen oder Anschreiben an das Finanzamt, Gema, Vermieter und so weiter.

Auf der Internetseite der Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Familie erhalten Sie eine Übersicht der Berufsgruppen, die Anspruch auf Kindernotbetreuung haben. Bei Änderungen werden die Informationen auf der Internetseite aktualisiert.

Wichtige Informationen zum Schutzschirm für die Berliner Wirtschaft entnehmen Sie auch der Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe vom Dienstag, 17. März 2020.

Weitergehende Informationen

Kontakte der Wirtschaftsförderung

Bei weiteren Fragen steht Ihnen die Wirtschaftsförderung Tempelhof-Schöneberg zur Verfügung, gerne auch telefonisch. Auskünfte können auch auf Englisch, Türkisch, Arabisch und Französisch erteilt werden.

  • Martina Marijnissen:
    Englisch
    Telefon (030) 90277-4242
  • Anja Kraatz:
    Englisch, Französisch
    Telefon (030) 90277-2835
  • Mirka Schuster:
    Englisch, Arabisch
    Telefon (030) 90277-2781
  • Merve Dikme:
    Englisch, Türkisch
    Telefon (030) 90277-3644

Rechtlicher Hinweis

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