Bürger_innencafé Marienfelde: Vertiefungen und Konkretisierungen

Im Bürger_innencafé hat der Bürger_innenrat Marienfelde seine Kernbotschaften und Empfehlungen vorgestellt. Anschließend konnten alle Bürger_innen diese Ergebnisse noch einmal vertiefen oder einschränken. Für einen möglichst barrierefreien Zugang haben wir die Kommentare auf den Flipcharts verschriftlicht. Einzelne Wörter oder Buchstaben wurden zur besseren Lesbarkeit ergänzt, der Inhalt der Aussagen aber nicht verändert.

Hauptthemen

  1. Kommunikation mit Verwaltung und Politik
  2. Infrastruktur und Flächennutzung
  3. Soziale Begegnungsräume für Bürger_innen
  4. Verkehr

Konkretisierungen zum Hauptthema 1: Kommunikation mit Verwaltung und Politik (erste Gruppe)

Hauptthema 1:
Kommunikation mit Verwaltung und Politik

Wie begegne ich diesem Thema in meinem Alltag ganz konkret?

  • Menschen brauchen Informationen, Veranstaltungen, kulturelles Leben, „was ist los im Kiez?“
  • Diese Informationen sollten alle Altersgruppen erreichen können.
  • Es ist schwierig, Informationen in Marienfelde zu bekommen.
  • Die Verwaltung (oder einige Teile davon) sind von Marienfelde zu weit weg.
  • Welche Gruppen gibt es in Marienfelde? Wie, wo, wann präsentieren die sich?

Was würde ich mit Blick auf die Kernbotschaften und Empfehlungen noch ergänzen bzw. weglassen?

  • Wo finde ich die?
  • „schwarzes Brett“ oder Infotafeln: Wo gibt es das? Zum Beispiel in Supermärkten, S- und U-Bahnhöfen, öffentlichen Einrichtungen

Konkretisierungen zum Hauptthema 1: Kommunikation mit Verwaltung und Politik (zweite Gruppe)

Was ist jetzt von Politik, Verwaltung und uns Bürger_innen zu tun, damit diese Empfehlungen des Bürger_innenrats in die Umsetzung kommen?

Bürger_innen:

  • Kirchengemeinde, Kleiderkammer
  • Menschen müssen selbst aktiv werden, z.B. Internet
  • Bürgerbeteiligung – so wie zur Zeit – sollte in bestimmtem Zeitrahmen weitergehen.

Politik:

  • Zweigstelle Bürger_innen-Angelegenheiten

Verwaltung

  • Infopaket herstellen, auslegen und verschicken
  • Internetportal
  • Informationen auslegen in Krankenhäusern, Kitas, sozialen Einrichtungen, Kirchengemeinden usw.

Wie können wir (heute Anwesenden) zu diesem Thema gemeinsam / individuell aktiv werden?

  • Keine Angaben

Konkretisierungen zum Hauptthema 2: Infrastruktur und Flächennutzung (erste Gruppe)

Hauptthema 2:
Infrastruktur und Flächennutzung

Wie begegne ich diesem Thema in meinem Alltag ganz konkret?

  • Enge Wohnungen machen Stress für alle in der Familie.
  • Hildburghauser Straße 29
  • Hauptverkehrsstraßen als Grenze und Brache überwinden
  • Alt-Marienfelder Tor
  • Fehlende öffentliche Schwimmhalle
  • Alt-Marienfelde als Ort der Begegnung
  • Fehlende Einkaufsmöglichkeiten für arabische Lebensmittel
  • Fehlende Angebote für Senior_innen
  • Keine Kaufhäuser
  • Kiepertplatz ist eine Katastrophe
  • Friseur nur für Frauen
  • Wohnungen vor allem mit vielen Zimmern
  • Hundekot
  • Mehr Hunde
  • Hinweisschilder gibt es
  • Kein Fußballspielen möglich
  • Gruppen von Jugendlichen (fehlende Angebote, vermüllt): Gustav-Heinemann

Konkretisierungen zum Hauptthema 2: Infrastruktur und Flächennutzung (zweite Gruppe)

Was würde ich mit Blick auf die Kernbotschaften und Empfehlungen noch ergänzen bzw. weglassen?

  • Warum ist der Gutspark so wenig besucht?
  • Fachärzte dauern lang.
  • Wochenmarkt neu beleben, vielleicht mit arabischen Produkten
  • Garten wäre toll.
  • Flächen für den Sport sichern: zum Beispiel Teil der Brache neben der Halle am Baußnernweg

Was ist jetzt von Politik, Verwaltung und uns Bürger_innen zu tun, damit diese Empfehlungen des Bürger_innenrats in die Umsetzung kommen?

Bürger_innen:

  • Vermüllung: Bürger_innen sollten sich selbst disziplinieren und auf ihre Umwelt achten.

Politik:

  • Anerkennung von Berufen
  • Unterstützung bei der Jobsuche
  • Marienfelder Tor zu internationalem Mehrgenerationen-Zentrum weiterentwickeln.

Verwaltung

  • Hundeauslauf zwischen Friedhof und Sportplatz
  • Mehr Sportplätze für die Jugend
  • Mehr Sportplätze für Frauen
  • Fußballplätze zugänglich
  • Beschilderung
  • VHS
  • Spielplatz
  • Jugendtreff

Wie können wir (heute Anwesenden) zu diesem Thema gemeinsam / individuell aktiv werden?

  • Nutzen der Schwimmhalle der Steinwald-Schule
  • Fläche nahe der Kirche zu einem internationalen Garten entwickeln (Kirchweg und Maximilian-Kaller-Straße neben Sportplatz der Katholischen Schule Sankt Hildegard).
  • Gutspark und Flächen nutzen
  • Gartenpotentiale bei Hauseigentümern
  • Wanderung durchs grüne Marienfelde
  • Kiepertplatz als öffentlichen Begegnungsplatz einrichten
  • Spielplatz und Jugendtreff im Gutstreff
  • Wochenmarkt sehr erwünscht
  • VHS – wo?

Konkretisierungen zum Hauptthema 3: Soziale Begegnungsräume (erste Gruppe)

Hauptthema 3:
Soziale Begegnungsräume für Bürger_innen

Wie begegne ich diesem Thema in meinem Alltag ganz konkret?

  • Räume für Sprachkurse könnten mehr sein.
  • Gespräche untereinander: Viele Sachen sind vorhanden.
  • Schwarzes Brett (auch für Ältere)
  • Kein Angebot für Männer
  • Begegnung auch außerhalb des Heimes mit Deutschen
  • Männertreff über BENN (Integrationsmanagement „Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“) organisieren
  • Es fehlt ein Nachbarschaftsheim
  • Was gibt es?
    • Mediathek
    • BENN
    • We(l)comeIn
    • Einladungen W40 (Waldsassener Straße 40, Quartiersentwicklung)

Konkretisierungen zum Hauptthema 3: Soziale Begegnungsräume (zweite Gruppe)

Was würde ich mit Blick auf die Kernbotschaften und Empfehlungen noch ergänzen bzw. weglassen?

  • Interkultureller Garten

Was ist jetzt von Politik, Verwaltung und uns Bürger_innen zu tun, damit diese Empfehlungen des Bürger_innenrats in die Umsetzung kommen?

Bürger_innen:

  • keine Angaben

Politik:

  • Beschilderung von
    • Einkaufsmöglichkeiten
    • Initiativen
    • Vereinen
    • Kindergärten
    • Ärzten
  • Menschen müssen / sollen dazu bewegt werden, die angebotenen Feste (zum Beispiel in W40) besser anzunehmen. Viele bleiben nur zum Auftritt ihrer Kader und gehen dann wieder.

Verwaltung

  • Unterstützung findet man auch bei der Marienfelder Initiative.

Wie können wir (heute Anwesenden) zu diesem Thema gemeinsam / individuell aktiv werden?

  • Missstände zum Beispiel über die Ordnungsamt-App melden

Konkretisierungen zum Hauptthema 4: Verkehr (erste Gruppe)

Hauptthema 4:
Verkehr

Wie begegne ich diesem Thema in meinem Alltag ganz konkret?

  • Der Übergang über die Marienfelder Allee vor dem Wohnheim ist sehr gefährlich, weil kein Zebrastreifen oder Fußgängerampel vorhanden ist. In dem Wohnheim leben aber 700 Menschen, davon sind 360 Kinder.
  • Es fahren sehr viele LKW und Autos auf der Marienfelder Allee; sie fahren sehr schnell, meist 50–60 km/h.
  • Fahrradweg auf der Marienfelder Allee auf dem Bürgersteig (Markierung)

Konkretisierungen zum Hauptthema 4: Verkehr (zweite Gruppe)

Was würde ich mit Blick auf die Kernbotschaften und Empfehlungen noch ergänzen bzw. weglassen?

  • Fahrradwege sind dringend erforderlich
  • Oft fehlen Parkplätze für Autos
  • Parkplätze für Menschen mit Behinderung am S-Bahnhof Marienfelde völlig sinnlos, da Behinderte den Bahnhof nicht nutzen können – wegen der Treppen!
  • Aufzug an S-Bahnhof für Menschen mit einer Gehbehinderung oder Kinderwagen
  • Schutzstreifen für Radfahrer_innen auf der (nördlichen) Marienfelder Allee
  • S-Bahnhof Marienfelde
  • Parkplätze vom Einkaufszentrum nachts öffnen

Was ist jetzt von Politik, Verwaltung und uns Bürger_innen zu tun, damit diese Empfehlungen des Bürger_innenrats in die Umsetzung kommen?

Bürger_innen:

  • Unterschriftensammlung
  • Mobilisierung Netzwerke (Schulen, Kitas, Kirchengemeinden, Geschäfte usw.)

Politik:

  • Beschluss fassen zur Umsetzung von Umbau Kreuzung, Zebrastreifen, Tempo 30, Bau Fahrradwege
  • Intelligente Ampeln: wer zu schnell fährt, schaltet die nächste Ampel auf Rot
  • Abbiegende Verkehre aufzerren von den geradeaus fahrenden; getrennte Ampelschaltung

Verwaltung

  • Tempo 30 Marienfelder Allee

Wie können wir (heute Anwesenden) zu diesem Thema gemeinsam / individuell aktiv werden?

  • keine Angaben