Informationen zum Coronavirus

Inhaltsspalte

Bürger_innencafé Mariendorf: Vertiefungen und Konkretisierungen

27.02.2020

Auf dem Bürger_innencafé am 26. Februar 2020 hat der Bürger_innenrat Mariendorf seine Kernbotschaften und Empfehlungen vorgestellt. Anschließend konnten alle Bürger_innen diese Ergebnisse noch einmal vertiefen oder konkretisieren. Für einen möglichst barrierefreien Zugang haben wir die Kommentare auf den Flipcharts verschriftlicht. Einzelne Wörter oder Buchstaben wurden zur besseren Lesbarkeit ergänzt, der Inhalt der Aussagen aber nicht verändert.

Hauptthemen

  1. Kommunikation und Information
  2. Soziale Stadtbelebung und Kiezmittelpunkte
  3. Verkehr und öffentlicher Raum
  4. Sicherheit
  5. Bürger_innenrat
  6. Eigeninitiative!

Hauptthema 1: Information und Kommunikation

Wo begegne ich diesem Hauptthema in meinem Alltag ganz konkret?

  • Angebote für verschiedene Altersgruppen?
  • Wann tagt der Bürger_innenrat erneut? Einladung an die Teilnehmer_innen der letzten Veranstaltung
  • Schulen als Treffpunkte wählen (am Wochenende). Monatliche Rotation, um vor allen älteren Personen ein Treffen zu ermöglichen
  • Sicherheitsfirmen öffnen zum Beispiel samstags die Schule (Kühleweinstraße)
  • Internetseite vom Bezirk „Aktuelles für Mariendorf“
  • Im Internet auf einer Karte zu finden: Info nach Anliegen und über aktuelle Planungen
  • Stadtteilzeitung
  • Heft / Broschüre
  • Wo findet man Informationen auf den Webseiten des Bezirks
  • meinBerlin besser bekannt machen
  • Informationen weit sichtbar als Informationen des Bezirks bekannt machen (Logo, …)
  • Wo werden Informationen gelesen?
  • Nachbarschaftliche Gemeinschaften schaffen zwischen den Generationen / Unterstützung

Welche Ergänzungen oder Widerstände habe ich?

  • Welches ist die „Stadtteil-Zeitung“? Bitte verteilen…
  • Facebook- & Whattsapp-Gruppe für Mariendorf oder kleinräumiger für Nachbarschaften
  • Austausch mit türkischer Gemeinde?
  • Zeitung, Schwarzes Brett, Aushänge, Infoblätter
  • „Zeitung“ des Bezirksamts herausgeben
  • Informationsflut contra zu wenig Informationen
  • Lichtenrade gibt eine Infozeitung raus. In der Art eine Infozeitung für Mariendorf
  • Stadtteilzeitung verbindlich zustellen / auslegen (Edeka, Netto)
  • Zentrale Orte, an denen Aushänge zu lesen sind
  • Attraktiv sein (Infos nicht nur „veraltete Medien“, sondern modern, Social Media)
  • Digitale Info-Tafel an zentralem Ort zu diversen Themen

Was müssen wir tun, damit diese Empfehlungen umgesetzt werden?

Verwaltung / Politik

  • Regelmäßige Info-Abende für Bürger_innen von Mariendorf
  • Bürgerbüro als Bindungsglied zwischen Bürger_innen und Politik
  • Nicht die Eigentümer müssen Leerraum zur Verfügung stellen, sondern das Bezirksamt
  • Verwaltung: Einrichtung der Info-Plattform für Mariendorf
  • Bezirksamt muss intensiver auf die Vergabe von Läden achten / einwirken
  • Internetportal mit Infos über Aktivitäten in Mariendorf
  • Ansprechpartner_innen für die Bürger_innen öffentlich benennen
  • Noch mehr Beteiligung auch bei Modernisierung der Verwaltung
  • Veränderungen werden erschwert durch Vorschriften bei der Nutzung innovativer Informationskanäle, z.B. Instagram
  • Social Media!
  • Stromkästen nutzen für Hinweise auf den Bezirk
  • Gruppen für Weitergabe von Infos nutzen
  • Berlin.de ist sehr umständlich!
  • Verschiedene Informationskanäle nutzen!

Bürger_innen

  • Stadtläufer als Mittler zwischen Bevölkerung und Bezirksamt
  • Bestandsaufnahme: Was haben wir, was wollen wir (nicht alles ist schlecht)
  • Keine Konflikte / Probleme schaffen, sondern in Lösungen denken

Mein persönlicher Beitrag

  • Teilnehmen an weiteren Arbeitsrunden
  • Obgleich 15 Jahre vergangen sind, wird es immer umständlicher, einen Brief abzuschicken. Inzwischen stehen vier neutrale Kästen am Straßenrand, um ankommende Post für den Briefzusteller zum Zustellen zu hinterlegen.
  • Die gute alte Post: Im Jahre 2003 wurde am Dardanellenweg Ecke Hellespont der Briefkasten abmontiert. Trotz einjähriger Korrespondenz konnte kein Erfolg erzielt werden.

Hauptthema 2: Soziale Stadtbelebung und Kiezmittelpunkte

Wo begegne ich diesem Hauptthema in meinem Alltag ganz konkret?

  • Treffpunkt mit Gastronomie und Spielplatz
  • Volkspark
  • Synergien öffentlich und privat (Marienpark, Urban Farming, Beach-Volleyball)
  • Kiezfest, Sommerkino
  • Erlebnisgarten für Kinder und Erwachsene im Marienpark
  • Freilichtbühne wiederbeleben in der Marienhöhe
  • Ort zum Verweilen (Café, Biergarten) im Mariendorfer Park
  • Initiative „Unser Dorf soll schöner werden“, Innenhof
  • Wo wird das Deutsch-Amerikanische Volksfest stattfinden, wenn dort Büros gebaut werden?
  • Sanierung von Schwimmbad am Ankogelweg? Informationen?
  • Mitsprache bei Bebauung des Ankogelbads?
  • Was ist mit der Fläche, die für eine Moschee geplant war? Fläche als Begegnungsstätte nutzen
  • Zentren in Mariendorf stärken
  • Kleine Maßnahmen für den Beginn:
    • Lärmschutz
    • Umnutzung Parkplätze
    • Ideal weniger Verkehr
    • Drogenhandel bekämpfen
  • Mehr Aufenthaltsqualität in Alt-Mariendorf schaffen

Welche Ergänzungen oder Widerstände habe ich?

  • Fehlende Beleuchtung der Straßen
  • Unsicherheitsgefühl
  • Ist der Wille da? Bezirksamt, Eigeninitiative
  • Initiativen breiter aufstelle, zum Beispiel türkische Mitbürger_innen ansprechen
  • Mehr Werbung für Wochen- und Trödelmärkte
  • Markt muss qualitativ aufgewertet werden!
  • Sensibilisierung zur Müllvermeidung, damit Grillplätze und Projekte wie der Lustgarten möglich bleiben
  • In Leipzig „kreativer Verein“ mit Maschinen und anderen kreativen Angeboten, bei denen sich die Leute gegenseitig helfen.

Was müssen wir tun, damit diese Empfehlungen umgesetzt werden?

Verwaltung / Politik

  • Vereinfachte Kommunikationswege und Prozesse, um Eigeninitiative zu fördern
  • Flächen bereitstellen
  • Informationsfluss verbessern
  • Räume schaffen für Vereine (für lebenswerte Aktivitäten, zum Beispiel nähen lernen, backen)
  • Werbung durch Vergünstigungen für Anwohner, steigert Attraktivität

Bürger_innen

  • Belebung: Die schönste Straße? Motivation
  • Anfrage bei Dachverband der Kleingärtner, zum Beispiel „der schönste Garten“
  • Konsequent nachhaken
  • Empfehlungen an die Verwaltung weitergeben
  • Austausch unter allen Bürger_innen

Mein persönlicher Beitrag

  • In Verhandlungen treten mit den privaten Eigentümern
  • Eigentümer können eventuell Flächen abgeben
  • Attraktive Gestaltung der vorhandenen öffentlichen Flächen
  • Cafés mit bezahlbaren Preisen
  • Lustgarten wieder einführen
  • Am Park Mariendorf Begegnungsstätte
  • Coole Kiezkneipen, damit Menschen aus anderer Umgebung kommen
  • Straßen / Kiezfest mit Autoabsperrung

Hauptthema 3: Verkehr und öffentlicher Raum

Wo begegne ich diesem Hauptthema in meinem Alltag ganz konkret?

  • Bitte mehr Fahrradwege am Mariendorfer Damm
  • Die Ampelphasen müssten so geschaltet werden, dass ich nicht in der Mitte stehe.
  • Fahrradstraßen Nord-Süd, zum Beispiel Werderstraße, Machonstraße oder Wenckebachstraße, Steinhellenweg, Colditzstraße
  • Fahrradweg auf Rathausstraße und Mariendorfer Damm Richtung Karstadt
  • Die Königstraße zwischen Rathausstraße und Gersdorfer Straße hat einen schlimmen Pflasterbelag für Auto und Fußgänger_innen
  • Fernlastverkehr auf der B96. Luft?
  • Rathausstraße als Fahrradstraße
  • U-Bahnhof Alt-Mariendorf: Anstelle der Flachbauten mit Geschäften: Einkaufszentrum mit Cafés und Geschäften
  • ÖPNV sehr voll, überlastet zu Stoßzeiten
  • Auf schmalen Straßen in 30er-Zonen wird gerast. Häufigere Kontrollen notwendig!
  • Bus-Angebot ist schlechter geworden. Keine Chance, vom Auto wegzukommen.
  • Manchmal riecht/ stinkt es bei Ostwind
  • 30er-Zonen unterbrochen durch 50er-Zonen, das animiert zum Rasen
  • Kreuzungen werden zugeparkt, Fußgänger, Menschen mit Kinderwagen, Rollator und die Feuerwehr kommen nicht durch!
  • Glascontainer nicht ausreichend aufgestellt
  • Am Wichtigsten: Nord-Süd-Richtung. Ost-West-Verbindungen sind nachrangig
  • Wer auf dem Mariendorfer Damm oder der Rathausstraße mit dem Rad unterwegs ist, ist schlecht dran.

Welche Ergänzungen oder Widerstände habe ich?

  • Bus der Linie 282 sollte abends im 20-Minuten-Takt planmäßig am Westphalweg Ecke Mariendorfer Damm auf die Fahrgäste der U-Bahn warten
  • Autos sollten trotz allem nicht „rausgeekelt“ werden.
  • Herrichten der Nebenstraßen, dann die Nebenstraßen zu Einbahnstraßen machen.
  • Wo sollen die Menschen parken, die aufs Auto angewiesen sind?

Was müssen wir tun, damit diese Empfehlungen umgesetzt werden?

Verwaltung / Politik

  • Ansprechpartner_innen bekannt machen!
  • Glaskontainer bei den Häusern wurden abgeschafft. Die im öffentlichen Raum abgestellten Glascontainer sind stetig voll.
  • Bitte um Rückmeldung an die Bürger_innen
  • Belebung der Marienhöhe, kleine Freilichtbühne (vorhanden) wiederbeleben, Wiederherstellung des Gipfelwegs
  • Tempolimit von Alt-Mariendorf bis zur Kreuzung Mariendorfer Damm / Buckower Chaussee. Die Strecke wird als Rennstrecke benutzt, also für Autos und Motorräder
  • Deutliche Markierung von Radwegen auf den Bürgersteigen (auf den Hauptverkehrsstraßen, also Mariendorfer Damm und Rathausstraße) als vorübergehende Lösung!
  • Mobilitätsgesetz muss auch in Mariendorf umgesetzt werden!!!
  • Konsequente Trennung von Kfz, Fahrradfahrern, Fußgängern im Straßenraum bei Hauptverbindungen
  • Gegebenenfalls separate Fahrradstraßen parallel zu Hauptverkehrsstraßen, Zufahrten nur für Anlieger, „Schleichverkehr“ muss unterbunden werden
  • Mehr Stellen im Ordnungsamt
  • Nicht noch mehr Parkplätze wegnehmen?
  • Auto-, Fahrrad- und Roller-Sharing besser ausweiten (Car2Go-Grenze am U-Bahnhof Alt-Mariendorf)

Bürger_innen

  • Mitarbeit in den Gremien des Bezirks
  • Bürgerinitiative für konkrete Projekte
  • Druck machen!

Mein persönlicher Beitrag

  • Benutzen von ÖPNV und Rad statt Auto

Hauptthema 4: Sicherheit

Wo begegne ich diesem Hauptthema in meinem Alltag ganz konkret?

  • Beim Einkaufen (zum Beispiel wenn Frau Mustermann ihr Geld von der Bank holt, um ihren Einkauf zu tätigen und ihre gesamte „Rente“ abholt)
  • Ich als Frau gehe nach Sonnenuntergang (Dunkelheit) nicht mehr vor die Türe
  • Gruppen-Bildung (Dealer, Obdachlosigkeit) vermeiden, da dadurch Eskalation vermieden werden
  • Zuhause sicherer machen „Kenne ich meinen Nachbarn“
  • Wenn ich abends – im Dunkeln – mal unterwegs bin, vom Kino komme, wer schützt mich?
  • Klingeln an der Haustür! Fremde Menschen mit „schlechten“ Absichten
  • Falschparkende Pkw: Keiner kümmert sich, Ordnungsamt ist nicht erreichbar oder beschäftigt
  • Am Markt an der Prinzenstraße werden auf der öffentlichen Toilette offenbar schiefe Geschäfte gemacht.
  • Nach den Markttagen wird in der Prinzenstraße nicht richtig gesäubert (Wege).

Welche Ergänzungen oder Widerstände habe ich?

  • Polizei und Ordnungsamt
  • „Clans“, Kriminelle überwachen, bestrafen
  • Konsequenzen schaffen (Geldstrafe, Zeit geben, Sozialarbeit)

Was müssen wir tun, damit diese Empfehlungen umgesetzt werden?

Verwaltung / Politik

  • Mehr Beleuchtung
  • Kontaktbereichsbeamte wieder einführen

Bürger_innen

  • Es fehlen Jugendclubs. Jugendliche, die beschäftigt, sind, machen keinen „Mist“
  • Mehr Beleuchtung
  • Mehr Jugendclubs

Mein persönlicher Beitrag

  • Achtsamkeit, Verantwortlichkeit

Hauptthema 5: Bürger_innenrat

Wo begegne ich diesem Hauptthema in meinem Alltag ganz konkret?

  • Bürgerbeteiligung nicht im Alltag vorhanden
  • Beteiligung über Partei und BVV
  • Hürden hoch

Welche Ergänzungen oder Widerstände habe ich?

  • Informationen fehlen
  • Starke Institutionalisierung
  • Hürden hoch
  • Es gibt bereits Möglichkeiten, sich zu beteiligen / zu informieren: BVV, Parteien, Bezirksamt)
  • Bürger_innen müssen sich auch interessieren!
  • Der Bürger_innenrat sollte sich nicht zu schnell demotivieren lassen.
  • Nötig sind viele Multiplikatoren, die sich verbindlich zur Verfügung stellen.

Was müssen wir tun, damit diese Empfehlungen umgesetzt werden?

Verwaltung / Politik

  • Informationen / Bearbeitungsstände aufbereitet veröffentlichen
  • Mit Rückhalt zur BVV Tempelhof-Schöneberg

Bürger_innen

  • Offener Kreis
  • Regelmäßige Abfrage der Sachstände
  • Mit Herrn Zimmermann in der Markgrafenstraße sprechen
  • Evtl. Schulräume
  • Evtl. Vereinsgründung

Mein persönlicher Beitrag

  • Ich würde mich bereiterklären, mich zu beteiligen!
  • Individuelle Aktionen, z.B. direkten Kontakt zum Bezirksamt und den sechs Fraktionen der BVV
  • Kontakt / Bürgerbüro Abgeordnetenhaus und Bundestag, wichtig: feste Termine, Ansprechpartner
  • Kontinuierliche Nachfragen und nicht in „Langsamkeit“ und Nichtachtung verfallen
  • Direkte Vernetzung mit Nachbarn „Tue Gutes und rede darüber“
  • Stärkung der Zivilgesellschaft

Hauptthema 6: Eigeninitiative!

Wo begegne ich diesem Hauptthema in meinem Alltag ganz konkret?

  • „Vorbilder“: Mülltonnen benutzen
  • Stadion regelmäßig nutzen
  • Gelegenheiten schaffen Möglichkeiten (Dreckcontainer wird nicht abgeholt, dadurch mehr Müll)
  • Sensibilisierung, den Müll nicht auf die Wege zu werfen
  • Ansprechpartner suchen, zum Beispiel Ordnungsamt und BSR
  • Fridays for Future ist nicht gleich Natur im Bezirk
  • Schindlerplatz: Müllsammeln
  • Nachbarschaftshilfe, Reparatur-Café
  • Im Ankogelbad: Kinder sammeln Müll für freien Eintritt

Welche Ergänzungen oder Widerstände habe ich?

  • Mülleimer, die sprechen
  • Instagram-Werbung: Social Media zieht immer
  • Mit dem Bau der Schule muss auf Öko geachtet werden! „Grüne“ Schulen erschaffen
  • Nachbarschaftsfest durch Bezirk gefördert
  • Spaziergänge durch Mariendorf, Natur erleben
  • Bewusstsein schaffen, Konsequenzen aufzeigen (was passiert mit meinem Müll?)
  • Wettbewerbe auch zwischen den Stadtteilen im künstlerischen Bereich, z.B. Stromkästen

Was müssen wir tun, damit diese Empfehlungen umgesetzt werden?

Verwaltung / Politik

  • Urban Gardening koordinieren
  • Bäume bewässern
  • Pläne vom Bezirksamt kennen, zum Beispiel Kündigungen von Kleingärtnern, konkret: 66 Parzellen der Kolonie Morgengrauen
  • Räume zur Verfügung stellen
  • Bürger müssen beachtet werden mit ihren Vorschlägen
  • Traditionsläufe erschaffen! Schüler/ Kinder; Erwachsene; Rentner (Spaziergang) als Gemeinschaft

Bürger_innen

  • Bäume bewässern
  • Grünstreifen begrünen und koordinieren
  • Eigeninitiative, braucht Zeit, Kraft, Kopf und Geld, dafür Spendenlauf

Mein persönlicher Beitrag

  • Ich werde Blumensamen kaufen und sie bei uns in der Anlage-Richterstraße aussäen.
  • Bäume bewässern