Drucksache - 0353/XIX  

 
 
Betreff: Vorplatz Nord am Bahnhof Südkreuz
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Die Fraktion der SPDBezirksamt
Verfasser:Frau Dr. Klotz, SibyllSchöttler, Angelika
Drucksache-Art:AntragMitteilung zur Kenntnisnahme
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin Entscheidung
22.08.2012 
11. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen (Beratungsfolge beendet)   
Bezirksamt Erledigung
Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin Entscheidung
20.04.2016 
57. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin zur Kenntnis genommen (Beratungsfolge beendet)   

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Antrag
Mitteilung zur Kenntnisnahme

Die BVV fasste auf ihrer Sitzung am 22.08.2012 folgenden Beschluss:

 

Die BVV empfiehlt dem Bezirksamt, unter Nutzung der Vermittlungsfunktion der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie in Abstimmung mit den zuständigen Stellen des Landes, der Deutschen Bahn AG, der S-Bahn Berlin GmbH und der Bundespolizei zu sondieren, welche technischen, gestalterischen und finanziellen Möglichkeiten für einen Ausbau des Vorplatzes Nord am Bahnhof Südkreuz als Bahnhofsvorplatz für die Nutzung durch die Öffentlichkeit bestehen.

 

Die S-Bahn Berlin GmbH soll in diesem Zusammenhang ersucht  werden, ihr am Vorplatz Nord gelegenes Gleichrichterwerk von Graffiti zu befreien da eine erneute Verschmutzung des Gebäudes nach der Einzäunung nicht mehr besteht.

 

Der BVV ist bis Jahresende 2012 Bericht zu erstatten.

 

Das Bezirksamt teilt hierzu mit der Bitte um Kenntnisnahme mit:

 

Schlussbericht

 

Mit der Eröffnung des Bahnhofs Südkreuz sind  drei öffentliche Zugänge zum Bahnhof offiziell in Betrieb genommen worden. Der Bezirk hat sich während der gesamten Planungsphase immer auch für eine öffentliche Nutzungsmöglichkeit des Nordzuganges eingesetzt. Dies war leider nicht erfolgreich. Deshalb ist dieser Zugang gemäß Planfeststellung nur für betriebliche Zwecke zu nutzen. Dies schließt auch Verkehrsflächen für die Bundespolizei, die Erschließung des Gleichrichterwerkes und der Energieanlagen sowie Feuerwehraufstellflächen ein. Nach intensiven Bemühungen des Bezirks konnte erreicht werden, dass der Zugang, ohne Änderung des Planungsrechts, von der Öffentlichkeit mitgenutzt werden kann. Daraus ergeben sich erhebliche Vorteile für die Bewohner_innen der Schöneberger Insel sowie für die Nutzer_innen des Nord-Süd-Grünzuges. Um diesen Status so zu verändern, dass es auch zu einer entsprechenden Beschilderung im Bahnhofsbereich und zu einer Verbesserung der Nutzungsqualität kommt, wurden diverse Gespräche mit Verantwortlichen von Bahn und Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt geführt. Es wurden mehrere Begehungen, u. a. unter Beteiligung von Bezirksvertreter_innen, der DB Netz und des DB Bahnhofsmanagements durchgeführt.

Das wesentliche Hemmnis für eine umfängliche Umgestaltung des Eingangsbereiches Nord ist der Flächenmangel. Aufgrund der o. g. Flächenansprüche ist der Platz beengt.

Zunächst konnten folgende Verbesserungen umgesetzt werden bzw. sind in konkreter Planung:

  • Errichtung einer Fahrradabstellanlage mit 21 Fahrradbügeln und Beleuchtung
  • Anlegung eines beleuchteten Weges parallel zum Betriebsweg, so dass die Konflikte zwischen dem Kraftfahrzeugverkehr und allen anderen Nutzer_innen weitgehend ausgeräumt werden.
  • Anlegung einer Gehwegüberfahrt zur Wilhelm-Kabus-Straße zu dem neuen Weg (Erweiterung der Betriebsweg-Überfahrt). Damit können Radfahrer_innen diese Verbindung legal benutzen.
  • Umgestaltung der Eingangssituation zum Nord-Süd-Grünzug in Richtung Gleisdreieck mit Verbesserung der Beleuchtung.
  • Errichtung eines Leitsystems, welches für Fußgänger_innen und Radfahrer_innen gleichermaßen nutzbar ist.
  • Schaffung einer vereinfachten Wegeführung für Radfahrer_innen im Umfeld des Bahnhofs Südkreuz

 

Die S-Bahn Berlin GmbH wurde um die Graffittibefreiung ersucht.

 

Der Bezirk bleibt auch weiterhin mit der Bahn im Gespräch, um gestalterische und sonstige Verbesserungen zu erreichen.

 


 

 
 

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