Auszug - ehem. Gaswerk Mariendorf Stand der Planungen und Entwicklungen  

 
 
12. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Stadtentwicklung Beschlussart: erledigt
Datum: Mi, 13.02.2013 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 19:05 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Rathaus Schöneberg, Sitzungsraum 195, Der Louise-Schroeder-Saal ist wegen Treppenstufen und schwergängiger Gangtüren für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen nur eingeschränkt barrierefrei erreichbar.
Ort: Rathaus Schöneberg, Sitzungsraum 195, Der Louise-Schroeder-Saal ist wegen Treppenstufen und schwergängiger Gangtüren für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen nur eingeschränkt barrierefrei erreichbar.
 
Beschluss

Herr Kroll berichtet über eine Tendenz im letzten Jahr bei der GASAG, das Gaswerk Mariendorf nicht mehr nur rein gewerblich zu entwickeln sondern im Hinblick auf die Neuausrichtung der GASAG auch auf erneuerbare Energien, zunehmend eine Art Energiepark a

Herr Kroll berichtet über eine steigende Tendenz aus 2012, die darauf hinauszielte, das Gaswerk Mariendorf nicht mehr nur rein gewerblich zu entwickeln sondern im Hinblick auf die Neuausrichtung der GASAG auch auf erneuerbare Energien, zunehmend eine Art Energiepark, auf diesem Gelände. Parziell ist es bereits umgesetzt worden. Es wurden weite Flächen mit Solaranlagen belegt, die auch in Betrieb gegangen sind. Darüber hinaus wollte die GASAG weitere alternative Energien ausprobieren. Dieses Konzept wurde inzwischen verworfen. In Vorbereitung auf die heutige Sitzung fand ein Gespräch zwischen Herrn Kroll und Vertretern der GASAG zu deren aktueller Zielsetzung statt. Die GASAG strebt wieder an, dieses Gelände entsprechend der Bebauungsplanfestsetzung als Gewerbe- und Industriegebiet zu vermarkten, wobei es zur Zeit keine weiteren aktuellen aktiven Verkaufsverhandlungen gibt. In der Vergangenheit wurden große Teilflächen an Tengelmann, Küche aktuell u. a. veräußert. Darüber hinaus ist das Gelände geprägt von einigen Baudenkmälern. Eine durch einen Brand zerstörte Halle wurde denkmalgerecht wieder hergestellt. Ansonsten gibt es viele kleine Betriebe, die in den ehemaligen GASAG – Betriebsräumen ihren Betrieb unterhalten. Zur Thematik wird ein aktueller Plan ausgehängt und anhand dessen erläutert Herr Kroll die Gegebenheiten vor Ort. Das Unternehmen Schindler hat beschlossen, den Deutschlandstandort für sein Unternehmen als Ausbildungsstandort in Berlin zu favorisieren und sich damit stärker in das öffentliche Bewusststein einbringen. Hierzu fanden erste Gespräche mit der Bezirksbürgermeisterin, Vertretern der Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung statt.

BV Rimmler bittet um Auskünfte hinsichtlich der Bauaktivitäten in der Rathausstraße / Ecke Ringstraße. Er möchte wissen, ob diese dem Bezirksamt bekannt seien und gleichzeitig ob sie im Zusammenhang mit den Planungen von Schindler stehen? Ferner fragt er an, ob die GASAG selbst eine Bodensanierung durchgeführt hat? Er bittet das Bezirksamt um Prüfung, inwieweit die GASAG selbst, nach Einstellung des Betriebes, verantwortlich ist.

Herr Kroll teilt mit, dass ihm keine aktuellen Bodensanierungspläne auf dem GASAG – Gelände bekannt seien, die vonseiten der GASAG selbst durchführt werden. Es gibt Bauanträge für die Bestandsgebäude. Ein Verwaltungsgebäude ist völlig geräumt und wird grundsätzlich saniert.

BV Götz möchte wissen, ob die sichelförmigen, freien Flächen vonseiten der GASAG veräußert werden?

BV Rimmler fragt nach ob es Pläne hinsichtlich der Nutzung des anliegenden Hafens gibt und warum frühere Planungen nicht realisiert wurden?

BV Kühne berichtet kurz von der Charakteristik der drei Flächen und deren ansprechende Nutzung.

BV Ickes weist in diesem Zusammenhang auf eine Anfrage der PIRATEN Fraktion zum Mariendorfer Hafen hin und teilt weiterhin mit, dass die Fraktion der PIRATEN sich eine Gestaltung in Richtung Freizeit (Anlegestellen für Hausboote) vorstellen könne. Frau Dr. Klotz teilt hierzu mit, dass hierzu Sponsoren erforderlich wären und mit den derzeit vorhandenen Ressourcen achtsam umgegangen werden muss.

BV Kühnemann merkt an, dass die UFA Fabrik aufgrund hoher finanzieller Belastungen einen Rückzieher gemacht hat.

BV Ickes spricht von ergebnisoffenen Planungsprozessen und schlägt die Einberufung einer Einwohnerversammlung vor.

BV Kühne meint, dass es notwendig sei die Entwicklung vor Ort definitiv im Auge zu behalten und einen Kontext zum Netzwerk in der Großbeeren-Straße herzustellen. Er schlägt vor, in nächster Zeit eine Ausschusssitzung vor Ort durchzuführen. Diesem Vorschlag schließt sich BV Ickes an

BV Oltmann greift den Vorschlag von BV Kühne auf und schlägt eine Begehung des Geländes vor, um hier ggf. städteplanerisch Eingriff zu nehmen.

 
 

Legende

Ausschuss Tagesordnung Drucksache
Stadtbezirk Aktenmappe Drucksachenlebenslauf
Fraktion Niederschrift Beschlüsse
Sitzungsteilnehmer Auszug Realisierung
   Anwesenheit Kleine Anfragen